Schlagwort: Schnee

Die Sonne scheint

Nicht wirklich, aber es ist hell genug, und der Schnee ist weg genug, so dass die Solarpanels auf dem Dach nach vielen Tagen wieder die Produktion von Strom aufgenommen haben.
Der Januar war bisher so gar nicht ergiebig.
Enphase hat dementsprechend laufend Warnungen ausgegeben, dass die Produktion vergleichsweise gering sei, gleichzeitig aber geschrieben, dass das natürlich am schlechten Wetter liegen könnte und nicht an den Mikrowechselrichtern. Offensichtlich liest man das im allgemeinen aber nicht, weshalb sich Enphase gezwungen sah, in der Überwachungssoftware eine weitere Meldung auszugeben, dass die Schneefälle schuld seien und KEINE weiteren Massnahmen erforderlich.

Stromproduktion Januar 2026

Blau zeigt den Tagesverbrauch, gelb die Tagesproduktion an.

Mehr Schnee

Zwischen Schneefall und Regenschauer habe ich gestern die Einfahrt freigefräst, hat ca. eine dreiviertel Stunde gedauert. Weil ich nicht alles wegbekam und es anfing zu regnen, habe ich anschliessend noch einen Pfad mit Split bestreut.
Heute nacht bzw. frühmorgens kam neuer Schnee …

Geschlossene Schneedecke

Lobend muss ich übrigens den gemeindlichen Winterdienst erwähnen, der diesen Winter jedes Mal auch unsere Strasse bis ganz am Ende (= unser Grundstück) freigeschaufelt hat. 🙂

Es schneit übrigens schon wieder, nun bin ich am überlegen, ob ich mit dem Schnee schippen noch warten soll. Laut Wetter-App scheint nachmittags die Sonne. Hmmmm.

Schneesturm Elli

Es hat geschneit, unsere Strasse wurde bzw. wird voraussichtlich nicht geräumt, geschlossene Schneedecke mit bisher schätzungsweise 2 cm Schnee, d.h. es ist kein fortkommen, wir igeln uns heute sowie am Wochenende ein, Vorräte sind GsD genug vorhanden. 😉

Glück im Unglück hatten wir gestern noch dazu: ich kam nachmittags nach Hause und wurde informiert, dass seit zwei Tagen Wasser aus dem Heizkessel austritt und das Bedienpanel einen Druckabfall anzeigt. Ausgerechnet jetzt.
Ich rief sofort unsere Heizungsfirma an, die zusicherte, dass am Abend jemand vorbeikommen würde. Ich glaube, so gegen 19 Uhr war ein Handwerker da. Wir standen zu dritt um den Heizkessel und suchten nach der Ursache des Lecks. Am Ende war es zum Glück nicht der Heizkessel, sondern erneut der Syphon, über den das Kondenswasser abläuft. Dieser wurde einmal gereinigt und wieder eingebaut, sollte bis zum Ersatz durchhalten. Puh, nur eine kleine Reparatur.
Die Brennwerttherme ist noch nicht soooo alt, 12 Jahre. Als ich erwähnte, dass ich noch nicht geplant hatte, eine Wärmepumpe zu installieren, riet der Handwerker sowieso ab, die wären zwar gut und schön, würden aber auch kaputt gehen, und diese Reparaturen wären richtig teuer. Er hätte gerade eine Wärmepumpe, die bereits nach 10 Jahren ausgefallen wäre und dessen Reparatur 10.000 € kostete. Hui, dafür kriegt man ja fast eine neue Brennwerttherme. 😲
Jedenfalls war ich so froh, dass unsere Heizung erstmal repariert werden konnte, und der Handwerker abends noch da war, dass ich ihm ein fettes Trinkgeld gegeben habe. 🙂

Hamsterkauf

Wie ihr sicherlich wisst – nicht wahr????? – lebe ich auf dem Dorf, einen kleinen Berg hinauf am Ende einer Sackgasse, direkt am Feldrand. Wenn hier mal richtig landunter ist, komme ich nicht vom Hof.

Deswegen achte ich immer darauf, ausreichend Vorräte für mehrere Tage zu haben, falls wir mal einschneien sollten, was die letzten Jahre jeden Winter mindestens einmal passiert ist.
Für heute nacht und morgen ist ein Blizzard angekündigt, hier im Vorharz trifft uns dieser unter Garantie.

