Inspired by

Geschrieben von Martina am 11. Juli 2018

Ich kann verstehen, dass Social Media Dienste / Netzwerke, die für den User kostenlos sind, sich über (zielgerichtete) Werbung finanzieren.
Manchmal schlägt diese Werbung allerdings seltsame Kapriolen, vor allem, wenn sie auch noch behauptet, sie sei „inspired by your recent activity“.
So glotzte mich bei Pinterest gerade eine pickelige Nase unter diesem Motto an. Wenn es wenigstens irgendwie äthetische Werbung gewesen wäre, aber so? Wann habe ich bitteschön das letzte Mal nach Pickeln gesucht?

Da lob ich mir doch (fast!) die Werbung bei Facebook, manches Mal ist dort tatsächlich etwas dabei, was mich interessiert. Gestern habe ich mir z.B. eine Photoshop-Action zugelegt, die das erstellen eines Cinemagraphs mit 3 Klicks erledigt. Das werde ich doch jetzt gleich mal ausprobieren.
Und selbstverständlich packe ich das Ergebnis hier rein, ist doch klar. 😉

Kategorie/n: Allgemein
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Telefonwerbung

Geschrieben von Martina am 10. Juli 2018

Auch mit dem „neuen“ Datenschutzgesetz ist man offensichtlich nicht davor gefeit, als Kundin von den Firmen per E-Mail, Brief und Telefon – auf allen verfügbaren Kanälen, und wenn Klopfzeichen oder Stühlerücken ein Kommunikationsmittel wäre, auch darüber, wetten? – also permanenter Werbebelästigung unterworfen zu werden.
Ich will das nicht. Das sagte ich der Dame am Telefon eben auch. Das absurde daran: sie verlangte anschliessend von mir, dass ich mich einer völlig unbekannten – sorry – Callcentertussi gegenüber mit Name, Adresse, Geburtsdatum und Schönheitsmerkmalen zu identifizieren hätte, damit sie mich für die Werbung sperren könne.
Hallo? Habt ihr noch alle Latten am Zaun?

Kategorie/n: Aufreger
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Schneller, höher, weiter

Geschrieben von Martina am 10. Juli 2018

Kennt ihr diesen Selbstoptimierungswahn? Das letzte Gramm Fett muss weg vom Körper, Tattoos müssen imaginäre Makel überdecken, Botox jedes natürlich Lächeln im Keim ersticken, die Karriere straight up to the air verlaufen. Und ich mitten drin.
Äh, nein, der Zug ist abgefahren. 😉
Aber ich versuche, in meinem bescheidenen Rahmen, schon ein bisschen hier und da zu optimieren. Aktuell mache ich einen Online-Kurs zum Thema High-Performance-Speed-Reading, das ist schnelles Lesen bei vollem Textverständnis.
Gestern habe ich den ersten Test gemacht, meine Netto-Lesegeschwindigkeit lag bei 186 Wörtern pro Minute. Nicht besonders gut, aber auch nicht ganz schlecht. Am Ende des Kurses, und mit entsprechender Übung, soll der 2-3 fache Wert herauskommen. 400 Worte pro Minute wären schon nicht schlecht.
Apropos Geschwindigkeit, der Kursleiter kann vielleicht schnell lesen, aber an einer etwas flüssigeren Redeweise muss er schon noch arbeiten. Mitunter stockt er mitten im Satz und wartet sekundenlang, als müsste er Gedanken sortieren, um dann unvermutet weiterzureden.

Schneller reden ist also auch so ein Optimierungsding, mal schauen, ob es einen Kurs gibt, damit ich meinen Kurs endlich fertig bekomme. 😉
Da laufe ich derzeit leider wieder in die Perfektionismusfalle, das fällt mir auch bei meinen Probepodcasts auf, nur ein falsches Wort, ein Stotterer, schon muss ich die ganze Episode verwerfen. Mühsam gewöhne ich mir gerade an, stattdessen einfach eine kleine Pause zu lassen, den Satz neu anzufangen, und das akustische Ärgernis anschliessend auszuschneiden.
Wenn man dann fertig ist mit schneller reden, könnte man nahtlos zu schneller hören üben übergehen. Viele Online-Kurse bieten die Möglichkeit, das Video mit erhöhter Geschwindigkeit ablaufen zu lassen. Ob das wohl so wie beim Spead Reading läuft? Also Spead Hearing? Gibt’s da schon einen Kurs?

