Archiv für die Kategorie 'Fitness und Food'

Fitbit Surge – erste Erfahrungen

Martina am 6. Mai 2015

Seit einer Woche trage ich das Fitbit Surge jetzt, bis auf die wenigen Minuten morgens unter der Dusche sogar ununterbrochen, Zeit also für einen ersten, persönlichen Erfahrungsbericht, mit einem kleinen Vergleich zum Jawbone UpMove:

Die Fitbit App hatte ich mir schon vorher installiert und mich auch auf der Website registriert, weil ich es mir erst einmal angucken wollte – das beste Armband nützt mir mMn nichts, wenn die Aufbereitung und Auswertung der Daten Scheisse ist.
Die Installation des Armbands war recht schnell erledigt, Bluetooth einschalten, App aufrufen, Gerät anmelden, Update durchführen, fertig.
Dann nur noch ein paar grundlegende Einstellungen vornehmen und tragen.

Apropos tragen: der Tragekomfort ist bisher mässig, sehr mässig. Unter dem Armband schwitzt man, während des Trainings sowieso, richtig unangenehm sogar, weil das Material des Armbandes eben kein Naturprodukt ist. Das Gerät selbst ist klobig und liegt – für mich jedenfalls – so hart bzw. sperrig auf dem Arm auf, dass ich dauernd am rumzuppeln bin und mindestens zweimal am Tag das Handgelenk wechsele.
Ob es mit einer ergonomischer geformten Unterseite aus weicherem Material angenehmer zu tragen wäre, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht ist das nur meine persönliche Befindlichkeit, weil ich quasi schon seit Jahrzehnten weder Uhr noch Armschmuck getragen habe.
Um es den ganzen Tag ununterbrochen zu tragen, finde ich es insgesamt gesehen aber sehr „unfreundlich“ gestaltet.
Am Montag im Studio war es noch unangenehmer, ich habe ordentlich geschwitzt und das Ding klebte förmlich auf der Haut und der Pulssensor hinterliess tiefe Abdrücke, weil ich das Armband anweisungsgemäss etwas fester gezogen habe, damit es nicht verrutscht. Ist natürlich trotzdem auf der schwitzigen Haut verrutscht und hat ab und zu keinen Puls messen können.

Was mir noch weniger gefällt, ist die Tatsache, dass das Armband fest mit dem Tracker verschweisst ist, sich also nicht austauschen oder durch ein bequemeres, flexibleres Armband ersetzen liesse. Ob das am Ende heisst Armband kaputt – Tracker unbrauchbar? Oder ob man sich das Armband (auf Kulanz?) austauschen lassen könnte, sollte es sich tatsächlich vor der Zeit verabschieden?

Gut finde ich die Laufzeit des Akkus, der erfreuliche 7 Tage (ohne GPS) durchhalten soll. Da ich mir angewöhnt habe, das Armband während des morgendlichen Duschens an den Strom anzuschliessen, brauchte ich mir bisher keine Sorgen zu machen, dass der Akku mitten in einem Training versagt. :biggrin:

Die Auswertung der HF scheint mir stimmig zu sein, kontinuierliches messen finde ich als bekennende Bluthochdrückerin 😉 generell recht spannend.
Mein mittlerer Ruhepuls hat sich nach den ersten euphorischen Werten zwar dann doch in normale Sphären (64-66) bewegt, aber damit bin ich – zumal als Freizeitsportlerin – zufrieden. Wie Fitbit den errechnet, weiss ich nicht, denn eigentlich sollte der Ruhepuls morgens kurz nach dem aufwachen dafür am relevantesten sein, und dieser liegt bei mir meistens weit unter 60.
Selbst bei grösster Anstrengung bin ich bisher nicht in abnorme Bereiche vorgedrungen, mein höchster Wert lag bei knapp über 170, für weniger als 15 Minuten, wobei natürlich auch die Erholungskurve eine Rolle spielt, die in meinen Augen ganz ordentlich aussieht.

