Das Spielkind ist erwacht

Geschrieben von Martina am 15. August 2018

In letzter Zeit probiere ich wieder haufenweise Software und Tools aus.
Heute war es Fleeq, eine App bzw. Website, mit der sich hauptsächlich Fotos zu einer anpassbaren Diashow zusammenfügen lassen, Audio kann entweder per Auto-Narrator (in vielen Sprachen) oder selbst eingesprochen hinzugefügt werden. Ein paar Effekte gibt es noch dazu, die ich aber bisher noch nicht dediziert probiert habe.

Mein erstes Werk:

Neben dem Link lassen sich die Dateien auch als gif oder mp4 exportieren, wenn man sie z.B. für Tutorials oder Instagram und Co. verwenden möchte.
Dazu muss man das erstellte Fleeq speichern, aufrufen, exportieren und in das entsprechende Format umwandeln.
(Vielleicht sollte ich ein Meta-Tutorial verfassen? Wie erstelle ich ein Fleeq und wandle dies in eine exportierbare Datei um? 😉 )

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Zeitgemäss

Geschrieben von Martina am 9. August 2018

Werbung wird ja auch immer raffinierter, also zielgerichteter auf das persönliche Profil zugeschnitten. Noch dazu, seit man quasi allumfassend bei seinen Touren durchs Internet getrackt wird. Ausser, man benutzt konsequent ein VPN, kann man dem gar nicht mehr entkommen.
Ich bin zwiegespalten, ob ich das gut finde. Einerseits habe ich schon das ein oder andere Tool entdeckt, das gut in die Spielwiese passt. Andererseits habe ich aber die Befürchtung, dass ich nur noch „passende“ Werbung bekommen und mir so der Blick über den Tellerrand genommen wird.
Abgesehen davon, dass das Marketing sowieso nur dann ankommt, wenn es bezahlt ward. Kleine, unbekannte Perlen des Internets bleiben wahrscheinlich unentdeckt.
Früher gab es z.B. Seiten wie linkperlen.de, deren Newsletter ich gerne und regelmässig genoss. Leider sind diese „Metaperlen“ des Internets wahrscheinlich alle der Kommerzialisierung zum Opfer gefallen. Heute gibt es alles nur noch gegen Cash. Aber vor allem nichts ehrliches. Mund-zu-Mund-Propaganda ist erst zur viralen Hölle geworden, jetzt dümpelt sie im trüben Influencerteich vor sich hin.
Die nächste Stufe – Fake-Marketing -, also das verbreiten von Angeboten, die entweder nicht das halten, was sie versprechen, prich minderwertige Ware anpreisen, oder gleich ganz auf die Aussendung von Waren verzichten, und lieber nur das Geld behalten, oder die mit den eingesammelten Kundendaten abhauen und Dönekes treiben, im günstigsten Fall die Daten verscherbeln, im ungünstigsten Fall Identitätsklau-Shopping oder dergleichen veranstalten, diese Stufe haben wir auch schon längst erklommen.

Eine kleine Variante dreht gerade die Runde: man verschickt Erpresser-E-Mails und behauptet, den Empfänger bei unsittlichen Handlungen aufgenommen zu haben und diesen blosszustellen, sollte der nicht unverzüglich xx € zahlen.
Tatsächlich fand ich heute auch so eine E-Mail im geschäftlichen Postfach. Wie die Idioten ausgerechnet an diese Adresse kommen, die nirgends verzeichnet ist, ist mir noch ein Rätsel. Da wird wohl ein Geschäftspartner digital undicht gewesen sein.

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Probieren geht über bezahlen

Geschrieben von Martina am 2. August 2018

Ich schrieb es schon: seitdem ich ein einziges Mal einen Produkttest über Instagram veröffentlicht habe, dient man mir laufend Produktproben an, die allerdings alle feinsäuberlich im SPAM-Ordner aufgebahrt werden.
Dort schaue ich nur rein, wenn ich den Haufen endgültig löschen möchte, und mich schaudert jedesmal, wenn wieder dutzende künstliche Fleischwurstofferten über den Bildschirm wabern.
Mit dem Eis-Probierpaket heute hätten sie mich aber beinahe gehabt, ich war soooo nah dran, da passte quasi kein Mausklick mehr zwischen meinen Sabber und die „ich-spionier-dich-mit-fiesen-Mitteln-aus“-Mail.
Bis ich dann auf der schreibtischlichen Schweissspur ausgerutscht bin. Dann war der Scheixx doch weg.
Und ich trinke weiterhin demütig mein gekühltes, mit Zitronenscheiben aromatisiertes Leitungswasser …

