Archiv für die Kategorie 'Aufreger'

Kreditkartenmissbrauch

Martina am 11. September 2014

Jetzt hat es mich auch erwischt, meine Kreditkartendaten wurden geklaut – wahrscheinlich von einem US-Shop, bei dem ich letztes Jahr mal mit Karte eingekauft hat, und der letzten Monat gehackt wurde.
Da ich seit der letzten Abrechnung mit der Karte nicht eingekauft hatte, nur eine Subscription eingelöst wurde, dachte ich, mich trifft der Schlag, als ich gestern abend die aktuelle Abrechnung angesehen habe. :wassat:
Zwei Seiten Buchungen, die ich nicht getätigt habe, manches wurde zurückgebucht, anderes nicht.

Was mich doch wirklich sehr wundert: Anfang des Jahres hatte ich viel Spass mit der Firma, die die Kreditkartenzahlungen überwacht und meine Karte bei Kleinbeträgen mehrmals hintereinander auf Legitimationsprüfung gesetzt hat.
Aber die wirklich verdächtigen Buchungen jetzt über ein rumänisches MobilePay System, die sind der Firma nicht aufgefallen? :blink:

Jedenfalls habe ich gestern abend gleich die Karte sperren lassen (falls ihr es mal braucht, die Notruf-Sperrnummer für alle Karten lautet: 116 116) und heute die Abrechnung hergenommen und einen Chargeback-Antrag gestellt. Hoffentlich werden die Buchungen storniert, bevor man die Summe vom Bankkonto abbucht …

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Wie ich dazu gebracht wurde, Abstand zu halten

Martina am 20. August 2014

Rücksichtslosigkeit im Strassenverkehr ist gang und gäbe, da wird gedrängelt, wenn man sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, gehupt, wenn man nicht stantepede auf die Kreuzung prescht, wild gestikuliert, wenn man vor der roten Ampel ausrollt, statt abrupt abzubremsen usw.
Ich erinnere mich sogar an eine Szene, in der ein Autofahrer ausstieg und einen Tanz à la Rumpelstilzchen aufführte, weil der Wagen vor ihm angeblich nicht weit genug auf die Kreuzung fuhr …

Der nötige Abstand könnte es richten, sowohl mental als auch räumlich. Eigentlich bin ich ja strikte Nichtraucherin, aber das olfaktorische Missvergnügen – der Vorfahrer entliess in regelmässigen Abständen stinkenden Rauch aus dem Fahrerfenster, der ungehindert in meiner empfindlichen Nase Einlass fand :sick: -, das mir gestern während einer Fahrt durch die Stadt beschert wurde, bringt mich auf die Idee, wie man die nachfolgenden Wagen zumindest räumlich auf Abstand hatlten könnte.
Die vorausfahrenden Fahrzeuge müssten nur mit einer missliebig riechenden (um nicht zu sagen stinkenden) Aromaschleuder ausgerüstet werden, das würde nachfolgende Autos sicher lehren, nicht so dicht aufzufahren.
Bei mir hat’s gewirkt. :biggrin: (Obwohl ich natürlich immer genügend Abstand halte und niemals drängelig werde. :cool: )

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Passwortschmerz

Martina am 29. April 2014

Der Herzschmerz-Bug hat mich dazu veranlasst, wirklich mal alle Seiten durchzuackern, bei denen ich mich in den letzten Jahren (Jahrzehnten …) registriert habe.
Einige davon existieren schon lange nicht mehr, bei denen bedanke ich mich im nachhinein, dass sie wahrscheinlich meine Daten vor der Auflösung schnell noch verkauft haben, damit ich nicht ganz ohne SPAM auskommen muss.
Andere sind immer noch da, juchhu. Dort müssen Daten auf Vordermann gebracht (also sensibles gelöscht bzw. neu verschleiert werden), und natürlich Passwörter ersetzt werden.
Bei sagen wir mal round about 1000 Registrierungen kann das ganz schön lange dauern, wesderhalb ich auch bereits einige mussevolle Stunden damit verbracht habe.
Man soll ja möglichst sichere Passwörter nehmen, für jedes Tier ein eigenes. Das will ich wohl auch. Wenn mir aber der E-Post-Dienst erst grüne Häkchen präsentiert und zum Abschluss ein “ihr neues Passwort ist uns zu unsicher” auf den Monitor knallt, obwohl das Passwort alle Kriterien erfüllt (grüne Häkchen, gell), dann frage ich mich: wozu brauche ich dieses E-Post-Dingens nochmal?

