Archiv für die Kategorie 'Unterwegs'

Der Winter kann kommen

Martina am 1. Oktober 2013

Zumindest schuhtechnisch bin ich wieder eingedeckt. Nachdem alle alten, ausgeleierten Schuhe entsorgt wurden, musste unbedingt neues Schuhwerk in den leeren Schrank. Das neueste Exemplar ist aus Wildleder und schön warm gefüttert, mit Reissverschluss zum schnellen reinschlüpfen:

Wildlederboots
Wildlederboots

Einen grünen Strickpullover mit Perlenstickerei auf den Schultern hatte ich heute auch am Wickel, leider war er um die Schultern zu weit, und dunkelgrün ist wirklich nicht meine Farbe. So habe ich Geld gespart, das ich jedoch auf anderem Wege (Taschen und Geldbörse) losgeworden bin. :wink:

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Verkehrtes Wetter

Martina am 10. Januar 2013

Dem trüben Wetter ist es sicher geschuldet, dass die Verkehrsteilnehmer langsam durchdrehen. Gestern sah ich an einer Ampelkreuzung einen Linksabbieger mitten auf der Strasse aus dem Auto aussteigen, um wild gestikulierend über den Vordermann (oder die Vorderfrau) zu lamentieren, der/die ihm wohl nicht weit genug in die Kreuzung gefahren war. :ermm:

Heute morgen hatte es ein anderer Fahrer (oder eine Fahrerin) so eilig, dass er/sie mitten im Dorf, bei herannahendem Gegenverkehr, überholen musste. :ermm:

Ich hoffe, das legt sich wieder, bevor der Winter und damit Schnee und Eis erneut über uns hereinbrechen.

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Ab in den Sühüden

Martina am 17. Dezember 2012

Bei diesem Schmuddelwetter draussen wünsche ich mir glatt die Hütte in Spanien zurück. :wink:
Seitdem ich aufs Dorf gezogen bin – der möbelige Umzug konnte tatsächlich ohne große Probleme innerhalb eines Vormittages durchgezogen werden – und mit dem Auto ins Büro fahren muss, wünsche ich mir spanisches Wetter umso mehr zurück.
Nicht, dass es dort nicht auch Winter gäbe, aber dieser ist meistens in einer Woche erledigt gewesen, hernach gab es dann wieder fast frühlingshafte Temperaturen.
Davon träumen wir derzeit, dieses graue Nass ist irgendwie nichts richtiges.

Collage

Die ganzen Jahre, als es das Domizil an der spanischen Costa Blanca noch gab, bin ich über Weihnachten und Silvester dorthin geflogen. Das war schön, auch wenn die Reise an sich nicht immer Anlass zur Freude gab, ich erinnere mich an einen Heiligabend, den ich beinahe auf dem Flughafengelände verbracht hätte. :wassat:

Heute können wir zwar nicht mehr in das Haus, welches nach dem Verkauf längst umgebaut und nicht mehr wiederzuerkennen ist.
Aber der Weihnachtsurlaub könnte natürlich trotzdem für einen Trip nach Spanien, z.B. nach Gran Canaria, genutzt werden. Dort herrschen gerade Temperaturen um 20 Grad. Mit Sonne. :smile:

Schade, dass die Arbeit mich festhält, und der noch nicht ganz vollendete Umzug ebenfalls. Hey, aber träumen darf man ja wohl.
Und sich die ein oder andere nette Finca auf Gran Canaria ansehen.
Gleich die erste Finca Bellavista hat es mir angetan, der Blick aufs Meer erinnert mich unheimlich an den Blick, den wir vom Haus auf Denia, den Hafen und das Meer geniessen durften.

Hier ein Silvesterfoto von 2007, vergleicht bitte die Bilder, das sieht doch sehr ähnlich aus, oder?
Silvester in Denia

Wer bis Anfang Januar bleibt, hat zudem die Möglichkeit, bei den Festivitäten zum spanischen Weihnachtsfest am 6. Januar dabei zu sein. Ich weiss nicht, ob es da regionale Unterschiede gibt, in Denia z.B. gab es einen Umzug der Heiligen Drei Könige mit Esel und Co., wenn ich mich recht erinnere.

