Lockerungsübungen

Geschrieben von Martina am 11. Mai 2020

Wir haben uns am vergangenen Wochenende auch gelockert, allerdings waren wir, soweit es geht, vorbereitet: die Gesichtsvermummung mit auswechselbarem Filter war eingetroffen, zusätzlich hatte ich noch Einmalhandschuhe für uns gekauft.

Am Donnerstag ging es probehalber zum Optiker, eine neue Brille für den Stiefvater musste her. Wir sassen im Auto und suchten den Brillenausweis, darüber vergass der Stiefvater die Maske, auf halbem Weg zum Geschäft hiess es also umkehren, Maske holen und über die Ohren pfriemeln, neben Hörgerät und Brille ist da nur noch erstaunlich wenig Platz für die Schlaufen.
Im Geschäft lief es gesittet ab, wir waren die einzigen Kunden – hatten natürlich ordnungsgemäss einen Termin ausgemacht, desinfizierten sofort die Hände und behielten brav das Läppchen vorm Mund.
Die Optikerin musste dann aber doch im Gesicht rumfummeln (sie trug keine Handschuhe), als sie neben dem Sitz der Probebrille auch den des Hörgerätes korrigierte.

Am Samstag stand erst der Wechsel Winter- zu Sommerreifen am stiefväterlichen Auto an, Maske auf war diesmal kein Problem, es ging auch relativ schnell. Bezahlt wurde mit Karte, das tippen der Geheimzahl auf dem Display war diesmal der Knackpunkt, wir hatten die mitgenommenen Handschuhe noch nicht übergestreift.
Die gab es dann zum einkaufen im nahegelegenen Kaufpark. Desinfektion von irgendwas, was dutzende von Leuten vorher begrabbelt hatten, war nämlich Fehlanzeige. Ausserdem: hier den Abstand einzuhalten, obwohl es die allerwichtigste Regel im Kampf gegen die Ansteckungsgefahr ist, war wie immer von nicht leicht bis unmöglich. Ich hätte manchen Deppen echt in den Hintern treten können, wenn mein Bein lang genug gewesen wäre. So blieb mir nur, erstens den Stiefvater immer wieder zu ermahnen (es war schliesslich sein erster „Ausgang“ seit mehr als sieben Wochen) und selbst auf Abstand zu achten, böse Blicke halfen leider nicht. Das einkaufen dauerte etwas länger und war sehr anstrengend.
Im Kaufpark selbst wuselten die Leute später ohne Sinn und Verstand umeinander, die Eisdiele hatte ihren Verkauf eröffnet und so sah ich Senioren, die selig ihr Eis schleckend durch die Menge schlenderten, Maske an einem Öhrchen baumelnd …
Ich war ehrlich froh, als wir diesen Hort der Unvernunft verlassen konnten. Das mache ich so schnell nicht wieder, fühlte mich hinterher total erschöpft davon, auf alles ein Auge haben zu müssen, eins auf uns, eins auf die depperten Mitmenschen.

Kategorie/n: Aufreger,Unterwegs
Kommentar/e: Kommentare deaktiviert für Lockerungsübungen
Tags: , ,

Das Einkaufswagenabstandsdilemma

Geschrieben von Martina am 6. Mai 2020

Apropos einkaufen: ich habe jetzt alle meine Stammeinkaufsstätten durch und jedes setzt die Hygienevorgaben anders um, z.T. muss man sich bei jedem Einkauf in ein und demselben Geschäft auf andere Bedingungen einstellen.
Mal steht jemand vor dem Laden und desinfiziert dir die Hände (und/oder den Einkaufswagengriff), und achtet zusätzlich darauf, dass nur die vorgeschriebene Höchstzahl an Personen Zutritt hat.
Mal steht jemand vor dem Laden und achtet lediglich darauf, dass man nicht ohne (schmutzigen) Einkaufswagen, den zuvor jede/r begrabbelt hat, den Laden betritt.
Mal muss man den Einkaufswagen auslösen und darf ihn und sich am Eingang selbst desinfizieren (was zu 90 Prozent nicht passiert, die Leute sind entweder zu faul oder zu ignorant, wobei ich vermute, dass letztere Personengruppe in direkter Verwandtschaft zu den Dränglern und „Abstand, was für ein Abstand, ich habe doch Mundschutz“-Idioten steht).
Mal hat man den Eingangs- und Ausgangsbereich durch Aufkleber und Barrieren getrennt, wird persönlich mit Desinfektionsmitteln besprüht (also die Hände jetzt) und findet erst danach fertig desinfizierte Wagen vor, die man nicht mit einem Chip oder Geldstück bestücken muss. Eine Lösung, die ich eindeutig bevorzuge.