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Einmal jammern bitte

Martina am 26. Februar 2014

Manchmal läuft es nicht ganz so rund, dann muss man sich irgendwo auskotzen, warum nicht hier im Blog? :biggrin:

Letzte Woche bekam ich ein Schreiben von First Data, so’n Unternehmen, das Kreditkartentransaktionen im Auftrag überwacht. Einer meiner Kreditkarten wurde – anscheinend ohne besonderen Grund – auf “Legitimationsprüfung” gesetzt, was soviel heisst wie, nix geht mehr. Mit der freundlichen Drohung Ankündigung, die Karte komplett zu sperren, falls ich mich nicht melde, wurde ich um Anruf gebeten. Ich rief an, und legitimierte mich mit allerlei Daten, die ich sonst niemals übers Telefon herausposaunt hätte, wir klärten zwei wirklich unbedeutende Zahlungen (unter 5 €) und der Herr versprach, die Karte wieder freizugeben.
Am Dienstag konnte ich die Karte immer noch nicht wieder einsetzen, also rief ich erneut an. Jupp, der Herr hat gar nichts gemacht, dafür durfte ich mich bei der Hotline-Dame wieder mit allerlei persönlichen Daten legitimieren und über die zurückgewiesenen Zahlungen austauschen. Auf meine Frage, ob ich jetzt jedesmal anrufen müsste, um eine Zahlung zu autorisieren, versicherte sie, dass die Karte wieder freigegeben sei. Diesmal stimmte es sogar …

Die zweite unheilvolle Geschichte ist leider zu lang, um sie hier ausführlich zu bejammern. Nur soviel: um rechtlich abgesicherte AGB/Widerrufe für über Etsy verkaufbare Produkte zu erhalten, habe ich einen Vertrag mit einem Dienstleister abgeschlossen. Ich möchte bei Etsy eigentlich downloadbare 3D-Produkte für Poser und Co. anbieten, genau für downloadbare Produkte gilt das Paket jedoch nicht. Das erfuhr ich nach Vertragsabschluss, als ich meinen Etsy-Shop bei dem Dienstleister einstellen bzw. konfigurieren wollte. Für diese Produkte sollte ich auf ein anderes, wesentlich teureres Paket upgraden. Nach vielem Hin und Her mit dem Dienstleistungsansprechpartner, meinte dieser letztendlich, das würde man klar kommunizieren, siehe Passus sowieso in den AGB. So, wie ich das verstehe, steht dort sinngemäss, welche Leistung man bekommt, das würde man sehen, wenn man seinen Shop konfiguriert. Also nach Vertragsabschluss, für den man als Unternehmen übrigens kein Widerrufsrecht hat. Ich fühle mich gelinde gesagt verarscht und bin stinksauer.
Nach nochmal drüber schlafen bin ich jedoch zu dem Schluss gekommen, dass ich die natürlich im voraus zu entrichtende Gebühr jetzt als Lehrgeld verbuchen und mich nicht weiter damit herumärgern, sondern stantepede kündigen werde.