Fitbit Surge, Auswertung Herzfrequenz
Herzfrequenz von Montag: 1,5 Stunden im Studio, wie man hoffentlich sieht. Die Spitze, die knapp an der 170 kratzt, sind die Freeletics-Übungen, die ich nach dem Ergometer einschiebe, HIIT eben. 😉

Es gibt verschiedene Trainingsarten, die man tracken kann, die Auswahl ist jedoch nicht sehr gross, und man kann keine eigenen Trainingsarten hinzufügen. Ich würde z.B. gerne das rudern am Ende eines WO hinzufügen, gibt’s nicht, geht nicht. Dafür gibt es aber Golf. Mache ich nicht, brauche ich nicht.
An der Stelle kann also durchaus noch nachgebessert werden. Alles, was nicht in den vorgefertigten Rahmen passt, als „Training“ zu deklarieren, erscheint mir persönlich denn doch zu pauschal.
Im Moment tracke ich das Krafttraining im Studio sowie die Freeletics WO als Zirkeltraining, und Ergometer (zum aufwärmen) sowie Rudern (zum abwärmen) als Spinning.
Die anhand der über die HF gemessenen Kalorienwerte passen im Endeffekt aber erstaunlich gut mit den Durchschnittswerten zusammen, die meine Haus- und Hof-App CaloryGuard für die verschiedenen Trainingsarten ausgibt. In der CaloryGuard App gibt es z.B. Ergometer, Rudern und Krafttraining Ganzkörper, das spuckte mir für das montägliche Training im Studio bis auf 30 kcal Unterschied genausoviel verbrauchte Kalorien aus, wie ich laut Berechnung der Fitbit Surge tatsächlich verbrannt haben soll.
Insgesamt hätte ich mit jeweils 10 Minuten auf- und abwärmen und gut einer Stunde Krafttraining laut CaloryGuard 540 kcal verbraten, laut Fitbit Surge waren es gut 570 kcal. Passt. 🙂

GPS fürs Lauftraining habe ich noch nicht ausprobiert, das steht aber für heute nachmittag an, wenn ich Atlas herunterbete, der mir zur Einstimmung ins Freeletics WO einen 2 km Lauf aufbrummt.

Schritte zählt der Tracker natürlich auch, aber, wie ich schon immer vermutet habe, werden Schritte beim tragen am Handgelenk ungenauer gemessen, als beim tragen des Trackers in der Hosentasche oder am Gürtel/Hosenbund. Parallel nutze ich ja noch das Jawbone UpMove und die mit beiden Trackern gemessenen Schrittzahlen unterscheiden sich ordentlich. Wo Jawbone beispielsweise 2700 Schritte ausgab, zählte Fitbit euphorische 4700 Schritte. Das mag z.T. daran liegen, dass aufgrund irgendwelcher Algorithmen Herzfrequenz und Kalorienverbrauch bei jedweder (alltäglicher) Aktivität mit einer entsprechenden Anzahl an Schritten honoriert werden – aber gleich so viel?
Ein wenig kann man das übrigens relativieren, indem man in den Einstellungen die tragende Hand – egal welche, ich trage es z.B. abwechselnd rechts und links – immer als dominant, also mit mehr Armbewegung, die wieder herausgerechnet wird, deklariert. Im Endeffekt dürfte das jedoch keine allzu grossen Auswirkungen haben und die Schrittzahl sollte nur als grober Anhaltspunkt gewertet werden, denke ich.

Geschlafen wird übrigens auch, jede Nacht sogar. 😉 Und der Schlaf natürlich gemessen, anders als bei Jawbone, wo man am Tracker oder in der App in den Nachtmodus umschalten muss, geschieht das bei der Fitbit Surge automatisch. Wie man automatisch die Einschlafzeit erfasst, kann ich mir zwar nicht vorstellen, sie wird aber tatsächlich protokolliert, ebenso wie Dauer, ruhelose Phasen und die Aufwachzeit.
Das wird bei allen Trackern ähnlich sein, glaube ich. Ob die gemessene Schlafqualität bei den verschiedenen Trackern anders ausfällt, müsste ich tatsächlich mal überprüfen, so rein spasseshalber. Gestaltet sich insofern schwierig, weil Jawbone anhand der Bewegungen nachts den Schlaf in Tiefschlaf und leichten Schlaf einteilt, Fitbit jedoch nur ruhelose Phasen kennt, die wahrscheinlich ganz anders gemessen/ausgewertet werden. Aber seht selbst:

Fitbit Surge, Auswertung Schlaf
Schlafauswertung Fitbit Surge

Jawbone, Auswertung Schlaf
Schlafauswertung Jawbone UpMove, die dunkelblauen Balken sind Tiefschlaf, die hellblauen leichter Schlaf, und die orangfarbigen sind böse Wachphasen.
Dass der Schlaf hier ein bisschen länger gemessen wurde, liegt daran, dass ich erst später wieder manuell in den Tagmodus umgeschaltet habe.

