Innen-Ansicht

Geschrieben von Martina am 16. Oktober 2020

Was ich noch sagen wollte:
Ich bin für die bedingungslose Einführung des weiblichen Nominativs. Immer und für jede.
Männer dürfen sich in Zukunft einfach mitgemeint fühlen.

Vielleicht starte ich mal einen Selbstversuch und werde alles weiblich benennen.

Kategorie/n: Experimentell
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A-H-A

Geschrieben von Martina am 15. Oktober 2020

AHA sollte das Wort des Jahres werden, ich schwör‘.

Steht für Abstand halten, Hände waschen, Alltagsmaske aufsetzen, Verhaltensweisen, an die sich jede/r mit halbwegs sozialem Gewissen halten sollte.

1. Stellt euch doch einmal vor, wie es wäre, wenn sich niemand unbotmässig auf die Pelle rückt. Die Einhaltung des Personal Space ist übrigens etwas, was uns quasi in die Wiege gelegt wird, und nur Leute mit einem persönlichen Defizit können den personal space weder einhalten noch respektieren.

2. Hände waschen gehört zu den grundsätzlichen hygienischen Massnahmen, die nicht nur in Zeiten einer Pandemie essentiell wichtig sind. Habt ihr Deppen das denn immer noch nicht gelernt?

3. Alltagsmaske, die einzige Massnahme, die „neu“ ist. Aber notwendig, vor allem, wenn Punkt 1. nicht eingehalten wird. Maske (richtig!) aufsetzen stört nur, wenn man sich aus irgendeinem Grund dagegen wehren zu müssen meint. Wer das ganze positiv angeht – ich schütze andere Menschen/meine Liebsten – hat damit normalerweise kein Problem bzw. sich längst daran gewöhnt und empfindet die Maske gar nicht mehr als besonders einschränkend oder störend.

Und nun stellt euch vor, diese Verhaltensweisen würden von allen umgesetzt werden.
Wir hätten:
– keine oder nur verschwindend geringe Neu-Infektionen
– keine oder nur verschwindend geringe Todesfälle
In der Folge:
– könnten alle Geschäfte geöffnet bleiben
– die Wirtschaft würde nicht einbrechen
– KiGas, Schulen und Unis müssten nicht schliessen
– Feiern im Familienkreis wären kein Problem
– Veranstaltungen unter Beachtung der Hygieneregeln wären möglich
– Reisen wären möglich
– und und und

Also mal ganz ernsthaft gefragt: wieso kommen die Schwurbler und Ignoranten darauf, dass sie das Recht haben, über die Gesundheit, Freiheit und sogar das Leben von ihren Mitmenschen hinwegzutrampeln?
Selbst wenn sie die Pandemie leugnen, gebietet schon das normale Zusammenleben Punkt 1 und 2 einzuhalten, weil das seit Jahrhunderten Konsens ist. Wenn man nicht gerade erst aus der Höhle gekrochen ist …

Kategorie/n: Aufreger
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AdWords, AdSense, AdMob, AdIrgendwas

Geschrieben von Martina am 3. Oktober 2020

Seit vielen Jahren habe ich ein Google-Konto, quasi mein Mail-Sammelbecken, in das alle E-Mails laufen, seit fast genauso vielen Jahren nutze ich Adsense in diesem Konto.
Im Laufe der Zeit sind bei Google so einige Dienste dazugekommen, Google hat sich ja weiterentwickelt, neue Dienste implementiert, wieder entfernt, etc.pp.

Vor ca. einem Jahr oder so habe ich mir dann mal eine zweite E-Mail registriert, für irgendeinen Service, von dem ich nicht wollte, dass er meinen Sammelaccount zuspamt, glaube ich. Also, ich habe das Dingen nur als E-Mail verwendet, nichts aktiviert, verknüpft oder ähnliches.

