Auf dem Heimweg durch eine verkehrsberuhigte Zone, auf der Gegenfahrbahn einige parkende Autos und eine Fussgängerverengung, Strasse aber gut einsehbar.
Ich tucker gemütlich die Strasse rauf, von oben ein Auto, das mich sieht, sich dennoch an den parkenden Autos vorbeidrückt, auch nicht vor der Fussgängerverengung einschert oder gar abbremst, nö, der hält voll auf mich zu und zwingt mich zu bremsen, damit wir nicht kollidieren.
Schade, dass ich noch nicht an der Fussgängerverengung angekommen war, dann hätte ich ihn gnadenlos zurückgescheucht. Was für ein Blindgänger …
Kategorie: Unterwegs
Gegenverkehr ignorieren
Nichts gutes
Heute muss ich mit mir selbst schimpfen: als ich vom Parkplatz fahren wollte, bin ich kurz von der Bremse gerutscht und dadurch fast auf die Fahrbahn gerollt, beinahe hätte ich einem anderen Fahrzeug die Vorfahrt genommen. Das konnte noch bremsen, ich ragte nur mit der Schnauze ein bisschen in die Fahrbahn, also alles noch einmal gut gegangen.
Merkwürdigerweise hat die Telematik das Bremsmanöver gar nicht registriert, wo es doch sonst immer so sensibel ist.
Die Wirtschaftsnachrichten berichten von einem Plus an den US-Börsen nach dem Zinsentscheid der Fed. Davon kann ich nur träumen, meine Depots sind mit einem ordentlichen Gap aufgewacht, obwohl ich einige amerikanische Werte im Portfolio habe, die aber alle nur nach unten gezündet haben. 🙁

Überholt für nix
Gestern auf dem Heimweg, Landstrasse, Geschwindigkeitsbegrenzung, gefährliche Ausfahrt und Kurve, also Tempo kurz noch einmal langsamer fahren. Danach durfte man wieder etwas schneller, trotzdem Überholverbot und vor mir fuhr sowieso eine längere Schlange.
Der geistig runtergeregelte Fahrer hinter mir hat dann trotz Gegenverkehr unbedingt überholen müssen. Mit dem grandiosen Erfolg, dass er fortan die ganze Strecke hinter meinem Vordermann hing …
Ausser, dass er sich und andere gefährdet und die Umwelt unnötig verschmutzt hat, hat ihm diese Aktion also mal so gar nichts gebracht.
Nebulös
Gestern der erste Schnee, heute morgen das erste frostige Düster – kalter Nebel.
Die Strassen waren frei, die Autos fuhren sinnig, was will man mehr?
Najaaaa. Manchmal ein bisschen Beleuchtung.
Kurz vor dem Stadtrand kam mir ein dunkelgraues Auto ohne Licht durchs graue Grau entgegen. Mann, Mann, Mann.
Der erste Schnee …
… des Jahres fiel vom Himmel auf die Erde.
Wurde mir vom Browser schon gestern abend angekündigt, aber da habe ich lieber die Jalousien geschlossen. Beim öffnen derselben heute morgen sah ich es weiter schneien, eine relativ dünne Decke hatte sich niedergelassen.
Und weil das immer so überraschend kommt, bewegte ich mich auf dem Weg ins Büro in einer langsam und umsichtig fahrenden Schlange an Autos. Ehrlich, bis auf die ein oder andere, die wahrscheinlich von Sicherheitsabstand noch nichts gehört hatten.
Und die ein oder andere, die von der Verkehrssicherheit mit Schneehaufen auf dem Dach und einem Guckloch in der Windschutzscheibe überzeugt schienen. Die üblichen Dumpfbacken halt. 😉
Im Radio meldete man die ersten Unfälle, kaum im Büro hörte ich die erste Feuerwehr herumsirenen.
Und ich überlege ernsthaft, mir in der Black Friday Week eine Schneefräse zu holen. Unsere Hofeinfahrt ist lang und breit, mit Schneeschaufel brauche ich ungefähr eine Stunde und viel Körperkraft, die mir leider abhanden gekommen ist.
Freundlichkeitssternchen
Auf dem Heimweg heute habe ich ordentlich Karmapunkte für freundliches Verhalten im Strassenverkehr gesammelt. 😏
Erst habe ich geduldig gewartet, bis eine Parkplatzverlasserin sich quer über die Strasse rausgezirkelt hat; sie hat sich freundlich bedankt.
Dann habe ich einen Radfahrer trotz rechts vor links durchgewunken, weil ich sowieso langsam fuhr; er hat sich ebenfalls bedankt.
Zum Schluss habe ich ein entgegenkommendes Auto an den Hindernissen vorbeifahren lassen, ohne auf meinem „Recht“ zu bestehen; hat sich ebenfalls bedankt.
