Marketing at it’s best

Geschrieben von Martina am 3. September 2020

Wenn man etwas verkaufen und/oder online Geld verdienen will, ist Marketing das Mittel der Wahl, um Umsatz zu generieren. Ohne Marketing geht gar nix.
Vor dem Marketing kommt jedoch die Reputation. Nun kann man seine Reputation organisch aufbauen. Oder mit Brachialgewalt.
Da ich schüchtern bin *hüstel*, bin ich auf dem organischen Weg: meine Followerzahlen erkaufe ich mir nicht, ich melde mich nicht irgendwo an und folge tausenden von (Pseudo-) Leuten wild durch die Social Media Landschaft etc.
Und ich beglücke andere, die mir gerade eben zurückgefolgt sind, nicht mit Werbebotschaften.
Im Gegentum, kommt mir so etwas unter, wird derjenige sofort wieder entfolgt.

Da bin ich seit einiger Zeit also auf einer Künstlerseite unterwegs, übrigens eine gute Alternative zu DeviantART, die in meinen Augen mit ihrem Relaunch ein grosses Durcheinander, wenn nicht sogar Desaster produziert haben.
Ich stelle dort also regelmässig Bilder (-serien) zum anschauen ein, habe nach vielen Monaten ein erstes Freebie als Produkt in den angeschlossenen Shop geworfen und heute einen Render zu den Art Prints geschafft.

Erste Reaktion auf die Veröffentlichung: ein Mann schickt mir eine Direktnachricht, ich möchte doch bitte seinen YT-Kanal abonnieren.
Keine Eingangsfloskel – hey, ich erwarte bei solchen Mails, wenigstens mit einem kleinen Sätzchen Honig ums Maul geschmiert zu bekommen! – keine weitere Info, wieso, weshalb, warum, nur die dürre Aufforderung, dass.

Bei solchen Mails bin ich ja schmerzbefreit: ich ignoriere sie. Alle. Immer.
Soviel zu erfolgreichem Marketing. 😉

Kategorie/n: Multimedia
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Alles Gewöhnungssache

Geschrieben von Martina am 2. September 2020

Es gibt da so ein paar wenige (obwohl sie permanent behaupten, viele und/oder gar „wir“ zu sein), die sehen im tragen eines Mundnasenschutzes einen Eingriff, in ihre Freiheit, in die Grundrechte, in whatever.
Am liebsten sind mir diejenigen, die Kinder nach vorne schieben, über Kindesmisshandlung zetern und ihre Brut anschliessend auf Demos schleifen, um sich mitten ins Getümmel zu stürzen.
Diese Kinder tun mir mehr leid, als solche, die (oft sogar freiwillig) ein Läppchen vor Mund und Nase tragen, weil sie gerne ihre Freunde und Freundinnen schützen wollen.

Leute, wenn ihr das Mittelalter zurück haben wollt, wandert aus, gründet auf einer einsamen Insel euren eigenen Staat, lebt, wie ihr wollt, aber geht mir nicht mit eurem Mist auf den Sack.
Eure Meinung ist nicht massgebend, da ihr in der Minderheit seid, ergo habt ihr euch der Mehrheit unterzuordnen. Oder zu gehen.
Laut herumzukrakelen, andere zu beschimpfen, andere Meinungen niederzubrüllen oder anderen eure (abstrusen) Vorstellungen aufzwingen zu wollen, ist grosse Kinderkacke.

Zurück zur Maske, an der sich alle aufreiben: sie schützt, also setzt sie auf, wenn ihr euch in geschlossene Räume begebt, die nicht zu eurer Wohnung gehören. Das ist eine minimale Einschränkung, die zeitlich begrenzt ist, aber viel bewirkt.
Seit Mai trage ich jetzt regelmässig Maske (mit FFP2-Filter inwzischen), z.B. beim einkaufen, und habe mich schon so daran gewöhnt, dass ich sie gar nicht mehr merke.
Wenn man keinen Sport damit betreiben muss – obwohl man sich bestimmt auch daran gewöhnen könnte, es gibt genug Sportler, die z.B. in Höhenluft trainieren, um effektiver fit zu werden – ist das überhaupt kein Problem.
Also hört auf zu jammern und tut lieber was für die grosse Gemeinschaft, als euer unsägliches „Ich Ich Ich“ zu skandieren.

