Gerade eben habe ich einen Haufen Mist aus dem Kommentar-SPAM gelöscht. Ich lese ja immer nochmal drüber, kein Filter ist perfekt, und diesmal kam mir der Kommentartext irgendwie bekannt vor.
Kein Wunder, der SPAMmer hatte sich die Texte aus dem Blog “entliehen” und wohl gedacht, dann fällt’s nicht so auf, dass er Mist schreibt.
Ich hab’s aber trotzdem gemerkt, ätsch bätsch. Jetzt nicht, dass meine Texte Mist sind, sondern dass der Kommentator ein blödes Arschloch ist.
Kommentare
Martina am 6. Juli 2011
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Eine Kündigung, zwei Kündigungen, drei Kün…
Martina am 11. Februar 2011
Der rosa Riese sorgt für Erheiterung. Nein, man möchte sich eher stellvertretend vor die Stirn klatschen.
Ich verweise auf meinen letzten Eintrag zum Thema, inzwischen spielt sich des Dramas zweiter Teil ab:
Der Router kam am letzten Tag vor dem Weihnachtsurlaub, ich testete ihn, DSL funktionierte nicht. Die Störungshotline nahm den Fehlercode auf und als ich zwischendrin mal einen Tag zu Hause war, o Wunder, funktionierte das DSL plötzlich und unerwartet. Ich schloss den alten Router wieder an und, o Wunder, DSL funktionierte auch damit.
Folgerichtig schickte ich den gemieteten Router wieder zurück, bekam sogar bald darauf eine schrifltiche /Bestätigung für die Kündigung.
Dann kam die nächste Rechnung, der Router wurde berechnet, ausserdem Zeiteinheiten für einen Auftrag, den ich nicht in Auftrag gegeben hatte.
Bei dem Auftrag handelte es sich laut Hotline um die Freischaltung meines Anschlusses, der vor Ort (im Haus, am Haus, in der Stadt, da wollte sich die Dame örtlich nicht so genau festlegen) Mitte Dezember vorgenommen worden wäre. Zeitlich kommt das durchaus hin, ich frage mich jedoch, wieso ich für einen DSL-Anschluss bezahlen soll, der nicht freigeschaltet wurde. Ausserdem frage ich mich, wieso die technische Hotline, mit der ich in dieser DSL-losen Zeit fast mehrmals täglich telefonierte, nicht auf die Idee gekommen ist, dass es an einer fehlenden Freischaltung liegen könnte, sondern mir stattdessen immer damit “gedroht” hat, wenn jemand zu mir kommen müsste, müsste ich zahlen, wenn es an meinem Router liegt, weil ich ja keinen Router von ihnen gemietet hätte und ob ich nicht die Fernwartungspauschale buchen und einen Router mieten möchte …
Beim Gedanken an solche – in meinen Augen – fiesen Tricksereien bleibt mir ja fast die Spucke weg.
Ach ja, die Buchungshotline meinte, die Kündigung wäre in meinem Account eingetragen, daher würde ich mit der nächsten Rechnung eine Gutschrift erhalten, das ganze hätte sich wohl überschnitten.
Dann kam die nächste Rechnung. Der Router wurde berechnet, das noch ausstehende Guthaben aus dem Wechselangebot, was ich in Anspruch genommen habe, tauchte dafür nicht mehr auf.
Diesmal, Anfang der Woche, legte ich schrifltichen Widerspruch gegen die beiden Rechnungen ein. Reaktion bisher: Heute kam ein Brief mit der Kündigungsbestätigung für den Router, und zwar zum 09.02.
Ich klatsche mir mal wieder vor die Stirn. Stellvertretend.
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Mit viel Liebe
Martina am 25. Januar 2011
In der Werbung wird in letzter Zeit viel geliebt, man könnte fast sagen, die Liebe zum Wahlspruch erkoren.
Eine Lebensmittelladenkette – man höre und staune – liebt Lebensmittel.
Eine Elektronikmarktkette – man höre und staune – liebt Technik.
Eine Fastfoodkette – man höre und staune – liebt es.
Dass eine Lebensmittelladenkette Lebensmittel liebt, dass eine Elektronikmarktkette Technik liebt, könnte man in einen gewissen kausalen Zusammenhang bringen, aber was mag wohl dieses es der Fastfoodkette sein? Irgendwie undefinierbar. Soll man dieses undefinierbare jetzt auch in einen kausalen Zusammenhang mit dem verkauften Produkt bringen, das dann ebenso undefinierbar wäre?