Das Fitbit Surge bietet nebenbei noch ein paar (rudimentäre) Smartwatch-Funktionen: so kann man sich bei eingehenden Anrufen oder SMS benachrichtigen lassen, SMS lassen sich auf dem Display ansehen – ich hab’s probiert, es funktioniert.
Bis zu 8 verschiedene Alarme lassen sich einstellen, d.h. man könnte für jeden Wochentag eine andere Weckzeit programmieren, wenn man wollte. Es geht aber auch, eine Weckzeit für verschiedene, oder alle Wochentage einzustellen. Der Vibrationsalarm fühlt sich angenehm an, jedenfalls lange nicht so nervenaufreibend, wie mein Radiowecker, der ohne Vorwarnung in voller Lautstärke losplärrt. :biggrin:
Wer nicht reagiert, wird nach 15 Minuten (laut Handbuch sollen es 9 Minuten Intervalle sein) erneut mit einer Vibration „geweckt“.

Was bisher nicht funktioniert hat: die Koppelung des Fitbit Surge über Bluetooth mit meiner Musikbibliothek auf dem iPhone. Das Gerät wird zwar angezeigt, sonst gäbe es ja keine Auswertungen in der App, muss für die Musiksteuerung aber noch einmal extra als „Surge Classic“ mit einem PIN verknüpft werden. Ich hab’s schon zweimal geschafft, dass die PINs auf beiden Geräten – iPhone und Fitbit Surge – angezeigt werden, die eigentliche Koppelung ist danach aber immer fehlgeschlagen und anschliessend sucht sich das iPhone dumm und dämlich nach dem Gerät.

Was ich mir noch wünschen würde, wäre eine grössere Auswahl an Verknüpfungen mit anderen Apps, Runtastic z.B. oder Apple Health. Hier funktioniert bisher nur MyFitnessPal und die Schrittzahl kann ich über diesen Umweg auch zu CaloryGuard schaffen.
Bei den Social Media Verknüpfungen hätte ich auch gerne mehr Freiheit, neben Twitter, Facebook und WordPress.com auch andere Dienste oder das eigene Blog einbinden zu können.

Das war’s fürs erste. Sollten sich wesentliche Änderungen in meiner Einschätzung ergeben oder ich mich an das „drückende“ Gefühl auf dem Arm wider Erwarten doch noch gewöhnen, werde ich weiter berichten. 😉

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Die „unrunde“ Hüfte

Martina am 5. Mai 2015

Knackt es bei euch auch immer, wenn ihr bestimmte Übungen wie z.B. Beinheben (auf sportish Straight Leg Lever) macht?
Hatte ich früher auch, deshalb habe ich solche Übungen vermieden, weil ich dachte, das hört sich ungesund an, ergo kann es nicht gesund sein.

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es sich um Sehnen handeln soll, die über den Knochen „schnappen“. Oder war das beim Kniegelenk? Das knackt bei mir ebenfalls. Na, egal.

