Archiv für die Kategorie 'In eigener Sache'

Probieren geht über bezahlen

Martina am 2. August 2018

Ich schrieb es schon: seitdem ich ein einziges Mal einen Produkttest über Instagram veröffentlicht habe, dient man mir laufend Produktproben an, die allerdings alle feinsäuberlich im SPAM-Ordner aufgebahrt werden.
Dort schaue ich nur rein, wenn ich den Haufen endgültig löschen möchte, und mich schaudert jedesmal, wenn wieder dutzende künstliche Fleischwurstofferten über den Bildschirm wabern.
Mit dem Eis-Probierpaket heute hätten sie mich aber beinahe gehabt, ich war soooo nah dran, da passte quasi kein Mausklick mehr zwischen meinen Sabber und die „ich-spionier-dich-mit-fiesen-Mitteln-aus“-Mail.
Bis ich dann auf der schreibtischlichen Schweissspur ausgerutscht bin. Dann war der Scheixx doch weg.
Und ich trinke weiterhin demütig mein gekühltes, mit Zitronenscheiben aromatisiertes Leitungswasser …

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Es stinkt …

Martina am 31. Juli 2018

Mir stinkt’s. Nicht nur die Hitze und der daraus resultierende Schweiss machen empfindlichen Nasen derzeit zu schaffen.
Ich wohne auf dem Dorf, das hat einerseits sein gutes, nämlich dass man abgesehen von etwas Vogelgezwitscher und gelegentlichem empörten Kläffen des Nachbarhundes akustisch weitgehend unbehelligt bei offenem Fenster schlafen könnte.
(Wobei mir einfällt, dass ich lange keine Grillen mehr gehört habe, obwohl gestern eine vor der Terrassentür sass, es gibt sie also durchaus noch, aber vielleicht ist ihnen auch zu heiss. Oder mein Gehör hat nachgelassen.)
Das Dorfleben, sofern es sich um ein echtes Dorf handelt, mit Bauern und so, und nicht so eine Trabantenschlafstatt, hat aber auch Schattenseiten, und zwar olfaktorische. Grad die letzten zwei Nächte musste ich tatsächlich mitten in der Nacht aufstehen und die Fenster wieder verschliessen, weil ich wegen der Geruchsbelästigung nicht mehr schlafen konnte. Geruchsbelästigung durch die dörfliche Güllegrube.
Nun bin ich bäuerlich nicht so beleckt, dass ich behaupten könnte, das müsse so sein, aber es deucht mich, dass der Bauer die letzten Nächte aufgrund der Hitze seine Güllegrube weit geöffnet hat, damit sie sich abkühle, oder so ähnlich. Die Gase entwichen ungehindert und überzogen wahrscheinlich das ganze Dorf. Ganz ungefährlich ist das meiner Meinung nach nicht, besonders für die direkten Nachbarn. Wenn das schon bei unserem etwas erhöhten Standort am Rande des Dorfes so stinkt, dass ich Kopfschmerzen davon habe und nicht mehr schlafen kann, dann ist das näher dran bestimmt umso ärger.

Was bin ich also froh, dass ich der nächtlichen Schwüle tagsüber in die Stadt entkommen kann, um dort von der täglichen Schwüle im Büro empfangen zu werden. Das liegt daran, dass hier nachts auch nicht gelüftet werden kann (es ist ja keiner da), und morgens sofort der Zigarettenqualm von nebenan und die Autoabgase von der Strasse hereinpreschen, als hätten sie darauf gewartet, dass man das Fenster öffnet.

Irgendwie stinkt’s halt immer.

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Schneller, höher, weiter

Martina am 10. Juli 2018

Kennt ihr diesen Selbstoptimierungswahn? Das letzte Gramm Fett muss weg vom Körper, Tattoos müssen imaginäre Makel überdecken, Botox jedes natürlich Lächeln im Keim ersticken, die Karriere straight up to the air verlaufen. Und ich mitten drin.
Äh, nein, der Zug ist abgefahren. 😉
Aber ich versuche, in meinem bescheidenen Rahmen, schon ein bisschen hier und da zu optimieren. Aktuell mache ich einen Online-Kurs zum Thema High-Performance-Speed-Reading, das ist schnelles Lesen bei vollem Textverständnis.
Gestern habe ich den ersten Test gemacht, meine Netto-Lesegeschwindigkeit lag bei 186 Wörtern pro Minute. Nicht besonders gut, aber auch nicht ganz schlecht. Am Ende des Kurses, und mit entsprechender Übung, soll der 2-3 fache Wert herauskommen. 400 Worte pro Minute wären schon nicht schlecht.
Apropos Geschwindigkeit, der Kursleiter kann vielleicht schnell lesen, aber an einer etwas flüssigeren Redeweise muss er schon noch arbeiten. Mitunter stockt er mitten im Satz und wartet sekundenlang, als müsste er Gedanken sortieren, um dann unvermutet weiterzureden.