Weit gefehlt, liebe Konsumenten. Lebensmittel, Technik, es – drauf geschixxen. Das einzige, was dort meiner unmassgeblichen Verbrauchermeinung nach geliebt wird, ist der schnöde Mammon.
Kann man an jedem einzelnen Skandal verifizieren.
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DSL-Umzug
Martina am 15. Dezember 2010
Die Geschichte des Providerwechsels wächst sich langsam aber sicher zu einer Geschichte aus.
1. Akt
Bereits Anfang des Jahres kündigte ich bei 1&1, im November entschied ich mich dann, zur Telekom zu gehen, der Auftrag ward telefonisch schnell erteilt, jedoch hatte ich auch eine Woche vor dem Wunsch-Umschalttermin immer noch keine Auftragsbestätigung geschwiege denn neue Zugangsdaten.
Online sah ich, dass die Umschaltung nicht, wie gewünscht, am 4.12. erfolgen würde, sondern erst am 7.12.
Also rief ich erneut die Telekom an, um zu erfahren, dass man die Daten jetzt schnell noch losschicken würde, der Termin aber so stimmte, da 1&1 die Leitung erst dann freigeben würde.
Also rief ich bei 1&1 an, um mich – als langjährige Kundin hätte ich das gefälligst zu wissen – belehren zu lassen, dass der Vertrag mit mir zwar zum 3.12. ausliefe, der Vertrag von 1&1 mit der Telekom aber erst zum 7.12. und so lange müsste ich halt warten. Ich könnte – süffisanter Unterton inklusive – von Glück reden, dass es sich nur um vier Tage handelte, und nicht um 14 Tage, wie üblich.
Mal ehrlich, was interessiert mich als Kunde, was ihr für Verträge mit anderen Firmen macht, das geht mir – mit Verlaub – am Arsch vorbei. Trotzdem musste ich diese Kröte schlucken, 1&1 stellte auf stur und bewies Kundenfreundlichkeit, indem sie die Leitung erst am 7.12. um Mitternacht freigab …
2. Akt
Am 8.12. morgens bekam ich eine SMS, der Auftrag wäre abgeschlossen. Jedoch, nix ging, die Fritz!Box weigerte sich standhaft, mit der Telekom Verbindung aufzunehmen.
Also rief ich die Telekom an, die Warteschleifengeschichten lasse ich hier mal aus, damit könnte man noch so manches Kapitel füllen, erste Auskunft war, die Leitung wird erst im Laufe des Tages geschaltet, ein Techniker würde sich aber melden.
Abends ging immer noch nix, also rief ich erneut an, Warteschleife, endlose Geschichte, auslassen, Rückruf ward angekündigt.
Der kam dann sogar, ich war fast geplättet, leider fand der Techniker nichts heraus, wollte mir aber schnell noch eine Teilnahme am Fernwartungsservice aufschwatzen, was ich ablehnte, und anschliessend einen Ersatzrouter, was ich annahm, damit könnte ich wenigstens testen, ob es an meiner Hardware liegt.
Der Router sollte schon am Montag da sein, damit er auch wirklich ankommt, gab ich die Büroadresse durch.
Akt 3
Montag: nichts, Dienstag: nichts, dafür eine Auftragsbestätigung mit Liefertermin 17.12. und falscher Lieferadresse.
Also rief ich vorhin zum x-ten Mal bei der Telekom an, der Endgeräteservice wusste jedoch von nichts, fand nichts und riet mir, die Warteschleifenhotline anzurufen.
Dort wurde immerhin schonmal bestätigt, dass der Router längst angekommen sein müsste, aufgrund der falschen Adresse aber wohl irgendwo über Göttingen kreist.
Ein neuer Versand an die richtige Adresse wurde veranlasst, wird aber, wenn ich Glück habe, an meinem letzten Arbeitstag eintreffen, und wenn ich Pech habe, irgendwo liegenbleiben, wo ihn keiner abholt, weil wir alle in Urlaub sind.
Akt 4
to be continued
Einstweilen gehe ich zu Hause über einen durchaus lahmen Webstick ins Netz, die Tagesflat kostet jeden Tag knappe 2 €. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten.
