Archiv für die Kategorie 'Unterwegs'

Kreative Cafés und Restaurants

Martina am 15. Juli 2018

Wir gehen wirklich gerne frühstücken, noch mehr als irgendwo mittags oder abends zu essen.

Eigentlich sollte man meinen, beim Frühstück kann man nicht viel falsch machen. Weit gefehlt. Gestern waren wir in einem dem Laden angeschlossenen Café.
Dort serviert man z.B. Cappuccino mit Kakao oben drauf und sogar im Kaffee. Mir kräuseln sich die Geschmacksnerven. Den Kakao oben drauf kann man ja noch abwenden, wenn man daran denkt, es bei der Bestellung zu erwähnen, aber Kakao aus der Kaffeemischung pulen? Ich trinke auswärts inzwischen nur noch Kaffee mit einem Schuss Milch. Schön wäre es, wenn der frisch gebrüht aus einer regelmässig gereinigten Maschine käme. Stattdessen bekommt man oft Plörre, die zuvor in einer Pumpkanne vor sich hin dümpelte.
Die Brötchen – wohlgemerkt aus einem Café, das Backwaren verkauft – waren gestern von vorgestern. Pappig, ohne Rösche, farblos. Da wird mMn mit viel Backtriebmittel gearbeitet, um die Hefe im Galopp zum aufgehen zu zwingen.
Das Rührei: blass, vorgefertigt, oben drauf schon angetrocknet, welche Hühner dafür gequält wurden, wage ich mir kaum auszumalen. Das schlimmste Rührei aller Zeiten hatte ich jedoch einmal in einem Restaurant einer Möbelhauskette: es musste wohl aus wieder gewässertem Trockeneipulver hergestellt worden sein, im grossen Topf gestockt und dann aufgeschnitten. Anders kann ich mir die schwammartigen Würfel, die nach Spülbecken schmeckten, nicht erklären. Mich schaudert immer noch bei dem Gedanken an dieses „Frühstück“.

Nach dem Frühstück gestern fuhren wir in ein Outlet, Klamotten kaufen. Anschliessend sollte es etwas zu essen und trinken im angeschlossenen Restaurant geben. Die Lokation war ja ganz nett eingerichtet, das Essen jedoch eine Kattastrophe, nicht einmal eines Imbisses würdig. Als Nicht-Fleischesserin wollte ich etwas halbwegs gesundes, nicht frittiertes haben, bestellte mir also Pellkartoffeln mit Quark. Es kamen zwar Pellkartoffeln, aber kein Quark. In der Schüssel befand sich ein Gemisch, das der Sahnesauce ähnelte, die üblicherweise zu Heringsfilet serviert wird. Quark? Fehlanzeige. Kräuter? Fehlanzeige. Stattdessen Mayonnaise und Gewürzgurken.

Der Kaffee war so lala, der Eiskaffee, der in Ermangelung eines richtigen Eises herhalten musste, war mit Vanilleeis zubereitet, das mindestens einmal angetaut gewesen sein muss, so dicke Eiskristalle befanden sich darin.

(Ende der Tirade. 😜 )

Unser Lieblingsfrühstück geniessen wir immer noch beim Kretaliano im Kaufpark. Die Brötchen frisch im Steinofen aufgebacken, Aufschnitt und Käse südländisch angehaucht (Feta und Oliven 😉 ), der Cappuccino bestehend aus Kaffee mit frisch aufgeschäumter Milch, das Omelett wahlweise mit oder ohne Käse bzw. Feta, extra für uns. Auch wenn wir um der Abwechslung willen ab und zu was anderes ausprobieren, kehren wir doch immer wieder dorthin zurück.

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Ich habe fertig

Martina am 2. Juni 2016

Endlich ist die Steuererklärung durch, wie immer habe ich es erst auf den allerletzten Drücker geschafft. :whistle:
Heute nur noch den letzten Schliff an den Finanzbericht der webgrrls für das Orgatreffen am Wochenende anlegen, dann Koffer packen. Morgen geht es nach Paderborn, wo wir das Orgatreffen mit einem kleinen Event verbinden, wir haben uns nämlich im Heinz Nixdorf Museum „eingemietet“, wo wir am Samstag zunächst durch die Ada Lovelace Ausstellung geführt werden, nachmittags unser diesmal etwas kürzer gehaltenes Orgatreffen abhalten und am Sonntag vormittag noch eine Führung durch die permamente Ausstellung des Computermuseums geniessen.
Wird bestimmt spannend und lehrreich, ich denke, wir werden für die „Daheimgebliebenen“ einen illustrativen Bericht schreiben können. 🙂

