Archiv für das Tag 'Telekom'

SPAM im Namen der Telekom

Martina am 12. Mai 2020

Das erhielt ich heute:


Sehr geehrter Kunde,

Wir aktualisieren gerade unseren Server, um Sie während dieses Covid-19-Ausbruchs besser bedienen zu können.

Daher beschäftigen wir Sie damit, Ihre Konten sofort zu aktualisieren, um Datenverlust zu vermeiden.

15 GB ACCOUNT UPDATE ERFORDERLICH

Wenn Sie nicht antworten, wird Ihr Konto gesperrt

Mit freundlichen Grüßen,
Telekom-Team

Absender natürlich nicht die Telekom, sondern irgendein armer Idiot, dessen Rechner gekapert und Adressbuch ausgelesen wurde, um ein Botnetzwerk zu versorgen.
Hinter dem Update-Link versteckt sich eine kryptische Adresse, die einem wahrscheinlich ebenfalls einen Trojaner unterjubeln wird.
Also: Finger weg, auch wenn die Mail sich ein bisschen lustig liest.

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DSL-Umzug

Martina am 15. Dezember 2010

Die Geschichte des Providerwechsels wächst sich langsam aber sicher zu einer Geschichte aus.

1. Akt
Bereits Anfang des Jahres kündigte ich bei 1&1, im November entschied ich mich dann, zur Telekom zu gehen, der Auftrag ward telefonisch schnell erteilt, jedoch hatte ich auch eine Woche vor dem Wunsch-Umschalttermin immer noch keine Auftragsbestätigung geschwiege denn neue Zugangsdaten.

Online sah ich, dass die Umschaltung nicht, wie gewünscht, am 4.12. erfolgen würde, sondern erst am 7.12.
Also rief ich erneut die Telekom an, um zu erfahren, dass man die Daten jetzt schnell noch losschicken würde, der Termin aber so stimmte, da 1&1 die Leitung erst dann freigeben würde.

Also rief ich bei 1&1 an, um mich – als langjährige Kundin hätte ich das gefälligst zu wissen – belehren zu lassen, dass der Vertrag mit mir zwar zum 3.12. ausliefe, der Vertrag von 1&1 mit der Telekom aber erst zum 7.12. und so lange müsste ich halt warten. Ich könnte – süffisanter Unterton inklusive – von Glück reden, dass es sich nur um vier Tage handelte, und nicht um 14 Tage, wie üblich.
Mal ehrlich, was interessiert mich als Kunde, was ihr für Verträge mit anderen Firmen macht, das geht mir – mit Verlaub – am Arsch vorbei. Trotzdem musste ich diese Kröte schlucken, 1&1 stellte auf stur und bewies Kundenfreundlichkeit, indem sie die Leitung erst am 7.12. um Mitternacht freigab …

2. Akt
Am 8.12. morgens bekam ich eine SMS, der Auftrag wäre abgeschlossen. Jedoch, nix ging, die Fritz!Box weigerte sich standhaft, mit der Telekom Verbindung aufzunehmen.
Also rief ich die Telekom an, die Warteschleifengeschichten lasse ich hier mal aus, damit könnte man noch so manches Kapitel füllen, erste Auskunft war, die Leitung wird erst im Laufe des Tages geschaltet, ein Techniker würde sich aber melden.
Abends ging immer noch nix, also rief ich erneut an, Warteschleife, endlose Geschichte, auslassen, Rückruf ward angekündigt.
Der kam dann sogar, ich war fast geplättet, leider fand der Techniker nichts heraus, wollte mir aber schnell noch eine Teilnahme am Fernwartungsservice aufschwatzen, was ich ablehnte, und anschliessend einen Ersatzrouter, was ich annahm, damit könnte ich wenigstens testen, ob es an meiner Hardware liegt.
Der Router sollte schon am Montag da sein, damit er auch wirklich ankommt, gab ich die Büroadresse durch.

