Kategorie: Technikgedöns

Likes bei Youtube

Man kann bei Youtube einen Daumen hoch oder runter für Videos und Shorts geben, sogar für Kommentare, und man kann unangemessenen Inhalt, Rechtsverletzungen o.ä. natürlich melden.

Speziell zu den Likes beobachte ich vor allem bei meinen Short, dass es da offensichtlich Bots gibt, die wahllos Dislikes für alles, was frisch veröffentlicht wurde, vergeben.
Zu welchem Zweck dies geschieht, kann ich natürlich nur vermuten, vielleicht einfach zur Diskreditierung der Plattform im allgemeinen und Content Creators im besonderen, um Unzufriedenheit bei den Content Creators zu erzeugen, die dadurch weniger Lust haben, sich zu beteiligen, o.ä.

Jedenfalls, am Tage der Veröffentlichung sehe ich oft ein bis mehrere Dislikes, die am nächsten Tag verschwunden sind, vermutlich aufgrund irgendwelcher Kontrollen, die Google wiederum automatisch durchführt.

Warum Menschen ihre Fähigkeiten und Kenntnisse für so etwas einsetzen, werde ich wohl nie verstehen. Und kommt mir bloss nicht mit Politik. Dahinter stehen natürlich auch Menschen, und egal welche Motivation man anführen mag, keine kann diese miesen, kriminellen Machenschaften rechtfertigen.
Möget ihr einfach das negative Karma, das ihr verbreitet, in 10facher Potenz zurückbekommen. Oder in der Hölle schmoren.

Wat denn nun?

Unseren Handstaubsauger nutze ich nur alle paar Wochen, um Stellen abzusaugen, die der Saugroboter nicht erreicht.
Das meiste muss der Saugroboter erledigen, wobei ich einen für jede Etage angeschafft habe.

Da es etwas lästig ist, immer Möbelbarrieren zu bauen, damit der Roboter auch nur das Areal saugt, was er soll, gibt es Magnetbänder, die man auslegen kann.
Funktioniert bloss nicht (mehr). Ich habe den Saugroboter heute dabei erwischt, wie er einfach übers Band gerollt ist.

Muss ich den Roboter wohl doch mal wieder losschicken, eine virtuelle Karte der Räume zu erstellen. Die hatte er irgendwann mal verloren. Ausserdem muss das in Etappen geschehen, da die Fläche einfach zu gross ist, so dass zwischendurch die Ladestation aufgesucht werden muss.

Absurdistan klopft an

Oder auch Totgeglaubte können wiederauferstehen.
Vor zwei Jahren hatte ich mal Mühe, einen auf den Eigentümer fälschlich abgeschlossenen Stromvertrag rückabwickeln zu lassen. Das Drama zog sich bis Januar 2023 hin, wo ich endlich eine Bestätigung bekam, dass die Anmeldung falsch war und storniert wurde.
Jetzt, anderthalb Jahre später!, bekomme ich eine Information zum Stand dieses nicht existierenden Vertrages. Ich weiss nicht, ob ich heimlich mit dem Grundversorger telefoniert habe, ohne mir bescheid zu sagen …
Auf jeden Fall gibt es plötzlich ein Guthaben auf diesem Vertrag, der nie abgeschlossen, nie bezahlt, nie abgerechnet wurde.
Das ist inzwischen alles so absurd, das glaubt einem doch kein Mensch mehr.

Was meint ihr, soll ich eine random Bankverbindung angeben, auf die das Guthaben ausgezahlt werden soll, wie in diesem Brief erbeten?

Jo, ich habe angerufen. Der erste Mensch behauptete, nachdem ich meiner Irritation Ausdruck verliehen habe, er hätte keinen Zugriff auf das Vertragskonto (mehr). Identifizieren konnte ich mich bzw. die Hausverwaltung auch nicht, weil das normalerweise hinterlegte Geburtsdatum nicht vorhanden war, da der Vertrag storniert wurde.
Nur, weil ich insistiert habe, hat dieser Mensch mich zur Beschwerdestelle weitergeleitet. Ja, der Vertrag wurde storniert, und ja, es existiert ein Guthaben, weil jemand was eingezahlt hat. Wann und wer, durfte mir die Dame nicht sagen, weil keine Legitimation möglich. Immerhin bejahte sie die Zählernummer, die tatsächlich für dieses Haus, für diese Wohnung, für diesen stornierten Vertrag hinterlegt wurde.
Ich werde jetzt also per E-Mail, das ist ja auch so viel sicherer, als eine telefonische Auskunft, das Guthaben anfordern und gleichzeitig bitten, mir eine Übersicht über die Buchung(en) zu schicken.