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Lachsfrühstück

Martina am 7. August 2012

Gestern waren wir bei Ikea, leider gibt es immer noch keins in Göttingen, also bedeutet das, entweder Kassel oder Hannover. Kassel liegt näher, also dahin. Gleich morgens, ich hatte mir extra einen Tag freigenommen, zum Frühstück.
Die Hütte war schon brechend voll, und als wir fertig waren mit unserem Frühstück, noch brechend voller. Ist aber auch kein Wunder, die Preise sind unschlagbar günstig. Wenn wir ein Ikea in Göttingen bekämen, würden wir dort öfter das Restaurant nutzen. Wahrscheinlich mit vielen anderen, was die umliegenden Gastronomiebetriebe kaum freuen dürfte, und vielleicht sogar mit ein Grund dafür ist, dass wir immer noch kein eigenes Ikea haben.
Das Lachsfrühstück, ein vorgepackter Pappteller, aus hygienischen Gründen mit Folie überzogen, beinhaltete Lachs, Mettwurst, Käse, Marmelade und Butter, dazu konnte man sich an der Brötchentheke 2 Brötchen aus einer Auswahl holen. Inklusive Getränk, das man beliebig aus der Kaffeebar selbst nachfüllen konnte, egal, ob Wasser, Cola, Kaffee, Tee, Milchkaffee etc., hat das pro Person 1,95 € gekostet.

Lachsfrühstück im Ikea Restaurant

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Ich leb’ online

Martina am 19. April 2011

Dieser etwas in die Jahre gekommene Werbespruch symbolisiert quasi die überraschende Erkenntnis des heutigen Tages.
Letzte Woche war ich mit meinem kürzlich neu erstandenen Auto in der Werkstatt, weil es stotterte. Der Meister öffnete zielsicher die Motorhaube und zeigte mir das abgerissene Zündkabel und einige Kratzer, die er meinem Marder zuschob. Das gab ungläubiges Staunen und Schmunzeln.
Diese Woche war ich noch einmal in der Werkstatt, weil ein neues Auto für die Verwandtschaft abgeholt werden sollte. Im Gespräch mit dem Verkäufer kam auch das Marder-Thema erneut auf den Tisch.
Ich wunderte mich zuerst, dass der Verkäufer von meinem Marder noch gar nichts gehört hatte.

Bis mir dann aufging, dass ich wie selbstverständlich davon ausgegangen war, die Mardergeschichte wäre wie alle Twitter-, Plurk-, Facebook-, Friendfeed-, Lifestream-, Blog- und hastenichtsocialgesehen-Nachrichten an viele Menschen verbreitet worden.
Anscheinend lebe ich (viel zu sehr) online und muss die one-to-one Kommunikation erst wieder lernen. :whistle:

Ach, übrigens, ich habe ein neues Auto. :w00t: Nach mehr als 10 Jahren wieder ein eigener fahrbarer Untersatz. Langsam gewöhne ich mich wieder daran …

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Der Winter kann kommen

Martina am 3. Februar 2011

Ausser bei Taschen bin ich im realen Leben modisch weder besonders up to date noch interessiert. Die Klamotten müssen passen und wahlweise warm oder kalt halten, je nach Jahreszeit. :wink:
Diesmal bin ich aber doch einem modischen Diktat erlegen, und zwar dem, was frau sich im Winter um den Hals wickelt. Der schnöde Schal hat nämlich (erstmal) ausgedient. Stattdessen gibt es Loopschals, gross, rund, kuschelig und mit Mehrzweck. Entweder man wickelt sich das Ding einmal um den Hals, gleich einem lockeren Schalkragen, oder zweimal, gleich einem warmen Schal, oder zieht sich einen Teil über den Kopf als Mützenersatz, wobei der Hals (und die Schultern) immer noch schön warm gehalten wird/werden.
Zwei Monate, den halben Winter, bin ich darum herumgeschlichen, habe mir die verschiedensten Modelle angesehen, letzte Woche habe ich endlich einen entdeckt, der mir – sozusagen rundum :wink: – gefiel.
Heute morgen vor der Arbeit kam das trendige oversized Schalstück an, so dass ich es bereits ausprobieren konnte:

Loopschal

Nun kann der Winter kommen. :biggrin:
Wer sich ebenfalls noch schnell einen besorgen möchte, meiner ist von Dawanda.