Jedenfalls: nachdem ich meinen Muskelapparat inzwischen ein bisschen gepimpt habe, besonders Bauch- und Rückenmuskulatur, regelmässiges Krafttraining im Studio und Freeletics sei Dank, ist auch das Knacken in der Hüfte verschwunden. Ist doch eine gute Nachricht, nicht? 😉

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Freeletics Woche 8a

Martina am 16. März 2015

Ähm, ich muss wohl beichten, dass ich die achte Woche wegen akuter Schmerzen im linken Oberarm bisher nicht zu Ende gemacht habe. Entweder war es sehr heftiger Muskelkater wegen der vielen Pushups, die beim Venus-Workout dabei sind, oder ich habe mir bei einer Dehnungsübung, die eigentlich für den Brustmuskel gedacht war, etwas gezerrt. :wassat:
Die Schmerzen, egal in welcher Stellung ich den Arm hielt, bewogen mich, ein paar Tage Ruhe einzuhalten, und stattdessen nur einige Exercises wie Situps und Squats etc. ohne Armeinsatz einzuschieben.
Da ich Freitag auch nicht im Studio war, an dem Tag waren die Schmerzen am heftigsten, werde ich das heute nachholen und schauen, wie weit ich mit dem Bi- und Trizeps komme. 😉
Die restlichen zwei Freeletics-WO kommen dann eben im Laufe dieser Woche dran und ab nächster Woche kann es „regulär“ im Plan weitergehen.

BTW, ich versuche mich auch gerade an einer Ernährungsumstellung. Die letzten Jahre habe ich ja schon immer fleissig jedes Fitzelchen Essen mitgetrackt (CaloryGuard sei Dank), dabei aber fast nur auf die Gesamtkalorien geachtet.
Jetzt soll es ein bisschen Richtung Low Carb gehen, wobei ich aber dennoch nicht allzuviel Fett in den Speiseplan packen möchte, die Gallenblase ist ja nun einmal weg und deshalb möchte ich an der Front ein bisschen aufpassen.
Es ist gar nicht so einfach, unter 100 g KH zu kommen, dafür mehr Eiweiss zu essen und trotzdem nicht zu viel Fett. Bisher habe ich mich den Wunschwerten nur angenähert, beim Eiweiss komme ich z.B. nur auf die angestrebten Werte mit Proteinshakes.
Auf der Waage hat sich in den letzten Wochen nichts nennenswertes getan, das Massband hat mir aber zumindest ein-zwei Zentimeter weniger verkündet. Vielleicht wird das mit Low Carb ja noch mehr.

Da ich nicht auf Brot oder Brötchen verzichten möchte, habe ich am Wochenende übrigens ein Rezept für ein Low Carb Nussbrot ausprobiert. Statt Brot zu formen, das wahrscheinlich im Ofen gnadenlos auseinandergelaufen wäre, habe ich den Teig jedoch in Muffinsförmchen verteilt, was gut geklappt hat.
Schmeckt eigentlich auch ganz nett, weil der Teig jedoch nur aus gemahlenen Mandeln und Haselnüssen besteht, ist der Fettanteil enorm hoch.
Für die nächsten Backversuche werde ich heute nachmittag entöltes Mandelmehl besorgen. Und geschmacksneutrales Eiweisspulver, dann kann ich kohlehydratfreies, fettarmes, eiweissreiches Brot backen, yeah. :biggrin:

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Freeletics Woche 7

Martina am 9. März 2015

Die Hell Days liegen hinter mir. Wegen der „falschen“ Einschränkung habe ich ja fast nur Gelaufe im Plan gehabt, lediglich ein Miniteil eines Workouts (Hera) mit ein paar Jumps und – natürlich – einem Sprint war zweimal dabei, sowie ein paar Squats.
Statt zu laufen, bin ich dann halt „gewalkt“, am Samstag hatte ich 5 km auf dem Programm, da mein Rundkurs aber etwas mehr als 6 km beinhaltete, habe ich die 400 m Sprints gleich mit darüber abgerechnet. Zuerst bin ich flott gegangen, dann hat sich der Schleimbeutel lautstark zu Wort gemeldet, also bin ich langsamer gegangen. Anscheinend habe ich mich in Erwartung des Schmerzes dabei gut verkrampft, denn nach einer Weile zuckte nicht nur die Hüfte, sondern auch der Rückenmuskel. Ich also noch langsamer geschlichen, habe versucht, nichts auszugleichen, sondern einfach nur entspannt zu gehen, das funktionierte einigermassen. Den letzten Kilometer durfte ich über einen weichen Feldweg mit wahlweise Grasbüscheln oder Treckermatsch dahinwandeln, das war für die Gelenke sogar ganz entspannend.
Nach anderthalb Stunden war der Spass vorbei und ich fertig.

