Archiv für die Kategorie 'Experimentell'

Hochkalorische Tasse

Martina am 22. Mai 2015

Bei Kindle Unlimited sind auch öfter mal Rezeptbücher dabei, gerade heute habe ich mir ein Ebook mit Rezepten für Mug Cakes (in der Mikrowelle gebackene Tassenkuchen) geladen.
Ein Rezept mit Espresso habe ich ausprobiert, und weil ich es richtig Low Carb haben wollte, wurde das Weizenmehl durch entöltes Mandelmehl ersetzt. Da der Teig mir zu fest wurde, habe ich als Flüsigkeit mehr als die angegebene Menge Sahne eingerührt. Als kleines Goodie kamen noch ein paar Stückchen der heute erst gekauften Schokolade mit 99 % Kakao dazu.
Geschmeckt hat es ganz nett, bis auf die Schokolade, die ich eher kleiner geraspelt hätte untermischen sollen, so sind die grösseren Klumpen irgendwie am Gaumen und den Zähnen kleben geblieben, das fühlte sich nicht so doll an.
Der Hammer waren aber die kcal, die ich erst hinterher ausgerechnet habe: das Tässchen punktete zwar wirklich mit wenig KH, dafür aber mit sage und schreibe 726 kcal. :w00t:
Auskotzen ging leider nicht mehr, das kann ich sowieso nicht, aber für die nächste Tasse muss das Rezept dringend umgestellt werden: statt Sahne gibt es Mineralwasser, statt Stevia entweder 0 kcal Süssstoff oder Erythrit (gerade diese Woche gekauft, der hat faktisch nicht verwertbare kcal), weniger Margarine darf es auch sein, und die Schokolade lasse ich vielleicht weg. Damit käme ich – OMG – immer noch auf wahrscheinlich geschmacklose 415 kcal …
Okay, ich lasse das ganz, ein Proteinpfannküchelchen ist ja auch ganz kecker, wenn es was süsses sein muss. :whistle:

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Fitnesstracker

Martina am 11. März 2015

Ich hab‘ mir nach langem Zögern und vergleichen jetzt auch mal einen Fitnesstracker zugelegt, aber erst einmal nur die Sparversion, den/der/die/das UpMove von Jawbone.
Sofern man es immer bei sich trägt, trackt das Gerät die Schritte und im Nachtmodus den Schlaf (Tiefschlafphasen, leichter Schlaf, Einschlafzeit, Wachsein).
Verschiedene Workouts lassen sich in der zugehörigen App (die für alle Versionen des Jawbone Up einsetzbar ist) händisch nachtragen, inwieweit der errechnete Kalorienverbrauch stimmt, weiss ich natürlich nicht, das scheint von App zu App sehr unterschiedlich berechnet zu werden (ich nutze derzeit Runkeeper und Runtastic, früher auch CaloryGuard selbst, aber das Ergebnis der berechneten Aktivitäten fällt bei jeder App anders aus).
Ebenso gibt es ein Ernährungstagebuch in der Jawbone App, was ich jedoch noch nicht ausprobiert habe, da ich dafür schon seit Jahren CaloryGuard verwende.
CaloryGuard lässt sich über Apple Health zumindest indirekt mit dem Jawbone Up verbinden, und zeigt mir damit die abgelaufenen Schritte an.
Passende Armbänder für den Tracker hatte ich mir auch gekauft, die sind gestern angekommen. Aber – ganz ehrlich – die Dinger finde ich Scheixxe, der Verschluss zum einhaken ist ätzend, ich krieg‘ das Band damit nicht eng genug zusammen, so dass das Armband hin- und herschlackert und mich schlicht und einfach stört. Nicht umsonst trage ich seit etlichen Jahren keine Uhren, sondern nur ab und zu ein Armband, das ich geschenkt bekommen habe.
Beim gestrigen Freeletics Workout hat es mich so sehr genervt, dass ich das Armband wieder in die Schachtel und den Tracker zurück in den Gürtelclip gepfriemelt habe. Ausserdem habe ich den Verdacht, dass mit Armband die Schritte anhand der Armbewegungen „gemessen“ werden, und da ich gerne gestikuliere :biggrin: , bedeutet es, dass die Schrittanzahl wohl kaum realistisch sein wird.

Jetzt warte ich weiter auf das Jawbone Up3, das auch den Puls misst, das wäre bei Belastung nämlich noch interessant. Es gibt zwar Sportuhren, die das (und noch viel mehr) können, diese sind mir aber mit 300+ € denn doch zu teuer.