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Pfeffersalami
Martina am 8. November 2010
Samstag morgen, Wochenmarkt, wir stehen vor dem Fleischer unseres Vertrauens, um Aufschnitt und Fleisch für die nächsten Wochen das nächste Wochenende einzukaufen. Plötzlich eine Stimme aus dem Nebengrund, welche sich empörten Tones beschwert: “Sie, die Pfeffersalami von letzter Woche, da waren in einer Scheibe vier Pfefferkörner drin! Vier Pfefferkörner!”
Die Fleischerin unseres Vertrauens ist entsetzt, wie konnte sowas passieren? Wir sind ebenso entsetzt, hatte unsere Schlachterin es etwa versäumt, die EU-Norm für die gerechte Verteilung von Pfefferkörnern in einer Pfeffersalami einzuhalten? Wusste sie etwa nicht, dass es nicht nur auf die Anzahl der Pfefferkörner pro Salami ankam, sondern auch jedem Pfefferkorn ein gewisser Salamiraum zustand?
Die Metzgerin unseres Vertrauens entschuldigte sich zwar, aber ich muss sagen, unser Vertrauen in ihre Fleischerskunst ist jetzt erschüttert, und zwar nachhaltig. Wir werden diese Salami nicht kaufen.
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Zerbröselt
Martina am 30. September 2010
Ich gebe zu, Schuhe solange zu tragen, bis sie irgendwie kaputt sind, denn erstens gilt meine Leidenschaft den Taschen, nicht den Schuhen und zweitens sind sie meist sehr teuer und sollten per se schon länger als eine Saison halten.
Was mir aber heute mit den erstmals wieder herausgekramten Schnürschuhen passiert ist, hatte ich wirklich noch nie:
Die (angeblich lederne) Sohle des rechten Schuhs ist an einer Stelle komplett gebrochen. Eigentlich auch noch nicht so tragisch, aber aus dem Innenleben bröselt es heraus.
Winzig kleine, schwarze (Leder-) Flocken haben sich inzwischen im ganzen Büro verbreitet, überall, wo ich gehe, stehe und sitze, bröselt es.
Liebe Schuhhersteller, was ist denn das für eine Qualität! Die Schuhe waren mitnichten billig oder von einer No-Name-Firma, und sie mögen zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben, aber das Leder so mir nichts dir nichts zerbröselt, habe ich echt noch nie erlebt.
Da ich derzeit nicht nach Hause gehen kann und auch kein Wechselschuhwerk im Büro vorhanden ist, habe ich mir kurzerhand Paketband unter die Sohle geklebt. Komme mir komisch vor.
Update Stunden später:
Alles Klebeband und auf Zehenspitzen durchs Büro wandeln hat nichts genützt, die Absätze beider Schuhe sind mir quasi unter den Füssen zerbröselt. Besonders peinlich, dass heute ein Hauseigentümer mit einer Mietpartei zum unterschreiben eines Mietvertrages im Büro waren und die schwarze Bröselpest natürlich aufgefallen ist.
Werde jetzt schnell nach Hause gehen, bevor die Sohlen sich komplett aufgebröselt haben …
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Wer lesen will, ist klar im Vorteil
Martina am 25. August 2010
Vorgestern habe ich eine Tasche bei ebay gekauft, bei einem Profi-Verkäufer. Am nächsten Tag war die Tasche bereits geliefert, und das hätte mich auch sehr gefreut, wenn es denn die richtige Farbe gewesen wäre.
Seitdem wechselten bereits 10 Mails zwischen Profi-Seller und mir hin und her, ohne dass der Profi-Seller kapieren würde, dass seine Artikelbeschreibung nicht zur verkauften Tasche passt.
Selbst ein Screenshot, den ich ihm in meiner Verzweiflung schickte, konnte ihn nicht davon überzeugen, dass man normalerweise davon ausgeht, eine lila-graue Tasche zu bekommen, wenn im Farbwahl-Feld lila-grau steht. Ob das daneben erscheinende Artikelbild nun orange-blau ist oder nicht, ist mir in dem Moment – mit Verlaub – scheissegal, ich muss doch nach dem Artikeltext gehen.
Der Profi-Seller bat mich, die Tasche einfach neu zu bestellen, dann würde alles weitere wegen des Umtauschs folgen, seine Artikelbeschreibung hat er bis jetzt nicht geändert. Ich gebe es jetzt auf und werde heute die orange-blaue Tasche bestellen, damit ich die lila-graue bekomme. Leute gibt’s …
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Spitzbuben im Versandhandel
Martina am 21. August 2010
Um Kunden an Land zu ziehen, wird von manchem Versandhandel so einiges unternommen, Rabatte, Gutscheine, Gewinnspiele, Freundschaftswerbung, Geschenke und mehr.