Beim rüberschalten in die nächste Woche habe ich tunlichst alle Einschränkungen links liegen lassen und es bei „hart, aber ok“ belassen, ausserdem auf 3 Trainingstage erhöht. Jetzt habe ich aber schon wieder ein Workout mit jeweils 1 km Run am Anfang und am Ende bekommen (Iris Strength), und auch Gaia Strength mit den ganzen High Jumps und Froggers und Standup Jumps ist nicht zu verachten. Ich seufze mal kurz durch.

Freeletics Week 8

PS: Weil mir die Hell Days nicht gereicht haben, habe ich mir jeden Tag zusätzlich ein Workout meiner neuen DVD mit Mark Lauren vorgenommen, das waren zwar immer nur so um 20 Minuten, dafür aber in knackig.
Der Besuch des „Gym“ am Freitag fiel flach, Chef hatte wegen seines Geburtstages zum essen eingeladen, an dem Tag habe ich wegen Magenüberfüllung lieber gar nichts gemacht. 😉

Die neue Woche findet mich jedenfalls gefasst, aber mit Schmerzen an der linken Hüfte, unterm linken Arm und im linken Rücken. Wo man nicht alles Muskeln und Sehnen haben kann, uff.

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Freeletics Woche 6

Martina am 2. März 2015

In der letzten Coach-Woche habe ich Dione Standard (etwas über eine Stunde) und 6/10 Gaia Strength (ca. 31 Minuten, aber nur in der modifizierten Version) mehr oder minder erfolgreich absolviert.
Dazwischen war ich zweimal draussen, um eine mögliche, längere Laufstrecke in der Nähe des Hauses ausfindig zu machen – bisher eher erfolglos.
Freitag war ich im Studio und habe zwei Exercises getrackt, 50 Situps in neuer persönlicher Bestzeit (2:17 Minuten – yeah) und anschliessend 50 Straight Leg Lever ohne PB, aber immerhin etwas schneller als die Situps in 2:13 Minuten. 😉
Sonntag, gestern, war Pyramidentag, eine Art Gemeinschaftsaktion der Freeletics Femme Gruppe bei Facebook: eine Übung wird in aufsteigender Wiederholungszahl hintereinander weg absolviert und von der höchsten, erreichten Anzahl geht es wieder nach unten zurück. Da ich mich nach dem Geburtstagsgelage keinesfalls in der Lage fühlte, mehr als 50 Wiederholungen zu schaffen, habe ich statt einer grossen Pyramide mit einer einzelnen Übung drei kleinere Pyramiden absolviert: Lunges, Situps und Squats mit jeweils 10, 25, 50, 25, 10 Wiederholungen. Das ergibt am Ende ja auch 120 Wiederholungen pro Excercise, und war ausreichend, mich hinterher erledigt zu fühlen. 😉 Zeit insgesamt etwas über 20 Minuten.

Tja, in Woche 7 stehen planmässig die sogenannten Hell Days an, das sind 3 Trainingstage à 2 WO pro Tag. Wegen meiner Schmerzen in der Hüfte wollte ich Laufeinheiten vermeiden, und hatte deshalb vor dem weiterschalten in die nächste Coach-Woche eine Einschränkung angegeben. Hüfte stand nicht zur Auswahl, Oberschenkel traf es nicht ganz, also wählte ich Rumpf. Das war ein fataler Fehler. Jetzt habe ich nämlich nur minimales Krafttraining bekommen – 1/5 Hera mit ein paar High Jumps -, ein paar Squats und Pushups, und ansonsten viel laufen … Am Freitag soll es sogar ein 5 km Run sein, das geht leider gar nicht. :wassat:

Hell Days

Leider kann man eine Woche, die man noch nicht gestartet hat, nicht korrigieren. Der einzige Ausweg wäre gewesen, den Fitnesstest erneut zu absolvieren, dann wird die laufende Woche (und alle zuvor „erarbeiteten“ Workouts) zurückgesetzt und auf Basis des neuerlichen Tests neu gestartet. Das geht jedoch nur alle 3 Monate und die Zeit ist bei mir nach 6 Wochen beileibe noch nicht rum.