Und da komme ich (oder Google, je nachdem, wie man es sieht) inzwischen echt ins straucheln. Weil ich nämlich ein AdMob-Konto in meinem Haupt-Account aktiviert habe, bekomme ich quasi täglich eine Erinnerung, dass ich das ja schon in einem anderen Account nutze, und zweimal wäre nicht möglich.
Wenn ich mich dann mit dem Haupt-Konto in AdMob einloggen wollte, musste ich immer erst bestätigen, dass ich das andere Konto geschlossen, aufgelöst, deaktiviert, whatever hätte.
Da ich mir sicher war, kein weiteres AdMob-Konto irgendwo zu haben, habe ich das jedesmal brav bestätigt, woraufhin am nächsten Tag wieder die E-Mail mit „Sie haben schon ein AdMob-Konto.“ eintrudelte. Inzwischen war ich jedoch im „richtigen“ Haupt-Konto mit AdMob aktiv.
Alles sehr mysteriös. Also habe ich mich beim alternativen Konto eingeloggt, alles, was auf eine Verknüpfung mit dem Hauptkonto hindeuten könnte, überprüft, für gut befunden, meine Telefonnummer entfernt, die für Verwirrung sorgen könnte, und das Konto wieder verlassen.
Zwei Tage erhielt ich keine Mail und dachte schon, das war des Rätsels Lösung.
Dann kamen die Mails zurück …

Heute habe ich mich dann noch einmal vom Hauptkonto abgemeldet, im alternativen Konto angemeldet und alles durchforstet. Abgesehen davon, dass ich nicht auf die Diensteübersicht zugreifen konnte, mein Login von einem Tablet war ihnen suspekt, habe ich nichts gefunden.
Dann habe ich die Zwei-Faktor-Authentifizierung mittels SMS wieder aktiviert (alles andere hat ums verrecken nicht sein sollen, vielleicht, weil man für zwei verschiedene E-Mail-Adressen nicht dieselbe Authentifizierungsmethode wählen darf), mich auf dem „bekannten“ Laptop neu eingeloggt, und konnte tatsächlich auf die Dienste-Übersicht zugreifen. Und was sehe ich? AdWords aktiv. Wo kommt das her? Ist das nicht irgendwas, was es gar nicht mehr gibt bzw. im AdSense aufgegangen ist?
Wie auch immer, nach viel Herumgeklicke habe ich diesen Dienst auflösen können. Und hoffe, nun ist Ruhe.

Hat auch nur zwei Wochen gedauert, die kryptischen Meldungen von Google, die immer an mein Hauptkonto gingen, haben nämlich nicht wirklich weitergeholfen.

Update: Nein, ich oder mein Account befindet sich in einer Meldungsschleife. Inzwischen habe ich das Zweitkonto komplett gelöscht, und bekomme trotzdem noch alle paar Tage diese E-Mail, ich hätte bereits ein Admob-Konto, abgesehen davon, dass ich manchmal beim Login gezwungen bin, zu bestätigen, dieses andere Konto aufgelöst zu haben.
Das eigentliche Admob-Konto befindet sich immer noch in Prüfung, obwohl ich bereits zwei Kampagnen implementiert habe, und die Apps auch online sind.
Ich ignoriere das jetzt, ich ignoriere das jetzt, ich ignoriere das jetzt, ich …

Kategorie/n: Technikgedöns
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Warntag

Geschrieben von Martina am 10. September 2020

Das war ja wohl nix mit dem gross ausgerufenen bundesweiten Warntag 2020.
Hier haben weder Sirenen geheult noch hat die App Katwarn (die ich schon recht lange nutze) irgendeinen Alarm ausgelöst.
Katwarn musste ich aktiv öffnen, um die Warnung zu erhalten, was irgendwie im tatsächlichen Katastrophenfall nicht so sonderlich effektiv sein dürfte.
Sirenengeheul war auf jeden Fall Fehlanzeige, obwohl die Feuerwache quasi in Rufweite zum Büro liegt.
Beim zweiten Mal öffnen von Katwarn erschien immerhin die Meldung, dass die Leitstelle für Stadt und Landkreis den Sonderfall ausgerufen hat, weil die Warnung technisch nicht ausgelöst werden konnte.
Aber auch dieser Sonderfall (lokales auslösen der Warnung) ging spurlos vorbei, und jetzt ist laut Katwarn wieder alles im grünen Bereich.

