Erst fühlt sich einer der lieben Mieter bemüssigt, ganz aufgeregt anzurufen, der Putzplan fürs Haus stimmte nicht, müsste komplett neu geschrieben werden, warum er denn nicht schon viel früher erstellt wurde, das geht ja gaaar nicht, alle im Haus hätten sich beschwert (hä?) …
Sonst bin ich ja nicht so, aber da blieb mir doch erstmal die Spucke weg. Anschliessend ist es mir gelungen, mich auf die Zunge zu beissen.
Als nächstes unser Anbieter für die Buchhaltungssoftware, einst eine kleine Firma, inzwischen natürlich aufgekauft, seitdem Service sukzessive abgebaut.
Da das letzte Update nicht funktionierte, versuchte ich telefonischen Support zu bekommen, wurde stattdessen an eine E-Mail-Adresse verwiesen. Nach vier Tagen hatte ich endlich Antwort, aber was dort stand, klappte auch nicht. Es wurde empfohlen, sich bei weiteren Fragen doch online zu registrieren und die Supportanfrage von dort aus zu stellen. Habe ich gemacht, habe ich sogar eine Bestätigungsmail bekommen.
Habe ich bisher bloss keine Antwort bekommen. Habe ich mich eingeloggt und wollte nach dem Stand der Supportanfrage sehen, vielleicht hatte ich etwas “übersehen”. Bekam ich lapidare Mitteilung, das Feature “Stand der Supportanfragen” wäre nur für gehobene Klientel, also solche mit (teurem) Wartungsvertrag.
Fiel mir mal wieder der Spruch ein Ihr wollt eure Kunden wohl verarschen?
Was soll ich mit einer Software, für die wir einen jährlichen, immerhin nicht billigen Update-Vertrag geschlossen haben, wenn diese Software nicht läuft? Wir werden bestimmt nicht einen teuren Wartungsvertrag abschliessen, um einmal im Jahr den Support wegen Problemen beim Update kontaktieren zu dürfen. Eher sind sie uns als Kunde los.
Irgendwann habe ich das Update übrigens doch alleine hinbekommen. Dieses Programm hatte meine Festplatte so vollgemüllt, dass für eine Datenbankaktualisierung kein Platz mehr war. Das war alles. Hätten sie ja auch gleich sagen können, dass sie ungefähr ein GB Platz für nutzlose Alt-Bytes brauchen.
Als Early Adopter ist man in der SN-Szene ja wohl viel beschäftigt. Um auch ja nix zu verpassen, mitreden zu können, weil man alles ausprobieren muss, und um überhaupt Early Adopter sein zu dürfen, meldet man sich flugs bei jedem Spielzeug an, sobald dieses hinterm Theatervorhang hervorlugt. Dann geht das – SNs zeichnet sowas aus – gefriende und gefollowe los, immer dieselben Early Adopter natürlich. Weil, wenn die anderen (Nachzügler) kommen, hat man schon längst den Spass am Spielzeug verloren, einen tiefergehenden Nutzen hat das meiste sowieso nicht, und schaut nie wieder herein. So sieht’s doch aus.
Im ebenso frisch geschlüpften Google-Buzz hat sich einer der geschätzten Plurk-Kumpels angeschickt, das grosse Aufräumen anzustossen. Neben der eher beiläufigen Diskussion, was man denn braucht, treten erschreckende Unzulänglichkeiten vieler SNs zutage: Accounts können z.B. nur per kaum oder überhaupt nicht auffindbarer Kontaktdaten mittels Bettelmail gelöscht werden, auf die mitunter gar keine Reaktion erfolgt. Abgesehen davon kann man wohl kaum kontrollieren, was mit den persönlichen Daten bis dahin geschehen ist, was weiter mit ihnen passiert (vielleicht werden diese in einem letzten Aufbäumen noch einmal zu Geld gemacht, wer weiss das schon?) bzw. ob diese wirklich und wahrhaftig gelöscht wurden.
Tja, soll man sich überhaupt noch weiter bei jedem SN anmelden, sobald es hinterm Theatervorhang hervorlugt? Man würde sich doch viel Zeit und Ärger ersparen, wenn man es nicht täte und stattdessen abwartete, ob sich ein Dienst durchsetzt / länger als ein halbes Jahr bestehen bleibt / kontinuierlich wächst / sich weiterentwickelt / Features bietet, die man wirklich nutzt.
So mogt we dat. Beim nächsten SN. Versprochen.
gez. Ex-Early-Adopter
Diesmal habe ich eine etwas längere Animation mit iClone erstellt, ich übe mich noch in der Kameraführung bzw. taste mich gerade erst langsam an die Möglichkeiten heran. Schade, dass man über das mitgelieferte iClone 3DXChange keine (geriggten) Figuren als Avatare exportieren kann. Es besteht lediglich die Möglichkeit, Requisiten und Zubehör (also Props) zu exportieren, die ohne bewegliche Knochen ankommen. Irgendwann werde ich aber noch herausfinden, wie man eigene Avatare umwandelt, geschwört.