Ein Phänomen, was ich ebenfalls noch beobachten konnte: es hängt von der Art des Geschäftes ab, wie diszipliniert und verantwortlich sich die Leute verhalten.
Im schnöden Lebensmittelladen ist alles wie gehabt, man drängelt sich seitlich vorbei, hält den aufgeklebten Mindestabstand an der Kasse nicht ein, atmet dir in den Nacken und greift am Backshop weiterhin ungeniert mit blossen Händen ins Brötchenfach.
Vor der Apotheke dagegen bilden sich abstandhaltende Schlangen, man wartet geduldig, bis man eintreten darf, und, wo es möglich ist, wird man durch einen anderen Ausgang wieder aus dem Laden geschleust.
Vielleicht sollten sich alle Lebensmittelgeschäfte ein Apothekenschild drüberkleben?

Kategorie/n: Unterwegs
Kommentar/e: Kommentare deaktiviert für Das Einkaufswagenabstandsdilemma
Tags: , , , ,

Lieferdienste

Geschrieben von Martina am 5. Mai 2020

Ungefähr einmal im Jahr überkommt mich der Japp auf (nach?) fetter Pizza, Nudeln oder schnöder Pommes rot-weiss während des Arbeitstages, ein Verlangen, das durch bemühen eines Lieferdienstes schnell gestillt werden kann.
Zu Zeiten des Coronavirusses wollte ich eigentlich die lokalen Restaurants unterstützen und habe mir vorgenommen, das Verlangen nach nicht selbst gekochter Speise vielleicht einmal die Woche zu verspüren. Und zu befriedigen.
Bei meinem bevorzugten Lieferansammlungsbestelldienst melden sich zudem derzeit fast jede Woche neue Restaurants, die es auszuprobieren gilt, weil, jede Woche Pizza oder Spaghetti oder Pommes wird schnell langweilig.

Erste Woche: ich probiere, interessante vegetarische, indische Gerichte sind mein Begehr. Ich bestelle und bezahle, der Magen knurrt. 5 Minuten später klingelt das Handy, der oder die legt jedoch auf, bevor ich es aus der Tasche gekramt habe. Gleich darauf erhalte ich eine E-Mail: das Restaurant ist nicht erreichbar, Geld kommt zurück, hier noch ein Gutschein fürs hungrig bleiben.
Statt leckerem indischen Curry ohne Fleisch gibt es Porridge …

Zweite Woche: ich bestelle bei einem quasi alt eingesessenen Anbieter, die Bestellung geht problemlos über die Bühne, ich vergesse allerdings, den Gutschein einzulösen, aber egal. Der Lieferant – zu dem Zeitpunkt gab es noch keine Maskenpflicht – kommt ins Büro und stellt dort das Essen ab, nix mit klingeln und vor die Tür stellen, aber das wäre in unserem Treppenhaus eh schwierig, weil das Büro über einen kurzen Aussengang erreichbar ist.

Dritte Woche: neues Restaurant, irgendwas mit Bioburgern. Ich bestelle und bezahle, denke sogar daran, den Gutschein einzusetzen. Der Magen knurrt. 5 Minuten später klingelt das Handy, der oder die legt jedoch auf, bevor ich es aus der Tasche gekramt habe. Gleich darauf erhalte ich eine E-Mail: das Restaurant ist nicht erreichbar, Geld kommt zurück, hier noch ein Gutschein fürs hungrig bleiben.
Ich überlege schon, wieviel Gutscheine ich auf diese Weise wohl sammeln kann und ob diese für den Rest des Jahres reichen werden.
Anschliessend gehe ich rüber zum Supermarkt meines Vertrauens und hole mir ein TK-Gericht, so geht das ja nicht mit dem hungrig bleiben.

Vierte Woche: Urlaub.

Fünfte Woche: keine Zeit.