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Abenteuer Landpartie

Martina am 23. Mai 2016

Gestern waren wir zum Geburtstag im Seniorenheim in Holzminden. Die Fahrt wäre sicher entspannnt verlaufen, wenn man uns nicht schon kilometerweit vor Uslar beschieden hätte, dass dort keine Durchfahrt möglich ist und wir der Umleitung folgen sollten. Hätten wir ja sogar gemacht, wenn diese vernünftig ausgeschildert gewesen wäre. So bogen wir einmal dem Schild folgend ab und wurden fortan ohne Beschilderung gelassen.
Gottseidank gibt es ja Handy mit Kartenapp. Ein Navi ersetzt das leider nicht, denn die App schickte uns buchstäblich über Stock und Stein, Schotterwege und schmale Betonpisten, bei denen im Gegenverkehr ausweichen auf den unbefestigten Randstreifen nötig war.
Schliesslich kamen wir aber doch auf die bekannte Strecke zurück und es ging die Solling-Serpentinen wieder hinab. Das mochte mein Auto wohl nicht, plötzlich fiel das ESC aus und die Elektronik forderte zum Besuch der Vertragswerkstatt auf …
Später las ich dann im Handbuch, dass auch das Antischlupfsystem sich verabschiedet hatte. Wir schlupften also ungebremst und nur gaaaaaaanz schwer die Spur haltend in Holzminden ein und verbrachten einen heissen Mittag/Nachmittag mit Speis und Trank im Seniorenheim. Die Küche hatte sogar eine recht hübsche (und weiche 😉 ) Torte gebacken.

Geburtstagstore

Den Rückweg die Serpentinen hinauf entschloss sich das ESC übrigens, wieder zu arbeiten. Versteh einer die Männer, äh Technik.
Die Umleitung war auch hier nicht beschildert, und so schlupften wir dank Handy-Navi wieder über die Dörfer, in Erinnerungen schwelgend, wie wir als Kinder in Knutbühren auf der Wiese picknickten und Heidelbeeren im Wald sammelten. Damals konnte man das noch gefahrlos, heute wachsen die Heidelbeeren ja in Plastikkistchen in Peru. Oder so.

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Auf der Strasse

Martina am 11. Juni 2015

Gestern, auf der Fahrt zur Arbeit, bevor ich auf die Landstrasse, die aus dem Dorf, in dem ich wohne, hinausführt, abbiegen konnte (geiler Satzbau, nicht? :biggrin: ), musste ich erst ein normales Auto vorbeifahren lassen, dem ein Polizeiauto folgte.
Gewissermassen belustigt fuhr ich einem Autofahrer hinterher, der sich aus Angst/Respekt vor dem Polizeiauto peinlich genau an die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Strecke hielt, was sonst wirklich niemals geschieht, ausser mir :ninja: hält sich im Berufsverkehr ja doch niemand daran. Sogar in der Steinmetzkurve, die mit einem Radargerät gesichert ist, hielt man sich vorschriftsmässig an die erlaubten 30 km/h, anstatt wie sonst üblich erst kurz vor der Radarfalle abzubremsen und kurz danach wieder zu beschleunigen. War schon lustig.

Weniger lustig war mein Weg zur Arbeit heute morgen, ich kam an einem Unfall vorbei, der Notartzwagen machte sich gerade mit Blaulicht auf den Weg ins Krankenhaus, das verunfallte Fahrzeug stand mit der zermatschten Schnauze noch mitten auf der Kreuzung. 🙁
An der Stelle passieren leider immer wieder Unfälle, weil sich 1. auch hier niemand an die 70 km/h hält und 2. viele trotzdem meinen, sie könnten noch schnell abbiegen/über die Kreuzung huschen. Entweder krachen dann zwei Autos zusammen, oder ein Auto fliegt aus der Kurve und landet im Acker. Hatte ich letzte Woche erst gesehen.