Kategorie/n: Fitness und Food,In eigener Sache
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Es stinkt …

Geschrieben von Martina am 31. Juli 2018

Mir stinkt’s. Nicht nur die Hitze und der daraus resultierende Schweiss machen empfindlichen Nasen derzeit zu schaffen.
Ich wohne auf dem Dorf, das hat einerseits sein gutes, nämlich dass man abgesehen von etwas Vogelgezwitscher und gelegentlichem empörten Kläffen des Nachbarhundes akustisch weitgehend unbehelligt bei offenem Fenster schlafen könnte.
(Wobei mir einfällt, dass ich lange keine Grillen mehr gehört habe, obwohl gestern eine vor der Terrassentür sass, es gibt sie also durchaus noch, aber vielleicht ist ihnen auch zu heiss. Oder mein Gehör hat nachgelassen.)
Das Dorfleben, sofern es sich um ein echtes Dorf handelt, mit Bauern und so, und nicht so eine Trabantenschlafstatt, hat aber auch Schattenseiten, und zwar olfaktorische. Grad die letzten zwei Nächte musste ich tatsächlich mitten in der Nacht aufstehen und die Fenster wieder verschliessen, weil ich wegen der Geruchsbelästigung nicht mehr schlafen konnte. Geruchsbelästigung durch die dörfliche Güllegrube.
Nun bin ich bäuerlich nicht so beleckt, dass ich behaupten könnte, das müsse so sein, aber es deucht mich, dass der Bauer die letzten Nächte aufgrund der Hitze seine Güllegrube weit geöffnet hat, damit sie sich abkühle, oder so ähnlich. Die Gase entwichen ungehindert und überzogen wahrscheinlich das ganze Dorf. Ganz ungefährlich ist das meiner Meinung nach nicht, besonders für die direkten Nachbarn. Wenn das schon bei unserem etwas erhöhten Standort am Rande des Dorfes so stinkt, dass ich Kopfschmerzen davon habe und nicht mehr schlafen kann, dann ist das näher dran bestimmt umso ärger.

Was bin ich also froh, dass ich der nächtlichen Schwüle tagsüber in die Stadt entkommen kann, um dort von der täglichen Schwüle im Büro empfangen zu werden. Das liegt daran, dass hier nachts auch nicht gelüftet werden kann (es ist ja keiner da), und morgens sofort der Zigarettenqualm von nebenan und die Autoabgase von der Strasse hereinpreschen, als hätten sie darauf gewartet, dass man das Fenster öffnet.

Irgendwie stinkt’s halt immer.

Kategorie/n: In eigener Sache
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Wegen GDPR blockierte Seiten trotzdem aufrufen

Geschrieben von Martina am 25. Juli 2018

Ich kenne zwar nur eine US-Seite, deren Inhalte ich nach Inkrafttreten der DSGVO nicht mehr aufrufen konnte, weil man dank der IP-Adresse auf eine leere Seite umgeleitet wird.
Aber trotzdem fuchste es mich ein bisschen, und ich kann mir inzwischen vorstellen, wie „unfrei“ sich Menschen in Ländern fühlen müssen, deren Internetzugang komplett kontrolliert und reguliert wird.

Gottseidank können wir das über VPNs umgehen. Die meisten dieser Dienste sind allerdings entweder grottenschlecht oder kosten Geld.
Es gibt jedoch eine einfache und vollkommen kostenlose Möglichkeit: Man nehme den Opera-Browser, setze den Haken bei „VPN“ in den Browsereinstellungen unter Datenschutz & Sicherheit, voilà, man kann auch diese blockierten Seiten problemlos wieder aufrufen.
Ganz ohne Gedöns und/oder Geld ausgeben zu müssen.

Kategorie/n: Technikgedöns
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Sonnenschutz fürs Auto

Geschrieben von Martina am 17. Juli 2018

Nervt es euch auch, wenn ihr bei diesem schönen Wetter in euer Auto steigt und eine Bullenhitze der Marke „ich kriege keine Luft“ schlägt euch entgegen?

