Umstellung PV-Anlage

Seit diesem Monat bin ich Direkteinspeiserin ins Netz, werde demnächst also von der EAM für den eingespeisten Strom bezahlt, nicht, wie zuvor, von Sonnen, denen ich den Strom abgetreten habe und dafür eine Freistrommenge erhielt.
Im Laufe des Jahres werde ich auch einen Energymanager installieren lassen, bis dahin habe ich für die nächsten 12 Monate einen Fixpreis von Sonnen gebucht, von denen ich Netzstrom beziehe. Es gibt nämlich einen Bonus, der die Vorauszahlung mindestens der nächsten 6 Monate abdeckt.

Seit dem Frühjahr ist die Batterie praktisch schon morgens voll, tagsüber nutze ich den frisch produzierten Strom (Netzunabhängigkeit derzeit immer über 95 %), das meiste geht aber ins Netz, weil, soviel verbrauchen wir nicht, nachts kommt das bisschen Verbrauch aus der Batterie.

Mit dem Energiemanager kann ich künftig Strom zu tagesaktuellen Preisen beziehen, dank Batteriespeicher lässt es sich hoffentlich so handeln, dass ich immer dann Strom aus dem Netz lade (z.B. nachts), wenn er günstig ist. So dass der Speicher immer voll ist und ich auch im Winter, wenn die Anlage nicht genug selbst produziert, quasi aus der Batterie leben kann.
Damit sollten die Durchschnittspreise auf jeden Fall zu schlagen sein.
Und dann gibt es ja auch noch den Erlös aus der Netzeinspeisung. In meinem Fall sind das 5,88 Cent pro kWh. Letztes Jahr habe ich 12700 kWh erzeugt, davon knapp 9400 kWh eingespeist, ergäbe 550 € brutto. Davon gehen noch einige Kosten runter, Umsatzsteuer, Messstellengebühr etc. Irgendwas bei 430 € sollte netto übrig bleiben.
Die könnten für die Zahlung des Netzbezuges gut ausreichen, denke ich: ca. 800 kWh Verbrauch plus Nebenkosten sollten nicht mehr als 400 € ausmachen.
Womit mein Ziel erreicht wäre, 0 € für Strom zu bezahlen. 🙂