Kategorie: In eigener Sache

Mariendistel

Seit Februar nehme ich jeden Tag eine Kapsel Mariendistel zur Unterstützung der Verdauung. Die fehlende Gallenblase und eine nicht immer restriktive Ernährung machen es nötig, da der Gamma gt Leberwert letztes Mal deutlich erhöht war.
Zeitweise hatte ich mich zusammengerissen, was Menge des Essens und Süsskram anging, im Laufe des Jahres fielen ca. 8 kg von mir ab, ohne spezifisch Diät zu halten.
Neulich musste ich wieder zum Bluttest, die Arztpraxis meinte noch, wenn sie sich nicht melden, wäre alles in Ordnung. Drei Tage zuzüglich Wochenende hörte ich nichts, dann war es vorbei mit der Euphorie …
Immerhin ist der Wert nur noch leicht erhöht, d.h. die Mariendistel muss etwas gewirkt haben.
In drei Monaten darf ich wieder antreten, damit das bis dahin noch besser wird, habe ich mir einen Vorrat Mariendistel geordert, den ich eigentlich zu jeder Mahlzeit einnehmen will. Hat bisher noch nicht ganz geklappt, weil ich es immer vergesse, aber das wird schon. 😉

Auf Zack

Manchmal bin ich mit all den Softwarelizenzen, die per Abo, nicht per Abo, für 1 Jahr, für 2 Jahre, für … zu bezahlen sind, überfordert. Das ist so viel, dass ich den Überblick verliere. Wenn dann auch noch dazu kommt, dass ich das Abomodell gewechselt habe, weil ich z.B. aufgrund enes verstorbenen Familienmitgliedes keine Mehrfachlizenzen mehr brauche, das alte Abo aber nicht gekündigt habe, dann kann es sein, dass ich im August das alte Abo bezahlt habe, per Lastschrift, und im Oktober das neue Abo, per Rechnung.
Gestern habe ich es gemerkt. Ich liess mir eine Bestellübersicht zuschicken, kramte daraus die August-Rechnung, ging ins Paypalkonto, fischte dort nach der Oktober-Rechnung, schrieb den Zahlungsdienstleister an und bat um Erstattung.
Schon eine Stunde später bekam ich eine Nachricht, dass die Erstattung bis morgen auf dem Konto sei. Sie war sogar heute abend schon da.

Gar kein Vergleich zu dieser vermaledeiten Stromgeschichte, wo jede Seite was behauptet, was die andere abstreitet, Belege blieb man bisher aber von beiden Seiten schuldig, ebenso wie eine befriedigende Auskunft.
Und ich stehe als Lieferantin und Kundin dazwischen und darf zahlen, aber nicht kassieren …

Gefangen zwischen Hotlines

Diese Stromgeschichte geht mir auch echt auf die Nerven.
Vor 4 Monaten habe ich den Vertrag für die Photovoltaikanlage bzw. Stromversorgung gewechselt, ich zahle dem Stromanbieter für meinen Verbrauch und erhalte vom Netzbetreiber die Abschläge für die Einspeisung des Stroms. Sollte sie erhalten.
Nach einigen E-Mails, deren letzte bereits wieder 10 Tage unbeantwortet blieb, habe ich mich heute durchtelefoniert.

Vom Netzbetreiber habe ich zwei weitere Vertragsnummern und – zum ersten Mal überhaupt – eine Geschäftspartnernummer erhalten. Ich habe eine Vertragsnummer für den Messstellenbetrieb, eine für die Stromlieferung, eine für die Einspeisung.
Im Zuge des Informationsaustausches habe ich auch erfahren, dass ein Widerruf der Abtretung des Stromanbieters nicht vorliegt und die Einspeisevergütung weiter an ihn geht, der ja steif und fest behauptet hat, man hätte alles erledigt. Ob der Netzbetreiber geschlampt hat oder der Stromanbieter, kann ich nicht feststellen. Der Stromanbieter hätte aber wenigstens nachsehen können, ob ihm die Einspeisevergütung weiterhin gezahlt wird, dann hätte man sicher gemerkt, dass da was schiefgelaufen ist.
Abgesehen davon warte ich auch immer noch auf die Nachricht, warum der Netzbetreiber mir die Messstellengebühren abbucht, wo sie doch vom Stromanbieter bereits bezahlt wurde, sagte man mir ebenfalls vor 10 Tagen.