Gestern haben wir darüber sinniert, wie man dem entkommen kann, ausserhalb der Möglichkeit, sein Auto unter einem Baum zu parken, und zu hoffen, dass der Schatten exakt da bleibt, wo das Auto steht, oder in eine Garage zu fahren, die in den meisten Fällen aber nicht zur Verfügung steht.

Der Vorschlag meines Beifahrers war: das Autodach fährt quasi eine zweite Schicht hoch, zwischen den beiden Dächern befindet sich ein Ventilator, der das Auto mit Wind kühlt.
Meinen Bedenken, das brauche doch Strom, wurde mit „die Batterien heutzutage können das problemlos leisten“ entgegenet.

Trotzdem. Es braucht Strom. 😉 Meine Lösung, stromfrei natürlich:
Eine zweite Dachschicht fährt nach oben und klappt rechs, links, vorne und hinten eine Art Sonnenschirm auf, der das Auto an jeder Stelle, an der es geparkt wird, beschattet.

Was haltet ihr davon? Wäre das nicht eine sinnvolle Erfindung? Sollte ich ein Patent darauf anmelden? Oder erst einmal eine Konstruktionszeichnung anfertigen?

Kategorie/n: Technikgedöns
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Adware Browser SPAM im Firefox

Geschrieben von Martina am 17. Juli 2018

Gestern ist es wieder passiert. Beim Aufruf einer Website im Browser ploppte ein Popup auf, das behauptete, ich müsste für mein Firefox ein manuelles Update durchführen und meinte, mir so das ein oder andere Plugin unterjubeln zu können. Das Popup forderte zudem zur Angabe meines Benutzernamens und Passwortes auf.
Dumm nur, dass ich zwar früher viele Plugins installiert hatte, mit dem FF Quantum aber fast vollständig auf Erweiterungen verzichte. Das einzige Plugin, was ich nutze, ist ein Ersatz für das mit Quantum verstorbene Tab Mix Plus namens My Sessions.
Egal, überall auf abbrechen geklickt und den Tab geschlossen. Nächstes Popup. Nochmal. Nächstes Popup. Kein Zugriff auf die anderen Tabs, Popup lässt sich gar nicht so schnell schliessen, schon ist es wieder – im Vollbildmodus – da.
Also FF auf die brutale Weise geschlossen und in Opera nach diesen ominösen Plugins gesucht. Viel ist im Internet nicht dazu zu finden, die uneinhellige Meinung – jeder vertrat eine andere Meinung, Virus, SPAM, Hijack, Trojaner, alles war dabei – führte mich schliesslich dazu, dass sich der Scheixx beim Download und der Installation eines Freebies eingeschlichen haben muss. Dabei achte ich immer penibel darauf, dass ich nur von vertrauenswürdigen Seiten wie Heise und Co. herunterlade und wirklich ausschliesslich das Programm installiere, also bei allen ungewollten Beigaben, die vorangehakt sind, den Haken entferne.
Also wieder ein freies Tool namens AdwCleaner heruntergeladen, das sich aber nicht per Installation ins System eingräbt, sondern einfach über die heruntergeladene exe startet. Das Stückchen Software spürt Adware im System auf, die für den Browser-SPAM verantwortlich sein soll. Und tatsächlich, es wurde fündig. Nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte, im Endeffekt waren es 2 Plagegeister, die ich auch gleich über das Tool entfernen liess.
Das witzige daran: eine Adware wurde mir von einem der Anbieter eingeschleust, den ich bis dato für vertrauenswürdig hielt und von dem ich das Adware-Befreiungs-Tool sogar heruntergeladen hatte …
Tja, selbst in den Hintern gebissen, wa? 😛

Kategorie/n: Technikgedöns
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Kreative Cafés und Restaurants

Geschrieben von Martina am 15. Juli 2018

Wir gehen wirklich gerne frühstücken, noch mehr als irgendwo mittags oder abends zu essen.