Die Videobearbeitung erfolgte diesmal mit dem neuen Pinnacle Studio 14, gleichzeitig habe ich auch einige mit der Ultimate Collection mitgelieferten Effekte ausprobiert, wie man sieht.
Die Bildqualität ist noch etwas bescheiden, Youtube verarbeitet das Video ja auch noch.
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Es schneit, immer und immer wieder, ausserdem ist es so kalt, dass sogar schon vom kältesten Januar seit Jahrzehnten gesprochen wird. Im Haus am Rande des kleinen Dorfes werden daher fleissig die Vögel gefüttert, die das – im Gegensatz zu meinem Dachgeschosbalkon am Rande der Stadt, wo die Meisenringe unbeachtet vor sich hingammeln – auch in Scharen wahrnehmen.
Heute nun haben wir wahrscheinlich ein erstes Kälteopfer zu beklagen, ein Vogel lag leblos am Boden. Zu Wiederbelebungszwecken hat der Herr des Hauses das arme und reglose Tier, dessen Augen übrigens weit geöffnet sind, ins Haus gebracht und dort auf die Flurheizung gelegt. Verbrennen wird sich das Vögelchen hoffentlich nicht, der Heizkörper ist kaum handwarm. Aber ob es tatsächlich was nützt?
Wordpress wurde erfolgreich aktualisiert, alle Plugins scheinen ihren Dienst wieder ordnungsgemäss aufgenommen zu haben. Also auf zu den nächsten 5 Blogs.
Update: dafür kann ich jetzt keine Plugins mehr inhouse aktualisieren.
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Ende des Jahres habe ich mir das Update auf Photoshop CS4 Extended gegönnt – nicht, dass ich über die reine Installation hinaus überhaupt schon dazu gekommen wäre, tiefer ins System einzutauchen, aber das ist eine andere Geschichte, für die ich noch weniger Zeit habe, sie zu erklären, als ich eh schon keine Zeit habe, tiefer ins System vom neuen Photoshop einzutauchen.
Anyway, es ist drauf, es lässt sich sogar parallel zum alten CS3 installieren und nutzen, ich registrierte das Produkt und bekam eine euphorische Promotion-Mail, in der man sich überschwänglich für die Registrierung bedankte und mir die Auswahl zwischen verschiedenen Gratis- bzw. vergünstigten Angeboten liess.
Interessant erschien mir das Mini-Abo, 2 Ausgaben des Layers-Magazins in digitaler Form.
Warum ich dafür meine komplette Adresse angeben sollte, erschloss sich mir zwar nicht, anyway, ich füllte aus. Schon wenige Minuten danach ploppte ein Bildschirmtext auf: Thank you for choosing Layers magazine as your Adobe registration award. Within the next couple of weeks, you will receive an email that includes information on how you’ll receive your digital issues of Layers.
Aha, ich war geplättet, man braucht also mehrere Wochen, um eine E-Mail zu produzieren, die mir wahrscheinlich schon bald darauf (= einige Wochen danach) das Magazin in digitaler Form downloadbar machen wird. Oder wie? Oder was?
Vielleicht hatte ich es ja auch missverstanden, ich nahm die Meldung, schmiss sie weg, wartete ein paar Tage auf die E-Mail, die mitnichten angebrowst kam, die sogar gar nicht kam und hatte die Aktion bald darauf vergessen.
Bis eine Erinnerungsmail von Adobe kam, ich hätte mir ja noch gar nichts ausgesucht, ich sollte doch noch, nicht verfallen lassen, blablablaballaballa.
Ich wählte wieder das Magazin, ich trug wieder meine komplette Adresse ein, ich wartete erneut, und sie kam, die Benachrichtigung, dass ich in einigen Wochen benachrichtigt werde, wie man die digitalen Ausgaben des Layers Magazins erhalten könnte.
Ihr wollt mich verkackeiern, stimmt’s?
Ich probiere derweil noch ein anderes der Promotion-Angebote aus, und lache dann später …
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So, nachdem die Adventskalenderaktion in meinen 3D-Foren vorbei ist, stelle ich die dort feilgebotenen Freebies hier für alle zur Verfügung, die sie haben mögen:
Mit Klick auf den Link kann die entsprechende Zip-Datei für das Prop heruntergeladen werden:
Seit kurzem habe ich ein neues Notebook, das braucht ordentlich Zeit zum einrichten. Einige Programme wollen auf einem 64bit System partout nicht laufen, andere stehen nur eingeschränkt zur Verfügung, so dass ich mich jetzt sogar gezwungen sehe, noch eine virtuelle Box mit dem alten Windows XP einzurichten. Deshalb war es auch ziemlich ruhig im Wyberlog in der letzten Zeit. Immerhin habe ich es geschafft, einen digitalen Weihnachtskurzfilm zu drehen.
Der Film braucht ein bisschen länger zum laden, ist aber genial gemacht, jedes Foto lässt sich als “Held” einfügen.
In meinem Video ist es eine gerenderte Dame mit stierem Blick.