Das Alter

Geschrieben von Martina am 27. März 2020

Meine Altersgruppe, 35-59 Jahre, ist in allen Statistiken, die ich so sehe, am stärksten von der Infektion betroffen. Die älteren am wenigsten, die jüngeren auf jeden Fall weniger häufig.
Innerhalb meiner Altersgruppe sind es wiederum häufiger Männer, die sich infizieren.

Meine Interpretation: die Altersgruppe 35-59 nimmt natürlich weiterhin prozentual häufiger am Arbeitsleben teil, und kann sich nicht so isolieren, wie es erforderlich wäre, um jedwede Ansteckungsgefahr im Keim zu ersticken.

Aber warum mehr Männer als Frauen, obwohl der Anteil an weiblichen Arbeitskräften, die jetzt besonders gefordert sind (systemrelevant nehme ich nicht freiwillig in den Mund oder auf die Tastatur!), deutlich höher sein dürfte als der, der Männer?
Wenn ich nach meiner persönlichen Beobachtung gehe, liegt es daran, dass Männer zum einen immer noch dieses „mir kann das gar nichts“ Gehabe an den Tag legen und sich nicht anständig vorsehen, und zum anderen ihre Höhlenmentalität wieder ausgegraben haben, wer ihnen z.B. beim einkaufen im Weg steht, wird mit dicht aufrücken bestraft.

Gestern erst wieder gesehen, und leider muss ich sagen, dass man auf diese Männer wie auf einen toten Gaul einreden kann, es bringt nichts.
Ich möchte das mal in Anlehnung an den allgemein bekannten Altersstarrsinn als Männerstarrsinn bezeichnen.

Kategorie/n: Allgemein
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