Akt 3
Montag: nichts, Dienstag: nichts, dafür eine Auftragsbestätigung mit Liefertermin 17.12. und falscher Lieferadresse.
Also rief ich vorhin zum x-ten Mal bei der Telekom an, der Endgeräteservice wusste jedoch von nichts, fand nichts und riet mir, die Warteschleifenhotline anzurufen.
Dort wurde immerhin schonmal bestätigt, dass der Router längst angekommen sein müsste, aufgrund der falschen Adresse aber wohl irgendwo über Göttingen kreist.

Ein neuer Versand an die richtige Adresse wurde veranlasst, wird aber, wenn ich Glück habe, an meinem letzten Arbeitstag eintreffen, und wenn ich Pech habe, irgendwo liegenbleiben, wo ihn keiner abholt, weil wir alle in Urlaub sind.

Akt 4
to be continued

Einstweilen gehe ich zu Hause über einen durchaus lahmen Webstick ins Netz, die Tagesflat kostet jeden Tag knappe 2 €. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten. :devil:

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Passwort-Sysiphus

Martina am 15. Mai 2009

Habt ihr es schon bemerkt? Der rosa Riese hat seine Callcenter-Strategie geändert, jetzt gibt es keine zentrale Nummer mehr, bei der man sich minutenlang durch ein Sprachmenü quälen muss, sondern für jede Abteilung eine Extra-Rufnummer.
Da diese sinnigerweise auf den Briefen nicht aufgelistet sind, quälte ich mich heute statt durchs Sprachmenü eben durch mehrere Anrufe bei verschiedenen Abteilungen, bis ich endlich in der richtigen gelandet war.

Wie ich vorgestern schon twitterte, bin ich nämlich im Büro neuerdings von irren Maschinen umgeben. Heute war es der Router, der beim starten der Anlage zu verstehen gab, er hätte ein falsches Passwort.
Endlich im technischen Support angekommen, haben wir gemeinsam die Netzwerkeinstellungen immer wieder neu eingegeben, verschiedene Browser ausprobiert, Browsercache geleert, Browsereinstellungen runtergeschraubt, Konfigurationsprogramm für den Router zurückgesetzt und alles neu eingegeben etc.pp.
Es half alles nichts, sobald ich die Daten an den Router bzw. Server schickte, wurde wieder ein falscher Buchstabe ins Passwort eingefügt. :shocked:
Wie das zustande kommt, fragen die sich beim rosa Riesen auch. Nach über einer Stunde und mehrfachem Server wieder freigeben (wird nach glaube ich 9 Fehlversuchen automatisch gesperrt) hat der Mitarbeiter aufgegeben und mir einen Rückruftermin zwischen 11 und 12 Uhr besorgt, um das Problem von der nächsten Abteilung lösen zu lassen.
Wer rief jedoch nicht zurück? :blink:
Um halb eins habe ich selbst angerufen, bin wieder im technischen Support gelandet, nicht ohne dass die Marketingdame bei der Gelegenheit uns gleich mal das nächsthöhere Paket schmackhaft machen wollte (und ich sass, wollte eigentlich bald Feierabend machen …).
10 Minuten später, nachdem ich das Problem erneut geschildert und die gleichen Fragen noch einmal beantwortet hatte, ist man dann auf die Lösung gekommen, uns neue Zugangsdaten zuzuschicken. Ob wir ungefähr eine Woche aufs Internet verzichten könnten? 😆
Nein, Können wir nicht, der Vormittag heute hat mich schon genug Nerven gekostet. Letzten Endes bekamen wir vorläufige Zugangsdaten, die nach einer Woche gelöscht werden, oder so ähnlich, per Telefon mitgeteilt, wofür sich aber erst noch der Chef höchstpersönlich legitimieren musste.
Um eins hätte ich eigentlich Feierabend gehabt, um halb zwei waren wir endlich wieder online …

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