Eigentlich sollte man meinen, beim Frühstück kann man nicht viel falsch machen. Weit gefehlt. Gestern waren wir in einem dem Laden angeschlossenen Café.
Dort serviert man z.B. Cappuccino mit Kakao oben drauf und sogar im Kaffee. Mir kräuseln sich die Geschmacksnerven. Den Kakao oben drauf kann man ja noch abwenden, wenn man daran denkt, es bei der Bestellung zu erwähnen, aber Kakao aus der Kaffeemischung pulen? Ich trinke auswärts inzwischen nur noch Kaffee mit einem Schuss Milch. Schön wäre es, wenn der frisch gebrüht aus einer regelmässig gereinigten Maschine käme. Stattdessen bekommt man oft Plörre, die zuvor in einer Pumpkanne vor sich hin dümpelte.
Die Brötchen – wohlgemerkt aus einem Café, das Backwaren verkauft – waren gestern von vorgestern. Pappig, ohne Rösche, farblos. Da wird mMn mit viel Backtriebmittel gearbeitet, um die Hefe im Galopp zum aufgehen zu zwingen.
Das Rührei: blass, vorgefertigt, oben drauf schon angetrocknet, welche Hühner dafür gequält wurden, wage ich mir kaum auszumalen. Das schlimmste Rührei aller Zeiten hatte ich jedoch einmal in einem Restaurant einer Möbelhauskette: es musste wohl aus wieder gewässertem Trockeneipulver hergestellt worden sein, im grossen Topf gestockt und dann aufgeschnitten. Anders kann ich mir die schwammartigen Würfel, die nach Spülbecken schmeckten, nicht erklären. Mich schaudert immer noch bei dem Gedanken an dieses „Frühstück“.

Nach dem Frühstück gestern fuhren wir in ein Outlet, Klamotten kaufen. Anschliessend sollte es etwas zu essen und trinken im angeschlossenen Restaurant geben. Die Lokation war ja ganz nett eingerichtet, das Essen jedoch eine Kattastrophe, nicht einmal eines Imbisses würdig. Als Nicht-Fleischesserin wollte ich etwas halbwegs gesundes, nicht frittiertes haben, bestellte mir also Pellkartoffeln mit Quark. Es kamen zwar Pellkartoffeln, aber kein Quark. In der Schüssel befand sich ein Gemisch, das der Sahnesauce ähnelte, die üblicherweise zu Heringsfilet serviert wird. Quark? Fehlanzeige. Kräuter? Fehlanzeige. Stattdessen Mayonnaise und Gewürzgurken.

Der Kaffee war so lala, der Eiskaffee, der in Ermangelung eines richtigen Eises herhalten musste, war mit Vanilleeis zubereitet, das mindestens einmal angetaut gewesen sein muss, so dicke Eiskristalle befanden sich darin.

(Ende der Tirade. 😜 )

Unser Lieblingsfrühstück geniessen wir immer noch beim Kretaliano im Kaufpark. Die Brötchen frisch im Steinofen aufgebacken, Aufschnitt und Käse südländisch angehaucht (Feta und Oliven 😉 ), der Cappuccino bestehend aus Kaffee mit frisch aufgeschäumter Milch, das Omelett wahlweise mit oder ohne Käse bzw. Feta, extra für uns. Auch wenn wir um der Abwechslung willen ab und zu was anderes ausprobieren, kehren wir doch immer wieder dorthin zurück.

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Modellingprozess in kurz

Geschrieben von Martina am 13. Juli 2018

Heute abend habe ich mich spontan hingesetzt, ein Referenzbild gesucht und angefangen, eine Couch in Blender zu modellieren.
Zeitaufwand vom ersten Spatenstich bis zum gerenderten Bild: 43 Minuten.

Mitgeschnitten mit Camtasia, dann noch zwei Textblasen eingefügt, fertig. Da ich so eine lange Datei aber beileibe nicht ins Internet schleifen kann, musste ich das gerenderte Video noch zweimal auf Speed setzen. Leider wollte die Software nicht immer so wie ich und ist entweder beim rendern hängen geblieben oder mal eben abgestürzt, Geduld ist irgendwie nicht so meine Tugend.
Schliesslich hatte ich das Video aber doch soweit, dass ich es zusammen mit „beruhigender“ Musike fertigstellen und zu Youtube schaffen konnte. Zeitaufwand: mindestens dreimal soviel, wie es gedauert hat, das Modell zu erstellen. Nachbearbeitung ist immer soooo aufwändig. Ich werde mich demnäxt für den Lifestream bei Youtube anmelden, dann spare ich mir das. 😉

So, jetzt aber das Ergebnis zum angucken (und anhören):

