Archiv für die Kategorie 'Aufreger'

A-H-A

Martina am 15. Oktober 2020

AHA sollte das Wort des Jahres werden, ich schwör‘.

Steht für Abstand halten, Hände waschen, Alltagsmaske aufsetzen, Verhaltensweisen, an die sich jede/r mit halbwegs sozialem Gewissen halten sollte.

1. Stellt euch doch einmal vor, wie es wäre, wenn sich niemand unbotmässig auf die Pelle rückt. Die Einhaltung des Personal Space ist übrigens etwas, was uns quasi in die Wiege gelegt wird, und nur Leute mit einem persönlichen Defizit können den personal space weder einhalten noch respektieren.

2. Hände waschen gehört zu den grundsätzlichen hygienischen Massnahmen, die nicht nur in Zeiten einer Pandemie essentiell wichtig sind. Habt ihr Deppen das denn immer noch nicht gelernt?

3. Alltagsmaske, die einzige Massnahme, die „neu“ ist. Aber notwendig, vor allem, wenn Punkt 1. nicht eingehalten wird. Maske (richtig!) aufsetzen stört nur, wenn man sich aus irgendeinem Grund dagegen wehren zu müssen meint. Wer das ganze positiv angeht – ich schütze andere Menschen/meine Liebsten – hat damit normalerweise kein Problem bzw. sich längst daran gewöhnt und empfindet die Maske gar nicht mehr als besonders einschränkend oder störend.

Und nun stellt euch vor, diese Verhaltensweisen würden von allen umgesetzt werden.
Wir hätten:
– keine oder nur verschwindend geringe Neu-Infektionen
– keine oder nur verschwindend geringe Todesfälle
In der Folge:
– könnten alle Geschäfte geöffnet bleiben
– die Wirtschaft würde nicht einbrechen
– KiGas, Schulen und Unis müssten nicht schliessen
– Feiern im Familienkreis wären kein Problem
– Veranstaltungen unter Beachtung der Hygieneregeln wären möglich
– Reisen wären möglich
– und und und

Also mal ganz ernsthaft gefragt: wieso kommen die Schwurbler und Ignoranten darauf, dass sie das Recht haben, über die Gesundheit, Freiheit und sogar das Leben von ihren Mitmenschen hinwegzutrampeln?
Selbst wenn sie die Pandemie leugnen, gebietet schon das normale Zusammenleben Punkt 1 und 2 einzuhalten, weil das seit Jahrhunderten Konsens ist. Wenn man nicht gerade erst aus der Höhle gekrochen ist …

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Alles Gewöhnungssache

Martina am 2. September 2020

Es gibt da so ein paar wenige (obwohl sie permanent behaupten, viele und/oder gar „wir“ zu sein), die sehen im tragen eines Mundnasenschutzes einen Eingriff, in ihre Freiheit, in die Grundrechte, in whatever.
Am liebsten sind mir diejenigen, die Kinder nach vorne schieben, über Kindesmisshandlung zetern und ihre Brut anschliessend auf Demos schleifen, um sich mitten ins Getümmel zu stürzen.
Diese Kinder tun mir mehr leid, als solche, die (oft sogar freiwillig) ein Läppchen vor Mund und Nase tragen, weil sie gerne ihre Freunde und Freundinnen schützen wollen.

Leute, wenn ihr das Mittelalter zurück haben wollt, wandert aus, gründet auf einer einsamen Insel euren eigenen Staat, lebt, wie ihr wollt, aber geht mir nicht mit eurem Mist auf den Sack.
Eure Meinung ist nicht massgebend, da ihr in der Minderheit seid, ergo habt ihr euch der Mehrheit unterzuordnen. Oder zu gehen.
Laut herumzukrakelen, andere zu beschimpfen, andere Meinungen niederzubrüllen oder anderen eure (abstrusen) Vorstellungen aufzwingen zu wollen, ist grosse Kinderkacke.

Zurück zur Maske, an der sich alle aufreiben: sie schützt, also setzt sie auf, wenn ihr euch in geschlossene Räume begebt, die nicht zu eurer Wohnung gehören. Das ist eine minimale Einschränkung, die zeitlich begrenzt ist, aber viel bewirkt.
Seit Mai trage ich jetzt regelmässig Maske (mit FFP2-Filter inwzischen), z.B. beim einkaufen, und habe mich schon so daran gewöhnt, dass ich sie gar nicht mehr merke.
Wenn man keinen Sport damit betreiben muss – obwohl man sich bestimmt auch daran gewöhnen könnte, es gibt genug Sportler, die z.B. in Höhenluft trainieren, um effektiver fit zu werden – ist das überhaupt kein Problem.
Also hört auf zu jammern und tut lieber was für die grosse Gemeinschaft, als euer unsägliches „Ich Ich Ich“ zu skandieren.