Spead Writing wäre das nächste, was mir an Optimierung des Workflows einfiele. Wenn die Diktatapps, die ich bisher getestet habe, das mitmachen könnten, wäre viel Schreibarbeit im Nu erledigt. Leider muss man langsam und deutlich sprechen sowie an Satzzeichen und Formatierungen denken, das behindert den Gedankenfluss erheblich.

Apropos Gedanken: ich wünsche mir eine App, die meine Gedanken aufnimmt und automatisch verarbeitet, also entweder niederschreibt oder als Audiofile zur Verfügung stellt. Wenn dann noch die Visualisierungen als Video dazu kämen – perfekt!

Um von diesem ganzen Trip wieder runterzukommen, werde ich irgendwann einen Kurs anbieten, Thema: Die Schönheit des Unperfekten.
Ich glaube, da besteht Bedarf. 😉

Kategorie/n: In eigener Sache
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Warteschleifenmusik

Geschrieben von Martina am 9. Juli 2018

Wieder einmal hänge ich in der Warteschleife, diesmal eines Stromanbieters.
Strom-Verträge in der Hausverwaltung sind inzwischen ein Ärgernis für sich. Es gibt immer mehr Mieter, die den Strom nicht anmelden. Normalerweise bekommt dann der Eigentümer einen Vertrag (zeitnah!) zugestellt und kann den säumigen Mieter selbst anmelden.
In diesem Fall ist das nicht geschehen, wir bekamen den Fauxpas des Mieters erst mit, als nach ca. einem halben Jahr plötzlich eine Abrechnung ins Haus flatterte. Nun konnte ich den Mieter aber nicht mehr rückwirkend anmelden, behauptete zumindest der Stromanbieter, lediglich 6 Wochen rückwärts wären möglich. Gesagt, getan; telefonisch noch die korrekte Adresse für die Schlussabrechnung mitgeteilt, damit wir diese anschliessend beim Mieter eintreiben könnten, dann den Vorgang erst einmal ad acta gelegt.
Die Schlussabrechnung kam nicht. Ich vergass das ganze, bei so und soviel Mietern kein Problem. 😉
Bis am Wochenende eine Mahnung von einem Inkassounternehmen mit einem saftigen Aufschlag auf die Schlussabrechnung kam. Nach ein bisschen Recherche fand ich heraus, um welchen Vorgang es sich handelte und rief beim Stromanbieter an, um nachzufragen, ob sie die Rechnung vielleicht wieder an die alte Adresse geschickt hätten. Haben sie nicht, stattdessen wurde eine falsche Hausnummer übernommen, so dass die Rechnung nie hier ankam.
Nun bin ich gespannt, ob sie den Inkasso-Vorgang zurücknehmen. 😉 Bezahlt wird jedenfalls nur die tatsächlich geforderte Summe aus der Schlussrechnung, die man jetzt per E-Mail geschickt hat.
Für die Zukunft sieht mein Procedere so aus, dass ich entweder bei jedem Mieterwechsel die neuen Mieter vorsorglich selbst anmelde. Oder sie auflaufen und den Zähler sperren lasse. Ich habe die Faxen langsam dick.

Kategorie/n: Büro
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Hier wird alles verkauft

Geschrieben von Martina am 28. Juni 2018

Datenschutz hin oder her, sobald man sich im Netz bewegt, wird alles gesammelt, zusammengeführt und an den meistbietenden verkauft.
Seitdem ich – das einzige Mal in meinem Leben – für ein Testprodukt auftragsgemäss bei einem Social Media Dienst eine Review geschrieben habe, wurde/werde ich mit SPAM der Art überflutet, die Bifi und andere Appetitlichkeiten im kostenlosen Probierpaket anpreisen.

