Monatsarchiv für September 2013

Kinners, immer diese Dinners

Martina am 30. September 2013

Letzte Woche gab es das Perfekte Dinner aus Südtirol, das kam mir sehr sympathisch rüber. Und wie ich grad so die ersten Bemerkungen der dieswöchigen Dinner-Teilnehmer (Foodblogger) sehe, fällt mir spontan auf: es geht schon wieder los mit dem „ich ess das nicht, ich mag dies nicht, das schmeckt mir nicht, jenes wird aus Prinzip verschmäht, das ist bäh, dieses da buh“ etc. pp.
Die Südtiroler haben erfrischend wenig vorweg am Essen rumgemäkelt und – tatsächlich – gegessen. 😉
Warum Leute am perfekten Dinner teilnehmen, die so und so viele Sachen nicht essen, wird sich mir wohl nie erschliessen … :ermm:

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Wieder einmal auf der Suche

Martina am 19. September 2013

Für die vielen Fotos etc. auf kratzdistel.com habe ich mir ein bezahltes Plugin gegönnt, sogar auf Subscription-Basis, das mir nach dem letzten Update einen tollen Tag GAU beschert hat.

Vormittags schrieb der ISP, aufgrund zu hohen Ressourcenverbrauchs hätte er mir die Seite gesperrt. Immerhin war er so freundlich, einen Codeschnipsel beizulegen, mit dem ich auf die Suche gehen konnte. Es war das Galerie-Plugin, das ununterbrochen einen Cronjob anstiess/ausführte. Relativ schnell fand ich auf der Supportseite einen von einem User geposteten Bugfix, den ich hochlud. Der ISP räumte mir 10 Minuten ein, es zu testen, schaltete jedoch wegen zu hoher Last schon nach 3 Minuten wieder ab und meinte, das hätte es nicht gebracht.
In der Folge habe ich dann versucht, den Cronjob zu löschen, das Plugin auf die letzte Version downzugraden und, als alles nicht half, das Plugin komplett zu entfernen. Vom Provider kam immer nur lapidar, das wäre es jetzt auch nicht gewesen.
Und so beschäftigte ich mich den ganzen Tag mit diesem Mist, und ärgerte mich, damit Zeit verplempern zu müssen.
Den krönenden Abschluss bildete dann die letzte Mail des Supportmenschen, der so etwas wie „das war mir jetzt zu dumm“ schrieb und erklärte, er hätte den Cronjob nun selbst gestrichen. Toll! Ich danke sehr dafür, dass er mich den ganzen Tag auflaufen liess, wo die Lösung doch scheinbar in 5 Minuten gefunden wurde. Für den überheblichen Tonfall dieser letzten Mail bedanke ich mich ebenfalls. Nicht. :angry:

Meine Mail an den Support desjenigen, der das Plugin vertreibt, blieb übrigens bis jetzt unbeantwortet, wahrscheinlich wird man dort gerade von Mails wütender Nutzer überrollt … Ich werde jedenfalls meine Subscription stornieren und bin wieder einmal auf der Suche nach einem Theme, mit dem man eine schöne (und funktionierende!) Multimedia-Seite gestalten kann.
Und vielleicht suche ich mir auch einen neuen Provider. Es ist leider nicht das erste Mal, dass ich dort als (zahlender, langjähriger) Kunde dermassen abgekanzelt wurde. Irgendwann ist es mal genug.

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Lieferwagen-Defilee

Martina am 3. September 2013

Heute ist Sperrmülltag in unserem kleinen Dorf.
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich aufs Dorf gezogen bin? Weniger als 400 Einwohner, zwei bis drei aktive – manchmal ordentlich stinkende – Bauernhöfe, ein Feuerwehrverein, ein Männergesangsverein, ein Seniorennachmittag, eine kleine Kirche mit Gottesdienst alle paar Wochen, glaube ich, kein Lädchen, kein Büdchen, kein Kneipchen.
Jedenfalls, Sperrmüll ist hier immer eine grosse Attraktion, vor allem für die „Auswärtigen“, die schon Tage vorher in langen Schlangen durchs Dorf fahren – Schritttempo – und Sperrmüll sichten, und anhalten, und mitnehmen.
Vorgestern hatten wir ein paar uralte und/oder defekte elektronische Geräte auf dem Grünstreifen vor dem Haus platziert, in Windeseile war das, was noch brauchbar aussah, weg. Abends holte ich Nachschub – mein Bruder wollte ein bisschen was loswerden, u.a. einen defekten Fernseher, mit Fernbedienung sogar, den hatte ich noch nicht ganz abgestellt, da stand schon ein Lieferwagen parat und der Mensch fragte, ob das Gerät reparierbar wäre. Aber egal, in Polen könnte man alles gebrauchen, sagte er noch. 😉
Gestern fuhr dann alle paar Minuten ein Lieferwagen die Strasse hoch und runter, sichten, anhalten, mitnehmen. Von unserem ganzen Sperrmüll ist noch ein trauriger Rest übrig geblieben, der beim allerbesten Willen nicht mehr verwertbar ist. Sogar die beiden alten Röhrenmonitore haben ihren Weg in einen Lieferwagen gefunden.
Ich find’s gut. 🙂

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