Archiv für das Tag 'Büro'

Werbung: Von und zu Büroklammer

Martina am 31. Juli 2017

Es gibt ja Leute, die beim telefonieren immer irgendetwas auf dem Notizblock kritzeln (müssen). Oder sie wandern – im Zeitalter der schnurlosen Telefone ist das schliesslich kein Problem mehr – durchs Büro. Oder sie verbiegen Büroklammern zu kleinen Kunstwerken, und verschenken diese zu Weihnachten (Ähm, ob das ein schöneres Geschenk ist, als Socken, Schlips oder Bügeleisen? Immerhin ist es selbst gemacht. *g*).

Apropos verbiegen, dieses Kunstwerk werde ich dann auch mal für meine Puppenstuben biegen, glaube ich, sieht nämlich gar nicht so schwer aus.

Im Zeitalter von Klebezetteln und Heftern sind Büroklammern aber höchstwahrscheinlich vom aussterben bedroht, befürchte ich.
Komisch eigentlich, dabei gibt es bestimmt hübsche Büroklammerdesigns, wie z.B. diese Herzchenklammern, oder so praktische, weil auch für grössere Stapel einsetzbare Foldback Klammern, die ich bisher aber wirklich noch niemals verwendet habe.

Ausser in quasi riesig als Tasche. Richtiger gesagt/geschrieben: ich würde diese Tasche verwenden, wenn ich sie besässe. 😉

Bei uns im Büro verwende ich Büroklammern jedenfalls so gut wie gar nicht mehr, entweder werden Papiere gelocht und im Schnellhefter zusammengefasst, oder erst einmal in einer Klarsichtfolie zusammengeschoben, bevor sie später in den Ordner wandern.
Für Notizen und Anmerkungen gibt es halt Klebezettel, die lassen sich schnell aufpappen und genauso schnell wieder abziehen und entsorgen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Und sie blitzen so schön aus dem Papierstapel raus, so dass man die markierten Papiere ganz leicht erkennen kann.

Verwendet ihr denn eigentlich noch Büroklammern?
Manchmal bekomme ich Post, wo tatsächlich etwas mit einer Büroklammer angeheftet ist. Das sind quasi die einzigen Büroklammern, die ich derzeit im Schreibtisch horte, denn natürlich werden sie nicht entsorgt, sondern für einen eventuellen Einsatz aufgehoben. Die (Wieder-) Verwendung von Klammern könnte also tatsächlich zu weniger Müll beitragen.
Heftklammern kann man schliesslich nicht wiederverwenden, und Klebezettel – zumal, wenn sie schon beschriftet wurden – ebenfalls nicht, diese kleben auch irgendwann nicht mehr.

Ergo: ein Hoch auf die müllvermeidende Büroklammer. 😉
Ich werde mir morgen ganz sicher mal ein paar Büroklammern und/oder Foldbacks bestellen, um entweder etwas daraus zu basteln, oder endlich ein paar Blätter damit zu umklammern.

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Anonym und unerkannt

Martina am 12. März 2009

Der anonyme Anrufer hat sich seit kurzem wieder auf meiner Büronummer eingefunden. Er lässt mich immer mein Begrüssungssprüchlein aufsagen, um dann direkt aufzulegen.
Wenn es nicht das Büro wäre und eben auch „echte“ Anrufer ohne Clipping anrufen würden, hätte ich dem längst eine getrillert. :angry:
Zumal meine Stimme seit dem Cebit-Besuch am Wochenende etwas angeknackst ist, vormittags hört es sich wie Reibeisen an. Aber vielleicht macht das den anonymen Anrufer ja richtig heiss. :blink:

Apropos anonym oder unerkannt, manche Firmen machen mir ja auch Spass. Erst wird man mit empörtem Unterton darauf hingewiesen, privat und vertraulich eingestufte Mails doch bitte an eine andere Adresse zu schicken. Dann tut man das und es antwortet wieder ein ganz anderer, derjenige, welchen man privat und vertraulich erreichen wollte, sei nämlich in Urlaub, würde sich aber nach der Rückkehr um die Angelegenheit kümmern. Alles vollkommen privat und vertraulich. :ninja:

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Mein Tag mit dem Finanzbeamten

Martina am 13. Januar 2009

Bei der letzten Steuer-Aussenprüfung haben wir den Herrn im Dachkämmerlein untergebracht, u.a., weil wir unten im Büro keinen Platz hatten. Es war übrigens ein brüllend heisser Sommer und das Dach schlecht gedämmt. :whistle:

Inzwischen sind wir umgezogen und der einzige Platz befindet sich in meinem Büro. Wo es sich der Herr heute am Konferenztisch gemütlich machte.  Der Chef plauderte freigebig über die Firmengeschichte und der Beamte machte sich fleissig Notizen. Das dicke Ende kommt dann, wenn der Beamte seiner Aufgabe gemäass die Angemessenheit eines Miet- und eines Pachtvertrages prüft, ich glaube, Chef war da etwas zu grosszügig mit seinen Informationen.
Grundsätzlich sollte man dem Finanzamt ja nur Fragen beantworten, nicht alles von selbst heraussprudeln, aber meine strengen Blicke gen Chef haben leider nichts gefruchtet. 😉

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Montag

Martina am 12. Januar 2009

Kaum im Büro, riefen sie schon alle an, Mieter, Chef und – am unerwartetsten – das Finanzamt. Zuerst dachte ich, es geht um irgendeine (nicht  oder nicht rechtzeitig oder falsch abgegebene) Steuererklärung. Doch es kam schlimmer: der nette Finanzbeamte gedenkt, morgen eine für Oktober letzten Jahres angekündigte Steuer-Aussenprüfung durchzuführen. :blink:

Den Rest des Vormittags mit der Post und dem Update der Software für die Personalverwaltung verbracht. Weiss jetzt, wieso die Personalkosten unaufhaltsam weiter steigen. Es wird alles komplizierter, praktisch jeden Monat bringt die Regierung neue Gesetze und Verfahren durch, die in die Software eingearbeitet werden müssen.
Nach dem Update waren sämtliche Daten verschwunden. :shocked:   Datensicherung zurückgespielt, nix da, ausser dem Passwort, was ja auch sehr wichtig ist. PC neu gestartet. Nix da, auch kein Passwort. Datensicherung zurückgespielt, nix da, ausser dem Passwort, was ja auch immer noch sehr wichtig ist. In den Programm-Eingeweiden nach der Firma gesucht, gefunden, angeklickt, hurra, auch die Daten werden wieder erkannt.
Als nächstes das Update der Übertragungssoftware für das Finanzamt, klappte alles, hurra, hurra. Programm probehalber gestartet, unser Zertifikat läuft ab, wollen wir erneuern?, wir wollen, wir können bloss nicht, weil, da kommt ganz am Ende des Erneuerungsprozesses ein Vorlauffehler. Mehr ist nicht herauszufinden. Nicht, woher das kommt, warum das kommt, wie man das beheben könnte, wen ich jetzt anrufen soll, die Zertifikatsstelle oder die Softwarefirma, wahrscheinlich beide.

So geht der Tag dahin … :angry:

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Die Arbeit hat mich wieder

Martina am 9. Januar 2009

Obwohl ich – für meine Verhältnisse jedenfalls – dick eingemummelt heute morgen losgezogen bin, war es doch ganz schön schweinekalt um die Nase auf dem Weg ins Büro. Erster Arbeitstag nach 3 Wochen Urlaub und danach gleich 2 Tage Wochenende, so mogt wi dat. :biggrin:
Zwei Stunden später, ich war endlich wieder aufgetaut, lag bereits wieder eine lange ToDo-Liste vor mir, während ich mich noch durch die Poststapel wühlte.
In zwei Häusern war über die kalten Feiertage einmal die Heizung ausgefallen und einmal das Warmwasser ausgeblieben, von weiteren kleineren Scharmützeln abgesehen verliefen die 3 Wochen ohne mich also fast normal. :wassat:

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