Kategorie/n: Aufreger
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Disney+ App Fehlercode 73

Geschrieben von Martina am 31. August 2020

Falls ihr die App auf Smartphone oder Tablet nutzt und – aus welchem Grund auch immer – ausgeloggt wurdet oder mit einer Meldung, auf Disney+ könnte nicht zugegriffen werden, abgespeist werdet, und euch nach dem ausloggen nicht wieder einloggen könnt, weil laut Fehlercode 73 behauptet wird, euer Standort stünde nicht zur Verfügung, hilft folgender, relativ simpler Workaround:

Einfach WLAN abschalten und über mobilen Datenverkehr neu einloggen. Nach dem erfolgreichen Login kann man getrost wieder das WLAN einschalten und weitergucken. 😉

Hintergrund: der Fehlercode besagt ebenfalls, dass man sich mit einer VPN-Verbindung einzuloggen versucht, und/oder die Standortermittlung abgeschaltet hat.

Kategorie/n: Technikgedöns
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Namenscousinen

Geschrieben von Martina am 18. August 2020

Habt ihr euch schon einmal überlegt, wieviele Namensklone es von euch gibt? Also, die exakt so heissen, wie ihr?
Von meinem Namen gibt es einige, im digitalen Zeitalter führt das aufgrund technischer Unzulänglichkeiten öfter mal dazu, dass ich z.B. E-Mails von wildfremden Personen bekomme, die eine ganz andere Martina meinen.
Das liegt daran, dass ich schon recht lange im Internet unterwegs bin, und z.B. meine Adresse von Google älter ist, wer sich also danach zur Unterscheidung mit Punkt oder Komma oder ähnlichem registriert hat, bekommt seine E-Mails ab und zu einmal nicht, sondern diese landen in meinem Postfach.
Das ist so wie bei meiner GMX-Adresse, alles, was mit martina beginnt und irgendwelche Sonderzeichen drum herum hat, landet bei mir.

Zu meinem Namensclan gehört sogar eine berühmte Schauspielerin in den USA, die im ImDb einen Eintrag vorzuweisen hat. 🙂 Ausserdem eine Musikerin, die gar nicht so weit weg von hier wohnt, eine Goldschmiedin, und eine Hygiene- und Umweltmedizinerin, von der ich schon einmal gelesen habe.

Aktuell hält mich übrigens ein Olaf für seine Tango-Tanzpartnerin. Leider kann ich keinen Tango tanzen, und selbst zum üben wäre der Weg nach Österreich etwas weit für mich. 😉

Aber, was ich mir überlegt habe, ob ich nicht einfach mal alle Namenscousinen zu einem Treffen einladen sollte. Wäre bestimmt interessant, was für unterschiedliche Charaktere und Berufungen da aufeinandertreffen würde.

Kategorie/n: In eigener Sache
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Hygiene-Beobachtungen

Geschrieben von Martina am 17. August 2020

Seit Pandemie ergibt es sich, dass zumindest ich Leuten hinter der Theke genauer auf die Finger schaue, als sonst. Egal, welche Theke, ob Bar- oder Fleisch-, geguckt wird.
Neulich, also letzten Samstag, wagten wir uns nach Wochen für ein gemeinsames Frühstück und einkaufen wieder einmal in die hiesige Mall.
Mittendrin ein Hygienespray-Spender, sogar kontaktlos. Wer nutzte ihn, ausser uns? Niemand. Der wurde weiträumig umgangen, fast so, als wäre er virös.