Daher machte ich mich heute morgen gleich auf, im Discounter des Vertrauens fürs Wochenende einzukaufen, und, ähm, Klopapier und andere Hygieneartikel zu bevorraten. Ein Überbleibsel aus den Coronazeiten. 😉
Diese Idee hatten schon viele andere, die Regale waren zumindest partiell merklich geleert, vor allem bei Frischeangeboten und Tiefkühlwaren.
Niedersachsen bereitet sich auf den Schneeansturm vor. Selbst im Radio wird den ganzen Morgen empfohlen, morgen im Home Office zu arbeiten, falls man das kann bzw. darf.
Genau das habe ich auch vor, werde ein paar Unterlagen zu den Einkäufen im Auto packen und morgen zu Hause bleiben.

Sportprogramm

Mehr Sport – oder überhaupt wieder Sport – hatte ich mir zum Jahresbeginn gar nicht vorgenommen. Das Wetter hat mich jedoch überrumpelt, letzte Nacht hat es wieder geschneit.
Mit der Schneefräse konnte ich schon was wegschaffen, allerdings war der Schnee nass, blieb an einigen Stellen schlicht bappen und hat zu allem Überfluss den Auswurf komplett verstopft.
Die Grenze der Schneefräse war also recht schnell erreicht und ich musste zum Schieber greifen, ausgerechnet für den breiten Streifen der Einfahrt.
Jetzt kann ich echt keinen Finger mehr rühren, alle Kraft habe ich draussen im Schnee verloren …

Der erste Schnee …

… des Jahres fiel vom Himmel auf die Erde.
Wurde mir vom Browser schon gestern abend angekündigt, aber da habe ich lieber die Jalousien geschlossen. Beim öffnen derselben heute morgen sah ich es weiter schneien, eine relativ dünne Decke hatte sich niedergelassen.
Und weil das immer so überraschend kommt, bewegte ich mich auf dem Weg ins Büro in einer langsam und umsichtig fahrenden Schlange an Autos. Ehrlich, bis auf die ein oder andere, die wahrscheinlich von Sicherheitsabstand noch nichts gehört hatten.
Und die ein oder andere, die von der Verkehrssicherheit mit Schneehaufen auf dem Dach und einem Guckloch in der Windschutzscheibe überzeugt schienen. Die üblichen Dumpfbacken halt. 😉
Im Radio meldete man die ersten Unfälle, kaum im Büro hörte ich die erste Feuerwehr herumsirenen.

Und ich überlege ernsthaft, mir in der Black Friday Week eine Schneefräse zu holen. Unsere Hofeinfahrt ist lang und breit, mit Schneeschaufel brauche ich ungefähr eine Stunde und viel Körperkraft, die mir leider abhanden gekommen ist.

Wintereinbruch

Heute morgen war uns das Wetter noch freundlich gesinnt. Ich brachte mein Auto zur Inspektion und man brachte mich ins Büro.
Als ich Mittags zufällig aus dem Fenster sah, war plötzlich alles zugeschneit. Und es schneite weiter.
Die Abholung nachmittags aus dem Büro verzögerte sich, weil der Fahrdienst im Stau steckte. Immerhin rief er an und liess mich nicht im Schnee warten. Denn es schneite weiter.
Die Fahrt in die Werkstatt dauerte fast eine Stunde. Denn es schneite weiter.
Ich holte mein inspiziertes und hübsch frisch gesäubertes, mittlerweile leicht zugeschneites Auto ab, befreite es grob vom Schnee und fuhr los, mitten rein ins Verkehrschaos. Denn es schneite weiter.

Ich brauchte sage und schreibe mehr als zwei Stunden, um einmal durch die Stadt zu kommen. Räumfahrzeuge waren keine zu sehen, d.h. doch, zwei oder drei sind mir begegnet, die haben aber nichts geräumt, sondern sind recht schnell in irgendwelchen Einfahrten verschwunden.

Irgendwann wurde der Schnee immer weniger, aber buchstäblich alle Strassen waren total vereist, selbst beim vorsichtigsten anfahren drehten die Räder manchmal durch bzw. verloren die Traktion.
Schon nach einer Stunde musste ich übrigens dringend auf die Toilette, was überhaupt nicht zu einem entspannten rumstehen im Stau beitrug.
Gottseidank konnte ich nach besagten zweieinhalb Stunden einen Abstecher ins Büro einlegen, wer weiss, was sonst passiert wäre. 🤪

Danach blieb nur noch die Landstrasse übrig, die war aber ebenfalls vollkommen vereist. Ich zottelte mit 30 über die Buckelpiste, vor mir Autos, nach mir Autos, die sich im grossen und ganzen aber recht diszipliniert verhielten, weshalb ich auch auf keinen Unfall gestossen bin.
Bis auf einen, der am Ortsausgang, bergauf, vor einer Kurve tatsächlich ausscherte und drei Fahrzeuge überholen musste, ohne den Gegenverkehr sehen zu können. Irgendeinen Trottel muss es wohl immer geben.

