Kategorie: Technikgedöns

Energiemanagement

Diesen Winter fällt es mir deutlich auf, die PV-Anlage produziert tagelang gar keinen Strom, weil mit Schnee bedeckt und/oder die Sonne sich hinter dicken Wolken versteckt.
Ich beziehe dann also pauschal bepreisten Strom direkt aus dem Netz, egal, welcher Preis an der Strombörse aufgerufen wird. Durch den Wechsel im Juli letzten Jahres, habe ich zwar einen Bonus bekommen, der die Mehrkosten mit Grundgebühr etc. mehr als abdeckte, aber dieser Vertrag soll nach der Mindestlaufzeit einem dynamischen Tarif weichen.
Mit dem kann ich die Batterie vorsorglich im günstigsten Tarif laden, so dass Strom in unsonnigen Zeiten nicht life zu teuren Preisen bezogen werden muss.
Dafür braucht es ein Energiemanagementsystem. Dieses analysiert die Verbräuche, wann, wieviel, wie lange, guckt sich die Wetterprognosen an, ermittelt, wann voraussichtlich kein Strom vom Dach oder aus der Batterie kommt, und belädt anschliessend die Batterie zu Zeiten, wo der Strom am günstigsten ist.
So ein System habe ich mir gerade geordert. 🙂
Geliefert wird es ab März, und es soll auch ohne den erst später möglichen Tarifwechsel schon einiges an Einsparungen bringen, mit dynamischem Tarif natürlich noch mehr.
Den ich mir übrigens selbst wählen kann, ich bin nicht an den Anbieter des Systems gebunden.
Ein Jahr habe ich Zeit, das System zu testen. Falls es nicht die gewünschte Effizienz zeigt, darf ich es zurückgeben.
Ich bin gespannt.
Ein solches System könnte man auch ohne Photovoltaik, aber mit Batterie nutzen: Strom auf Vorrat laden, wenn er am günstigsten ist.

Ladekabel-Desaster

Mein IPad Pro nutze ich schon einige Jahre, dank Profischutzhülle hat es diverse Stürze bisher schadlos überstanden.
Heute wäre es mir beinahe abgefackelt, und das kam nicht durch das Alter oder Beschädigungen, sondern durch ein Scheiss Ladekabel, welches ich extra wegen des robusten Eindruckes gekauft hatte. Das Originalkabel war längst kaputt, das nächste Originalkabel gebrochen, weil viel zu steif ummantelt, es sollte also ein flexibles Kabel sein. Eins mit Nylon umwickelt, relativ lang und der Übergang Stecker – Leitung noch einmal extra dick umwickelt.
Zunächst war alles gut, der Stecker sass allerdings etwas locker, so dass das aufladen nach kurzer Zeit manchmal erst nach mehrmaligem einstecken funktionierte und man dann das Tablet möglichst nicht mehr anfassen durfte, so zart besaitet war die Verbindung Stecker zu Ladebuchse.
Dann wurde es warm beim laden. Heute wurde es nicht nur warm, sondern richtig heiss. Der Stecker blieb stecken, Kabel und Ummantelung verschmorten unter besonderer Berücksichtigung üblen Geruches und fielen ab, als ich das Tablet in die Hand nahm.
Sowas habe ich echt noch nicht erlebt …

IPad Ladekabel

Gottseidank habe ich noch eine Art Universalkabel mit 3 Anschlüssen für IPhone, IPad und Smartwatch. Das sitzt und lädt gut.

Neustart

Aus heiterem Himmel hat der Büro-PC wieder einmal gemuckt. Nach dem Start und Login erschien ein dunkler Bildschirm.
Neustart, gleiches Problem.
Neustart ohne mobile Festplatte, kein Problem. Bis ich ein Programm öffnen wollte, das sich nicht öffnen liess. Weder normal noch mit Administratorrechten.
Neustart, Bildschirm dunkel.
Herunterfahren, neu starten, Bildschirm dunkel. Ich versuchte Zugriff über den Taskmanager, der liess sich aufrufen, der Windows Explorer liess sich darüber öffnen, zeigte problemlos alles an, nur keinen Bildschirm.
Herunterfahren, Strom aus, Strom an, starten, Bildschirm dunkel. Grafikkarte neu starten, nix.
Herunterfahren, neu starten, ins BIOS springen, nix zu finden, BIOS verlassen, Bildschirm dunkel.
Herunterfahren, neu starten, Bildschirm dunkel. Taskmanager aufrufen, in die Systemeingeweide eintauchen, nix zu finden, Gerätemanager nach Problemen durchforsten, nix zu finden.
Herunterfahren, neu starten, Bildschirm dunkel. Letzte Chance, bevor ich aufgebe: alle Geräte, Festplatten, Lautsprecher, Drucker etc.pp. abklemmen. Bildschirm da!
Ich habe alles nach und nach wieder angeschlossen, der Bildschirm blieb da. Woran es letztendlich gelegen hat, weiss ich also immer noch nicht.
Wenigstens kann ich jetzt noch ein bisschen arbeiten.