An der Frühstückstheke angelangt begrüsste uns eine freundliche Dame, ich bestellte, sie verstand nichts, weil das Plastikglas neben Aerosolen auch effektiv den Schall aufhält, und man mit Mund-Nasen-Schutz eh nur nuscheln kann. Dann verstand sie aber doch, packte mit blosser Hand ein Brötchen auf den Teller, wischte sich die Hand an ihrer Schürze ab und packte daraufhin Brötchen zwei und drei auf die Teller. Zwischen Mett- und Käsebrötchen hat sie sich offensichtlich nicht die Finger an der Schürze abgewischt, an meinem Käsebrötchen klebten Mettklümpchen. Lecker. Nicht.
Kaffee kochen, Tee kochen, abkassieren, alles mit „an der Schürze abwischen reicht doch, oder?“ sauberen Händen.
Nein, da werde ich auf keinen Fall wieder frühstücken gehen, habe ich der familiären Begleitung bekundet.

Das nächste Mal muss es wieder die Fleischerei nebenan sein, die auch verschiedene Frühstücksangebote feilhält, zwar nicht ganz so günstig, aber dafür hygienisch einwandfrei serviert.
Dort benutzt man schon seit ewigen Zeiten, auch vor Corona, Desinfektionsmittel, und zwar nach jedem zubereiteten Frühstück, nach jedem Kunden, vor jedem anfassen von Lebensmitteln.

Kategorie/n: Unterwegs
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Schande über die Bande

Geschrieben von Martina am 3. August 2020

Das vergangene Wochenende bzw. die Berichterstattung liess mich quasi in einem dauerhaften Zustand des „was geht denn hier ab?“ zurück.
Normalerweise versuche ich, für alle Verhaltensweisen irgendwie nachvollziehbare Gründe zu finden, aber was diese Demonstrierenden in Berlin abgezogen haben, entzieht sich jedes Versuches.
Leben in einer Parallelwelt ist noch die freundlichste Umschreibung, die ich dafür finde.
Ob es mangelnde Intelligenz ist, die diese Leute dazu treibt, alle gebotene Vorsicht, Rücksicht, Einsicht und überhaupt alle -sichten fallen zu lassen?

Auf jeden Fall ist es eine grobe Verantwortungslosigkeit, und wenn ich dann noch lesen muss, dass angeblich für Freiheit Demonstrierende andere Menschen am Rande der Demo bedrängen, beschimpfen, tätlich angreifen und zwingen wollen, ihren Mundnasenschutz abzunehmen, dann hört es echt auf.

Eure verfickte Freiheit soll mehr wiegen als die Freiheit anderer?
Ihr wettert gegen den Lockdown, habt Angst um eure Pfründe, werdet aber den nächsten Lockdown mit Sicherheit mit verursachen? Damit es uns allen so richtig schlecht geht, oder was ist das Ziel?
Ihr leugnet das Virusgeschehen und nehmt billigend in Kauf, dass andere wegen eures Verhaltens krank werden, vielleicht lebenslang leiden und evt. sogar sterben? Sagt mal, habt ihr völlig den Verstand verloren?

Die anderen sollen euren Bockmist ausbaden, weil ihr nicht für 5 Minuten an Konsequenzen denkt, die euer Handeln haben könnte? Wenn ihr 12 wärt, in der Pubertät stecktet und damit unter chemischem Ungleichgewicht im Hirn leiden würdet, dann vielleicht, aber ihr wollt erwachsen sein, gell? Dann verhaltet euch wie Erwachsene, wie verantwortungsbewusste Erwachsene, nicht wie nörgelnde Kleinkinder.
Schande über euch und euresgleichen. Die Verachtung, die ihr für andere Lebewesen habt, möge zu euch zurückkommen.

Ehrlich, wer sich wegen eines Stück Stoffs vor dem Gesicht in seiner Freiheit bedroht fühlt, der hat echt einen an der Waffel. Rücksicht, die Bedeutung dieses Wortes habt ihr nicht begriffen, fürchte ich.

Kategorie/n: Aufreger
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Werbe No Go

Geschrieben von Martina am 29. Juli 2020

Dieses Blog existiert schon recht lange, unter WordPress seit 2009, aber zu Hause bunkere ich noch alte Einträge mit uralter Software (wer erinnert sich noch an Greymatter?), die im Oktober 2002 beginnen – das wäre dann demnächst die Volljährigkeit. Huch.
Egal, mal schreibe ich hier regelmässig, mal eher sporadisch, manchmal auch wochenlang gar nicht.