Sechste Woche: Urlaub.

Siebte Woche: Huch, es ist ja schon eins, nix im Bürokühlschrank, also bestelle ich beim ersten Anbieter mit kurzer Lieferzeit und bezahle, löse noch einmal Gutschein Nr. 1 ein. Der Magen knurrt. Schon eine Viertelstunde später klingelt es an der Tür. Ich halte dem vermummten Lieferanten die Tür auf, damit er weiss, wo er liefern soll. Er bittet mich, mehr Abstand zu halten, ich lasse also die Tür quasi zufallen und er schlängelt sich im letzten Moment noch durch. Ich lege ihm Tip auf die Fensterbank, trete noch weiter zurück, er packt Essen auf die Fensterbank, tritt in die äusserste Ecke des Ganges, so dass ich die Essenskartonage mit ins Büro nehmen kann. Zum Schluss nimmt er das Trinkgeld vom Fensterbrett und entfernt sich wieder.

Dat war mal ’ne hygienische Übergabe. Also, mal abgesehen vom nicht geputzten Fensterbrett und dem Trinkgeld, welches ich mit blossen Händen angefasst hatte. Beim nächsten Mal sollte ich doch Handschuhe überstreifen. 500 Einmalhandschuhe liegen bereit, die ich eigentlich zum einkaufen nutze, da nicht überall die Einkaufswagen desinfiziert werden, man aber aufgefordert ist, nur mit Wagen einkaufen zu gehen.

Kategorie/n: Allgemein
Kommentar/e: Kommentare deaktiviert für Lieferdienste
Tags: , , , , , ,

Maskiert

Geschrieben von Martina am 24. April 2020

Da die komplette Restfamilie zur Risikogruppe gehört – inklusive mir – sitzen alle seit Wochen in freiwilliger Quarantäne – exklusive mir.

Alle nicht notwendigen Termine sind abgesagt bzw. in den Juni verschoben, nächste Woche jedoch ist umstecken der Räder an den Autos vereinbart. Solche Termine macht man üblicherweise Wochen im voraus, weil sich naturgemäss alles in diesem Zeitraum knubbelt und es mitunter vorkommen kann, dass man die Winterbereifung bis in den Hochsommer hinein plattfahren muss.
Da wir zwei Autos im Haushalt haben, hatte ich die Termine vorausschauend knapp nacheinander gelegt. Das war Anfang des Jahres noch eine gute Idee. Jetzt nicht mehr so.
Jetzt muss ich nämlich nächste Woche erst das eine Auto zum Reifenwechsel karren, dann zurück nach Haus eiern (ein Weg übrigens knapp 20 km), um das zweite Auto zu holen.

Abgesehen vom zeitlichen Stress haben wir immer noch keine Masken, die sind zwar bestellt, sollen aber voraussichtlich erst Anfang Mai eintreffen.
Der Urbandoo Schal, auf den ich mich kapriziert hatte, muss ebenfalls erst noch fabriziert werden, Lieferzeit war irgendwas mit 30-40 Tagen.
Dann flatterte heute ein Flyer ins Briefkästchen, ein örtlicher Sanitätshandel hatte Masken im Angebot. Da rief ich natürlich sofort an, ob man sie auch abholen könnte, aber diese kommen ebenfalls erst im Laufe der nächsten Woche „nichts genaues weiss man nicht“ an.

Eventuell sehe ich mich gezwungen, am Wochenende selbst ein bis zwei Masken zu nähen, ogottogottogott.
Schwarzen Stoff hätte ich jedenfalls noch. 😉
Wobei diese Behelfsmasken sowieso rein kosmetischer Natur sind, und wirklich nur ein Behelf, damit man zumindest rechtlich gesehen auch weiter einkaufen und arbeiten gehen kann.

Mit dem dringend notwendigen Friseurbesuch warten wir auf jeden Fall, bis die bestellten Masken mit austauschbarem Filter eingetroffen sind.
Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, welche Frisur dabei herauskommen mag, wenn um die Verschnürung der Maske drumherum geschnitten werden muss.
Abgesehen davon ist es nun Pflicht, sich die Haare waschen zu lassen, bevor sie von einer Friseurin mit Schere berührt werden dürfen. Wie das mit Maske gehen soll?