Andere und grössere Buttons

Youtube hat ein bisschen am Design gedreht, zur Navigation gibt es plötzlich grössere Buttons, vor allem der Play Button sprang mir positiv ins Auge, nun muss man auf dem Tablet nicht mehr mit der Fingerspitze zirkulieren, um ihn zu treffen, aber es gibt auch andere Buttons, bei denen ich erst überlegen musste, z.B. die Formatbuttons, mit denen man die Bildschirmbreite wechselt, der ist nämlich jetzt zu einem einzigen Button zusammengeschmolzen.
Was sagt ihr dazu? Die Änderung war ziemlich subtil, nur hier und da ein bisserl.

Die Versicherung rudert zurück

Zumindest teilweise. Neulich habe ich mich darüber beschwert, dass man wohl nicht mehr benachrichtigt wird, wenn Beiträge angepasst werden und man damit z.B. das Sonderkündigungsrecht aushebelt.
Das hat man inzwischen auch bei der Versicherung gemerkt. Am Wochenende bekam ich eine Benachrichtigung über eine im Account hinterlegte Nachricht, Inhalt, dass aufgrund fehlender Benachrichtigung die Beitragsanpassung verschoben wird und zuviel abgebuchte Beiträge erstattet werden.
Hurra, 2 Monate weniger zahlen. 😉
Ich versuche schon den ganzen Vormittag, auf mein Postfach zuzugreifen, um das Dokument herunterzuladen. Alles dauert ewig, bis zum Dokument konnte ich noch nicht vordringen. Entweder wird der Zugriff verweigert, ich kann mich gar nicht erst einloggen, Fehlerseiten ploppen auf, Server antwortet nicht, Verifizierungs-SMS kommt nie an, etc.pp.
Ich nehme an, tausende von Kundinnen versuchen sich gerade einzuloggen, und der Server ist nur auf Halblast gestrickt, so dass er das nicht handeln kann.

Und jetzt auf deutsch

Die nächste Stufe wurde gezündet, auf meinen KI-SPAM-Post erreichte mich neben dem obligatorischen englischen auch ein KI-SPAM-Kommentar auf deutsch. Wenn man nicht davorsitzen, lesen und denken würde „Hä? Was soll das aussagen?“, könnte man ja schon fast einen echten Menschen dahinter vermuten.
Die Grammatik ist allerdings noch nicht so ganz richtig und inhaltlich liest es sich halt wie direkt vom orangenen Präsidenten fabuliert.
Ich schätze, irgendwann wird die Technik soweit sein, dass einen nur noch der Absender-Link zu äusserst dubiosen Seiten stutzig machen wird.
Die letzte Stufe wird sein, dass harmlos aussehende URLs für nicht so harmlosen Content missbraucht werden.
Und die Menschheit wird so dumm sein, immer wieder darauf hereinzufallen.

KI-SPAM Kommentare

Normalerweise funktioniert das Plugin zum ausfiltern von SPAM ziemlich gut.

Seit zwei Tagen bin ich jedoch gezwungen, per KI den Inhalt meines Posts zusammenfassende und ins englische übersetzte Kommentare als SPAM zu moderieren, die zum Text einfach einen random SPAM Link einfügen, Absender übrigens auch irgendein random Dude, was das Plugin (noch) nicht als SPAM erkennt.

Ein weiteres grandioses Beispiel, wie der Mensch eigentlich gute Entwicklungen bzw. Erfindungen ins Gegenteil zu verkehren vermag …

Übrigens, was mir gerade auffällt, hat man zwar alle meine letzten Posts mit KI-SPAM überzogen, aber nicht den Post, wo ich mich über Donald T. auslasse. Vielleicht steckt ja ein republikanisches Netzwerk dahinter, oder selbst die KI hat jetzt schon tierische Angst vor orangefarbigen Präsidenten. 😜

Umstellung PV-Anlage

Seit diesem Monat bin ich Direkteinspeiserin ins Netz, werde demnächst also von der EAM für den eingespeisten Strom bezahlt, nicht, wie zuvor, von Sonnen, denen ich den Strom abgetreten habe und dafür eine Freistrommenge erhielt.
Im Laufe des Jahres werde ich auch einen Energymanager installieren lassen, bis dahin habe ich für die nächsten 12 Monate einen Fixpreis von Sonnen gebucht, von denen ich Netzstrom beziehe. Es gibt nämlich einen Bonus, der die Vorauszahlung mindestens der nächsten 6 Monate abdeckt.