Schneller reden ist also auch so ein Optimierungsding, mal schauen, ob es einen Kurs gibt, damit ich meinen Kurs endlich fertig bekomme. 😉
Da laufe ich derzeit leider wieder in die Perfektionismusfalle, das fällt mir auch bei meinen Probepodcasts auf, nur ein falsches Wort, ein Stotterer, schon muss ich die ganze Episode verwerfen. Mühsam gewöhne ich mir gerade an, stattdessen einfach eine kleine Pause zu lassen, den Satz neu anzufangen, und das akustische Ärgernis anschliessend auszuschneiden.
Wenn man dann fertig ist mit schneller reden, könnte man nahtlos zu schneller hören üben übergehen. Viele Online-Kurse bieten die Möglichkeit, das Video mit erhöhter Geschwindigkeit ablaufen zu lassen. Ob das wohl so wie beim Spead Reading läuft? Also Spead Hearing? Gibt’s da schon einen Kurs?

Spead Writing wäre das nächste, was mir an Optimierung des Workflows einfiele. Wenn die Diktatapps, die ich bisher getestet habe, das mitmachen könnten, wäre viel Schreibarbeit im Nu erledigt. Leider muss man langsam und deutlich sprechen sowie an Satzzeichen und Formatierungen denken, das behindert den Gedankenfluss erheblich.

Apropos Gedanken: ich wünsche mir eine App, die meine Gedanken aufnimmt und automatisch verarbeitet, also entweder niederschreibt oder als Audiofile zur Verfügung stellt. Wenn dann noch die Visualisierungen als Video dazu kämen – perfekt!

Um von diesem ganzen Trip wieder runterzukommen, werde ich irgendwann einen Kurs anbieten, Thema: Die Schönheit des Unperfekten.
Ich glaube, da besteht Bedarf. 😉

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Es lebe das Buch

Martina am 6. Juni 2018

Das grosse Aufräumen geht weiter. Ich habe zwar nicht das Internet gelöscht (obwohl man sich andernorts sehr bemüht, das in die Wege zu leiten, halte ich dies doch für zu drastisch 😉 ), aber hier in der Sidebar den ein oder anderen externen Link zu Diensten, die schon vorher gelöscht wurden.

Und das alte Archiv ist nun ebenfalls Geschichte. Das Wyberlog, einst mit einem kleinen Set an PHP-Scripts aka Greymatter umgesetzt, existiert(e) nämlich schon seit Oktober 2002. Geschrieben in quasi uraltem PHP wurden für die Jahre 2002 bis 2008, als ich zu WordPress wechselte, seit einiger Zeit aber nur noch unformatierter Inhalt ausgegeben. Nicht schön anzusehen, kaum vernünftig zu lesen. Und sowieso uralt. Konnte weg.
Natürlich habe ich das ganze aus nostalgischen Gründen – Tagebücher schmeisst man schliesslich auch nicht weg – auf Festplatte(n) gesichert. Vielleicht mache ich ja mal ein Buch draus. Darin gibt es keine anklickbaren Links und Kommentare/IP-Adressen/Namen und Orte werden vorher von mir gefälscht, äh gelöscht, also gar nicht erst gedruckt. Wer will schon Interaktion mit Lesern. Hanebüchener Social Media Mist, das setzt sich eh nicht durch.

