Archiv für das Tag 'E-Mail'

Ewige Studentin

Martina am 6. Juni 2018

Eine alte Telefonnummer oder E-Mail-Adresse haben mitunter einen hohen Unterhaltungswert.

Ich hatte mal eine Telefonnummer, die gehörte vorher einer Zoohandlung. Das gab am Anfang lustige Gespräche über Vogelfutter und Co., das ich partout nicht bieten konnte.
Danach hatte ich eine Telefonnummer, die sich dank einer einzigen Ziffer, je nachdem welche man auswechselte, entweder zu einem Arzt, einem Taxiunternehmen oder einem Heizungsinstallateur verband. Ich wurde also wahlweise wegen einer Diagnose angehauen, oder zum sofortigen Abholen irgendwelcher Leute am Bahnhof aufgefordert, oder um Reparatur – vorzugsweise mitten in der Nacht – der defekten Heizung gebeten.
Die letzte Telefonnummer, die wir – unfreiwillig – übernommen haben, war zuvor einem Hallodri zugeteilt, der überall Schulden gemacht hatte. Diese Anrufe waren etwas weniger gefällig …

Per E-Mail wurde ich bereits zwecks Erbangelegenheiten zu Terminen gebeten, wurde von einer Familie ausführlich über deren Reiseerlebnisse informiert und war in den verschiedensten Bibliotheken mit der Ausleihe wunderlicher Bücher beschäftigt.
Just vorhin erhielt ich wieder eine E-Mail, nach der ich noch bis Ende August BaFöG bekomme, wenn ich nicht vorher einen neuen Antrag stelle. Vom BaFöG-Amt in München. Die Bayern wieder. Jedem treten sie mit Vorliebe feste auf die Füsse, die sich nicht an deren ich sach mal urige Gesetze halten mag. Aber selbst kriegen sie das mit dem Datenschutz nicht auf die Reihe.

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Ich bin viele

Martina am 19. Mai 2015

Vorgestern hat sich doch wieder so ein Spacken mit einer meiner E-Mail-Adressen angemeldet, diesmal bei Pinterest. Vielleicht war es nur ein Tippfehler, mir wurscht, ich hab‘ ihm/ihr trotzdem die Suppe versalzen und das Konto nach Änderung des Passwortes gleich mal gelöscht. :tongue:
Irgendwie passiert mir sowas viel zu oft. Genauso, wie früher mein Anrufbeantworter regelmässig durch Unbekannte traktiert wurde, die ihre Heizung repariert haben wollten, vom Bahnhof abgeholt oder zur ärztlichen Behandlung gebeten werden wollten, so werde ich bzw. meine alter egos inzwischen bei allerlei sozialen Netzwerken geführt.
Aber nicht, wenn ich es verhindern kann! :devil:

BTW, letzte Woche (Urlaubswoche!) habe ich laut Runtastic angeblich 7459 kcal durch Bewegung verbrannt, fast 700 mehr als in der Woche davor. Bin ich gut oder bin ich gut. :biggrin:
Der Zuwachs liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich es doch geschafft habe, die Fitbit-Daten zu Runtastic (und Runkeeper) zu schicken. Das geht leider nicht über die App, sondern nur auf der Website: einloggen, im Account zu Einstellungen wechseln und links in der Navileiste ganz unten auf Geräte klicken, dort erscheint tatsächlich „Fitbit“ – und es klappt.

Achja, auch Fitbit schickt mir wöchentliche Statistiken, sogar zweimal, weil – keine Ahnung. 😉
Einmal darf sie hier ins Blog, mit einem durchschnittlichen Kalorienverbrauch von über 2000 kcal liege ich nach den neuesten Erkenntnissen nämlich ordentlich über dem, was die DGE für Frauen meines Alters und Aktivitätslevels empfiehlt.

Fitibit Statistik

Besonders schön auch die Einschlafzeit von einer Minute, anscheinend falle ich schon schlafend ins Bett, wobei ich genau weiss, dass dem nicht so ist und ich mich immer noch frage, wie die Fitbit das misst. :biggrin:

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Anonym und unerkannt

Martina am 12. März 2009

Der anonyme Anrufer hat sich seit kurzem wieder auf meiner Büronummer eingefunden. Er lässt mich immer mein Begrüssungssprüchlein aufsagen, um dann direkt aufzulegen.
Wenn es nicht das Büro wäre und eben auch „echte“ Anrufer ohne Clipping anrufen würden, hätte ich dem längst eine getrillert. :angry:
Zumal meine Stimme seit dem Cebit-Besuch am Wochenende etwas angeknackst ist, vormittags hört es sich wie Reibeisen an. Aber vielleicht macht das den anonymen Anrufer ja richtig heiss. :blink:

Apropos anonym oder unerkannt, manche Firmen machen mir ja auch Spass. Erst wird man mit empörtem Unterton darauf hingewiesen, privat und vertraulich eingestufte Mails doch bitte an eine andere Adresse zu schicken. Dann tut man das und es antwortet wieder ein ganz anderer, derjenige, welchen man privat und vertraulich erreichen wollte, sei nämlich in Urlaub, würde sich aber nach der Rückkehr um die Angelegenheit kümmern. Alles vollkommen privat und vertraulich. :ninja:

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