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Schande über die Bande

Martina am 3. August 2020

Das vergangene Wochenende bzw. die Berichterstattung liess mich quasi in einem dauerhaften Zustand des „was geht denn hier ab?“ zurück.
Normalerweise versuche ich, für alle Verhaltensweisen irgendwie nachvollziehbare Gründe zu finden, aber was diese Demonstrierenden in Berlin abgezogen haben, entzieht sich jedes Versuches.
Leben in einer Parallelwelt ist noch die freundlichste Umschreibung, die ich dafür finde.
Ob es mangelnde Intelligenz ist, die diese Leute dazu treibt, alle gebotene Vorsicht, Rücksicht, Einsicht und überhaupt alle -sichten fallen zu lassen?

Auf jeden Fall ist es eine grobe Verantwortungslosigkeit, und wenn ich dann noch lesen muss, dass angeblich für Freiheit Demonstrierende andere Menschen am Rande der Demo bedrängen, beschimpfen, tätlich angreifen und zwingen wollen, ihren Mundnasenschutz abzunehmen, dann hört es echt auf.

Eure verfickte Freiheit soll mehr wiegen als die Freiheit anderer?
Ihr wettert gegen den Lockdown, habt Angst um eure Pfründe, werdet aber den nächsten Lockdown mit Sicherheit mit verursachen? Damit es uns allen so richtig schlecht geht, oder was ist das Ziel?
Ihr leugnet das Virusgeschehen und nehmt billigend in Kauf, dass andere wegen eures Verhaltens krank werden, vielleicht lebenslang leiden und evt. sogar sterben? Sagt mal, habt ihr völlig den Verstand verloren?

Die anderen sollen euren Bockmist ausbaden, weil ihr nicht für 5 Minuten an Konsequenzen denkt, die euer Handeln haben könnte? Wenn ihr 12 wärt, in der Pubertät stecktet und damit unter chemischem Ungleichgewicht im Hirn leiden würdet, dann vielleicht, aber ihr wollt erwachsen sein, gell? Dann verhaltet euch wie Erwachsene, wie verantwortungsbewusste Erwachsene, nicht wie nörgelnde Kleinkinder.
Schande über euch und euresgleichen. Die Verachtung, die ihr für andere Lebewesen habt, möge zu euch zurückkommen.

Ehrlich, wer sich wegen eines Stück Stoffs vor dem Gesicht in seiner Freiheit bedroht fühlt, der hat echt einen an der Waffel. Rücksicht, die Bedeutung dieses Wortes habt ihr nicht begriffen, fürchte ich.

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Automatische Werbung

Martina am 3. Juni 2020

Uff, jetzt habe ich mal die automatische und angeblich optimierte Werbeanzeigengestaltung von Google ausprobiert, aber ich befürchte, das muss ich ganz schnell wieder abschalten.

1. Obwohl ich die Anzahl inzwischen auf das absolute Minimum reduziert habe (leider ist das nur ein nichtssagender Slider, wieviele Anzeigen die Position des Sliders tatsächlich bedeuten, ist nicht herauszufinden, vielleicht ist es auch nur ein spielerischer Gag, der gar keinen Einfluss hat), erscheinen auf der Blogseite immer 7 Werbeblöcke.

2. Die Werbeblöcke erscheinen mitten im Post, haben aber mit dem Inhalt desselben überhaupt nichts zu tun.
Oder habe ich jemals irgendwo irgendwas über Ohrenschmalz geschrieben? Ernsthaft, Ohrenschmalz? Versehen mit einem wunderbaren äh ekelhaften Bild, das ein Riesenohr zeigt, aus dem just ein riesiger, gelber Wurm Ohrenschmalz gezogen wurde?

Ich werde das wieder abschalten, was zu ekelig ist, ist zu ekelig.

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Lockerungsübungen

Martina am 11. Mai 2020

Wir haben uns am vergangenen Wochenende auch gelockert, allerdings waren wir, soweit es geht, vorbereitet: die Gesichtsvermummung mit auswechselbarem Filter war eingetroffen, zusätzlich hatte ich noch Einmalhandschuhe für uns gekauft.

Am Donnerstag ging es probehalber zum Optiker, eine neue Brille für den Stiefvater musste her. Wir sassen im Auto und suchten den Brillenausweis, darüber vergass der Stiefvater die Maske, auf halbem Weg zum Geschäft hiess es also umkehren, Maske holen und über die Ohren pfriemeln, neben Hörgerät und Brille ist da nur noch erstaunlich wenig Platz für die Schlaufen.
Im Geschäft lief es gesittet ab, wir waren die einzigen Kunden – hatten natürlich ordnungsgemäss einen Termin ausgemacht, desinfizierten sofort die Hände und behielten brav das Läppchen vorm Mund.
Die Optikerin musste dann aber doch im Gesicht rumfummeln (sie trug keine Handschuhe), als sie neben dem Sitz der Probebrille auch den des Hörgerätes korrigierte.