Ich bin aber auch akustisch ein internettes Urgestein, behaupte ich jetzt mal. Schon 2005 veröffentlichte ich „Podcasts“ der besonderen Art: ich weiss nicht, ob ihr diese im ruhigen Ambiente gemachten Audioaufnahmen von Alltagssituationen kennt, in denen z.B. nur geflüstert wird? Sowas ähnliches habe ich ja schon damals produziert, z.B. das schmieren eines Brotes. Oder das öffnen eines Glückskekses mit anschliessendem Vorlesen des Textes.
Später bin ich dazu übergegangen, aller Welt jeden Tag ein anderes akustisches „Hallo“ zuzuwerfen. Das kann man jetzt nicht mehr hören, denn auch diesen „Podcast“-Channel habe ich soeben pulverisiert. Ich möchte niemandem mehr „Hallo“ sagen. Mancher könnte sich davon unangemessen angesprochen fühlen. 😉
Einer künstlerischen Aufarbeitung steht das aber nicht im Wege, irgendwann werde ich eine hörbare Collage aus den besten „Hallos“ zusammenschneiden. Weil, künstlerisch darf man sich ja wohl noch ausdrücken. Hoffe ich.
Oder ich drucke das ebenfalls aus. Ein bisschen Brotpapier- und Glückskeksgeknister und viele Hallos. Wird bestimmt ein Bestseller.

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Lean blogging?

Martina am 4. Juni 2018

Ich bin ja (auch) immer noch mit der Umsetzung der DSGVO-Geschichte zugange.
Erst habe ich die Blogs alle auf die neueste Version angehoben. Dann gesichert. Dann plattgemacht. 😉
Also nicht alle, ungefähr die Hälfte habe ich behalten, so wie dieses hier, das Taschenblog und mein Media-3D-Portfolio-Dingskratzdistelbums.
Die anderen wurden in einen Parkplatz überführt, weil ich dort entweder nie über den ersten Artikel hinausgekommen bin, oder der letzte Beitrag schon einige Jahre her ist und ich – speziell beim Hausverwaltungsblog – mir keine Watschen einfangen wollte, weil man da irgendwas aus irgendwas rückschliessen hätte können.
Soweit so gut. Ballast loswerden ist schliesslich ein netter Nebeneffekt.

Auch die Datenschutzerklärung auf den verbliebenen 3 Blogs ist endlich auf den aktuellen Stand gebracht worden. Nun ist sie (wesentlich, viel, ganz furchtbar viel) länger als meine Navigationsspalte, sogar als die Spalte in dem Blog, in dem Links auf jedes Monatsarchiv gelistet sind. Da muss ich noch ein paar Jährchen bloggen, bis ich das einhole, fürchte ich.

Wobei ich gerade bei diesem Blog auch mal wieder die Blogrolle durchforstet habe, um tote Links aufzuspüren. Ach, wenn sie doch nur tot gewesen wären! Ein-zwei Links führten leider zu P*rn*scheixx.
Da ich mir nicht sicher bin, dass nicht auch ausserhalb der Navi in einzelnen Posts Links zu Seiten vorhanden sind, die aufgegeben wurden und nun zu schweinischem Inhalt führen – bei einem Blog, das ich seit fast 12 Jahren betreibe, ist dieser Gedanke nicht ganz abwegig -, überlege ich nun wirklich ernsthaft, wie sich das Problem möglichst elegant lösen liesse:
1. Ich könnte alle alten Artikel löschen oder auf privat setzen. Was u.U. verheerende Folgen für meine nicht vorhandene Reputation in Googles Suchmaschinchen hätte.
2. Ich setze ein Plugin ein, das jeden anklickbaren URL in reinen Text umwandelt. (Und forste anschliessend nach den paar bezahlten Links, die ich wieder umwandeln muss.) Keine Ahnung, ob es ein solchernes Plugin überhaupt gibt. <– Wenn nicht, könnte das mal jemand schreiben? Bitte?

Und für die Zukunft, da man ja auch die IP-Adressen von Kommentaren und Besuchern und überhaupt gar nix mehr gefahrlos aufheben darf: vielleicht sollte ich das lean blogging Konzept einführen. Nach dem Motto: nichts ist so alt wie der Post von gestern, erhalten diese einen Zeitstempel, der sie nach einer gewissen Zeit ins nicht-sichtbare Archiv überführt. Oder auch in den Orkus.
Hmm, mal schauen, die Plugins, die ich dafür bisher gesehen habe, sind teilweise doch recht alt und haben seit Monaten/Jahren kein Update mehr erhalten.

Ach, was könnte ich diese notgeilen SPAMmer allesamt in den Allerwertesten treten, die einem das bloggen so richtig vermiesen …

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Die Hormone

Martina am 6. Januar 2017

Schafft euch bloss niemals Wechseljahre an. :alien:
Zuerst habe ich gedacht, cool, keine Bauchkrämpfe mehr, keine Migräne 2mal im Monat für jeweils 2 Tage, da stecke ich die paar Hitzewallungen locker weg.
Habe ich ja auch.