Seit dem Frühjahr ist die Batterie praktisch schon morgens voll, tagsüber nutze ich den frisch produzierten Strom (Netzunabhängigkeit derzeit immer über 95 %), das meiste geht aber ins Netz, weil, soviel verbrauchen wir nicht, nachts kommt das bisschen Verbrauch aus der Batterie.

Mit dem Energiemanager kann ich künftig Strom zu tagesaktuellen Preisen beziehen, dank Batteriespeicher lässt es sich hoffentlich so handeln, dass ich immer dann Strom aus dem Netz lade (z.B. nachts), wenn er günstig ist. So dass der Speicher immer voll ist und ich auch im Winter, wenn die Anlage nicht genug selbst produziert, quasi aus der Batterie leben kann.
Damit sollten die Durchschnittspreise auf jeden Fall zu schlagen sein.
Und dann gibt es ja auch noch den Erlös aus der Netzeinspeisung. In meinem Fall sind das 5,88 Cent pro kWh. Letztes Jahr habe ich 12700 kWh erzeugt, davon knapp 9400 kWh eingespeist, ergäbe 550 € brutto. Davon gehen noch einige Kosten runter, Umsatzsteuer, Messstellengebühr etc. Irgendwas bei 430 € sollte netto übrig bleiben.
Die könnten für die Zahlung des Netzbezuges gut ausreichen, denke ich: ca. 800 kWh Verbrauch plus Nebenkosten sollten nicht mehr als 400 € ausmachen.
Womit mein Ziel erreicht wäre, 0 € für Strom zu bezahlen. 🙂

Glasfaser

Vor ca. 4 Jahren habe ich einen Vertrag für Glasfaser abgeschlossen, das in unserer Gemeinde gelegt werden sollte.
2 Jahre passierte nichts, dann wurde über ein Jahr hie und da die Strasse aufgerissen, Kabel verlegt, und am Ende sogar ein Hausanschluss gelegt.
Das ist ebenfalls schon wieder fast ein Jahr her, und wir haben immer noch kein Glasfaser. Die Glasfaser ver- und betreibende Firma hat sich nämlich wegen irgendwelcher Unstimmigkeiten von der Kabel verlegenden Firma getrennt und lange Zeit keine andere Firma aufgetrieben, derweil in den Dörfern ringsum orange Kabel aus der Erde gucken, bereits aufgerissene Strecken nicht wieder zugemacht wurden etc.pp.
Laut einer Pressemitteilung vor Monaten gibt es eine neue Firma, allein, es passiert nichts.
Ich glaube inzwischen, bis die „Zukunftstechnologie“ Glasfaser bei uns angekommen ist, gibt es bereits die übernächste Technologierevolution für Internet und Co.
Oder ich liege längst unter der Erde. Dann aber mit diesem ominösen, super schnellen Glasfaseranschluss …

Langfristig gesehen gibt es nichts zu verlinken

Eine Konstante des internetten Lebens ist es, dass nichts konstant ist. Neue Seiten, Blogs, Apps etc. tauchen auf und verschwinden wieder. Oder werden – im günstigsten Fall! – von Schmuddelinhaltsanbietern, und – im ungünstigsten Fall – von kriminellen Subjekten übernommen, gehijackt usw.
Das heisst, man müsste eigene Verlinkungen zu anderen Seiten regelmässig überprüfen, um nicht plötzlich zu diesem digitalen Schmutz umzuleiten.
Gesetzt den Fall, man ist etwas längerfristig dabei, wie dieses seit vielen, vielen Jahren betriebene Blog (erster offizieller Eintrag, inzwischen archiviert, im Dezember 2002 …), würde man wohl unheimlich viel Zeit mit der Überprüfung alter Links verbringen müssen.
Denn die Zahl der Schmuddelverbrecherinhaltanbieter ist selbstverständlich mit der Anzahl der Internetptäsenzen mitgewachsen, was die Chance, dass alte Links plötzlich zu P*rn*, Abzocke und Co. führen, exponentiell erhöhen dürfte.
Langer, umständlicher Rede kurzes Fazit: ich setze seit Jahren nur noch im äussersten Notfall einen Link zu einer externen Seite.