Am Samstag stand erst der Wechsel Winter- zu Sommerreifen am stiefväterlichen Auto an, Maske auf war diesmal kein Problem, es ging auch relativ schnell. Bezahlt wurde mit Karte, das tippen der Geheimzahl auf dem Display war diesmal der Knackpunkt, wir hatten die mitgenommenen Handschuhe noch nicht übergestreift.
Die gab es dann zum einkaufen im nahegelegenen Kaufpark. Desinfektion von irgendwas, was dutzende von Leuten vorher begrabbelt hatten, war nämlich Fehlanzeige. Ausserdem: hier den Abstand einzuhalten, obwohl es die allerwichtigste Regel im Kampf gegen die Ansteckungsgefahr ist, war wie immer von nicht leicht bis unmöglich. Ich hätte manchen Deppen echt in den Hintern treten können, wenn mein Bein lang genug gewesen wäre. So blieb mir nur, erstens den Stiefvater immer wieder zu ermahnen (es war schliesslich sein erster „Ausgang“ seit mehr als sieben Wochen) und selbst auf Abstand zu achten, böse Blicke halfen leider nicht. Das einkaufen dauerte etwas länger und war sehr anstrengend.
Im Kaufpark selbst wuselten die Leute später ohne Sinn und Verstand umeinander, die Eisdiele hatte ihren Verkauf eröffnet und so sah ich Senioren, die selig ihr Eis schleckend durch die Menge schlenderten, Maske an einem Öhrchen baumelnd …
Ich war ehrlich froh, als wir diesen Hort der Unvernunft verlassen konnten. Das mache ich so schnell nicht wieder, fühlte mich hinterher total erschöpft davon, auf alles ein Auge haben zu müssen, eins auf uns, eins auf die depperten Mitmenschen.

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Mundschutz verführt

Martina am 23. April 2020

Ab nächsten Montag soll auch bei uns in Niedersachsen eine landesweite Verpflichtung zum tragen von Mundschutz im ÖPNV und Geschäften etc. bestehen.
Wer bis dahin noch nichts vernünftiges hat, darf sich auch einen Schal umhängen.
Ich pruste derweil und werde den bösen Blick verfeinern, der meine Mitmenschen zu ausreichendem Abstand anhalten soll.
Meiner Erfahrung nach hält sich kein Schwein (womit ich durchaus die männlichen Exemplare hervorheben möchte) mehr an irgendwelche Abstandsregeln, wenn es sich dank Mundschutz in trügerischer Sicherheit wiegt.
Erst heute morgen beim einkaufen erlebt: da drückt sich der junge Mann kackfrech mit wenigen Zentimetern Abstand im Gang an mir vorbei, obwohl es zwei Schritte weiter einen anderen Gang zum ausweichen gegeben hätte. Aber er hatte ja einen Mundschutz.
Drauf gesch…sen, um es mal deutlich zu formulieren.

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Kriminelle Fantasie

Martina am 26. März 2020

Offensichtlich geht den Kriminellen dieser Welt der Arsch ebenfalls auf Grundeis, seit die Leute zu Hause bleiben und man nicht mehr so einfach einbrechen kann.
Sie suchen nach neuen Wegen. Da ist es dann plötzlich das Gesundheitsamt, das angeblich an der Haustür klingelt. Oder der Desinfektionsdienst.
Ich frage mich, wann die ersten auf die Idee kommen, sich als Einkaufshilfe anzubieten, und vor dem Einkauf – der natürlich nie stattfinden wird – schon einmal das Geld kassieren wollen.
Oder man verlegt sich aufs digitale, klaut Mundschutz und Desinfektionsmittel und versucht, dieses teuer auf Onlineplattformen zu verscherbeln.
Mancher gibt sich gar nicht erst die Mühe, irgendwas zu klauen, sondern belebt einfach den ein oder anderen Fakeshop und bietet alles an, ohne es jemals ausliefern zu können.

Mein Tipp: die Tür gar nicht erst aufmachen, es sei denn, der- oder diejenige kennt ihr persönlich und/oder ihr habt zuvor explizit etwas telefonisch bei einem Lieferdienst o.ä. beauftragt. Selbst der Post muss niemand mehr die Tür öffnen, die Empfangsbestätigung läuft jetzt quasi automatisch.

Ganz schlaue kommen auf die Idee, jetzt das eigene Business bis zur drohenden Pleite runterzufahren, um staatliche Soforthilfe in Anspruch nehmen zu können, obwohl sie das gar nicht nötig haben. Besonders ihr solltet euch in Grund und Boden schämen. Man sollte euch anschliessend regelmässig zu Sozialdienst verpflichten, damit ihr mal wisst, wie das ist, für andere da zu sein, anstatt der eigenen, unmässigen Gier zu frönen.
Solche „Individuen“ habe ich echt besonders gefressen.