Aufgemacht habe ich selbstverständlich keine dieser Mails, ich bin Vegetarierin. Damit das auch die SPAMmer mitbekommen, schreibe ich es hier noch einmal deutlich: ich esse kein Fleisch.
Wenn ihr mir also SPAM schicken wollt, dann bitte ausschliesslich vegetarischen. Alles andere wird weggeworfen.
Ach neee, vegetarischen SPAM entsorge ich ja auch …

Kategorie/n: Technikgedöns
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Fehlende SSL-Verschlüsselung, Klohäuschen-Galerie

Geschrieben von Martina am 27. Juni 2018

Vorsicht, dieser Blogpost gleicht einer Gemischtwarenhandlung, seid vorgewarnt!

Dass man seine Webseiten verschlüsseln sollte, besonders, wenn man ein Kontaktformular vorhält, mit dem (unter Umständen!) persönliche Daten des Kontaktsuchenden übertragen werden, ist schon länger als die DSGVO Pflicht.
Warum jetzt aber eine Abmahnung die Internetrunde macht, die sich auf die DSGVO bezieht und eine fehlende Verschlüsselung bemängelt, erschliesst sich mir nicht ganz. Diese Abmahnung wäre auch vorher – sagen wir mal – möglich gewesen.
Davon abgesehen irritiert mich die Begründung für die Abmahnung viel mehr: der Abmahnende fühlte sich „persönlich gestresst“ ob des Umstandes der fehlenden Verschlüsselung und forderte mal eben 12.500 Tacken Schmerzensgeld.
Hui, ich sag’s ja, wenn es ums leicht verdiente Geld geht, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
(Ich kann mir aber vorstellen, dass das ein Nicht-Europäer verbrochen hat, solche – in meinen Augen – hanebüchenen Begründungen würden hier wohl keine ausreichende Grundlage bilden. Zumindest hoffe ich das. Stark. Ganz stark.)

BTW, ich denke darüber nach, mir ein Klohäuschen zu mieten, es innen hübsch zu bebildern, und als mobile Galerie zu deklarieren. Motto: innere Werte.
Über den Eintritt muss ich noch nachdenken. Meint ihr, 1 € pro Klogaleriegang wären zuviel?

Kategorie/n: Experimentell
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Service-Wüstlinge

Geschrieben von Martina am 26. Juni 2018

Was wir alles den Raubkopierrittern, Hackern, SPAMmern und Netzdieben verdanken, das nervt schon sehr.

Früher hat man ein Programm gekauft, einen Lizenzschlüssel oder Dongle bekommen, gut war’s. Auch bei Programmen, die 1 bis 2 x im Jahr ein Update erfahren haben, funktionierte das gut.

Heute muss man alles digital erledigen, was einerseits ein Segen, andererseits ein Fluch ist.
– es gibt dauernd neue Wartungsupdates, die man herunterladen muss, um Lücken zu schliessen, die es nicht gäbe, wenn man die Programme nicht online, sondern nur offline erwerben könnte
– man kann Programme oft nicht mehr einmalig kaufen (der Preis mancher Software mag zugegebenermassen schon recht abschreckend wirken), sondern muss Subscriptions erwerben, um auf diesem Weg die häufigen Wartungsupdates zu bezahlen, für die man als zahlender Kunde im Prinzip nicht einmal ursächlich ist
– oder man kauft zusammen mit der teuren Anschaffung – durchaus teure – Serviceverträge, um die Wartungsupdates zu bezahlen, für die man als zahlender Kunde nicht ursächlich ist
– zusätzlich bieten viele Unternehmen auch Supportverträge an (warum nur einmal kassieren, wenn man auch mehrfach könnte …)

Wobei mir die Supportverträge noch am unangenehmsten sind, weil bei den recht teuren Programme, die wir im Büro einsetzen, zum Anschaffungspreis sowieso ein jährlicher Upgrade-Preis dazu kommt. Wenn ich zusätzlich einen ebenso happig bepreisten Support- bzw. Servicevertrag abschliessen soll, bei ungefähr einem 5minütigen Kontakt jährlich, fühle ich mich als Kundin schlicht über den Tisch gezogen.