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Eine Woche ohne Smileys

Martina am 19. Januar 2012

Vor genau einer Woche startete ich das gewagte Experiment, in einem sozialen Netzwerk (Plurk) ohne Smileys zu kommunizieren, also sowohl ohne grafische als auch ohne Text-Smileys, sogar ohne Emotionsäusserungen à la *lach* *seufz* usw.
Hey, und ich habe trotzdem in dieser Woche keinen einzigen Plurk-Friend verloren. :biggrin: Das mag aber auch daran gelegen haben, dass ich es vorher angekündigt habe, um möglichen Missverständnissen vorzubeugen.
Denn es ist tatsächlich so, dass Smileys – zumindest in Plurk – inzwischen fest ins Kommunikationsrepertoire gehören, und, seitdem man sich ein eigenes Smiley-Portfolio aufbauen kann, auch häufig genutzt werden.

Ich muss zugeben, ungefähr die ersten zwei Tage fiel es mir wirklich schwer, mich ausschliesslich mit Text zu beteiligen. Ich kam mir selbst unhöflich vor, so ganz ohne Zwinker- und Winke-Smileys, oder wenn ich, statt per Smiley zu lachen, ein hahaha geschrieben habe. Weiss nicht, ob die anderen das auch so empfunden haben, aber zumindest hat’s mir keiner um die Ohren gehauen. :wink:
Nur ein einziges Mal hat in dieser Woche die Gewohnheit gesiegt und sich ein Winke-Smiley in einen Gute-Nacht-Plurk geschmuggelt. Dank der Löschfunktion hat’s aber wohl keiner gemerkt. :whistle:

Ok, jetzt ist die Woche rum und ich darf wieder. Will ich auch? Ja! Ohne Smileys bei Plurk ist es nämlich ein Gefühl wie Augen oder Ohren zuhalten (Zitat @kehrseite).
Also, bye-bye emotionsloses plurken und hey (dance) (rock) (evil) (wave) (cozy) und wie sie alle heissen. :happy:

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Guru-Joghurt

Martina am 28. November 2011

Ich nehme ja wirklich jeden in mein Google Plus auf, dafür gibt es schliesslich die unterschiedlichsten Kreise, und man soll auch über den Tellerrand gucken, blablabla.
Interessant wäre es, einen, wie soll ich sagen, einen Stream-Pfad zu erstellen, aus dem ersichtlich wird, wann Folger aus welchen Kreisen (beruflich, persönlich etc.) kommen. Im Moment bewegt sich mein Stream weit weg von den Nerds und Early Adoptern, mit denen ich zu Anfang zu tun hatte, hin zur Kosmetik-/Wellnessbranche im weitesten Sinne.
Von wem mir das letzte Folge-Highlight, eine Heilerin, beschert wurde, konnte ich nicht herausfinden. Ich drifte jetzt also zur Esoterik-Ecke ab und werde bald ganz vergeistigt, mit Energien noch und nöcher versehen, durchs Web schweben. Bestimmt. Ganz feste dran geglaubt.

Was zum Henker Heiler hat das mit der Überschrift zu tun? Ganz einfach: ich twitterte vorhin über einen längst abgelaufenen Joghurt, den ich zu verspeisen gedachte, worauf ich eine Antwort bekam, ich sollte mir diesen doch von der Heilerin segnen lassen, woraufhin mir gesegnete Joghurts als neue Produktidee in den – wahrscheinlich vom abgelaufenen Joghurt bereits vernebelten – Sinn kam.

Inzwischen habe ich es verdaut, sowohl Joghurt als auch Idee, und das mit dem segnen scheint mir keine so gute Idee zu sein, ich bin vor Jahren bereits aus der Kirche ausgetreten, habe damit sozusagen meine Segnungsberechtigung verloren.
Aber auch ein Guru (wie heisst eigentlich ein weiblicher Guru? Gura? Gurine? Guratorin?) darf ja segnen, was das Zeug hält, und macht damit bestimmt so manche Mark, abgesehen von den vielen Spenden, die ich überhaupt nicht haben will, es soll alles reell zugehen mit meinem Joghurt.

Also, meine lieben kommenden Jünger und Jüngerinnen, wenn euch demnächst ein Guru-Joghurt, oder Gura-Joghurt, ich bin da noch unentschlossen, weil ich weiblich bin, der Joghurt aber männlich dekliniert wird, sieht man einmal davon ab, dass die Joghurt-Kultur wiederum weiblich ist (Kultur ist doch immer irgendwie weiblich, nicht?), also, läuft euch so ein Joghurt über den Weg, zögert nicht und kauft ihn, esst ihn nicht, versteigert ihn auf ebay, sagt mir bescheid, damit ich den Verkäufer abmahnen kann. Diese Idee ist mein!