Dann verschlimmerte sich das nächtliche einschlafen der Hände (im Winter) und wuchs sich zu einem karpitalen Karpaltunnelsyndrom aus. Dank regelmässiger, nächtlicher Beschienung beider Hände (man gewöhnt sich dran *seufz*), der regelmässigen Einnahme von Schwefel bzw. MSM und eincremens mit MSM-Gel und zuletzt künstlicher Zugabe von Vitamin B lassen sich momentan wenigstens die Schmerzen in Schach halten. Vor einer OP schrecke ich noch ein bisschen zurück, obwohl mir mit der Hand schreiben zunehmend schwer fällt – ich kann den Stift einfach nicht mehr richtig halten.

Als kleine Zugabe laboriere ich offensichtlich gerade an einer Blasenentzündung herum. Das wäre das zweite Mal in meinem Leben, ich musste erstmal nach den Symptomen forschen, um das richtig zuordnen zu können. Und was lese ich da als mögliche Ursache? Hormonumstellung/Wechseljahre … *grmpfuckstehichjagarnichtdrauf*

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Vorsätze

Martina am 3. Januar 2017

Ich bin spät dran mit den neuen Vorsätzen, schon der 3. Januar. Der Vorteil daran ist aber, dass ich bis jetzt noch an keinem Vorsatz fürs neue Jahr gescheitert bin. :biggrin:

Was ich mir so vornehme:
– Mehr Sport – haha, das kommt einem bekannt vor, nicht?
Also, ich möchte meine tägliche Routine mit Rebounder am morgen und zweimal Gym in der Woche beibehalten, zusätzlich aber an den Gym-freien Tagen wieder mit Freeletics Bodyweight und Gym beginnen, da ich mir die beiden Coaches Ende letzten Jahres im Sale gekauft habe.

– Jeden Tag eine Videolektion absolvieren.
Ich habe inzwischen einige Videokurse zu (Spiele-) Programmierung und Coden auf der Festplatte liegen, ausserdem möchte ich mich endlich tiefer in Marvelous Designer, ZBrush und Co. eingraben, um dieses Jahr ein paar 3D-Produkte auf den Markt zu bringen. Jeden Tag eine halbe Stunde lernen sollte drin sein.

– Dazu gehört auch, jeden Tag ein bisschen kreativ zu sein.
Das kann man sich nämlich angewöhnen, mit Grafik- und 3D-Software spielen, Bilder erstellen, und irgendwann sprudeln auch die Ideen für neue Produkte. Hoffe ich. 😉

– Den Klassiker nicht zu vergessen: 10 kg abnehmen. 😆
Ernsthaft, um die (Vor-) Weihnachtszeit herum habe ich ein bisschen zugenommen, das muss wieder weg, und es bedeutet ganz konkret drei Dinge:
Erstens Alternate Day Fasting (an 2 Tagen in der Woche gibt es nur 500 kcal, ich will es nicht gleich übertreiben), evt. kombiniert mit intermittierendem Fasten an den übrigen Tagen (d.h. 16 Stunden fasten und nur innerhalb von 8 Stunden die Mahlzeiten einnehmen).
Zweitens wieder den grünen Smoothie als eine Hauptmahlzeit einzuführen, d.h. wegen der Fastengeschichte wird es ihn wohl mittags geben.
Und drittens wird wieder auf Zucker verzichtet, das war einfach viel zu viel Süsskram um Weihnachten herum.
Meine Leberwerte sind beim letzten Check leicht erhöht gewesen, da der Ultraschall jedoch nichts ergeben hat und ich weder Alkohol trinke noch Medikamente nehme, die den Leberwert beeinflussen könnten, vermute ich, dass es an der bösen Ernährung lag. Meine Leber wird sich dank fasten und Zuckerverzicht hoffentlich schnell wieder beruhigen.

Ich glaube, das reicht auch vollkommen an guten Vorsätzen. Sonntag ist übrigens Ruhetag, einen Tag in der Woche darf in Massen gecheatet werden. 🙂

Und ihr so?