Jedenfalls fuhren die wohl durch den Unfall etwas alarmierten Verkehrsteilnehmer auf der nachfolgenden Strecke ebenfalls zivilisierter als gewöhnlich.

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Der Winter kann kommen

Martina am 1. Oktober 2013

Zumindest schuhtechnisch bin ich wieder eingedeckt. Nachdem alle alten, ausgeleierten Schuhe entsorgt wurden, musste unbedingt neues Schuhwerk in den leeren Schrank. Das neueste Exemplar ist aus Wildleder und schön warm gefüttert, mit Reissverschluss zum schnellen reinschlüpfen:

Wildlederboots
Wildlederboots

Einen grünen Strickpullover mit Perlenstickerei auf den Schultern hatte ich heute auch am Wickel, leider war er um die Schultern zu weit, und dunkelgrün ist wirklich nicht meine Farbe. So habe ich Geld gespart, das ich jedoch auf anderem Wege (Taschen und Geldbörse) losgeworden bin. 😉

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Verkehrtes Wetter

Martina am 10. Januar 2013

Dem trüben Wetter ist es sicher geschuldet, dass die Verkehrsteilnehmer langsam durchdrehen. Gestern sah ich an einer Ampelkreuzung einen Linksabbieger mitten auf der Strasse aus dem Auto aussteigen, um wild gestikulierend über den Vordermann (oder die Vorderfrau) zu lamentieren, der/die ihm wohl nicht weit genug in die Kreuzung gefahren war. :ermm:

Heute morgen hatte es ein anderer Fahrer (oder eine Fahrerin) so eilig, dass er/sie mitten im Dorf, bei herannahendem Gegenverkehr, überholen musste. :ermm:

Ich hoffe, das legt sich wieder, bevor der Winter und damit Schnee und Eis erneut über uns hereinbrechen.

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Ab in den Sühüden

Martina am 17. Dezember 2012

Bei diesem Schmuddelwetter draussen wünsche ich mir glatt die Hütte in Spanien zurück. 😉
Seitdem ich aufs Dorf gezogen bin – der möbelige Umzug konnte tatsächlich ohne große Probleme innerhalb eines Vormittages durchgezogen werden – und mit dem Auto ins Büro fahren muss, wünsche ich mir spanisches Wetter umso mehr zurück.
Nicht, dass es dort nicht auch Winter gäbe, aber dieser ist meistens in einer Woche erledigt gewesen, hernach gab es dann wieder fast frühlingshafte Temperaturen.
Davon träumen wir derzeit, dieses graue Nass ist irgendwie nichts richtiges.

Collage

Die ganzen Jahre, als es das Domizil an der spanischen Costa Blanca noch gab, bin ich über Weihnachten und Silvester dorthin geflogen. Das war schön, auch wenn die Reise an sich nicht immer Anlass zur Freude gab, ich erinnere mich an einen Heiligabend, den ich beinahe auf dem Flughafengelände verbracht hätte. :wassat:

Heute können wir zwar nicht mehr in das Haus, welches nach dem Verkauf längst umgebaut und nicht mehr wiederzuerkennen ist.
Aber der Weihnachtsurlaub könnte natürlich trotzdem für einen Trip nach Spanien, z.B. nach Gran Canaria, genutzt werden. Dort herrschen gerade Temperaturen um 20 Grad. Mit Sonne. 🙂

Schade, dass die Arbeit mich festhält, und der noch nicht ganz vollendete Umzug ebenfalls. Hey, aber träumen darf man ja wohl.
Und sich die ein oder andere nette Finca auf Gran Canaria ansehen.
Gleich die erste Finca Bellavista hat es mir angetan, der Blick aufs Meer erinnert mich unheimlich an den Blick, den wir vom Haus auf Denia, den Hafen und das Meer geniessen durften.

Hier ein Silvesterfoto von 2007, vergleicht bitte die Bilder, das sieht doch sehr ähnlich aus, oder?
Silvester in Denia

Wer bis Anfang Januar bleibt, hat zudem die Möglichkeit, bei den Festivitäten zum spanischen Weihnachtsfest am 6. Januar dabei zu sein. Ich weiss nicht, ob es da regionale Unterschiede gibt, in Denia z.B. gab es einen Umzug der Heiligen Drei Könige mit Esel und Co., wenn ich mich recht erinnere.