Um sich neben Lizenzschlüssel/Dongle/Subscription und Co. noch mehr abzusichern, gehen viele Unternehmen dazu über, verkaufte/gemietete Software beim Start des Programmes erst nach Überprüfung der Lizenz freizugeben.

Doof nur, wenn man z.B. Meldungen für Finanzamt/Krankenkasse/irgendeine Behörde erstellen muss, und der Lizenzserver gerade „technische Probleme“ hat …
Solche Meldungen sind mitunter zeitkritisch und kosten bei verspäteter Abgabe sofort Geld, diese Beträge erstattet einem das Unternehmen aber sicher nicht.
Abgesehen von der vergeudeten Arbeitszeit mit der Suche nach dem Fehler, bis man sich doch entschliesst, die Firma anzurufen, obwohl man keinen Supportvertrag hat und online lapidar beschieden bekam, dass einem diese Serviceleistung nicht zur Verfügung stünde.

Kategorie/n: Büro
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Rufen Sie mich nicht an, ich rufe Sie an

Geschrieben von Martina am 25. Juni 2018

Wenn man nichts mehr von sich hören lassen will, dann sagt es diese Floskel ausreichend deutlich, möchte man meinen.

Ich habe zum ersten Mal die Blockierfunktion in meinem Handy genutzt. Die Telefonnummer soll zum Callcenter eines Verlagshauses in meiner Region gehören (denkt selbst nach, wer das sein könnte 😉 ), bei dem ich vor längerer Zeit mal ein Abo hatte und online auch noch einen Account, weil ich ab und an mal Bücher darüber bestelle.
Vielleicht sollte ich diesen Account jetzt wieder löschen.
Die Werbeanrufe mag ich nämlich nicht. Weil, siehe Überschrift. Ich möchte bestimmen, wann ich mit wem auf welche Weise in Kontakt trete. Dass ich irgendeine wie auch immer geartete Kundenbeziehung mit jemandem habe, sollte diesen nicht dazu berechtigen, mich unaufgefordert telefonisch mit Werbecalls belästigen zu dürfen.

Bei der Recherche nach der Telefonnummer stiess ich auch auf einen Facebook-Post, in dem man sich über genau diese Anrufe beschwerte, zumal sich bei Annahme des Anrufes niemand meldete. Das riecht schon sehr verdächtig nach Predictive Dialer.
Man entschuldigte sich auch prompt und bat um Kontaktdaten, damit man denjenigen persönlich anrufen könne.
Ein Schelm, wer dabei denkt, es könnte sich um einen Werbeanruf halten. 😉

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Ein Monat in Quarantäne

Geschrieben von Martina am 25. Juni 2018

Ein Monat ist die DSGVO nun in Kraft. Die Datenschutzbehörden melden ein stark erhöhtes Aufkommen an Beratungsersuchen und Beschwerden, teilweise mehr Anfragen in diesem Monat als im ganzen vorherigen Jahr, und sind überfordert – wer kann denn auch mit sowas rechnen.
Manche Webseitenbetreiber sind in Angst erstarrt, Abmahnanwälte haben zum grossen Sprung angesetzt und wahrscheinlich viele Bürger, die sich vorher nicht den leisesten Gedanken um ihre Daten gemacht haben (wieso auch? ich habe doch nichts zu verbergen!), drehen nun datenschutztechnisch am Rad, weil ihnen alles, aber auch wirklich alles suspekt vorkommt.
Abgesehen von den skurrilen Auswüchsen, die in jedem popeligen Laden zu beobachten sind, wo jeder Kundenauftrag noch einer besonderen Unterschrift bedarf. Beispielsweise für die Brille, die wir neulich zur Reparatur schicken wollten. Ich war zwar selbst nicht dabei, hätte aber rein zur Provokation den AV-Vertrag einsehen wollen und mir ausführlich erklären lassen, welche Daten denn mit der Brille verknüpft sind, die doch wohl in einem grossen, anonymen Sammelpaket in die Werkstatt geschickt wird. Aber egal, ist ja nur ein Haufen unnützen Papieres, der da verschwendet wird.