Wenigstens will die Netzbetreiber-Hotline-Dame das jetzt weiterleiten und man will mich bis Ende der Woche zurückrufen oder eine E-Mail schicken.
Sehr gespannt ich bin. Was das immer alles für Zeit und Geld kostet. Zum kotzen.

Die jährliche Impfung

Ich lasse mich impfen, mit allem, was empfohlen wird, und wann es empfohlen wird.
D.h. jedes Jahr gegen Grippe und Corona. Heute war es soweit, zuvor noch schnell etwas Blut abnehmen lassen, dann in jeden Arm eine Spritze.
Das Wochenende ist wahrscheinlich gegessen, ich fühle mich jetzt schon halb neben der Spur.

Anscheinend sah ich schon die ganze Zeit elend aus, denn kaum betrat ich die Praxis, eilte eine Sprechstundenhilfe herbei und fragte, ob es mir nicht gut geht.
Dabei waren es nur die inzwischen üblichen Druckgefühle im Kopf, die mich beim aufstehen erstmal schwindelig werden lassen.
Man hat mir die Spritzen auch erst nach Rücksprache mit der Hausärztin verabreicht.

Gegen diese komischen Schwindeldruckkreislaufgefühle nutze ich seit drei Tagen einen Nackenwärmer, gestern funktionierte es prächtig, heute schon nicht mehr so doll. Vielleicht muss ich 24/7 damit rumlaufen …

Werbepost

Überraschend lag heute ein Brief eines Unternehmens für Werbebedarf in der Post (ich winke mal rüber 👋🏻).
Für dieses kleine Blog. Anbei ein Kugelschreiber in meiner Lieblingsfarbe. Allerdings nicht ganz korrekt beschriftet, aber vielleicht passte der komplette Titel nicht drauf.
Da ich keine direkten Kundinnen habe, nur Leserinnen, die ich zu 99 Prozent nicht kenne, sind physische Werbegeschenke, die ich verteilen soll, leider für mich nicht geeignet.

Dennoch, falls mir andere Firmen ebenfalls etwas zukommen lassen wollen: meine Lieblingsfarben sind blau und altrosa, ich interessiere mich für Technik und Software aus dem Bereich 3D, Innenarchitektur, Möbeldesign, gesunde Ernährung und viel, viel mehr.
Man könnte mir also eine ganze Menge Interessantes zuschicken, ich werde das gerne testen und darüber schreiben. 😀

Sensorik

Vor vielen Jahren habe ich mal geraucht. Anlässlich einer bevorstehenden OP musste ich das rauchen einstellen, und nach der OP habe ich einfach weiter aufgehört.
Seitdem ist mein Geruchssinn wieder da, manchmal glaube ich, sogar besser als zuvor. Daran hat nicht einmal die Coronainfektion etwas geändert, die mich irgendwann doch erwischte.

Selbst unangenehme Gerüche wehen überdeutlich in die Nase.
Seitdem rieche ich eine Raucherin, die im Auto vorbeifährt.
Oder Schimmel. Also nicht, wenn er an mir vorbeigefahren wird. 😉
Sondern wie neulich, als ich eine Kühlschranktür öffnete und mir eine Wolke an Schimmelgeruch entgegenschlug. Die Dame, die für den Haushalt zuständig war, roch gar nichts. Nach etwas herumschnuppern war der Übeltäter aber schnell gefunden: ein angebrochener Joghurtbecher.

In einem früheren Leben wäre ich vielleicht eine berühmte Parfümeurin geworden. In meinem Alter reicht es nur noch als Schimmeldetektorin. 🥴

Möbelverkauf 9

Immer noch stehen einige Sachen bei Kleinanzeigen zum Verkauf, z.B. ein Medizinschränkchen.
Letzte Woche hatte sich jemand gemeldet, bis zu einer konkreten Verabredung am Freitag sind wir gekommen, dann meldete sich die Interessentin nicht mehr.