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Ärzte-Odyssee

Martina am 8. April 2016

Früher habe ich mich immer gewundert, warum manche Menschen in meiner Umgebung so oft Arzttermine haben. Man (also ich) geht ja nur zum Arzt, wenn man krank ist.
Dann kamen die Vorsorgeuntersuchungen, Hausarzt, Frauenarzt, Hautarzt , Zahnarzt, Augenarzt, die übliche Palette eben.

Diese Woche wünsche ich mir beinahe, ich wäre gar nicht erst zum Check Up beim Hausarzt gegangen. Aber es half ja nichts, Schmerzen im Ellenbogen, seit einigen Tagen Schmerzen in beiden Daumen = krank = checken lassen.
Und nun darf ich weitere Ärzte aufsuchen, Kardiologe für „mal wieder“ Belastungs-EKG machen lassen (ich hoffe, dass wenigstens das dank regelmässigen Sports gut ausfällt 😉 ), dann Neurologe wegen Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom, ausserdem noch Hautarzt wegen der Leberflecken (ich war dieses Jahr noch nicht) und seit gestern, nachdem die Ergebnisse des Bluttests vorhanden sind, auch noch Internist wegen Rheumafaktor in eben diesem Bluttest. :shocked:
Ich bin dann mal weg – auf Wanderung zu ungefähr einem halben Dutzend verschiedenen Ärzten …

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Kälteeinbruch

Martina am 18. Januar 2016

Weia, war das plötzlich eisig am Wochenende. Gestern morgen schon, beim Schneeschippen, viel war’s eigentlich nicht, froren mir fast die Finger an der Schaufel fest, trotz Handschuhen.
Und heute morgen das gleiche, es gab zwar nur wenigen, pulverigen Schnee in der Einfahrt zu fegen, und es war auch windstill, aber trotzdem knackig kalt.
Als ich dann das Auto freigeschaufelt hatte, das übers Wochenende (isolierenden) Schnee aufgenommen hatte, waren meine Finger so kalt gefroren, dass ich erstmal 5 Minuten im Auto sitzen musste, bevor ich überhaupt losfahren konnte. Meine Hände froren anschliessend am Lenkrad fest, so gut hat der Schnee dann doch nicht isoliert. 😉
Aber ich bin heil angekommen, inzwischen scheint die Sonne und die Finger funktionieren wieder wie gewünscht.

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Abkühlung tut not

Martina am 14. August 2015

Ich habe heute meine eigene Form der Abkühlung gefunden: erst das weisse Shirt mit Erdbeeren bekleckern (wichtig: von oben bis unten langkullern lassen, um möglichst viel Fläche zu erwischen), danach fluchend (wichtig: laut fluchend) in die Büroküche laufen, den Spülschwamm und irgendein Putzmittel schnappen, immer noch fluchend ins Bad stürzen, Shirt ausziehen (was allein schon für eine Abkühlung sorgt, ey, aber ich kann ja nicht ohne Shirt am Schreibtisch sitzen, und den ganzen Vormittag im kühl gekachelten Bad zu verbringen ist auch keine Option, also weiter im Text), Schwamm mit Putzmittel und Wasser tränken und drauflos rubbeln (okay, dabei wird mir erstmal warm, aber das geht vorbei).
Und rubbeln, und rubbeln, von oben bis unten (nur das Shirt bitte!), zwischendurch immer wieder anfeuchten (den Schwamm!) und weiterrubbeln. Dann gucken, und noch einmal fluchen, weil jetzt zwar die rosa Erdbeersprenkel verblasst sind, dafür jedoch der grüne Rubbelteil des Putzschwammes an dessen Stelle auf dem Shirt zu sehen ist. Also mit der rosa Putzschwammseite weiterrubbeln, bis, ja, bis nicht wieder rosa Flecken drauf zu sehen sind, sondern alles fröhlich durchfeuchtet ist (das Shirt, Leute, nur das Shirt!) und man so richtig ins schwitzen kam.
Noch einmal fröhlich geflucht, das feuchte (und nun durchsichtige Shirt, das heisst, wenn ich es recht überlege, könnte ich es auch gleich auslassen, aber nein, das geht nicht, siehe oben) Shirt überziehen und (jetzt kommt der beste Teil überhaupt!) zum trocknen vor den Ventilator stellen.
Yeah!
Jetzt hat das Shirt zwar weiterhin rosa Erdbeerfleckchen mit ein bisschen Grünspan, aber ich bin wieder frisch! Was will man mehr?

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