Das war mal ein entspanntes fahren. Sollte man öfter haben. 😉
Nase vorn
Ich musste vorhin einmal quer durch die Stadt ins Autohaus fahren: in der ersten 30er Zone (Schule) wurde diese vom vor mir fahrenden Mensch konsequent ignoriert.
An der Ampel hatte ich ihn wieder eingeholt, vor allem, weil der vorvorfahrende sich an die 30 gehalten hatte. Abbiegen ohne Blinker – passt schon.
Dann war es der Person wieder nicht schnell genug, weshalb sie permanent in der Strassenmitte und viel zu dicht auffuhr, um nach Überholmöglichkeiten zu suchen. Das klappte wegen Gegenverkehr natürlich nicht, wir waren schliesslich in der Stadt. Nächste Ampel, wieder abbiegen ohne blinken, wozu auch …
Wieder absolut zu dichtes auffahren, mitten auf der Strasse. Dann endlich überholen – mit Gegenverkehr und ganz knapp vor einer Fussgängerinsel.
An der nächsten Ampel hatte ich ihn wieder eingeholt. Das überholte Auto bog dort in einer anderen Richtung ab, der Überholer fuhr flott in die nächste 30er Zone, Naherholungsgebiet.
An der Ampel, ihr ahnt es, hatte ich ihn wieder eingeholt. 😉 Erst stand er auf der Linksabbiegerspur, um dann, als die Rechtsabbieger grün hatten, unvermittelt, ohne zu blinken, auszuscheren und rechts abzubiegen.
So einen Honk hatte ich schon lange nicht mehr. Sah fast so aus, als wollte er seine Lebenszeit auf Teufel komm raus verkürzen. Wäre mir ja egal, wenn nicht andere Verkehrsteilnehmerinnen zwangsweise mit reingezogen werden.
Dumpfbackige Fussgänger mit kleinen Kindern
An einigen Stellen in der Stadt gibt es keine Busbuchten mehr, die Busse stehen mitten auf der Strasse, nachfolgender Verkehr muss halt warten.
Heute morgen stand ich auch hinter einem Bus, der Passantinnen ein- und ausliess. Über die Strasse und einen Fussweg im Wohngebiet geht es zum Kindergarten. Eine Fussgängerampel gibt es ca. 50 Meter die Strasse hinauf.
Aber weil die Mama keine Verkehrsregeln kennt oder ihr Kind – auf die ein oder andere Weise – wohl schnell loswerden will, stiefelte sie hinter dem Bus vorbei auf die Strasse, ohne auch nur einen Blick auf den Gegenverkehr zu werfen, ihr Kind hinter sich herzerrend.
Am liebsten wäre ich ausgestiegen und hätte dieser Frau die Hölle heiss gemacht …
Kleinkinder im Flugzeug
Ich hab‘ mal in ‘nem Urlaubsflieger gesessen, zusammen mit vielen Familien, einige auch mit Kleinkindern.
Wegen des Druckabfalls haben diese natürlich gekräht.
Ich glaube, während der Sicherheitsinstruktionen war es mal einen Moment richtig still. Dann setzten alle Kinder gleichzeitig wieder an.
Das klang so orchestriert, dass wir anderen alle lachen mussten.
Später
Spätestens ab morgen muss ich später losfahren, um nicht in den Umleitungsstau zu geraten, der uns seit Sperrung der einen Einfallstrasse in die Stadt im Berufsverkehr regelmässig verstopfte Kreuzungen beschert.
Heute kam ich an der Ampel nicht mehr über die Kreuzung, weil Rückstau und ich die Kreuzung pflichtgemäss freigehalten habe.
Hinter mir ein Bulli, was sonst, der mir schon die ganze Zeit in der 30er Zone am Heck klebte. Der quetschte sich dann rechts an mir vorbei, erst dachte ich, er wolle rechts abbiegen und hätte vergessen, zu blinken, dann fuhr er geradeaus an mir vorbei und am Ende wollte er genauso wie ich links abbiegen, hatte aber vergessen zu blinken. Und vergessen, dass er nun derjenige ist, der alle anderen blockiert …
War wieder so ein Kopfschüttelmoment.
Den ich gleich darauf in einen Kopfschüttelmoment für mich selbst verwandelte. Ich wollte rechts in die Stichstrasse abbiegen, aus der Sackgasse davor wollte jemand auf meine Strasse abbiegen, vor mir Stau, hinter mir Stau und als ich mich so vorbeischlängelte, immerhin sehr langsam, hätte ich beinahe einen Radfahrer mitgenommen, der verkehrswidrig auf dem Fussweg fuhr und den ich übersehen hatte. Mift.
Ich konnte noch bremsen, die Telematik hat es mir nicht einmal übel genommen, aber doof war’s trotzdem.
Deswegen fahre ich ab morgen später los. Vermeidungstaktik.