Jetzt habe ich mir überlegt, die kleineren Sprints (400 m) zu machen und anschliessend an die vorgeschriebenen WOs einfach noch was dranzuhängen. Die März-Challenge der Freeletics Femme Gruppe kommt mir dabei z.B. entgegen, in der nach jedem WO 50 Situps drangehängt werden. Da bin ich dabei, und vielleicht findet sich noch was anderes, schönes. Lunges könnte ich noch üben. Und Pushups. Und. Äh. Ja. So ziemlich alles könnte ich noch üben. :biggrin:

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Freeletics Woche 5

Martina am 22. Februar 2015

Die letzte Woche war spannend, ich habe das erste mal ein komplettes WO draussen im Garten durchgezogen (Apollon) und bin zum ersten und zweiten Mal in vielen Jahren gelaufen.
Und alles nur, weil der Coach es „befohlen“ hat. 😉
Immerhin war das Wetter sehr schön, die Sonne schien, der Wind war nicht der Rede wert und allzu kalt war es auch nicht.

Bei Apollon muss man zwischen den Burpees und Situps immer wieder 400 m rennen, so konnte man das bei mir natürlich nicht nennen, ich bin ganz langsam getrabt, zum Teil, weil die Feldwege recht uneben und von Treckern aufgewühlt waren, auch nur gegangen.
Trotzdem hatte ich am nächsten Tag leichte Schmerzen in der linken Hüfte.

Zwei Tage später stand gleich ein 2 km Run vor dem eigentlichen WO (Atlas) auf dem Programm, auch am Mittwoch war das Wetter schön und ich lief also los.
Diesmal eine etwas andere Strecke, zunächst ging es zwischen zwei Feldern einen kleinen Hügel hinunter, bevor der einigermassen laufbare Feldweg kam. Der war sogar ganz schön, über ein Flüsschen rüber, etwas am Fluss entlang, dann landete ich jedoch auf der Fahrradspur neben der Strasse. Damit war mein erster Kilometer Gottseidank schon abgelaufen und ich konnte umkehren – einen schönen Rundkurs scheint es um mein Dorf nicht zu geben.
Dabei habe ich bereits längere Strecken am Stück laufen können. Die Schmerzen in der Hüfte waren aber leider noch heftiger, es muss doch eine sehr ungewohnte Bewegung für die Muskeln sein. 😉

Freitag stand wieder Studio auf dem Programm, nix laufen, nur Ergometer am Anfang zum warm werden und Rudern am Ende zum nochmal etwas auspowern. Ich bin übrigens überzeugt, dass das Rudern meiner Ausdauer ordentlich auf die Sprünge geholfen hat, ich geriet beim laufen z.B. nicht so schnell ausser Atem, wie befürchtet und hatte auch keine Spur von Seitenstechen o.ä.

Bis Sonntag waren die Schmerzen in der Hüfte einigermassen weg, vormittags machte ich mich daher auf den Weg, eine mögliche Route zu erkunden. Die Wege waren auch hier wieder nicht so doll und die Route endete ungefähr auf der Hälfte sogar mitten in der Wiese. Mit laufen war da nix, bin eher auf den Grasstollen umhergestolpert – aber das wenigstens zügig. :biggrin:

Da ich mir anscheinend wieder eine Magenschleimhautentzündung eingefangen habe – mitten in der Nacht mit heftigen Magenschmerzen aufzuwachen, ist nicht prickelnd – ging es mir am Wochenende nicht so gut, wie nach einer erfolgreich durchgezogenen „Fitnesswoche“ erhofft.

Es kann also nur besser werden. Findet der Coach auch, denn in der sechsten Woche hat er mir einmal Dione Standard und einmal 6/10 Gaia Strength verordnet.
Heute steht Dione auf dem Programm, ich werde Spass mit jeder Menge Burpees, Situps und Straight Leg Levers haben.
Gaia wird noch lustiger, die Strength Version beinhaltet High Jumps (schaffe ich derzeit nicht), Froggers (müssten gehen), Jumping Jacks (kein Problem) und Standup Jumps (noch nie gemacht, wahrscheinlich bin ich da zum scheitern verurteilt). Nun ja, ich werde sehen …

