Samstag

Geschrieben von Martina am 16. Mai 2009

Das Einkaufsvergnügen heute vormittag war ein gemischtes:

Die Dame am Frühstückstresen war schon völlig überfordert mit unserer Bestellung, vor allem, weil wir statt eines Orangensaftes lieber einen weiteren Kaffee haben wollten. Dafür wollte sie uns mit trocken Brötchen ohne Wurst, Käse, Marmelade abspeisen. Ok, einen Klecks Rührei hat sie uns gegönnt, aber das reichte uns natürlich nicht. Dann ging auch noch die Milch aus, und der Tisch wollte von den Krümeln der Vorfrühstücker befreit werden. Und überhaupt, alles ganz schwierig, doh. :tongue:

Bei der Post habe ich einen Brief ohne Briefmarken in den Kasten geworfen. :unsure: Die Schalterdame hatte keinen Schlüssel für den Kasten, hätte ihn uns auch gar nicht öffnen dürfen, wie sie meinte. Da es Nachporto anscheinend nicht mehr gibt (seit wann eigentlich?), werden unfrankierte Briefe an den Absender zurückgeschickt. Was mit Briefen ohne Absender ist, danach habe ich ganz vergessen, zu fragen. Werden diese geöffnet? Irgendwo heimlich gesammelt und dann verbrannt? Trotzdem zugestellt? Ein schwieriges Feld.

Anschliessend waren in einem rosa Riese Punkt, äh Laden, um uns danach zu erkundigen, warum andere für das gleiche Paket weniger zahlen. Die RosaRieseDame beschied uns, dass auch bei Festnetzanschlüssen Laufzeitverträge abgeschlossen werden und wer eben Pech hat, bekommt noch den höheren Preis aufgedrückt. Man bindet sich also auf Gedeih und Verderb für 24 Monate an ein Unternehmen, das, wie alle anderen leider auch, lieber Neukunden wirbt, als Bestandskunden bei Laune zu halten … Irgendwie ist es nicht in die Marketingbetonköpfe reinzukriegen, dass es doch viel einfacher wäre, bereits vorhandene Kunden zu umgarnen, als Neukunden zu akquirieren. Und mit umgarnen meine ich nicht, einem bei jeder Gelegenheit Paketwechsel aufzuschwatzen, die aufgrund technischer Beschränkungen überhaupt nichts bringen, oder sogar Tarifwechsel vorzunehmen, die nicht beauftragt wurden. :angry:

Zurück von Post und Telefonanbieter fanden wir unsere Plätze am Frühstückstisch von einem – Entschuldigung – fetten Mann und einer Frau okkupiert, die dem zwischenzeitlich einzeln sitzenden und auf uns wartenden Kaffeetrinker mit den Worten „wir brauchen den Platz“ quasi den Stuhl unterm Hintern wegzogen. Also, Leute gibt’s, die haben einfach keine Umgangsformen … :blink:

Das Erlebnis im Heimwerkermarkt ist kurz beschrieben: zwischen einer kleinen Dose Lackfarbe zu einem überhöhten Preis und einem grossen Lackeimer, mit dem man das ganze Dorf grün anmalen könnte, gibt es keine passende Dosengrösse.

Wie sagt man so schön: wir verliessen unter Absingens schmutziger Lieder den Kaufpark. :tongue:

Kategorie/n: Unterwegs
Kommentar/e: 5 Kommentare
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5 Kommentare zu “Samstag”

  1. maksiam 18. Mai 2009 um 10:19

    Ach, im Kaufpark wart ihr? Quasi bei mir um die Ecke? Hätte man das nicht zu einem kurzen/kleinen Treffen nutzen können? Vor allem, da ich auch dort war. 🙁

  2. Martinaam 18. Mai 2009 um 11:44

    Schätzeken, wir wussten ja gar nicht, dass du auch im Kaufpark bist. :dizzy:
    Die Idee, dort zu frühstücken, haben wir Freitag abend spontan entschieden, weil ich ja noch zu Hause war.

  3. maksiam 18. Mai 2009 um 13:55

    Da hättet ihr Freitag Abend gerne anrufen und fragen können. Ich wäre auch gekommen, ohne dass ich in den Kaufpark gemusst hätte 😎

    Ich glaube, ich lade mich bald mal wieder bei euch ein zum Makrofotografieren oder wir machen mal wieder den Kiessee unsicher. Beim Kiessee muss ich allerdings immer grad in guter Verfassung sein. Ich bin doch jetzt ständig auf der Suche nach Kleinigkeiten, die ich „maksimieren“ kann :cheerful:

  4. Martinaam 19. Mai 2009 um 20:39

    Dann komm‘ doch. 😉
    Ich weiss zwar nicht, was meine Eltern alles vorhaben, aber es steht ein langes Wochenende ins Haus.

  5. maksiam 19. Mai 2009 um 21:27

    Ich klingel einfach mal bei R. + P. durch. Wetter muss ja auch passen.