Kategorie/n: Allgemein
Kommentar/e: Kommentare deaktiviert für Maskiert
Tags: , , , , ,

Mundschutz verführt

Geschrieben von Martina am 23. April 2020

Ab nächsten Montag soll auch bei uns in Niedersachsen eine landesweite Verpflichtung zum tragen von Mundschutz im ÖPNV und Geschäften etc. bestehen.
Wer bis dahin noch nichts vernünftiges hat, darf sich auch einen Schal umhängen.
Ich pruste derweil und werde den bösen Blick verfeinern, der meine Mitmenschen zu ausreichendem Abstand anhalten soll.
Meiner Erfahrung nach hält sich kein Schwein (womit ich durchaus die männlichen Exemplare hervorheben möchte) mehr an irgendwelche Abstandsregeln, wenn es sich dank Mundschutz in trügerischer Sicherheit wiegt.
Erst heute morgen beim einkaufen erlebt: da drückt sich der junge Mann kackfrech mit wenigen Zentimetern Abstand im Gang an mir vorbei, obwohl es zwei Schritte weiter einen anderen Gang zum ausweichen gegeben hätte. Aber er hatte ja einen Mundschutz.
Drauf gesch…sen, um es mal deutlich zu formulieren.

Kategorie/n: Aufreger
Kommentar/e: Kommentare deaktiviert für Mundschutz verführt
Tags: ,

Virtuelle Hauptversammlung

Geschrieben von Martina am 23. April 2020

Seit einigen Jahren, Chef sei Dank, besitze ich einige Aktien, und habe bei der Handelei damit schon fast alles erlebt, was es zu erleben gibt:
– Fehlkäufe, also Aktien, die nun knapp an der Wertlosigkeit im Portfolio vor sich hindümpeln;
– Insolvenz, hier ein Unternehmen aus der Modebranche, dessen Insolvenz mir eine Wertlosausbuchung aus dem Depot beschert hat;
– Überflieger, die sogar derzeit ein Plus von fast 100 % einbrachten;
– „normales“ Auf und Ab der Aktien;
– irgendwie „azyklisches“ Auf und Ab von Aktien;
– Aktien, die nicht so richtig aus dem Quark kommen;
– Umwandlung von Inhaber- zu Vorzugsaktien (oder war es umgekehrt?);
– Rückzug eines Unternehmens;
etc. pp.

Was ich aber noch nie gemacht habe, ist, an einer Hauptversammlung teilzunehmen.
Dank Corona tat sich nun aber eine Möglichkeit auf, ein Unternehmen hält nämlich seine nächste HV virtuell ab, und so sicherte ich mir gerade eine Eintrittskarte.
Über welchen Weg bzw. welches Tool ich teilnehmen kann, erfahre ich hoffentlich noch.
Und dann kann ich diesen Punkt auch abhaken. 😉

Ach ja, mein Portfolio ist natürlich zwischendurch auch in der Gesamtheit ins Minus gerutscht, hat sich erstaunlicherweise aber schon wieder einigermassen erholt, wenn auch noch nicht bis zu dem Vor-Corona-Niveau.
Meine Risikobewertung scheint momentan trotzdem an „D“ festgetackert zu sein, wo vorher immer so ein „B“ oder „C“ drin war.
Die schlechteste Bewertung ist übrigens „E“, schlimmer geht’s dann nicht.

Kategorie/n: Allgemein
Kommentar/e: Kommentare deaktiviert für Virtuelle Hauptversammlung
Tags: , ,