Achja, und zu guter Letzt habe ich heute morgen versucht, ein Einschreiben fürs Büro abzuholen. Wäre ich letzte Woche nicht krank zu Hause gewesen, hätte es mir der Postbote problemlos im Büro ausgehändigt. So musste ich leider zu einer entfernten Poststelle pilgern, um zu erfahren, dass man mir den Brief ohne eine schriftliche Vollmacht nicht geben darf.
Da es sich um einen Rückläufer eines Einschreibens von uns handelt, ist mir das nun – bis auf die verschwendete Zeit – relativ wurscht. Sollen sie es halt hin und her transportieren, an die anscheinend falsche Empfängeradresse, wieder zu uns, erneut an den Empfänger … :devil:

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Wieder einmal auf der Suche

Martina am 19. September 2013

Für die vielen Fotos etc. auf kratzdistel.com habe ich mir ein bezahltes Plugin gegönnt, sogar auf Subscription-Basis, das mir nach dem letzten Update einen tollen Tag GAU beschert hat.

Vormittags schrieb der ISP, aufgrund zu hohen Ressourcenverbrauchs hätte er mir die Seite gesperrt. Immerhin war er so freundlich, einen Codeschnipsel beizulegen, mit dem ich auf die Suche gehen konnte. Es war das Galerie-Plugin, das ununterbrochen einen Cronjob anstiess/ausführte. Relativ schnell fand ich auf der Supportseite einen von einem User geposteten Bugfix, den ich hochlud. Der ISP räumte mir 10 Minuten ein, es zu testen, schaltete jedoch wegen zu hoher Last schon nach 3 Minuten wieder ab und meinte, das hätte es nicht gebracht.
In der Folge habe ich dann versucht, den Cronjob zu löschen, das Plugin auf die letzte Version downzugraden und, als alles nicht half, das Plugin komplett zu entfernen. Vom Provider kam immer nur lapidar, das wäre es jetzt auch nicht gewesen.
Und so beschäftigte ich mich den ganzen Tag mit diesem Mist, und ärgerte mich, damit Zeit verplempern zu müssen.
Den krönenden Abschluss bildete dann die letzte Mail des Supportmenschen, der so etwas wie “das war mir jetzt zu dumm” schrieb und erklärte, er hätte den Cronjob nun selbst gestrichen. Toll! Ich danke sehr dafür, dass er mich den ganzen Tag auflaufen liess, wo die Lösung doch scheinbar in 5 Minuten gefunden wurde. Für den überheblichen Tonfall dieser letzten Mail bedanke ich mich ebenfalls. Nicht. :angry:

Meine Mail an den Support desjenigen, der das Plugin vertreibt, blieb übrigens bis jetzt unbeantwortet, wahrscheinlich wird man dort gerade von Mails wütender Nutzer überrollt … Ich werde jedenfalls meine Subscription stornieren und bin wieder einmal auf der Suche nach einem Theme, mit dem man eine schöne (und funktionierende!) Multimedia-Seite gestalten kann.
Und vielleicht suche ich mir auch einen neuen Provider. Es ist leider nicht das erste Mal, dass ich dort als (zahlender, langjähriger) Kunde dermassen abgekanzelt wurde. Irgendwann ist es mal genug.

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Die Hormone

Martina am 26. Juli 2013

Bestimmte Chemikalien in Kosmetikprodukten, die zur Konservierung und als UV-Filter eingesetzt werden, wirken wie Hormone, und zwar solche, die z.B. unfruchtbar machen. :unsure:

Ich mein, mir ist das mit der Unfruchtbarkeit inzwischen egal, ich bin in den Wechseljahren, aber wenn man bedenkt, wieviele Mädchen und Jungen sich quasi von klein auf “einschmieren” bzw. “verschönern”, dann finde ich es schon sehr erschreckend, dass nach einer Studie des BUND 30 Prozent der Kosmetikprodukte (von Augenmakeup bis Zahnpasta wohlgemerkt!) hormonell belastet sind. :shocked:

Da der BUND eine App namens Toxfox herausgebracht hat, die per Kamerascan des Barcodes auf den Produkten blitzschnell anzeigt, ob die Produkte belastet sind oder nicht, habe ich mir sie gestern abend einfach mal heruntergeladen und bin im heimischen Bad auch gleich mehrfach fündig geworden.