Also, liebe Leserinnen, wenn euch der Grundversorger über ein Guthaben zu einem fremden oder auch nicht abgeschlossenen Vertrag informiert, fragt einfach nicht nach, sondern lasst es euch auszahlen.

Fehlermeldung F66

Wir haben in einigen Mehrfamilienhäusern Waschmaschinen und Trockner, die wie in einem Waschsalon per Münzeinwurf waschen bzw. trocknen.
Ab und zu passiert es, dass so’n Ding nicht mehr wunschgemäss wäscht oder trocknet. Manche Maschinen geben zuvorkommender Weise eine Fehlermeldung aus, mit der man beim Reparaturservice ja schon mal einen Stein im Brett hat.
Neugierig, wie ich bin, suche ich vorher auch im Netz, was der Fehler bedeuten könnte, und ob sich eine Reparatur noch lohnt.

Auf der Suche nach dem Fehler F66 spuckt die Suchmaschine folgendes aus:
Der Sockelfilter vor dem Wärmetauscher ist verschmutzt.
Der Flusenfilter ist verschmutzt.
…, wenn es zu einem Schleichluftfehler gekommen ist. Sie müssen die Temperatursensoren prüfen!
Die Bauteile Temperatursensoren und Kondensatpumpen können betroffen sein.

Soweit alles verständlich.
Ein bisschen irritiert war ich nur von: Störungen in Verbindung mit sexueller Entwicklung / Orientierung.
Das stand da einfach so zwischen den richtigen Suchmaschinenergebnissen.
Ich wusste gar nicht, dass auch ein Trockner eine (gestörte) sexuelle Orientierung haben kann …

Unbeweglich

Heute morgen blieb der Mauszeiger mitten in der Arbeit auf einer Stelle kleben und rührte und rüttelte sich nicht mehr.
Aufgeladen war die Maus, einen anderen USB-EmpfängerSender von der Ersatzmaus habe ich ohne Erfolg probiert, ebenso, wie ich ohne Erfolg an allen Leitungen gerüttelt habe.
Bis dann die Tastatur auch ausfiel. Die läuft über Batterie, also wechselte ich diese, und nach einem Neustart funktionierte sowohl Maus als auch Tastatur wieder einwandfrei.

Apropos Glasfaser

Vor 2 Jahren hat ein örtlicher Anbieter Werbung für Glasfaser gemacht, ich habe unterschrieben, zumal man den Hausanschluss for free bekommt.
Ein Jahr später war es soweit, die Bagger zogen durchs Dorf, baggerten sich durchs Erdreich, hoben Pflaster an, verlegten die Kabelkanäle, pflasterten wieder alles zu.
Vor 2 Monaten, ich dachte bereits, man hätte es vergessen und die Kabelkanäle, die schön orange aus ihren Löchern leuchteten, sollten lediglich etwas Farbe ins Dorf bringen, kam tatsächlich noch die Vertragsbestätigung.
Man wollte sich melden, wenn der Hausanschluss erfolgen soll, wozu sie ja nun durchs Mauerwerk bohren müssen.
Seitdem warte ich wieder. Hier auf dem Dorf geht das ja alles nicht so schnell.

Auf 0 abgespeckt

Es gibt unendlich viele Apps und Tools im Internet, das Geschäftsmodell vieler ist es, eine abgespeckte Version kostenlos zur Verfügung zu stellen und für erweiterte oder mehr Funktionen ein bis viele Abomodelle anzubieten. Geworben wird natürlich immer mit dem kostenlosen Account, man möchte erstmal eine Registrierung, von da aus wird man schon weitersehen.
Soweit, so nachvollziehbar.
Deshalb gucke ich mir die Preisinformationen vor einer Registrierung an, dort sollten die verschiedenen Funktionen je nach Preismodell aufgeführt sein.
Just bin ich bei einer Anbieterin gelandet, die einen Dividendenkalender nebst Auswertung bewirbt, im kostenlosen Modell für 1 Depot.
Anscheinend habe ich das falsch verstanden. Ich konnte zwar ein Depot importieren, aber sowohl Dividendenkalender als auch Auswertung waren nur für kostenpflichtige Nutzerinnen möglich. Ich bekam lediglich die Dividende des vorhergehenden Monats angezeigt, und mal ehrlich, das kann ich überall haben.
Mit anderen Worten: der kostenlose Bereich war auf null abgespeckt worden.
Meine Registrierung hat also nicht einmal 5 Minuten gehalten, der Account konnte GsD mit einem Klick wieder gelöscht werden …

