Down, downer, am downesten

Geschrieben von Martina am 13. März 2009

Nachdem die Downloadgeschwindigkeit zu Hause seit einigen Wochen immer weiter abgesackt ist, hatte ich irgendwann die Schnauze voll.
Wenn ich für DSL 6000 zahle, und das nicht unwesentlich, weil es einige Provider ja nicht nötig haben, ihre Bestandskunden für ihre Treue zu pampern, sondern lieber Neukunden den Hintern mit Geschenken vollstopfen, dann erwarte ich einen Download, der etwas höher liegt, als 2 KB/s, wie ich es letztes Wochenende hatte, als ich versuchte, eine gekaufte Software herunterzuladen.
Am Downloadserver kann es nicht gelegen haben, in den USA haben sie zu Zeiten meiner Downloadversuche alle selig gepooft. Und auch an der Entfernung zum nächsten Knotenpunkt kann es nicht liegen, denn mein Büro liegt nicht einmal 100 m Luftlinie von der Wohnung entfernt und dort habe ich immerhin einen Download von 300 KB/s, allerdings über den Rosa Riesen und nicht über einen der Leitungswiederverkäufer.
Also, irgendjemand drosselt hier gewaltig, wer, ist mir übrigens ganz egal, ich zahle für eine bestimmte Leistung und wenn ich davon nicht einmal 1 Prozent bekomme, schlägt mir das gewaltig auf die gute Laune.
Wesderhalb ich mich auch mal bei meinem Provider beschwert habe. Vor drei Tagen. Nach 8 Stunden hatte ich eine automatisch generierte Antwort im Postfach, seitdem sucht man wohl noch fieberhaft nach dem Fehler und hüllt sich solange in beredtes Schweigen.
Gestern nun hatte ich wieder eher kleinere Downloads zu tätigen, kleine, aber dafür viele Dateien. Immerhin hat sich die Geschwindigkeit anfangs auf sensationelle 100 KB/s zubewegt, jedoch nicht, um am Ende wieder auf dröge 40 KB/s abzufallen.
Ja, Leute, kommt mal langsam in die Pötte, sonst muss ich mir einen anderen Anbieter suchen und werde Ross und Reiter für diese Mangelleistung nennen, gell? :devil:

Kategorie/n: Technikgedöns
Kommentar/e: 2 Kommentare
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2 Kommentare zu “Down, downer, am downesten”

  1. Raineram 23. März 2009 um 13:48

    Ich bin seit vier Jahren bei MNet und habe erst letztens mal wieder deren Produkte im Internet durch gesehen. Siehe da, eine Flatrate für die ich noch 14 EUR/M zahle ist inzwischen kostenlos.
    Die stellen ihre Rechnung aber nicht freiwillig um… nein, ich muss einen „Änderungsantrag“ faxen.
    Ein 6.000’er hab ich auch – schaff aber auch nie mehr als 300 kB. Angeblich liegt’s an der Vermittlerkiste vorm Haus.

    Fazit: Wechsle öfter die Dienstleister, Bestandskunden habens schwerer als Neukunden 🙂

  2. Martinaam 23. März 2009 um 19:26

    Genau, Dienstleister wechseln ist auch mein Plan. Deshalb wollte ich heute im Kundenzugang mal gucken, wie lange ich mich vertraglich gebunden habe. Unter Vertragsdaten fand ich zwar jede Menge unnützes Zeug wie Partnerwerbung und Co., aber kein Sterbenswörtchen zum Vertrag. :getlost:
    Da ist es doch ganz nützlich, solche E-Mails aufzuheben – zu Hause habe ich dann festgestellt, dass ich seit Februar kündigen kann. 😆
    Jetzt muss ich mich wahrscheinlich nur noch durch einen überaus komplizierten und geheimnisvollen Kündigungsvorgang arbeiten.