Sobald ich jedoch etwas regelmässiger schreibe, treten die „Agenturen“, oder „Freelancer“ auf den Plan, um nach Möglichkeiten der Werbung zu fragen. Das hat sich in 18 Jahren übrigens nicht geändert.
Nicht geändert hat sich auch die vorab aufgefahrene Schleimerei, geiles Blog da, tolle Artikel hier, wie können wir möglichst billig Werbung für Casino und Co. bei dir schalten, wir stellen dir auch grosszügig den Text zur Verfügung. Also früher waren das Casinos, heute sind es Games-Seiten.
Eine andere Offerte stellen die regelmässig euphorisch daherkommenden „Publizierer“ vor, die mir mal eben wertvollen Content aka schnell zusammengeklöppelte Ebooks unterjubeln wollen.

Besonders dreist finde ich jedoch die Anfragen, die ausdrücklich Werbung geschaltet haben möchte, ohne dass die Werbung als solche gekennzeichnet wird. Kommt leider immer wieder vor, kann aber immer wieder teuer werden, und zwar für den Trottel, der auf so ein Angebot eingeht. Dann würden die mickrigen 50 € die regelmässig als Salär für diese Werbung angeboten werden, nicht ausreichen, um die entstehenden Kosten für unerlaubte Werbung zu decken.
Aber versuchen kann man’s ja mal, gell? Gibt genug Deppen da draussen, die für ein paar Euro ihre Seele verkauften. Denken sich die Betrü… äh Freelancer, Agenturen oder wie sie sich nennen.

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Die Konstante

Geschrieben von Martina am 28. Juli 2020

Nach dem unrühmlichen Verhalten einiger Hochhausbewohner in Göttingen, die zu einem Corona-Hotspot führten, der auch ausführlich in der Medienlandschaft breitgetreten wurde, beobachte ich die Entwicklung der Zahlen der Infizierten ja immer noch, wenn auch nicht mehr täglich, zumal die Stadt auch nur noch zweimal wöchentlich aktualisiert: aktuell sind wir bei 5 Fällen.

Wir bekommen diese Zahlen ausserdem nach Stadt und Landkreis bzw. den einzelnen Gemeinden aufgeschlüsselt.
Und da tritt eine kleine Kuriosität zutage, die mir als in dieser Gemeinde Lebende aufgefallen ist: seit Wochen haben wir bei uns eine aktive Infektion, wobei die Gesamtzahl aber nicht steigt. Was soviel heisst, dass es sich um einen einzelnen, somit langzeitinfizierten Menschen handeln muss.

Wobei mir wieder – man verzeihe mir die bitterböse Ironie – der leicht misszuverstehende Spruch einer Singlebörse in den Sinn kommt, die behauptet, dass sich ein Single täglich in jemand anderen verliebe.

Ich hoffe aber sehr, dass es sich bei den Fallzahlen in unserer Gemeinde doch nur um eine vergessene Aktualisierung handelt.

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Wiedervorlage

Geschrieben von Martina am 8. Juli 2020

Kennt ihr die Wiedervorlage? Das ist ein Begriff aus Anwaltskanzleien, in denen meist die Sekretärin dafür zu sorgen hat, dass noch nicht abgeschlossene Vorgänge in regelmässigen Abständen eben wieder vorgelegt werden, um zu überprüfen, wie weit man damit ist, und ob der Vorgang auch irgendwann mal abgeschlossen werden kann.

So komme ich mir bei manchen Erbschaftsangelegenheiten, die mich ein halbes Jahr nach dem Tod meiner Mutter immer noch begleiten, auch vor. Es gibt da so einen Bausparvertrag, den ich auf mich umschreiben lassen und fortführen möchte, zum Zeitpunkt des Abschlusses wurde nämlich eine gute Verzinsung vereinbart, die es heutzutage nicht mehr gibt.
Zunächst versuchte ich, online Kontakt aufzunehmen, der Vertrag wird schliesslich online verwaltet. Null Reaktion.