Gegen 16 Uhr bin ich in der Werkstatt losgefahren, um 19:30 Uhr war ich endlich zu Hause. Den steilen Berg zu uns herauf habe ich dabei fast nicht geschafft, das Räumfahrzeug kam leider erst nach mir. Den Hof unmittelbar vor der Garage musste ich zum Schluss grob vom Schnee befreien, denn auch hier war alles zugeschneit, und geräumt hat natürlich niemand, das bleibt alles an mir hängen. 😒

Für heute bin ich aber fertig, ich rühre keinen Finger mehr. Je nachdem, wie es morgen hier aussieht, betrachte ich mich als eingeschneit und bleibe zu Hause. So eine Fahrt wie heute brauche ich nícht noch einmal.

Schnee und Udon-Bowl mit Erdnusssauce

Gestern soll es bei uns im Dorf bereits geschneit haben, das habe ich noch in den Bereich der Fantasie gerückt, weil weder, als ich zur Arbeit fuhr, noch als ich nachmittags nach Hause kam, irgendwo ein Flöckchen zu sehen war.
Heute morgen dann eine ganz leichte Schneeschicht, man nennt das glaube ich überzuckert, auf dem Rasen und den Dächern, Strassen waren aber frei.
Muss heute meine Grablichte rauskramen und den Trinkwasserofen für die Vögel im Garten anschmeissen, das Wasser in der Schale, in allen Schalen, war nämlich gefroren.

Gestern abend habe ich die zweite Udon-Nudel-Bowl mit Erdnusssauce probiert. Auch nicht lecker. Ich habe die Nudeln vor dem erwärmen zerschnitten, damit ich nicht eine riesige Gabel voll Udon-Nudeln aufwickeln muss, weil die so lang sind.
Hat am Geschmack natürlich nichts geändert. Immerhin hat die Erdnusssauce entfernt nach Erdnusssauce geschmeckt, hier war auch erst als dritte Zutat Zucker angegeben. Trotzdem immer noch zu süss. Wirklich nicht lecker, muss ich nicht wieder haben.

Udon-Nudel-Bowl mit Erdnusssauce

Das war die gesamte Portion, die winzig kleinen Fitzelchen darin sind übrigens das Gemüse, all of it. 😉
Das Topping, diesmal ebenso winzig kleine Nussstückchen, habe ich mir gleich gespart.

Rutschpartie

Schade eigentlich, dass sich der Räumdienst auch heute morgen unsere Strasse bis zum Ende vorgenommen hat. Andernfalls hätte ich schneefrei machen können.
So musste ich leider eine geschlagene Stunde unsere Hofeinfahrt freiräumen, dazu noch den matschigen, schweren Schnee beiseiteschippen, der in der Einfahrt lag.
Ich bin zu alt für diesen Job. Deshalb nehme ich jetzt auch eine Schmerztablette.

Landstrasse und Stadt waren übrigens voller Schneematsch und damit ziemlich rutschig. Fast alle Autofahrer haben sich mit ausreichend Abstand und angepasster Geschwindigkeit darauf eingestellt.

Bis auf einen. Als ich frühzeitig den Blinker setzte und nach rechts langsam in die Einfahrt zur Tiefgarage abbiegen wollte, schoss von hinten ein Handwerker mit kaputtem Licht an mir vorbei. Gottseidank gab es einen Mittelstreifen für die von der anderen Seite kommenden Linksabbieger, sonst hätte er den Gegenverkehr glatt mitgenommen.
Idioten gibt’s …

Die Grippe …

… hatte auch in der Arztpraxis heute zugeschlagen.
Ich geh‘ da schon wirklich lange hin, und durch die lange Zeit kennt man natürlich alle Mitarbeiterinnen.

Die Dame heute war neu, aber nur als Aushilfe aus der Rente zurückgerufen, weil eine Mitarbeiterin in Mutterzeit und eine zweite an Grippe erkrankt.
BTW, da war ich schon froh, dass ich wie immer meine Maske trug, in der Praxis selbst war nämlich nur jede/r zweite mit Maske unterwegs.

Jedenfalls, ein Danke geht raus an die aushelfende Mitarbeiterin, dass sie einspringen konnte.
Und jetzt verdaue ich erstmal die Spritze, fühle mich etwas dätschig.

Dabei soll morgen nochmal richtig Schnee runterkommen, was exzessives Schnee schippen bedeuten würde. Na, dann hoppel ich mit meiner Karre eben über die Schneemassen drüber. 😉