Monatsarchiv für November 2011

Guru-Joghurt

Martina am 28. November 2011

Ich nehme ja wirklich jeden in mein Google Plus auf, dafür gibt es schliesslich die unterschiedlichsten Kreise, und man soll auch über den Tellerrand gucken, blablabla.
Interessant wäre es, einen, wie soll ich sagen, einen Stream-Pfad zu erstellen, aus dem ersichtlich wird, wann Folger aus welchen Kreisen (beruflich, persönlich etc.) kommen. Im Moment bewegt sich mein Stream weit weg von den Nerds und Early Adoptern, mit denen ich zu Anfang zu tun hatte, hin zur Kosmetik-/Wellnessbranche im weitesten Sinne.
Von wem mir das letzte Folge-Highlight, eine Heilerin, beschert wurde, konnte ich nicht herausfinden. Ich drifte jetzt also zur Esoterik-Ecke ab und werde bald ganz vergeistigt, mit Energien noch und nöcher versehen, durchs Web schweben. Bestimmt. Ganz feste dran geglaubt.

Was zum Henker Heiler hat das mit der Überschrift zu tun? Ganz einfach: ich twitterte vorhin über einen längst abgelaufenen Joghurt, den ich zu verspeisen gedachte, worauf ich eine Antwort bekam, ich sollte mir diesen doch von der Heilerin segnen lassen, woraufhin mir gesegnete Joghurts als neue Produktidee in den – wahrscheinlich vom abgelaufenen Joghurt bereits vernebelten – Sinn kam.

Inzwischen habe ich es verdaut, sowohl Joghurt als auch Idee, und das mit dem segnen scheint mir keine so gute Idee zu sein, ich bin vor Jahren bereits aus der Kirche ausgetreten, habe damit sozusagen meine Segnungsberechtigung verloren.
Aber auch ein Guru (wie heisst eigentlich ein weiblicher Guru? Gura? Gurine? Guratorin?) darf ja segnen, was das Zeug hält, und macht damit bestimmt so manche Mark, abgesehen von den vielen Spenden, die ich überhaupt nicht haben will, es soll alles reell zugehen mit meinem Joghurt.

Also, meine lieben kommenden Jünger und Jüngerinnen, wenn euch demnächst ein Guru-Joghurt, oder Gura-Joghurt, ich bin da noch unentschlossen, weil ich weiblich bin, der Joghurt aber männlich dekliniert wird, sieht man einmal davon ab, dass die Joghurt-Kultur wiederum weiblich ist (Kultur ist doch immer irgendwie weiblich, nicht?), also, läuft euch so ein Joghurt über den Weg, zögert nicht und kauft ihn, esst ihn nicht, versteigert ihn auf ebay, sagt mir bescheid, damit ich den Verkäufer abmahnen kann. Diese Idee ist mein!

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3D Drucker

Martina am 14. November 2011

Jetzt, wo das mit den 3D Druckern langsam an Fahrt gewinnt und sie sogar fast erschwinglich für jedermann sind, könnte man das Verfahren langsam ausweiten:
Wie im Farbpatronen-System sollte es möglich sein, mit verschiedenen Materialien zu drucken, Papier, Metall, Plastik, Holz, Stoff, Lebensmittel usw.
Dann müsste man bei einer Bestellung nicht mehr auf die Post oder den Lieferdienst warten, sondern könnte sich die Pizza, die Hose, das Buch, die Kaffeemaschine oder das Handy einfach ausdrucken.
Na, was haltet ihr von meiner Idee? :biggrin:

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