Schlagwort: Depot

Adobe verkauft

Nach den schlechten Zahlen aus dem ersten Quartal hatte es Adobe wieder einmal nach unten geschafft.
Nach den guten Zahlen aus dem zweiten Quartal und einer angehobenen Prognose hat Adobe gestern nachbörslich einen Kurssprung nach oben geschafft. Plus 15 Prozent sind schon eine Hausnummer, finde ich.

Die Gelegenheit habe ich genutzt, und meine kleine Position heute mit Gewinn aufgelöst.
Und natürlich reinvestiert, z.B. in Fuchs Petrolub, die gerade wieder günstig zu haben sind, ausserdem in Starbucks, ebenfalls noch günstig zu haben, und in NVidia, die auch nach dem Aktiensplit am Wochenanfang nur den Weg nach oben kennt.

Die Performance im Hauptdepot entwickelt sich ganz gut, seit Jahresanfang um ca. + 15 %.
Das Minidepot kackt dagegen richtig ab, – 3 % …

Air Liquide

Nach der Europawahl und der Ankündigung von Neuwahlen in wenigen Wochen in Frankreich gibt es offensichtlich Turbulenzen an der Börse.
Nicht nur im Bankensektor, wie grad überall zu lesen, sondern auch beim französischen Unternehmen Air Liquide, von dem ich seit 2015 Aktien besitze, gab es einen ordentlichen Rutsch nach unten, irgendwas bei minus 10 Prozent gleich zum Handelsstart.
Ja, da habe ich mir auch die Augen gerieben, als ich heute morgen ins Depot schaute.
Besonders schade, weil Air Liquide gerade letzte Woche eine optimistische Nachricht verbreitete und von einigen Analysten auf „übergewichten“ hochgestuft wurde.

Wenn man es platt ausdrücken will: diese ganze rechtsextreme Scheisse war nie, ist nie und wird nie gut für Gesellschaft und Wirtschaft sein. 🙁

Dividende im Mai 2024

Mai war einer der Topmonate im Jahr, da viele jährliche Dividendenzahler in diesem Monat ausschütten:
im Hauptdepot waren es 167,81 €, im Minidepot 38,89 €.
Beides netto, nach Abzug von Steuern und Soli.

Der Juni wird noch besser, was hauptsächlich an VW liegen wird, von denen alleine mehr Dividende gekommen ist, als im Mai insgesamt.

Von hier nach da

Wie lange mag es dauern, bis eine Überweisung auf einem anderen Konto landet?
1 Banktag, richtig?
Bei Scalable, oder auch überhaupt Neobrokern, die nur eine Bank im Hintergrund haben, hier die Baader Bank, kann das aber schon einmal ein paar Tage dauern.
Angeblich nur 1-2 Banktage.
Vor zwei Tagen habe ich Geld überwiesen, das immer noch nicht zur Verfügung steht. Dabei will ich damit handeln, ey. 😉
Eine Instantüberweisung kostet Geld, knapp 1 % der zu überweisenden Summe, aber so eilig habe ich es dann doch nicht.

Aufräumen

Gestern habe ich einen Aufräumanfall gehabt und nach dem aufräumen im Minidepot vor ca. 1 Woche auch im Hauptdepot Tabula rasa gemacht und die Positionen, die ich seit langem loswerden will, und von denen ich inzwischen überzeugt bin, dass sie sich nicht mehr erholen werden, verkauft:

– Etsy vor allem, die ich zu Coronazeiten gekauft hatte und die eine grandiose Talfahrt hingelegt hatten. Was ich so von Verkäuferinnen gehört bzw. gesehen habe, hat sich das Geschäftsmodell mit den liebevoll handgefertigten Produkten anscheinend nicht halten können und wird nun durch jede Menge Sellerinnen ersetzt, die irgendwelche möglichst noch per KI zusammengeschusterte Designs über Print on Demand Dienste verscherbeln. Ich wage zu bezweifeln, dass sich Etsy damit an der Börse noch einmal erholt.

– LVMH ADR war ein Fehlkauf, also nicht die Aktie an sich, sondern dass ich wohl mit Augen zu eine ADR Aktie erworben habe, die eigentlich nur für Aktionärinnen Sinn macht, die ansonsten keine Möglichkeit des Kaufes haben. Die Aktie, Gott sei Dank nur 3 Stück, lief dem realen Kurs immer arg hinterher, ebenso wie die Dividende, soweit ich mich erinnere.
Aber aus Fehlern wird man klug. Immer schön gucken, dass man die richtige WKN bzw. ISIN erwischt, nicht auf den Namen allein verlassen.

