Archiv für das Tag 'SPAM'

Trends

Martina am 19. Februar 2013

Ich sammle alle meine E-Mails in einem einzigen Postfach, sie durchlaufen dabei sogar zwei SPAM-Filter (hoffe ich. denke ich.), der Kaffeesatz bleibt sozusagen im Sammelpostfach hängen.
Bei der täglichen Pflege des SPAMs lassen sich tatsächlich Trends erkennen. Eine Zeitlang waren es die chinesischen Wir bearbeiten ihre Fotos für fast umsonst, bitte schicken Sie uns möglichst detaillierte technische Zeichnungen Ihrer Innovationen. Anbieter, dazu kamen die ganzen Glücksspielritter, die das Geld vervielfachen, wenn man es denn nur endlich zu ihnen tragen würde.
Und genau diese Glücksspielanbieter verschleiern neuerdings saugeschickt ihre Identität. Absender ist immer {%From_Name%}, dat Casino kenne ich aber gar nicht. :biggrin:

Apropos, auch in der Fernsehwerbung sind Trends erkennbar, z.B. der zum Frühlingserwachen. Jeden Abend soll der geneigte Zuschauer seinem Singledasein ein Ende machen und entweder mit dem Partnerschiff, dem elektronischen Lieblingsfinder oder dem Tag und Nacht verfügbaren Freundeanbahner in den seligen Hafen der Doppelverdiener segeln.

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Erbarmen, die …

Martina am 18. Februar 2013

Russen kommen. Nein, sie sind schon da. Referrer-SPAM.
Ich dachte, das hört irgendwann einmal auf, weil die Deppen kapiert hätten, dass damit nix zu holen ist, seitdem niemand mehr stolz seine Referrer aus aller Welt präsentiert.

Und irgendwer versucht, fast möchte ich sagen, verzweifelt, sich hier zu registrieren. Habe ich wohl versäumt, das Du kommst hier net rein Schild auszuhängen. :whistle:

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Kommentare

Martina am 6. Juli 2011

Gerade eben habe ich einen Haufen Mist aus dem Kommentar-SPAM gelöscht. Ich lese ja immer nochmal drüber, kein Filter ist perfekt, und diesmal kam mir der Kommentartext irgendwie bekannt vor.
Kein Wunder, der SPAMmer hatte sich die Texte aus dem Blog „entliehen“ und wohl gedacht, dann fällt’s nicht so auf, dass er Mist schreibt.
Ich hab’s aber trotzdem gemerkt, ätsch bätsch. Jetzt nicht, dass meine Texte Mist sind, sondern dass der Kommentator ein blödes Arschloch ist. :tongue:

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Twitter-SPAM

Martina am 18. Juli 2009

Man sagt ja im allgemeinen, ein Webdienst wäre in der Netzgemeinde angekommen, wenn dafür von anderen entwickelte Applikationen erscheinen würden.
Ich möchte ergänzen: ein Webdienst ist in der traurigen Realität angekommen, wenn er von SPAMmern genutzt wird. Twitter gehört inzwischen eindeutig dazu, zumindest in der englischsprachigen Realität.

Ich habe zwei Twitter-Alerts unter Twilert laufen, für dieselben Begriffe, einmal auf englisch, einmal auf deutsch. Die deutschen Ergebnisse kann man noch halbwegs gebrauchen, die englischen kann man mittlerweile getrost in die Tonne kloppen. Fast alle Einträge sind nur noch Reklame-Mist, von mit Fantasienamen und sich untereinander selbst verfolgenden Accounts per Api zugemüllt (und schieben sich so in den Suchresultaten nach vorne).
So macht Produktrecherche Spass … :angry:

Entweder trauen sich die deutschsprachigen MLM-wie-verdiene-ich-angeblich-mit-Blödsinn-ganz-viel-Geld-Coach-Twitterer das nicht , oder sie hinken wie immer der Entwicklung hinterher und sind noch nicht auf den Trichter gekommen.

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Ausgebuffte Werbemasche oder ausgemachter Blödsinn?

Martina am 5. April 2009

Twitter ist auch nicht mehr das, was es mal war. Erst machte man sich z.B. darüber lustig, wenn ein (echter, wahr- und leibhaftiger) Politiker twitterte, inzwischen wird der Microbloggingdienst jedoch schon für gänzlich unauffällige Werbekampagnen genutzt.
So folgen mir seit heute zwei Menschen (wenn es echte Menschen sind, was man so ohne weiteres nicht verifzieren kann), die mit ihrem Twitteraccount eine Kreditkarte promoten. Im Twitterstream taucht diese Werbung zwar nicht direkt auf, aber durch den Link auf eine kostenlose (und anonyme) Homepage. Kassiert wird, sobald sich ein Neukunde darüber bei der Kreditkartenfirma registriert.
Wie gesagt, ob es sich nicht nur um Fake-Twitterer handelt und stattdessen bezahlte Autoren unters Twittervolk geworfen werden, konnte (und wollte) ich nicht herausfinden.
Aber selbst wenn die Leute „echt“ sein sollten: folgen werde ich ihnen sicher nicht. Da muss eine Werbekampagne schon etwas origineller sein. 😎

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