Das Waschgel fürs Gesicht – hormonbelastet.
Das Gesichtspuder – hormonbelastet, und zwar gleich zweifach.
Auf den Döschen für die Gesichtscreme befand sich leider kein Barcode; aber immerhin war mein Deo (an meine Haut lasse ich nur Wasser nur CD :biggrin: ) unbelastet und die Zahnpasta ebenfalls.

Beim nächsten Gang in die Drogerie werde ich jedenfalls die Produkte vorab scannen, bevor sie im Einkaufskörbchen landen. Bin mal gespannt, ob man mich dabei kritisch beäugt und gegebenenfalls sogar des Ladens verweist. :ninja:

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Mainboard kaputt

Martina am 18. Juni 2013

Neulich hatte ich über den Laptop lamentiert, der kurz vorm Urlaub den Geist aufgab, obwohl gerade einmal 1,5 Jahre alt.
Der Händler – ein grosser Onlineshop – hätte sich das Gerät (gegen Rechnung) angesehen, wenn ich es auf meine Kosten hingeschickt und wieder zurückgesandt bekommen hätte.
Inzwischen haben wir das Notebook lieber bei einem Service hier im Ort checken lassen, das mit dem Versand ging mir doch gegen den Strich. Wie sich herausstellte, ist tatsächlich das Mainboard defekt, eine Reparatur würde schlappe 300 – 360 € kosten IIRC.

Die Garantie ist rum und die Gewährleistung wird dafür sicher nicht eintreten, zumal solche Onlineshops mMn nur darauf getrimmt sind, stattdessen neue Geräte unters Volk zu bekommen.

Um wenigstens die aktuellen Daten zu retten, hatten wir vorher schon ein Gehäuse gekauft und die Festplatte ausgebaut.

Insgesamt finde ich es sehr ärgerlich, für einen Laptop 700 € zu zahlen, den man nach anderthalb Jahren quasi in die Tonne hauen kann. Scheixx Technik. :angry:

Ich werde in Zukunft nur noch vor Ort kaufen und auf eine zweijährige Garantie achten …

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Abgewiesen

Martina am 10. April 2013

Wurde ich gestern an der amazonischen Tür.
Man verlangte neben dem Passwort einen weiteren Identitätsnachweis in Form einer Telefonnummer, von denen die letzten 2 Ziffern auf den Schirm geknallt wurden.
Ohne weitere Hinweise auf die einzuhaltende Form, ob mit oder ohne Vorwahl, ob mit oder ohne Bindestrich, ob mit oder ohne Schrägstrich, ob mit Leerzeichen etc. tippte ich also drauflos.
Dreimal falsch.
Dann war ich gesperrt.

Eigentlich wollte ich mit dem häuslichen Laptop einen erneuten Versuch wagen, hatte es aber vergessen.
Heute morgen dämmerte mir, warum die eingegebene Telefonnummer falsch war. Ich gebe eigentlich niemals die Festnetznummer an, es war also wahrscheinlich – ausprobieren kann ich es derzeit ja nicht – die Handynr. gefragt. Die letzten beiden Ziffern beider Rufnummern stimmen nämlich überein … :ninja:

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Umzugs-Nachwehen

Martina am 5. Februar 2013

Mein Umzug Ende letzten Jahres hat ja eigentlich sehr gut gepasst, ich konnte den Kabelanschluss fristgerecht kündigen; ebenso lief der Vertrag für Telefon/DSL gerade zu diesem Zeitpunkt aus und wurde rechtzeitig gekündigt, sonst hätte ich wahrscheinlich, egal, ob der Anschluss noch nutzbar ist oder nicht, ein weiteres Jahr Gebühren entrichten dürfen.

Durfte ich aber. Also, entrichten jetzt.