Homeland Security, Twitter

Beim flüchtigen drüberblicken fand ich heute eine Nachricht vom Homeland Security Department im SPAM. Absender ein russisch klingender Name. Sehr glaubwürdig. 😉
Früher war das wenigstens das FBI, welches was von mir wollte, ich weiss zwar nicht mehr, was, aber egal, auf so eine billige Homeland Security Masche jedenfalls falle ich nicht herein.

Ganz tapfer jegliche Neugier unterdrückend habe ich die Emails, es waren natürlich mehrere, wahrscheinlich, um es noch glaubwürdiger zu machen, habe ich den Schund also in den Orkus geschickt.

Twitter, jenes, welches ich vor Monaten hinter mir gelassen und diese Entscheidung nie bereut habe, erhebt neuerdingens für neue Nutzerinnen 3 Monate lang Gebühren. Um der SPAM-Bots Herr zu werden. Angeblich wird man diese Plage nicht los. Was ja auch kein Wunder sein dürfte, bei dem personellen Kahlschlag, der nach der Übernahme durchgeführt wurde, inklusive eindampfen oder sogar einstampfen von Sicherheitsmechanismen. Jetzt sollen also die Userinnen dafür gerade stehen. Und ganz nebenbei, vermute ich, füllen sich damit auch die leeren Kassen. 😉
Wobei ich ja eher glaube, dass neben einigen Abgängen auch nicht viele neue Userinnen kommen, so dass der Trend an echten Userinnen und Tweets nach unten gehen dürfte. Bühne frei für noch mehr SPAM. Der wird erst abnehmen, wenn es kein Publikum mehr gibt.

Die besondere Schönheitskur

Jede Minute schiessen Websites aus dem Boden, deren einziger Zweck darin besteht, mit dürftigem Content in den Suchmaschinen möglichst weit oben zu stehen, und dadurch viele Klicks auf Affiliate Links zu generieren.
Normalerweise sind die Inhalte halbwegs dem Domainnamen angepasst.
Was ich heute fand, als ich nach einem elektrischen Unkrautvernichter suchte (auf Chemie würde ich gerne verzichten, andererseits hasse ich diese Gas-Flammenwerfer, und mechanisches ausreissen hasse ich noch mehr bzw. kann ich in meinem Alter nicht mehr …), das ist dann aber doch ziemlich kurios:

Unkrautvernichter

Noch ’ne Community

Es gibt so Tools/Apps, da schwappen in Wellen die Userinnen herein; eine fängt an, dann müssen irgendwann alle mit, wenn sie nichts verpassen wollen.
Und es gibt Communities, da muss man hin, will man z.B. Produktsupport o.ä. erhalten. So etwas ist z.B. Discord. Ich bin da bisher eigentlich nur aus diesem Grund gewesen, selten noch dazu.
Das rächt sich entweder, oder Discord hat es sich zur Aufgabe gemacht, mich zu trietzen. 😉
Jedenfalls, will ich mich mal wieder einloggen, dann muss ich IMMER die IP bestätigen. Danach melde ich mich zum zweiten Mal an. Bevor ich den Server betreten darf, muss ich aber auf jeden Fall noch per Haken bestätigen, dass ich ein Mensch bin. Und noch irgendwelche Puzzle lösen, deren Aufgabe dank unverständlichem Deutsch in halben Sätzen nicht einfach zu lösen ist.
Habe ich diese Prüfung erfolgreich bestanden, leitet man mich doch bestimmt ohne weitere Umwege direkt zu meinem Account, oder?
Nö.
Denn jetzt muss ich mich erstmal erneut anmelden.
Dat neeervt.