Dann hatten wir einen Termin bei der Bank und zufällig trafen wir dort auch den Mitarbeiter an, der für die Bausparkasse zuständig ist. Er versprach, sich zu kümmern und gab mir eine Visitenkarte.

Nach vier Wochen fragte ich mal nach, Visitenkarte sei Dank hatte ich ja nun einen Ansprechpartner: angeblich müsste die Bausparkasse noch Unterlagen von mir haben, ob sie mir denn nicht geschrieben hätten.
Kurze Zeit später kam tatsächlich Post, ein Schelm, wer denkt, das hätten sie erst nach meiner Nachfrage losgeschickt. Da ich das Schreiben schon per E-Mail dem Ansprechpartner beantwortet habe und er versprach, es sofort weiterzuleiten, übte ich mich weitere vier Wochen in Geduld.

Im Online-Portfolio war inzwischen zu lesen, dass die Prämie gutgeschrieben wurde und das Lastschriftverfahren eingestellt. Immerhin, konnten wir doch nach nunmehr drei Monaten nun endlich das Konto schliessen, für das nach dem Tod und der Neueröffnung eines anderen Kontos auf den Witwer jeden Monat fast 10 € Gebühren abgebucht wurden, für quasi nichts, weil dort keine Bewegungen mehr stattfanden, bis auf diese eine Buchung.

Nach den zweiten vier Wochen fragte ich erneut nach, ob man den Vertrag denn auch mal umzuschreiben gedenke. Die Antwort, man habe einen Bearbeitungsstau.
Das war vor drei Wochen.
Nächste Woche ist es wieder soweit, ich trete in Wiedervorlage und werde die Schlagzahl vielleicht erhöhen müssen, damit endlich was passiert.

Meine bösartige Vermutung ist, dass man ein Schlupfloch sucht, um die Vertragsübernahme abzuwenden, die vereinbarte Verzinsung dürfte ihnen derzeit in der Seele weh tun.

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Das grosse Vergessen

Geschrieben von Martina am 7. Juli 2020

Mieter vergessen, ihren Strom anzumelden, und wenn sie es dann doch mal tun, vergisst der Strom-Anbieter, die Daten auch tatsächlich aufzunehmen, weil man das ja jetzt alles kontaktlos telefonisch machen muss, und der Telefonist lieber an den Nägeln kaut, als Daten in eine Datenbank einzugeben. Ach ja, und wenn dann die Anmeldung auf welchem Weg und egal von wem auch immer vergessen wurde, vergisst der Stromanbieter auch mal wochenlang, den Eigentümer zu benachrichtigen, er liefert selbstvergessen Strom, und richtet mitunter erst ein halbes Jahr später ein euphorisches Schreiben an den Eigentümer, hier zack zack zu blechen, für einen Vertrag, den dieser nie abgeschlossen hat, rückwirkende Kündigung und Umschreibung auf den vergessenden Mieter selbstverständlich nur bis zu 6 Wochen möglich, was gleichbedeutend mit viel Verwaltungsarbeit verbunden ist, wenn man die entstandenen Kosten auf den säumigen Mieter abwälzen möchte.

BTW, beim Strom darf ja jede/r jede/n anmelden und/oder Zählerstände mitteilen, er braucht bloss eine Adresse, eine Zählernummer und das Geburtsdatum. Gestern erst alles durchexerziert.
In einem anderen Fall hat ein Mieter in seliger Umnachtung die Zählernummer eines Nachbarn für sich in Anspruch genommen, dieser Nachbar hatte seinen Strom passenderweise vergessen anzumelden, und wir bekamen nach besagtem halben Jahr Mahnungen zu einem Stromvertrag, den niemand abgeschlossen hat, inklusive der Ankündigung, den Zähler von dem Mieter stillzulegen, der zwar bereits für den Strom zahlt, aber eben für den nachbarlichen Anschluss.

Ehrlich, einen Hühnerstall zu beaufsichtigen, ist einfacher …

Kategorie/n: Büro
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