Immerhin, ob absichtlich oder zufällig, ich habe vorhin Glockengeläut gehört, also nicht die Mittagsglocke, sondern so mittendrin zwischen halb und voll. Vielleicht war das der verzweifelte Versuch, statt der Technik auf die gute alte „ziehen wir mal an der Glocke“-Methode zurückzugreifen. 😉

Kategorie/n: Allgemein
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Irgendwas ist ja immer

Geschrieben von Martina am 9. September 2020

Aus Versehen Mit voller Absicht habe ich mich mal bei einem sog. Produkttester-Dienst angemeldet, Sitz immerhin in Deutschland, die dürfen also mit meinen Daten nicht irgendwo hausieren gehen.
(Wie das mit den Daten aussieht, die man bei den Produkttests weitergibt, naja, dazu später mehr.)
Was sich als Produkttester ausgibt, bedeutet nicht immer, dass man reale Produkte testet, oft, sehr oft sind es einfach Online-Angebote, für die auf diese Weise neue Nutzer generiert werden. Wenn man sich nach dem Test nicht gleich wieder abmeldet bzw. das Konto löscht, kündigt oder was auch immer.
Nun, für das anmelden und ausprobieren bekommt man also eine Provision/Vergütung, manchmal muss man in Vorkasse gehen, um z.B. bei einem Wettanbieter ein wie auch immer geartete Wette zu platzieren.

Was ich bei diesem Dienst bisher ausprobiert habe:

– Umfrageportale: damit habe ich persönlich kein Problem, weil ich schon viele Jahre bei verschiedenen Portalen angemeldet bin, ich bin sozusagen Online-Umfrage-Profi. 😉 Man sollte trotzdem vorher gucken, wo sich der Unternehmenssitz befindet, ob sich das Unternehmen an den Datenschutz hält und sich einer entsprechenden Organisation angeschlossen hat. Falls das nicht so ist, kann man immer noch mit seinen privaten Daten geizen, in dem man in Umfragen z.B. die Antwort beim Einkommen verweigert o.ä., oder man bricht Umfragen, die zu sehr ins private gehen (detaillierte Fragen nach Krankheiten z.B. fallen für mich ins No Go), einfach ab. Dadurch hat man keine Nachteile, ausser eben, dass man manchmal nicht mehr zur Zielgruppe gehört und eben keine Punkte für abgeschlossene Umfragen gesammelt hat.
Für diese Registrierungen muss man nicht in Vorkasse gehen, bekommt aber entsprechend wenig Vergütung.

– Amazon-Dienste: einen Dienst, bei dem ich noch nicht registriert war, habe ich im Probe-Abo ausprobiert, und nach Beantwortung der (Pseudo-) Fragen und Bestätigung des erfüllten Aufrages auch gleich wieder gekündigt. Amazon ist quasi ungefährlich, erstens wird man an jeder möglichen Stelle darauf hingewiesen, dass das Abo kostenpflichtig wird, zweitens kann man es problemlos jederzeit kündigen und erleidet dadurch auch keine Nachteile. Ich habe z.B. schon zweimal ein Kindle Unlimited Abo gehabt, jedesmal mit Testmonat, zwischendurch brauche ich aber einfach eine Pause, man kann ja nicht immer nur lesen, lol.

– Wettangebote: obwohl ich bereits beim staatlichen, hochoffiziösen Lotto in meinem Bundesland ein Konto habe, habe ich einen weiteren Anbieter über das Portal ausprobiert. Zwei Dinge, die man vorher bedenken sollte: welche Zahlungsarten bietet man dort an? Lastschriftverfahren ist noch fast das ungefährlichste, weil man das widerrufen kann. Western Union oder sonstiges: am besten nicht, damit wird viel Schindluder getrieben.
Was mir hier auch sehr sauer aufgestossen ist: die Kontonr. stand plötzlich im Klartext in meinem Profil. Das geht ja mal gar nicht.
Zweiter Knackpunkt: nicht bei solchen Diensten registrieren und darauf vertrauen, wenn jemand sagt, es wäre kostenlos. Solltet ihr nach Abschluss der Aufgabe das ganze vergessen und euch dort nicht mehr blicken lassen, bleibt sowas nämlich nicht immer kostenlos. Bei diesem speziellen Dienst habe ich durch Zufall gelesen, dass nach einer gewissen Zeit der Inaktivität eine – man höre und staune – Inaktivitätsgebühr fällig wird. Leck mich fett, dachte ich und habe das Konto sofort nach Abschluss des Auftrages wieder schliessen lassen. Bitte schreibt in solchen Fällen auch noch das Unternehmen an, damit vor allem eure sensiblen Daten wie Adresse, Kontonr. o.ä. gelöscht werden und euch dies auch bestätigt werden muss.