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Freeletics Woche 4

Martina am 11. Februar 2015

Ich habe mir ja nur 2 FL-Trainingstage verordnet, weil ich freitags weiterhin ins Studio gehen möchte – die Rudermaschine fehlte mir sonst. 😉
Diese Woche habe ich exakt die zwei Workouts bekommen, die ich letzte Woche schon zu machen hatte, 1 x Aphrodite Standard, danach 3/4 Venus Endurance.
Ich beginne, Aphrodite zu mögen, obwohl es nicht eben einfach ist, 150 Burpees in korrekter Ausführung durchzuhalten. Diesmal habe ich mich aber schon um einige Minuten verbessern können und – um ehrlich zu sein – da wäre noch mehr drin gewesen. Naja, beim nächsten Mal, ich bin überzeugt, dass ich das Workout noch öfter erhalten werde. 😎
Ein Workout in Sternausführung (= absolut alles in korrekter Ausführung) steht noch als Wochenaufgabe aus, und rausgehen soll ich auch. Ersteres wäre gut möglich, da Venus Endurance nicht sooo schlimm ist, aber draussen im Dunkeln? Neeeeee. Ich mach das Fenster auf, das gilt hoffentlich auch. 😆
Nach einem WO bin ich übrigens immer von Kopf bis Fuss total durchblutet, das kann man richtig sehen. Netter Nebeneffekt für Haut und Haar. :happy:

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Freeletics WO 2

Martina am 15. Januar 2015

Eigentlich wollte ich ja nicht, weil ich mich morgen im Studio nicht mit Muskelkater quälen will, aber dann habe ich doch das zweite Workout der ersten Coach-Woche in Angriff genommen.
Mangels Klimmzugstange oder der Möglichkeit, ein Möbelstück zweckentfremdet dafür zu nutzen, habe ich erstmal nur Pushups gemacht, und weil die Anzahl der Wiederholungen im Gegensatz zur Aphrodite bei allen Einzelübungen seeeehr moderat ausfallen, bin ich flott durchs Workout durchgekommen. Eigentlich kann ich das gar nicht glauben, aber da ich die Zeiten diesmal akribisch mitloggen konnte (beim ersten Mal ist die App auf dem iPad dauernd abgestürzt, wesderhalb ich diesmal das iPhone genommen habe), waren es wohl tatsächlich unter 9 Minuten für 4/5 Ares. Mit Klimmzügen wäre das nie passiert. :biggrin:
Morgen also Studio und übermorgen dann das letzte Workout dieser Coach-Woche. Nächste Woche dann nur 2 x Freeletics und 1 x Studio, d.h. alle 2 Tage – sollte ausreichen.

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Freeletics WO 1

Martina am 14. Januar 2015

Nachdem ich ja schon seit einigen Monaten 2 x die Woche ein (dörfliches) Fitnessstudio aufsuche, habe ich letztens die Gelegenheit genutzt, und mir ein Jahresabo Freeletics geholt, mit dem derzeitigen Rabatt kostet das nicht einmal 60 € im Jahr.
Nach dem obligatorischen Fitnesstest durfte ich gestern mein erstes Workout namens Aphrodite absolvieren. Ganz habe ich es leider nicht geschafft, an die vielen Burpees muss ich mich wohl erstmal rantasten. Die anderen beiden Übungen fielen mir etwas leichter, obwohl ich die vorgeschriebene Anzahl der Wiederholungen ebenfalls nicht ganz geschafft habe.
Danach hatte ich trotzdem Puddingbeine. :biggrin:
Die Bilanz: zwei neue blaue Flecken am Bein, etwas Muskelkater in den Oberschenkeln und ein durchaus kurzer Schlaf, der schon vor der normalen Weckzeit zu Ende war.
Nichtsdestotrotz fühle ich mich eigentlich wach und einigermassen fit für den Tag.
Mal sehen, wie es weitergeht. Für die nächsten Wochen, bis zum Frühjahr, habe ich beschlossen, das Training nur auf Strength auszurichten, und die Runs soweit möglich zu vermeiden, um die seit einiger zeit ab und zu auftretenden Schmerzen im Sprunggelenk zu umgehen.

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