– Tesla, gekauft noch vor dem Aktiensplit hätte ich sie zum Tag des Aktiensplits gleich wieder veräussern sollen, dann hätte ich Gewinn gemacht. Stattdessen wollte ich mir eine Position aufbauen, habe aber nach den ersten Rückgängen, die durch das sagen wir mal merkwürdige Verhalten von Elon Musk beim Kauf / Umbau von Twitter zu das war wohl niX verursacht wurden, und keine kann mir glaubhaft machen, da bestünde nicht auch ein Zusammenhang, abgewartet. Und gewartet. Und gewartet. Und langsam den Glauben verloren. Wenn das erstmal so weit ist, sollte man sich trennen. Gott sei Dank auch hier keine grosse Position.

Insgesamt belaufen sich die Verluste zwar schon auf irgendwas bei 1500 €, aber das Geld aus den Verkäufen habe ich gleich wieder investiert.
Die Gesamtbilanz hat sich dadurch sogar verbessert, weil die drei Aktien die Performance nicht mehr nach unten drücken.

Nun hoffe ich, dass sich auch Adobe wieder aus dem Tal der Tränen befreit, damit ich wenigstens eine Position mit Gewinn veräussern kann. 😉
Dann habe ich nur noch Aktien mit Dividende im Portfolio und kann mich auf deren Ausbau konzentrieren.
Ausser einem Unternehmen, von dem ich Anteile mal mit sehr wenig Geld erworben habe, und die zur Zeit wirklich im Pennystock unterwegs sind. Insgesamt 200 € für 220 Anteile investiert (ich habe kürzlich sogar bei einer Kapitalmassnahme aufgestockt), jetzt noch 53 € wert.

Ich habe mir angewöhnt, morgens immer die Videos von DerAktionär.TV anzugucken, die früh einen Blick auf die Märkte am morgen bieten und später einen DAX-Check. D.h. ich versuche zumindest, immer dann zu gucken, wenn Aktien auftauchen, die ich besitze oder an denen ich interessiert bin. News dazu sind immer gut.
Natürlich kommen auch andere Unternehmen vor. Heute habe ich mich dabei ertappt, dass ich wirklich nur dem Chart gefolgt bin und mich bei der Kombi Rheinmetall + Borussia Dortmund gefragt habe, warum Borussia Dortmund dank des angekündigten Sponsorings von Rheinmetall nicht zugelegt hat, sondern nachgegeben.
Bis es mir dann wieder einfiel: Rheinmetall. Rüstungsunternehmen. Das wird nicht jedem schmecken. Es gibt nämlich noch Leute mit ethischen Grundsätzen …

Weswegen ich mich selbst dazu anhalte, niemals in Rheinmetall und Co., in Deutsche Bank und Co. zu investieren, und wenn diese Unternehmen noch so gut performen. Was in meinen Augen selbstverständlich auf dem Unglück anderer Menschen beruht. Und da hört es bei mir auf.

Ewiges Auf und Ab

Man muss sich gleich zu Anfang von der Vorstellung verabschieden, dass steigende Kurse an der Börse bedeuten, der Kurs steige kontinuierlich.
Es gibt immer Korrekturphasen. Sobald sich mehr Leute dazu entscheiden, um z.B. Gewinne mitzunehmen, zu verkaufen, geht es in die Korrektur. Dann kommen wieder mehr Käuferinnen, die es für eine günstige Gelegenheit halten und den Kurs wieder nach oben treiben.
Deshalb ist u.a. das Volumen neben dem overall Trend, auch wichtig, sowas wie viel Volumen = viel Interesse. Uninteressante Aktien bilden üblicherweise keinen irgendwie stabilen Trend aus.

Meine beiden kürzlich gekauften Aktien haben sich letzte Woche auch durch diese Aufs und Abs gequält. Insgesamt ist am Ende nach Abzug der bisher entstandenen Gebühren ein kleines Plus herausgekommen:

Depot Performance

Insgesamt lohnen sich solche Trades natürlich nur, wenn man bei Neobrokern mit keinen oder nur geringen Gebühren kauft, und wenn man eine grössere Stückzahl erwirbt, damit der prozentuale Anteil der Gebühren möglichst gering bleibt, der mögliche Gewinn in absoluten Zahlen dagegen höher ausfallen kann.