Welche Dienste bzw. Produkte ich garantiert nicht ausprobieren werde:

– Alles, wo ich mit mehr als 2,50 € in Vorkasse gehen müsste. Sorry, bei einer Auszahlungsgrenze von 50 €, und einem durchschnittlichen Verdienst von vielleicht 2 € pro Auftrag läppert sich da schnell eine schöne Summe zusammen, für die ich kein Geld vorab verwenden möchte.

– Bankkonten und Kreditkarten: 1. brauche ich keine fünf Bankkonten, noch weniger brauche ich mehrere Kreditkarten, mögen diese auch noch so kostenlos sein, dass es kostenloser gar nicht geht.
Selbst meine 2 Kreditkarten sind schon zuviel, da ich nur eine einzige ab und zu einsetze.
Abgesehen davon: solltet ihr wirklich auf der Suche nach einer neuen Bank und/oder Kreditkarte sein, macht euch selbst auf die Suche nach einer Bank und setzt eure Wunschkriterien um, nutzt nicht einfach ein beliebiges Angebot.
Ausserdem bieten viele Kreditinstitute einen viel höheren monetären Anreiz, als bei den Produkttesterseiten möglich ist, da diese einen Teil der Provision einstreichen, denke ich mal.
Ich habe z.B. eine Bank gesehen, bei der ich zufällig bereits Kunde bin, die Vergütung auf der Produkttesterseite belief sich auf – lasst mich lügen – 20 €, bei meinem Kontoabschluss damals vor Ort bekam ich 50 € … In meinem Fall bekam der Werbende auch noch einmal 50 € – rechnet selbst nach.

Mein Fazit:
Gesunden Menschenverstand nutzen, nicht alles glauben, was euch aufgetischt wird, und immer kritisch überlegen, wo der Haken sein könnte.
Und, ganz wichtig: bei den Produkten und Webseiten, die getestet werden sollen, immer ins Impressum gucken, die AGB etc. lesen und auf versteckte Kosten oder mögliche Abos abklopfen.
Nur in Vorkasse gehen, wenn ihr den Totalverlust des Geldes locker verschmerzen könnt.
Denn, die Auszahlungsgrenze bei den Produkttesterseiten liegt manchmal jenseits dessen, was man so locker flockig in zwei Tagen erreichen könnte, zumal, wenn man ein bisschen picky bei der Wahl der Aufträge ist.
Bei meinem Test liegt die Grenze z.B. bei 50 €, das finde ich schon relativ happig, vor allem, wenn man bei einigen Sachen wie dem Lottoanbieter in Vorkasse tritt, aber lange warten muss, bis man diese 50 € bei durchschnittlich – sagen wir mal 2 € Verdienst pro Auftrag zusammengesammelt hat.
Und diese 50 € sind nicht einmal der Netto-Verdienst, davon muss natürlich der Betrag, den man vorgestreckt hat, abgezogen werden.
Ob sich das tatsächlich lohnt, möge jede/r nun selbst entscheiden.

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Marketing at it’s best

Geschrieben von Martina am 3. September 2020

Wenn man etwas verkaufen und/oder online Geld verdienen will, ist Marketing das Mittel der Wahl, um Umsatz zu generieren. Ohne Marketing geht gar nix.
Vor dem Marketing kommt jedoch die Reputation. Nun kann man seine Reputation organisch aufbauen. Oder mit Brachialgewalt.
Da ich schüchtern bin *hüstel*, bin ich auf dem organischen Weg: meine Followerzahlen erkaufe ich mir nicht, ich melde mich nicht irgendwo an und folge tausenden von (Pseudo-) Leuten wild durch die Social Media Landschaft etc.
Und ich beglücke andere, die mir gerade eben zurückgefolgt sind, nicht mit Werbebotschaften.
Im Gegentum, kommt mir so etwas unter, wird derjenige sofort wieder entfolgt.

