Schlagwort: Heizung

Schneesturm Elli

Es hat geschneit, unsere Strasse wurde bzw. wird voraussichtlich nicht geräumt, geschlossene Schneedecke mit bisher schätzungsweise 2 cm Schnee, d.h. es ist kein fortkommen, wir igeln uns heute sowie am Wochenende ein, Vorräte sind GsD genug vorhanden. 😉

Glück im Unglück hatten wir gestern noch dazu: ich kam nachmittags nach Hause und wurde informiert, dass seit zwei Tagen Wasser aus dem Heizkessel austritt und das Bedienpanel einen Druckabfall anzeigt. Ausgerechnet jetzt.
Ich rief sofort unsere Heizungsfirma an, die zusicherte, dass am Abend jemand vorbeikommen würde. Ich glaube, so gegen 19 Uhr war ein Handwerker da. Wir standen zu dritt um den Heizkessel und suchten nach der Ursache des Lecks. Am Ende war es zum Glück nicht der Heizkessel, sondern erneut der Syphon, über den das Kondenswasser abläuft. Dieser wurde einmal gereinigt und wieder eingebaut, sollte bis zum Ersatz durchhalten. Puh, nur eine kleine Reparatur.
Die Brennwerttherme ist noch nicht soooo alt, 12 Jahre. Als ich erwähnte, dass ich noch nicht geplant hatte, eine Wärmepumpe zu installieren, riet der Handwerker sowieso ab, die wären zwar gut und schön, würden aber auch kaputt gehen, und diese Reparaturen wären richtig teuer. Er hätte gerade eine Wärmepumpe, die bereits nach 10 Jahren ausgefallen wäre und dessen Reparatur 10.000 € kostete. Hui, dafür kriegt man ja fast eine neue Brennwerttherme. 😲
Jedenfalls war ich so froh, dass unsere Heizung erstmal repariert werden konnte, und der Handwerker abends noch da war, dass ich ihm ein fettes Trinkgeld gegeben habe. 🙂

Verbrauchsinfo Heizung und Warmwasser

Das EEG beinhaltete auch neue Informationspflichten für Vermieter und Hauseigentümer, u.a. müssen seitdem Mietparteien monatlich eine Info über den Verbrauch von Heizung und Warmwasser im Vergleich zum Vormonat, im Vergleich zum Monat des vorangegangenen Jahres und im Vergleich zu einem durchschnittlichen ähnlichen Haushalt erhalten.
Wobei ich letzteres für verwirrend halte, weil nirgends Kriterien einsehbar sind, und Durchschnitt in diesem Fall eine grosse Abweichung bedeuten kann, ohne etwas zu bedeuten.
Apropos Abweichung, Techem hat angefangen, die Verbrauchsinfo für Januar zu versenden, und aufgrund eines technischen Problemes allen Mietparteien einen mehr als 500 Prozent angestiegenen Verbrauch beim Warmwasser reingeschrieben.

Mietparteien von unseren Häusern haben bisher nur ein paar Verbrauchsinfos erhalten, eine Mietpartei hat sich aber prompt gemeldet.
Der weitere Versand scheint gestoppt zu sein und natürlich erhalten alle demnächst korrigierte bzw. korrekte Verbrauchsinfos.
Ich bin gespannt, ob sich noch mehr betroffene Mietparteien diese Verbrauchsinfo überhaupt ansehen und den Fehler bemerken.

Die Heizung

Die Verbraucherzentrale des Bundesverbandes teilt mit, dass die Preise für Wärmepumpen von 20.000 € (2021) auf 31.000 € (2023) angestiegen sind.
Das können nur Durchschnittspreise sein, regional bei uns ist da noch viel mehr zu holen.
Ein telefonisches Angebot habe ich bekommen, da lande ich mit Verkauf der gebrauchten Brennwerttherme und nach Abzug der vollen Fördersumme bei 21.000 €.
Ein schriftliches Angebot habe ich gerade erhalten, da kostet der Wumms schlanke 37.000 €, und da sind die zu ersetzenden Heizkörper noch gar nicht dabei, der nachträgliche Einbau einer Fussbodenheizung im Bestandsbau ist für uns nicht leistbar.
Beim Gespräch über dieses Angebot habe ich erfahren, dass ab 2025 war es, glaube ich, nur noch natürliche Kältemittel in den Wärmepumpen eingesetzt werden dürfen, was die Sache dann wahrscheinlich noch einmal ordentlich verteuern würde.
Mit anderen Worten: egal, wann man es macht, man zahlt drauf. Auch egal, ob man sich das überhaupt leisten kann.
Ich hoffe jedenfalls, dass sich mein Aktienpaket die nächsten Jahre so erfreulich entwickelt, dass wir uns, in ein paar Jahren in den Ruhestand gehend, diese ganzen Sanierungen leisten können. Von der Rente sind nämlich weder Wärmepumpe noch exorbitant gestiegene Ölpreise (Stichwort CO2-Umlage) zahlbar.
Oder wir gewöhnen uns schon einmal an duschen mit kaltem Wasser und frieren im Winter …

Kaputt repariert

Vor einiger Zeit haben wir unsere Büro-Kaffeemaschine wegen einer Rückrufaktion zur Reparatur eingeschickt, Freitag vor einer Woche, kurz bevor ich in den einwöchigen Urlaub entschwand, kam sie mit der Post zurück.
Heute, erster Arbeitstag, wollte ich sie gleich anschmeissen, das Anschreiben verkündete freudestrahlend, die Kaffeemaschine sei jetzt rundum betriebsbereit.
Denkste. Erstmal musste ich sie saubermachen, ich weiss nicht, mit welchem schlammigen Wasser sie die Dichtigkeit oder was auch immer geprüft haben, aber appetitanregend sah es jedenfalls nicht aus.
Egal, hauptsache sie geht dann. Also Wasser in den Tank, Stecker in die Steckdose, Schalter umgelegt.
Was das? Hektisches Blinken der Betriebstaste. Dank eines Tipps sind wir irgendwann darauf gekommen, dass wir eine Art Inbetriebnahme machen müssen, um Wasser durch die Gänge zu spülen. Gesagt, getan, das hektische Blinken hörte auf, und wurde durch langsames Blinken ersetzt, was aufheizen des Wassers signalisiert.
Gewartet.
Gewartet.
Gewartet.
Verdurstet.
(Beinahe. Wenn da nicht noch ein Tässchen löslicher Kaffee gekocht worden wäre. 😉 )
Ende vom Lied: das Ding heizt nicht mehr und kalten Kaffee mag ich nicht.