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Samstag

Martina am 16. Mai 2009

Das Einkaufsvergnügen heute vormittag war ein gemischtes:

Die Dame am Frühstückstresen war schon völlig überfordert mit unserer Bestellung, vor allem, weil wir statt eines Orangensaftes lieber einen weiteren Kaffee haben wollten. Dafür wollte sie uns mit trocken Brötchen ohne Wurst, Käse, Marmelade abspeisen. Ok, einen Klecks Rührei hat sie uns gegönnt, aber das reichte uns natürlich nicht. Dann ging auch noch die Milch aus, und der Tisch wollte von den Krümeln der Vorfrühstücker befreit werden. Und überhaupt, alles ganz schwierig, doh. :tongue:

Bei der Post habe ich einen Brief ohne Briefmarken in den Kasten geworfen. :unsure: Die Schalterdame hatte keinen Schlüssel für den Kasten, hätte ihn uns auch gar nicht öffnen dürfen, wie sie meinte. Da es Nachporto anscheinend nicht mehr gibt (seit wann eigentlich?), werden unfrankierte Briefe an den Absender zurückgeschickt. Was mit Briefen ohne Absender ist, danach habe ich ganz vergessen, zu fragen. Werden diese geöffnet? Irgendwo heimlich gesammelt und dann verbrannt? Trotzdem zugestellt? Ein schwieriges Feld.

Anschliessend waren in einem rosa Riese Punkt, äh Laden, um uns danach zu erkundigen, warum andere für das gleiche Paket weniger zahlen. Die RosaRieseDame beschied uns, dass auch bei Festnetzanschlüssen Laufzeitverträge abgeschlossen werden und wer eben Pech hat, bekommt noch den höheren Preis aufgedrückt. Man bindet sich also auf Gedeih und Verderb für 24 Monate an ein Unternehmen, das, wie alle anderen leider auch, lieber Neukunden wirbt, als Bestandskunden bei Laune zu halten … Irgendwie ist es nicht in die Marketingbetonköpfe reinzukriegen, dass es doch viel einfacher wäre, bereits vorhandene Kunden zu umgarnen, als Neukunden zu akquirieren. Und mit umgarnen meine ich nicht, einem bei jeder Gelegenheit Paketwechsel aufzuschwatzen, die aufgrund technischer Beschränkungen überhaupt nichts bringen, oder sogar Tarifwechsel vorzunehmen, die nicht beauftragt wurden. :angry:

Zurück von Post und Telefonanbieter fanden wir unsere Plätze am Frühstückstisch von einem – Entschuldigung – fetten Mann und einer Frau okkupiert, die dem zwischenzeitlich einzeln sitzenden und auf uns wartenden Kaffeetrinker mit den Worten “wir brauchen den Platz” quasi den Stuhl unterm Hintern wegzogen. Also, Leute gibt’s, die haben einfach keine Umgangsformen … :blink:

Das Erlebnis im Heimwerkermarkt ist kurz beschrieben: zwischen einer kleinen Dose Lackfarbe zu einem überhöhten Preis und einem grossen Lackeimer, mit dem man das ganze Dorf grün anmalen könnte, gibt es keine passende Dosengrösse.

Wie sagt man so schön: wir verliessen unter Absingens schmutziger Lieder den Kaufpark. :tongue:

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Besuche

Martina am 18. Januar 2009

Donnerstag im Kasseler Haus, wir sind auf der Suche nach Wasser im Keller herumgekrochen, haben aber nichts finden können. Ist aber ein wirklich uriger, alter Keller:

Keller

Dann schüttelten wir Staub und Spinnweben ab und folgten noch einer Einladung zu Tee und selbstgebackenem Kürbis-Pfirsich-Kuchen. In Herzform. :cheerful: Gottseidank hielt ich es vor dem Probieren für Möhrenkuchen, Kürbis kann ich nämlich überhaupt nicht ausstehen.

Gestern fuhr ich meine Eltern in der Reha-Klinik besuchen, ein sehr modernes Haus, mit Glasgängen zwischen den einzelnen Gebäuden, Marmorböden, und die Zimmer wie im Hotel, nur krankenmässiger ausgestattet, also ein in alle Richtungen verstellbares Bett, grosses Badezimmer mit ebenerdiger Dusche (aus der das Wasser nicht abläuft, was so viel heisst, entweder schnell duschen, oder hinterher das Zimmer mit aufwischen :unsure: ).

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