Da bin ich seit einiger Zeit also auf einer Künstlerseite unterwegs, übrigens eine gute Alternative zu DeviantART, die in meinen Augen mit ihrem Relaunch ein grosses Durcheinander, wenn nicht sogar Desaster produziert haben.
Ich stelle dort also regelmässig Bilder (-serien) zum anschauen ein, habe nach vielen Monaten ein erstes Freebie als Produkt in den angeschlossenen Shop geworfen und heute einen Render zu den Art Prints geschafft.

Erste Reaktion auf die Veröffentlichung: ein Mann schickt mir eine Direktnachricht, ich möchte doch bitte seinen YT-Kanal abonnieren.
Keine Eingangsfloskel – hey, ich erwarte bei solchen Mails, wenigstens mit einem kleinen Sätzchen Honig ums Maul geschmiert zu bekommen! – keine weitere Info, wieso, weshalb, warum, nur die dürre Aufforderung, dass.

Bei solchen Mails bin ich ja schmerzbefreit: ich ignoriere sie. Alle. Immer.
Soviel zu erfolgreichem Marketing. 😉

Kategorie/n: Multimedia
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Alles Gewöhnungssache

Geschrieben von Martina am 2. September 2020

Es gibt da so ein paar wenige (obwohl sie permanent behaupten, viele und/oder gar „wir“ zu sein), die sehen im tragen eines Mundnasenschutzes einen Eingriff, in ihre Freiheit, in die Grundrechte, in whatever.
Am liebsten sind mir diejenigen, die Kinder nach vorne schieben, über Kindesmisshandlung zetern und ihre Brut anschliessend auf Demos schleifen, um sich mitten ins Getümmel zu stürzen.
Diese Kinder tun mir mehr leid, als solche, die (oft sogar freiwillig) ein Läppchen vor Mund und Nase tragen, weil sie gerne ihre Freunde und Freundinnen schützen wollen.

Leute, wenn ihr das Mittelalter zurück haben wollt, wandert aus, gründet auf einer einsamen Insel euren eigenen Staat, lebt, wie ihr wollt, aber geht mir nicht mit eurem Mist auf den Sack.
Eure Meinung ist nicht massgebend, da ihr in der Minderheit seid, ergo habt ihr euch der Mehrheit unterzuordnen. Oder zu gehen.
Laut herumzukrakelen, andere zu beschimpfen, andere Meinungen niederzubrüllen oder anderen eure (abstrusen) Vorstellungen aufzwingen zu wollen, ist grosse Kinderkacke.

Zurück zur Maske, an der sich alle aufreiben: sie schützt, also setzt sie auf, wenn ihr euch in geschlossene Räume begebt, die nicht zu eurer Wohnung gehören. Das ist eine minimale Einschränkung, die zeitlich begrenzt ist, aber viel bewirkt.
Seit Mai trage ich jetzt regelmässig Maske (mit FFP2-Filter inwzischen), z.B. beim einkaufen, und habe mich schon so daran gewöhnt, dass ich sie gar nicht mehr merke.
Wenn man keinen Sport damit betreiben muss – obwohl man sich bestimmt auch daran gewöhnen könnte, es gibt genug Sportler, die z.B. in Höhenluft trainieren, um effektiver fit zu werden – ist das überhaupt kein Problem.
Also hört auf zu jammern und tut lieber was für die grosse Gemeinschaft, als euer unsägliches „Ich Ich Ich“ zu skandieren.

Kategorie/n: Aufreger
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Disney+ App Fehlercode 73

Geschrieben von Martina am 31. August 2020

Falls ihr die App auf Smartphone oder Tablet nutzt und – aus welchem Grund auch immer – ausgeloggt wurdet oder mit einer Meldung, auf Disney+ könnte nicht zugegriffen werden, abgespeist werdet, und euch nach dem ausloggen nicht wieder einloggen könnt, weil laut Fehlercode 73 behauptet wird, euer Standort stünde nicht zur Verfügung, hilft folgender, relativ simpler Workaround:

Einfach WLAN abschalten und über mobilen Datenverkehr neu einloggen. Nach dem erfolgreichen Login kann man getrost wieder das WLAN einschalten und weitergucken. 😉

Hintergrund: der Fehlercode besagt ebenfalls, dass man sich mit einer VPN-Verbindung einzuloggen versucht, und/oder die Standortermittlung abgeschaltet hat.