Die Befreiung der Fusssohle

Geschrieben von Martina am 22. April 2020

Was so ein paar wenige Millimeter doch ausmachen können. Also, nicht, was ihr wieder denkt, es handelt sich um eine isolierende Einlage, die ich just aus dem Stiefel gepult habe.
Die Schuhe hatte ich wer weiss wie lange nicht mehr getragen, neulich im Schrank entdeckt, als ich die Sommer- von der Wintergarderobe trennte (ein anderes Drama …), und sie, weil sie längeren Schaftes sind, zu der irgendwie kürzer gewordenen Jeans angezogen, um die Lücke zwischen Socke und Hosen zu schliessen, quasi als Spuckschutz fürs Bein.
Wobei, Spuckschutz darf man ja nicht mal mehr sagen, glaubte man einer dubiosen österreichischen Unternehmung, die sich den Begriff passend zur Coronazeit markenrechtlich schützen liess, um damit ihr eigenes „Geschäftsmodell“, sprich Abmahnung, zu etablieren, aber auch das ist ein ganz anderes Drama.
Nun ja, jahreszeitlich angemessen stieg ich mit wärmeren, dickeren Socken ins Schuhwerk. Und fühlte mich beengt. Ich schob es erst einmal auf die zu Coronazeiten ebenfalls übliche Gewichtszunahme.
Bis eben der Fuss leichte Betäubungsgefühle absonderte. Ich musste ihn einfach ausziehen. Dabei erfühlte ich auch die Einlage, die ich offensichtlich vergessen hatte.
Diese kurzerhand entfernt, konnte ich wieder entspannt und mit ausreichend Bewegungsfreiheit in die Stiefel steigen.

Kategorie/n: In eigener Sache
Kommentar/e: Kommentare deaktiviert für Die Befreiung der Fusssohle
Tags: , ,

Parteienpunkten

Geschrieben von Martina am 22. April 2020

Manches mal möchte ich die Journalisten ja echt fragen, was sie eigentlich morgens frühstücken, wenn sie mit Schlagzeilen wie „In Zeiten von Corona können Partei A, B und E nicht punkten“ um die Ecke kommen.
Geht es in der Politik also, zumindest der Überschrift nach, darum, dass Parteien in einem Wettbewerb um die Gunst des Volkes stehen?
Und gar nicht mehr um Bürger, Gesellschaft und Co.?

Kategorie/n: Allgemein
Kommentar/e: Kommentare deaktiviert für Parteienpunkten
Tags: ,

No comment

Geschrieben von Martina am 21. April 2020

Heute scheine ich ein bisschen dünnhäutig.
Nachdem mir ein Youtube-Kommentator die Meinung reindrücken musste, dass eins meiner Videos ja nicht so lehrreich sei, wie er sich das vorgestellt hatte, obwohl mit keinem Wort von mir erwähnt ward, dass es sich um ein Tutorial o.ä. drehen könnte, habe ich spontan beschlossen, für alle meine Videos die Kommentare zu deaktivieren und dies auch zukünftig zu unterbinden.
Besonders bei meinen Musikvideos oder den Timelapse-Videos habe ich so gar keinen Bock auf die wenn auch nur gelegentliche „Abwertung“ von irgendwelchen Leuten, deren komische Anspruchshaltung nicht befriedigt wurde.

Kategorie/n: In eigener Sache
Kommentar/e: Kommentare deaktiviert für No comment
Tags: , ,

Blechkuchen

Geschrieben von Martina am 21. April 2020

Die Restfamilie hat sich einen Zuckerkuchen gewünscht. Normales Weizenmehl war inzwischen verbraucht, bis auf einen kleinen Rest, in allen Geschäften, in denen ich zuletzt einkaufen war, befand sich im Mehl- und Zuckerfach gähnende Leere, also musste ich mit dem GsD noch vorhandenen Vollkornmehl und der ebenfalls vorrätigen Trockenhefe etwas improvisieren.
Dank dreier Gehzeiten à 30 Minuten ist der Teig letztendlich doch noch hochgegangen und hat ein einigermassen geniessbares Ergebnis hervorgebracht:

Blechkuchen

Zwei Drittel des Backbleches hatte ich mit Butter und Zucker bestreut, wie von den Herren geüwnscht, ein Drittel für mich mit schlichtem Schmand bestrichen. Das gute an Hefeteig ist ja, dass er mit so wenig Zucker auskommt, 50 g auf ein ganzes Blech, das kann man mal essen. 😉

Samstag war ich gaaaaanz früh im nächsten Städtchen einkaufen – leider dachten auch viele andere, das wäre eine gute Idee, um den Massen zu entgehen – und in diesem Geschäft fand sich tatsächlich noch (oder wieder) jede Menge Mehl, so dass dem nächsten Backvorgang nichts entgegen stehen sollte.

Kategorie/n: Fitness und Food
Kommentar/e: Kommentare deaktiviert für Blechkuchen
Tags: , , , , , , ,

« Vorherige Einträge - Nächste Einträge »