Was sich dieser eine Versandhandel geleistet hat, stufe ich allerdings nicht mehr unter grenzwertig, sondern unter betrügerisch ein. Ein Geschenk war versprochen worden, eine Veloursjacke gratis, per Extrablatt grossflächig abgebildet und eben gratis, stand auf jeder Seite.
Ich hatte bereits vor Jahren meine Erfahrungen mit diesem Versandhandel gemacht, und zusammen mit dem generellen Misstrauen gegenüber solchen geschenkten Gäulen, die meist furchtbar aus dem Maul stinken (deswegen schaut man ihnen ja auch nicht hinein, gell?), hätte ich dort trotzdem niemals bestellt. Aber jeder muss halt seine eigenen Erfahrungen machen.
Heute nämlich kam die bestellte Ware an, zumindest ein Teil davon, und auch die versprochene Gratisjacke war dabei. Die stand allerdings auch als normaler Posten auf der Rechnung. Misstrauisch suchte ich also den ganzen Prospekt nach dem versteckten Hinweis auf die Kosten ab. Und richtig, an einer versteckten Ecke, in Kleinstschrift, schwarze Schrift auf dunklem Untergrund, kaum lesbar stand etwas mit zusätzlichen Versandkosten und Bearbeitungsgebühren.
Zusätzlich zu dem bereits erhobenen Versandkostenanteil sollten also noch weitere Versandkosten und eine dubiose Bearbeitungsgebühr für die Gratisjacke bezahlt werden.
Nachdem sich auch der ordentlich bestellte Artikel als – sagen wir mal – unzureichender, billiger Plastikschrott entpuppte, wurde die nicht kostenlose Gratisjacke und der Plastiktopf wieder zusammengepackt und postwendend zurückgeschickt.
Also, immer aufpassen, was man gratis bestellt, bei einigen Versandhandelsunternehmen hängt meist doch irgendwo ein Pferdefuss herum.
Ach übrigens, wie bereits prophezeit, kam heute schon der nächste Katalog, auch wieder ganz geschickt ohne Absenderkennzeichnung oder überhaupt eine Kennzeichnung auf dem Umschlag. Wahrscheinlich wird als nächstes die verifizierte Adresse verscherbelt und der Haushalt mit weiteren Prospekten dubioser Anbieter etc. überschüttet.
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Hinsendekosten hinfällig
Martina am 27. Juli 2010
Noch im April hatte ich eine unschöne Auseinandersetzung mit dem Pearl-Shop, bei dem es um die Erstattung der Versandkosten für einen zurückgeschickten Artikel ging.
Jetzt ist endlich das langersehnte Urteil sowohl vom EuGH als auch vom BGH ergangen, in kurz und schmerzlos: Hinsendekosten müssen bei Widerruf bzw. Rückgabe der Ware ebenfalls zurückerstattet werden.
Mehr dazu in diesem Artikel.
Ich nehme mal an, als nächstes wird in vielen Shops eine Bearbeitungsgebühr eingeführt.
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Darf es etwas weniger sein?
Martina am 13. Juli 2010
Die Hitze macht mich fertig, der Ventilator ist mein bester Freund. Damit ich nicht in der brüllenden Mittagshitze einkaufen und in Ohnmacht fallen muss, habe ich heute morgen schon vor der Arbeit eingekauft. Da ich ausser trocken Brot auch so gar nichts mehr zu Hause hatte, habe ich mir vom Bäcker im Laden belegte Brötchen mitgebracht.
Hübsch angerichtet standen sie schräg in der Auslage, was mich jedoch vorhin beim aufklappen vom Brötchen angrinste, das grenzt an Betrug. Das war kein belegtes Brötchen, das war ein halb belegtes Brötchen. Tatsächlich, nur die Hälfte, die in der Auslage Richtung Kunde zeigte, war belegt.
Ich zählte hauchdünn geschnittenen, gekochten Schinken (immerhin zwei halbe Scheiben), eine halbe Scheibe Tomate, eine halbe Scheibe Gurke, ein halbes Salatblatt und eine halbe Scheibe, äh, nein, das reisst es bestimmt wieder raus, eine ganze Scheibe gekochtes Ei.
Mahlzeit.
Da lobe ich mir doch den Bäcker unten im Haus, die Brötchen sind belegt, nicht bepuzzelt …
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