Kategorie/n: Technikgedöns
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Namenscousinen

Geschrieben von Martina am 18. August 2020

Habt ihr euch schon einmal überlegt, wieviele Namensklone es von euch gibt? Also, die exakt so heissen, wie ihr?
Von meinem Namen gibt es einige, im digitalen Zeitalter führt das aufgrund technischer Unzulänglichkeiten öfter mal dazu, dass ich z.B. E-Mails von wildfremden Personen bekomme, die eine ganz andere Martina meinen.
Das liegt daran, dass ich schon recht lange im Internet unterwegs bin, und z.B. meine Adresse von Google älter ist, wer sich also danach zur Unterscheidung mit Punkt oder Komma oder ähnlichem registriert hat, bekommt seine E-Mails ab und zu einmal nicht, sondern diese landen in meinem Postfach.
Das ist so wie bei meiner GMX-Adresse, alles, was mit martina beginnt und irgendwelche Sonderzeichen drum herum hat, landet bei mir.

Zu meinem Namensclan gehört sogar eine berühmte Schauspielerin in den USA, die im ImDb einen Eintrag vorzuweisen hat. 🙂 Ausserdem eine Musikerin, die gar nicht so weit weg von hier wohnt, eine Goldschmiedin, und eine Hygiene- und Umweltmedizinerin, von der ich schon einmal gelesen habe.

Aktuell hält mich übrigens ein Olaf für seine Tango-Tanzpartnerin. Leider kann ich keinen Tango tanzen, und selbst zum üben wäre der Weg nach Österreich etwas weit für mich. 😉

Aber, was ich mir überlegt habe, ob ich nicht einfach mal alle Namenscousinen zu einem Treffen einladen sollte. Wäre bestimmt interessant, was für unterschiedliche Charaktere und Berufungen da aufeinandertreffen würde.

Kategorie/n: In eigener Sache
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Hygiene-Beobachtungen

Geschrieben von Martina am 17. August 2020

Seit Pandemie ergibt es sich, dass zumindest ich Leuten hinter der Theke genauer auf die Finger schaue, als sonst. Egal, welche Theke, ob Bar- oder Fleisch-, geguckt wird.
Neulich, also letzten Samstag, wagten wir uns nach Wochen für ein gemeinsames Frühstück und einkaufen wieder einmal in die hiesige Mall.
Mittendrin ein Hygienespray-Spender, sogar kontaktlos. Wer nutzte ihn, ausser uns? Niemand. Der wurde weiträumig umgangen, fast so, als wäre er virös.

An der Frühstückstheke angelangt begrüsste uns eine freundliche Dame, ich bestellte, sie verstand nichts, weil das Plastikglas neben Aerosolen auch effektiv den Schall aufhält, und man mit Mund-Nasen-Schutz eh nur nuscheln kann. Dann verstand sie aber doch, packte mit blosser Hand ein Brötchen auf den Teller, wischte sich die Hand an ihrer Schürze ab und packte daraufhin Brötchen zwei und drei auf die Teller. Zwischen Mett- und Käsebrötchen hat sie sich offensichtlich nicht die Finger an der Schürze abgewischt, an meinem Käsebrötchen klebten Mettklümpchen. Lecker. Nicht.
Kaffee kochen, Tee kochen, abkassieren, alles mit „an der Schürze abwischen reicht doch, oder?“ sauberen Händen.
Nein, da werde ich auf keinen Fall wieder frühstücken gehen, habe ich der familiären Begleitung bekundet.

Das nächste Mal muss es wieder die Fleischerei nebenan sein, die auch verschiedene Frühstücksangebote feilhält, zwar nicht ganz so günstig, aber dafür hygienisch einwandfrei serviert.
Dort benutzt man schon seit ewigen Zeiten, auch vor Corona, Desinfektionsmittel, und zwar nach jedem zubereiteten Frühstück, nach jedem Kunden, vor jedem anfassen von Lebensmitteln.

Kategorie/n: Unterwegs
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