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3D Drucker

Martina am 14. November 2011

Jetzt, wo das mit den 3D Druckern langsam an Fahrt gewinnt und sie sogar fast erschwinglich für jedermann sind, könnte man das Verfahren langsam ausweiten:
Wie im Farbpatronen-System sollte es möglich sein, mit verschiedenen Materialien zu drucken, Papier, Metall, Plastik, Holz, Stoff, Lebensmittel usw.
Dann müsste man bei einer Bestellung nicht mehr auf die Post oder den Lieferdienst warten, sondern könnte sich die Pizza, die Hose, das Buch, die Kaffeemaschine oder das Handy einfach ausdrucken.
Na, was haltet ihr von meiner Idee? :biggrin:

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Ich schreibe wie …

Martina am 2. Oktober 2010

Ein Test, noch dazu wissenschaftlich fundiert, also, wenn er von der FAZ genutzt wird, muss das doch so sein, nicht wahr? :biggrin:
Jedenfalls, an so etwas kann man doch nicht vorbei, also griff ich zum Behufe des Testens des Testes auf einen alten Text zurück und heraus kam:

Nun ähm ja, sollte mir das schmeicheln? Oder Peter Handke? Egal, was die FAZ schreibt, stimmt bestimmt. :lol:

Wie ich dann die Analyse von Text 2 (Alfred Döblin) oder Text 3 (Georg Trakl) verstehen soll, weiss ich allerdings nicht ganz einzuordnen, ausserdem finde ich es seltsam, dass da keine einzige Frau drunter zu sein scheint. Egal, was die FAZ einmal analysiert hat, stimmt unter Garantie.

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Lösch-Buzz ;-)

Martina am 16. Februar 2010

Als Early Adopter ist man in der SN-Szene ja wohl viel beschäftigt. Um auch ja nix zu verpassen, mitreden zu können, weil man alles ausprobieren muss, und um überhaupt Early Adopter sein zu dürfen, meldet man sich flugs bei jedem Spielzeug an, sobald dieses hinterm Theatervorhang hervorlugt. Dann geht das – SNs zeichnet sowas aus – gefriende und gefollowe los, immer dieselben Early Adopter natürlich. Weil, wenn die anderen (Nachzügler) kommen, hat man schon längst den Spass am Spielzeug verloren, einen tiefergehenden Nutzen hat das meiste sowieso nicht, und schaut nie wieder herein. So sieht’s doch aus.

Im ebenso frisch geschlüpften Google-Buzz hat sich einer der geschätzten Plurk-Kumpels angeschickt, das grosse Aufräumen anzustossen. Neben der eher beiläufigen Diskussion, was man denn braucht, treten erschreckende Unzulänglichkeiten vieler SNs zutage: Accounts können z.B. nur per kaum oder überhaupt nicht auffindbarer Kontaktdaten mittels Bettelmail gelöscht werden, auf die mitunter gar keine Reaktion erfolgt. Abgesehen davon kann man wohl kaum kontrollieren, was mit den persönlichen Daten bis dahin geschehen ist, was weiter mit ihnen passiert (vielleicht werden diese in einem letzten Aufbäumen noch einmal zu Geld gemacht, wer weiss das schon?) bzw. ob diese wirklich und wahrhaftig gelöscht wurden.

Tja, soll man sich überhaupt noch weiter bei jedem SN anmelden, sobald es hinterm Theatervorhang hervorlugt? Man würde sich doch viel Zeit und Ärger ersparen, wenn man es nicht täte und stattdessen abwartete, ob sich ein Dienst durchsetzt / länger als ein halbes Jahr bestehen bleibt / kontinuierlich wächst / sich weiterentwickelt / Features bietet, die man wirklich nutzt.

So mogt we dat. Beim nächsten SN. Versprochen.
gez. Ex-Early-Adopter

PS: Das könnte tatsächlich nützlich sein.

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Meine Heldin

Martina am 1. Dezember 2009

Der Film braucht ein bisschen länger zum laden, ist aber genial gemacht, jedes Foto lässt sich als „Held“ einfügen. :smile:
In meinem Video ist es eine gerenderte Dame mit stierem Blick. :biggrin:

Selber machen (via Plurk)

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Danksagung

Martina am 14. März 2009

Nachdem nun auch das letzte Päckchen ausgepackt wurde, sage ich Dankeschön
Renate und Susanna für Besuch und Geschenk letztes Wochenende (es war wie immer sehr schön :cheerful: )
… allen Anrufern/-innen, SMS-Sendern/-innen und Mail-Schickern/-innen :smile:
… den Plurk-Freunden für den superduper Taschen-PP-Kalender :heart:
… CrazyBabsi für das verjüngende Geschenk, das ich wirklich nötig habe :biggrin:
Maksi für das Taschen-Buch :happy:
… meinen Eltern für die dekorativen Geschenke :smile:
… und nicht zuletzt dem lieben Gott, der mich heute beim Kopfzurückwerfen davor bewahrt hat, gegen das offene Fenster zu donnern, was die zweite Schramme gewesen wäre, nachdem ich gestern schon beim Kopfzurückwerfen gegen die Dachschräge im Badezimmer gedonnert bin, Kopfzurückwerfen ist eine äusserst gefährliche Angelegenheit

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Für Regentage

Martina am 27. Februar 2009

Derer wir in unserem Vorharzkessel viele haben …

Rainy Days
Rainy Days – von kratzdistel on Polyvore.com

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