Hier im Büro werden wir inzwischen wieder vermehrt mit Gewinnspielhotlines beglückt. Oder der Windows-Support ruft an. Soviele Telefonnummern kann ich gar nicht mehr bei der Bundesnetzagentur melden, da wäre ich den ganzen Tag beschäftigt.

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Büro, Büro

Martina am 24. März 2020

Da ich sowieso fast immer allein im Büro arbeite, muss ich nichts ins Home Office verlegen – was angesichts der Papiermassen, auf die ich täglich zugreifen muss, eh nicht ginge. Aber ich bin hier safe, habe keinen Publikumsverkehr und kann daher weder angesteckt werden noch andere anstecken. Ausser, wenn ich zum einkaufen gehen muss, siehe letztes Posting …

Anyway, es fühlt sich seltsam an, auf dem Weg ins Büro kaum Leute auf der Strasse zu sehen, und an geschlossenen Läden vorbeizufahren. Die paar Schritte vom Parkplatz zum Büro komme ich an einem Friseur, einem Kosmetikstudio und einem Gardinengeschäft vorbei. Derzeit natürlich alle geschlossen.

Das fühlt sich so an, als würde ich sonntags arbeiten gehen. Und irritiert mich so sehr, dass ich mehrfach auf den Kalender gucken muss, um festzustellen zu können, welchen Wochentag wir haben, und ob es nicht doch Sonntag ist.

Ich schätze, manche Home OfficerInnen haben das Problem ebenfalls. Anders kann ich es mir nicht erklären, wenn ich am Wochenende tatsächlich von Mietern wegen Nichtigkeiten angerufen werde.
Liebe Mieter, ausser wenn das Haus brennt oder unter Wasser steht – ruft mich nur während der Arbeitszeiten im Büro an, ich bin da.

BTW, seltsam, um nicht zu sagen absurd, mutet das Ansinnen mancher an, man müsste in Zeiten einer Pandemie das Treppenhaus desinfizieren. Leute, schaltet euren Verstand ein, Desinfektionsmittel wird in den Kliniken und Co. gebraucht, nicht in eurem – mit Verlaub – verfickten Treppenhaus … Wascht euch gefälligst die Hände, oder schmiert Wodka auf den Handlauf, wenn ihr den schon unbedingt anfassen müsst.
Und wenn die Reinigungsfirma tatsächlich noch über Desinfektionsmittel verfügen sollte, wird sie das hoffentlich den Krankenhäusern zur Verfügung stellen, die derzeit von „Menschen“ beklaut werden.
Boah, ey …

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Realsatire Entpapierifizierung

Martina am 10. Dezember 2019

Die christlich-demokratischen Us twittern über ihren Adventskalenderbeitrag des Tages: „Wir machen Schluss mit dem Papierwahnsinn …“
Ich kopfschüttele mich und muss unwillkürlich an den Bon-Wahnsinn* denken, den man sich im Zuge der Digitalisierung und des Bürokratieabbaus ausgedacht hat.
Das ist doch Realsatire, oder?

*Ab Januar 2020 an gilt eine „Beleg-Ausgabepflicht“: für jeden Einkauf muss ein Bon erzeugt werden, egal, ob ihn der Kunde will oder nicht, egal, ob es sich um Centbeträge handelt; angeblich will man damit der Steuerhinterziehung beikommen.

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Fake-Posts

Martina am 13. August 2019

Über Manipulation wurden wir schon in der Schule aufgeklärt – in meinem Fall war das vor langer Zeit, dennoch erinnere ich mich daran. Manipulation im Internet ist ebenfalls nichts neues, das fängt schon ganz harmlos mit der Werbung an, und das hört nicht harmlos mit den „Botschaften“ auf, die sich Menschenhasser ausdenken, weil sie sich (mMn) daran aufgeilen, wenn andere ihnen bewusst oder unbewusst hinterhersabbern, weil sie die Meinung vertreten, die sie zumindest heimlich auch schon immer gehegt haben.

Selbstkritik oder gar Reflexion kommt leider nicht mehr so häufig vor, daher mutet für mich der Rat eines Politikberaters, den ich gerade online in einem Artikel las, man solle besonders die Posts kritisch hinterfragen, die das eigene Weltbild bestätigen, etwas naiv an.

Ich behaupte mal, dass sich niemand die Mühe machen wird, vor allem dann nicht, wenn das eigene Weltbild bestätigt wird, denn das kann ja nicht so schlecht sein, wird sich jede/r sagen.
Die anderen haben schlicht und einfach Angst, plötzlich selbst im Fokus von Hass und Häme zu stehen.

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