Der Kabelanschluss muss z.B. für 1 Jahr im voraus bezahlt werden und trotz meiner fristgerechten Kündigung wurde dieser Beitrag Anfang Dezember abgebucht. Mein empörter Anruf wurde damit beschieden, dass sich das wohl überschnitten hätte und das Guthaben mit der nächsten Rechnung zurückgezahlt werden würde. Die nächste (Abschluss-) Rechnung kam Anfang Januar, die monatliche Rechnung kam drei Tage später, beide wiesen das Guthaben aus. Allein, es kam keine Gutschrift.
Vorhin habe ich also dort angerufen und nachgefragt, wann ich denn mit einer Zahlung rechnen könnte. Das hätte ja schon längst geschehen sein müssen, entschuldigte sich die Hotline-Dame, und sie würde die Überweisung jetzt manuell anstossen.
Nun, hoffen wir das beste.

Der Telefon/DSL-Anbieter ist leider auch nicht besser, trotz fristgerechter Kündigung durfte ich noch einen Monat (im voraus) bezahlen, empörter Anruf meinerseits, lapidares “überschnitten, Gutschrift” der Hotline-Dame. Auch hier kam Anfang Januar die Abrechnung für Dezember mit dem Guthaben, bisher jedoch keine Gutschrift. Werde ich dort wohl auch anrufen müssen.

Eigentlich ist das Vorgehen eine Frechheit, und wenn man bedenkt, dass das mit vielen Kunden so gemacht wird, dürfte auf diese Weise mit einer gehörigen Summe – ohne eine Leistung erbracht zu haben – fröhlich gewirtschaftet werden.

Ich hätte die Lastschrift zurückrufen sollen. So, wie bei der GEZ. Denen hatte ich meinen Umzug in einen existierenden Haushalt (= bereits GEZ-Zahler) auch angekündigt, worauf hin eine Standard-Antwort kam, ich hätte aber trotzdem zu zahlen. Die seit Januar geltende, neue Gesetzeslage wurde in diesem Schreiben weder erwähnt noch wurde sie berücksichtigt, denn man buchte Anfang Januar ab.
Ich kündigte also erneut – bisher ohne Antwort – und liess die Lastschrift zurückbuchen. Die Bank-Dame wünschte mir noch viel Glück, als sie hörte, dass es sich um GEZ-Gebühren handelte … :ermm:

Nachtrag: die nächste Hotline-Dame, diesmal wegen des Telefonanschlusses, stiess die Überweisung soeben ebenfalls manuell an und meinte, das Geld müsste in 3- 10 Tagen, also spätestens nächsten Monat da sein. Obwohl meine Gesprächspartnerinnen alle sehr freundlich und höflich waren, aber diese Aussage gibt mir doch zu denken. :lol:

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Die kleine Steuerverschwendung

Martina am 6. September 2012

So’n Finanzamt hat’s auch nicht leicht, erst muss es Erklärungen überprüfen, Belege zurückweisen und dabei auch noch erklären warum.
Dann ändert der fleissige Steuerzahler die Belege entsprechend den Anforderungen und – upps – erhebt Einspruch. :w00t:
Das mag das Finanzamt ganz und gar nicht, vielleicht macht es Zusatzarbeit, der fleissige Steuerzahler weiss das nicht. Egal, das Finanzamt telefoniert also mit dem fleissigen Steuerzahler, bittet um Rücknahme des Einspruchs und um Neueinreichung der Belege im nächsten Quartal.
Der gute Steuerzahler nimmt den Einspruch wunschgemäss zurück, bekommt zwischendrin einen Mahnbescheid für die nun überfällige Steuervorauszahlung inkl. Säumniszuschlag.
Egal, der Steuerzahler zahlt.
Das Finanzamt schickt jetzt die bereits zweimal eingereichten Belege zurück und bittet um Neueinreichung im nächsten Quartal.

Liebe Behörde, meint ihr nicht, es wäre weitaus weniger aufwändig gewesen, beim ersten einreichen der Belege kurz zum Telefonhörer zu greifen, um Korrektur zu bitten und die Prüfung bis dahin auszusetzen?

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