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Lachsfrühstück

Martina am 7. August 2012

Gestern waren wir bei Ikea, leider gibt es immer noch keins in Göttingen, also bedeutet das, entweder Kassel oder Hannover. Kassel liegt näher, also dahin. Gleich morgens, ich hatte mir extra einen Tag freigenommen, zum Frühstück.
Die Hütte war schon brechend voll, und als wir fertig waren mit unserem Frühstück, noch brechend voller. Ist aber auch kein Wunder, die Preise sind unschlagbar günstig. Wenn wir ein Ikea in Göttingen bekämen, würden wir dort öfter das Restaurant nutzen. Wahrscheinlich mit vielen anderen, was die umliegenden Gastronomiebetriebe kaum freuen dürfte, und vielleicht sogar mit ein Grund dafür ist, dass wir immer noch kein eigenes Ikea haben.
Das Lachsfrühstück, ein vorgepackter Pappteller, aus hygienischen Gründen mit Folie überzogen, beinhaltete Lachs, Mettwurst, Käse, Marmelade und Butter, dazu konnte man sich an der Brötchentheke 2 Brötchen aus einer Auswahl holen. Inklusive Getränk, das man beliebig aus der Kaffeebar selbst nachfüllen konnte, egal, ob Wasser, Cola, Kaffee, Tee, Milchkaffee etc., hat das pro Person 1,95 € gekostet.

Lachsfrühstück im Ikea Restaurant

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Ich leb‘ online

Martina am 19. April 2011

Dieser etwas in die Jahre gekommene Werbespruch symbolisiert quasi die überraschende Erkenntnis des heutigen Tages.
Letzte Woche war ich mit meinem kürzlich neu erstandenen Auto in der Werkstatt, weil es stotterte. Der Meister öffnete zielsicher die Motorhaube und zeigte mir das abgerissene Zündkabel und einige Kratzer, die er meinem Marder zuschob. Das gab ungläubiges Staunen und Schmunzeln.
Diese Woche war ich noch einmal in der Werkstatt, weil ein neues Auto für die Verwandtschaft abgeholt werden sollte. Im Gespräch mit dem Verkäufer kam auch das Marder-Thema erneut auf den Tisch.
Ich wunderte mich zuerst, dass der Verkäufer von meinem Marder noch gar nichts gehört hatte.

Bis mir dann aufging, dass ich wie selbstverständlich davon ausgegangen war, die Mardergeschichte wäre wie alle Twitter-, Plurk-, Facebook-, Friendfeed-, Lifestream-, Blog- und hastenichtsocialgesehen-Nachrichten an viele Menschen verbreitet worden.
Anscheinend lebe ich (viel zu sehr) online und muss die one-to-one Kommunikation erst wieder lernen. :whistle:

Ach, übrigens, ich habe ein neues Auto. :w00t: Nach mehr als 10 Jahren wieder ein eigener fahrbarer Untersatz. Langsam gewöhne ich mich wieder daran …

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Der Winter kann kommen

Martina am 3. Februar 2011

Ausser bei Taschen bin ich im realen Leben modisch weder besonders up to date noch interessiert. Die Klamotten müssen passen und wahlweise warm oder kalt halten, je nach Jahreszeit. 😉
Diesmal bin ich aber doch einem modischen Diktat erlegen, und zwar dem, was frau sich im Winter um den Hals wickelt. Der schnöde Schal hat nämlich (erstmal) ausgedient. Stattdessen gibt es Loopschals, gross, rund, kuschelig und mit Mehrzweck. Entweder man wickelt sich das Ding einmal um den Hals, gleich einem lockeren Schalkragen, oder zweimal, gleich einem warmen Schal, oder zieht sich einen Teil über den Kopf als Mützenersatz, wobei der Hals (und die Schultern) immer noch schön warm gehalten wird/werden.
Zwei Monate, den halben Winter, bin ich darum herumgeschlichen, habe mir die verschiedensten Modelle angesehen, letzte Woche habe ich endlich einen entdeckt, der mir – sozusagen rundum 😉 – gefiel.
Heute morgen vor der Arbeit kam das trendige oversized Schalstück an, so dass ich es bereits ausprobieren konnte:

Loopschal

Nun kann der Winter kommen. :biggrin:
Wer sich ebenfalls noch schnell einen besorgen möchte, meiner ist von Dawanda.

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