Heute sprach ich mit einem Ingenieur und machte ihn darauf aufmerksam, dass seine Webseite nicht erreichbar sei, stattdessen eine schnöde 403er Fehlerseite erschiene. Er erklärte, das sei Absicht, nach Inkrafttreten der DSGVO hätte er beschlossen, seine Internetpräsenz vier Wochen vom Netz zu nehmen, damit sich eben diese Abmahnmeute nicht auf ihn stürzen könnte, weil er ja keine Ahnung von dem ganzen Datenschutzgedöns hätte und allein schon so ein Abmahnschreiben teuer würde, egal, ob gerechtfertigt oder nicht.
Ich verkniff es mir heldenhaft, ihn darauf hinzuweisen, dass die Fehlerseite allein keinen seriösen Eindruck hinterlässt, vor allem, wenn man in Verzeichnissen gelistet ist, um Kunden zu bekommen; auch SEO-mässig dürfte ihn das nicht freuen.

Beinahe hätte ich ihn an die Landesdatenschutzbehörde verwiesen. Die hätten sich bestimmt gefreut, einen weiteren Anruf zu bekommen. 😉

Kategorie/n: Büro
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Ich bin (k)ein Roboter

Geschrieben von Martina am 22. Juni 2018

Angesichts der überall aufploppenden Abfrage, in der per Klick bestätigt werden muss, man wäre kein Roboter, um die Seite betreten zu dürfen – Hacker sei’s wieder einmal gedankt für den Unfug – frage ich mich schon, welchen Sinn das hat.
Weil, jeder Depp kann da den Haken setzen, sogar ein Bot.

Viel besser wäre es doch, die Besucher einer Seite noch ein bisschen mehr in die Pflicht zu nehmen. Nein, nicht Captchas, in denen man minutenlang Autos oder Verkehrszeichen zählen muss, Rechenaufgaben lösen oder sinnlose Zeichenfolgen abtippen – das wird auch bald jede KI im Schlaf beherrschen.

Ich denke da an „richtige“ Aufgaben wie z.B. ein mehrseitiges Quiz, in dem das Allgemeinwissen abgefragt wird, inklusive Scherzfragen – sowas kann auch in absehbarer Zukunft kein KI-Monster.
Oder man muss eine Interpretation eines Bildes und/oder Textes schreiben, das anschliessend von einer unabhängigen Jury bewertet wird.
Oder man schreibt ein paar Zeilen Code, der sogar automatisch auf Plausibilität und Durchführbarkeit getestet werden kann.

Die Möglichkeiten sind doch unbegrenzt (genauso wie die Intelligenz oder Dummheit).

Man könnte das ganze sogar themenbezogen aufziehen, auf reinen Textwüsten, sprich Buchshops, muss man nach Diktat einen Probetext schreiben/einreichen, um seine Schreib- und Lesekompetenz zu beweisen, bevor man ein Buch kaufen darf.
Auf Bildportalen muss man erst ein Kunstwerk hinterlassen, bevor man sein so erwiesenermassen geschultes Auge auf die Werke anderer werfen darf.

So könnten wir endlich sinnvolle Zeit im Internet verschwenden, bauen unser Selbstbewusstsein quasi nebenbei auf („Du, ich durfte heute nach dem virtuellen Einschlagen von Nägeln mit höchstens 3 Mausklicks tatsächlich bei *setze hier den Heimwerkermarkt deiner Wahl ein* ein Brett online kaufen!“) und geben der virtuellen Gemeinschaft bei jedem Besuch irgendwas zurück. Und sei es nur ein „Ihr habt sie doch nicht alle!“

Kategorie/n: Experimentell
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