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Podcast mit Podhost und Blubrry einrichten

Geschrieben von Martina am 12. Juli 2018

Wenn man sein Blog mit einem Podcast aufhübschen will, muss man sich schon sehr genau überlegen, welche Tools man einsetzen möchte und welchem Workflow folgen.
Nach ein bisschen rumprobieren habe ich mich jetzt für folgendes Vorgehen entschieden:

Um die Folgen aufzunehmen, setze ich die Voice Recorder Pro App auf dem iPad ein. Die App ist kostenlos und biete viele nützliche Features wie z.B. einen Level Check mit Silence Detection und die Aufnahmequalität kann fein abgestimmt werden. Trotzdem ist sie leicht zu bedienen und erlaubt das aufnehmen über einen schlichten Record-Button, während man z.B. weiter auf dem Tablet arbeitet. Die Dateien lassen sich hinterher ganz gut bearbeiten, also trimmen oder ergänzen, man kann sich selbst ein Template erstellen mit Bild und Informationen zur Datei, auch Notes dazu packen. ID3-Tags lassen sich selbstverständlich ebenfalls bearbeiten und am Ende darf man die Datei als MP4 oder MP3 auf alle möglichen Plattformen hochladen, oder sich schlicht per E-Mail schicken.

Letzteres mache ich, damit ich die Datei bei Podhost hochladen kann. Dort habe ich mich momentan für einen kostenlosen Zugang registriert, mit dem sich immerhin 30 MB Speicherplatz pro Monat mit unbegrenztem Datenvolumen verpulvern lassen. Bei den kurzen Podcasts, die ich zur Zeit hier schlicht aus den Blogbeiträgen generiere, reicht das erst einmal aus.
Weiterer Pluspunkt: Podhost ist ein deutscher Anbieter und die Bezahlpakete recht günstig, falls man dann mal mehr Speicherplatz braucht.
Ich könnte den Podcast dort auch veröffentlichen. Aber ich will das ja hier im Wyberlog integrieren.

Dazu brauche ich ein Plugin, und habe mich für Blubrry entschieden, ohne Hosting bieten sie nämlich ebenfalls einen kostenlosen Service, und das Plugin ist recht komfortabel.
Nach der Installation muss ich nur dem entsprechenden Blogpost den URL mit der Datei aus Podhost einfügen, aktualisieren und schon ist der Player integriert und man kann „hören“.
Wer mag, kann sich über eine Registrierung bei Blubrry für die kostenlose Basisstatistik anmelden, um das wachsen des Podcasts zu verfolgen. Fürs Hosting und/oder erweiterte Statistik kann man verschiedene Pakete buchen.
ID3-Tags und Erstellung eines (validen) Feeds nur für den Podcast gehören ebenfalls dazu und funktionieren tadellos. (Wobei ich die Tags ja eigentlich schon im Voice Recorder Pro vergeben habe.)
Was ich auch noch sehr nützlich finde: Blubrry führt einen an der Hand durch die Subscriptionprozesse des Podcasts bei iTunes, Stitcher, Soundcloud und Co.
Ich habe meinen jetzt erst einmal bei iTunes angemeldet und warte auf das Ergebnis des Reviews.

Info am Rande:
Ausprobiert habe ich auch die Anchor-App, mit der sich sogar Interviews per Telefon aufnehmen lassen. Dazu gibt es noch ganz nette Spielereien wie musikalische Transitions etc. Die Editierfunktion der Aufnahme ist allerdings recht rudimentär gehalten, die Aufnahmequalität kann man nicht einstellen und – soweit ich das gesehen habe – es gibt in der App keine Möglichkeit, die ID3-Tags zu bearbeiten. Auch der Import von MP3-Dateien hat bei mir nicht geklappt, zumal ich nur Zugriff auf das Dateisystem vom Tablet hatte, aber alles war ausgegraut.
Für die abschliessende Bearbeitung und das veröffentlichen resp. anmelden auf iTunes und Co. muss man sich zur Website bequemen.
Wenn man das ganze per Telefon ohne viel Zinnober machen möchte, ist Anchor sicher eine gute App, zumal sowohl Hosting als auch Datenvolumen komplett kostenlos sind. Lediglich ein kleines Logo von Anchor erscheint auf dem Podcast, IIRC.

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