Mit meinen jeweils 5 Aktien ist das schon grenzwertig. Hätte ich jeweils 100 Stück erworben, läge der Gewinn nach einer Woche bei 3,14 % und nicht bei 1,89 %.
Mehr gab das Verrechnungskonto aber nun einmal nicht her. 😉

Trendtrading nach Geschäftsberichten

Letzte Woche habe ich mir ein paar Geschäftsberichte angesehen und zwei Unternehmen rausgefiltert, die oberhalb des gleitenden Durchschnitts liegen, einen Trend nach oben aufweisen und eben ein erfolgreiches erstes Quartal berichten sowie mit guter Prognose punkten konnten.

Ein paar Euro, die aus dem Verkauf der ungeliebten Insulet Aktie (mit etwas Verlust) und der schwergängigen Coca Cola Aktie (mit etwas Gewinn) resultierten, waren im Minidepot nach der Reinvestition noch übrig geblieben.
Ich habe jeweils 5 Aktien erworben und bin z.Zt., nach 4 Börsentagen und nach Abzug der Gebühren, ins plus gewechselt. 🙂

Da ich diese Aktien im Musterdepot quasi nachbilde, wie schon geschrieben, ist die Auswertung im Minidepot alles andere als komfortabel oder gar detailliert, hier ein kleiner Sceenshot:

Trendtrading 15.05.2024

Käufe und Verkäufe im 1. Quartal 2024

Andere machen ein YT-Video davon, schön grafisch aufbereitet, ich machs kurz und schriftlich.

Hauptdepot

Käufe
Gold (es handelt sich um ein ETC mit physisch hinterlegtem, responsiblen Gold), Starbucks, Volkswagen
6463,70 €

Verkäufe
Essilor Luxottica
1800,00 €

Gebühren
0,85 %

Dividenden
126,03 €

Performance
+ 11,39 %

Minidepot

Käufe
Armour Residential, Realty Income, Stellantis
3821,24 €

Verkäufe
keine

Gebühren
0,23 %

Dividenden
18,15 €

Performance
– 0,83 %

(Verkaufte Positionen und Dividenden wurden wie immer reinvestiert.)

Dividende April 2024

Im April habe ich übrigens im Hauptdepot etwas über 181 € Dividende netto erhalten, wobei der Löwenanteil auf die jährliche Dividende von BASF zurückging.
Die Dividendenrendite liegt hier bei ca. 1,15 %. Das sollte sich aber verbessern, wenn sich ein paar der schlecht laufenden Positionen weiter erholt haben, oder ich sie abgestossen habe.

Im Minidepot betrug die Dividende ca. 38 € netto. Da ich hier momentan noch 2 REITs besitze, die monatlich ausschütten, und eines davon im April am Monatsanfang und am Monatsende ausgeschüttet hat, ist die Dividende im April etwas höher ausgefallen. Mit den Anteilen, die ich jetzt besitze, erwarte ich von den REITs eine monatliche Dividende von ca. 25 € netto. Zuzüglich der jährlichen Ausschüttungen liegt die Dividendenrendite momentan bei ca. 6,12 %.

Auf 0 abgespeckt

Es gibt unendlich viele Apps und Tools im Internet, das Geschäftsmodell vieler ist es, eine abgespeckte Version kostenlos zur Verfügung zu stellen und für erweiterte oder mehr Funktionen ein bis viele Abomodelle anzubieten. Geworben wird natürlich immer mit dem kostenlosen Account, man möchte erstmal eine Registrierung, von da aus wird man schon weitersehen.
Soweit, so nachvollziehbar.
Deshalb gucke ich mir die Preisinformationen vor einer Registrierung an, dort sollten die verschiedenen Funktionen je nach Preismodell aufgeführt sein.
Just bin ich bei einer Anbieterin gelandet, die einen Dividendenkalender nebst Auswertung bewirbt, im kostenlosen Modell für 1 Depot.
Anscheinend habe ich das falsch verstanden. Ich konnte zwar ein Depot importieren, aber sowohl Dividendenkalender als auch Auswertung waren nur für kostenpflichtige Nutzerinnen möglich. Ich bekam lediglich die Dividende des vorhergehenden Monats angezeigt, und mal ehrlich, das kann ich überall haben.
Mit anderen Worten: der kostenlose Bereich war auf null abgespeckt worden.
Meine Registrierung hat also nicht einmal 5 Minuten gehalten, der Account konnte GsD mit einem Klick wieder gelöscht werden …