Gestern kam die nächste Anfrage, schnell kamen wir zu einem Übergabetermin, ich beschrieb abends noch den konkreten Ort, aber es kam keine Antwort mehr.
Ich nahm das Schränkchen dennoch mit in die Stadt, vielleicht meldet sich die Interessentin ja morgens noch. Nix.
Eine halbe Stunde vor dem verabredeten Termin fragte ich nach. Keine Antwort.
Zum Termin klemmte ich mir das Schränkchen unter den Arm und wartete ca. 5 Minuten auf eine Interessentin, die nicht erschien.

Nun ja, jetzt lasse ich das Schränkchen einfach im Büro und warte auf die nächste Interessentin. Irgendwann wird eine kommen, die nicht nur heisse Luft absondert. 😉

Überraschendes Testament

Heute lag ein Brief vom Amtsgericht in der Post, die damalige Lebensgefährtin meines Vaters ist vor kurzem verstorben.
Da die beiden relativ weit weg wohnten, fast 2 Stunden Fahrt mit dem Auto, haben sich Besuche auf wenige Male im Jahr beschränken müssen.
Nach dem Tod meines Vaters ist das noch weniger geworden. Zuerst ist meine Mutter sehr krank geworden, kurz nach deren Tod kam Corona, und als man sich davon ein wenig erholen konnte, wurde mein Stiefvater schwer krank. Besuche sind in dieser Zeit komplett eingeschlafen und wurden auch im letzten Jahr nicht wieder aufgenommen.
Heute also Post vom Amtsgericht. Mit Erstaunen erfuhr ich, dass die beiden ein Testament auf Gegenseitigkeit errichtet hatten und nach dem Tod des Letztlebenden die jeweiligen Kinder zu gleichen Teilen erben sollen. Jahre später haben sie diesen Erbvertrag allerdings wieder aufgehoben.

Wenn dieses Testament nach dem Tod meines Vaters eröffnet wurde, habe ich, die damals die Beerdigung und alle Erbschaftsangelegenheiten organisieren musste, weil sich sonst keiner darum kümmern wollte, davon nichts mitbekommen.
Warum ich diese Verträge jetzt bekomme und ob ich mal wieder ein Erbe ausschlagen muss, weiss ich nicht. Sicherheitshalber werde ich einen Termin bei der Notarin meines Vertrauens vereinbaren. Bei Erbschaftsangelegenheiten gibt es soviele Fallstricke …

Check

Früher durfte man ab einem gewissen Alter jährlich zum ärztlichen Check, heute glaube ich nur noch alle 2 oder 3 Jahre.

Jedenfalls, heute war es wieder soweit.
– Blutdruck im Idealbereich, so schön war er noch nie 😉
– EKG vollkommen in Ordnung
– Gewicht so lala
– ich bin geschrumpft und habe 1 cm Körpergrösse verloren

Die Ergebnisse vom Blutbild kommen natürlich noch.
Ausserdem habe ich Krankengymnastik verschrieben bekommen, und eine Überweisung zum Neurologen, irgendwas mit der HWS macht mir Probleme.

Zu guter Letzt, weil ich ja schon so alt bin ;), eröffnete die Hausärztin, dass sie für Hausbesuche nicht so weit aufs Land fährt und ich mir im Falle, dass es mir mal richtig schlecht geht, eine andere Praxis suchen müsste, die bei mir Hausbesuche macht.
Ich hoffe ja, dass das noch lange dauert.
Solange ich arbeiten gehe, bleibe ich bei der jetzigen Hausärztin, deren Praxis ist nämlich gegenüber vom Büro.

Krankenkassenwechsel

Viele Krankenkassen verschicken derzeit Briefe, in denen eine Erhöhung des Zusatzbeitrages ab Januar angekündigt wird.
So auch meine Krankenkasse. Die erste Erhöhung, die zum Juli dieses Jahres wirksam wurde, habe ich ja noch geschluckt. Die jetzt angekündigte Erhöhung habe ich jedoch zum Anlass genommen, nach einem kurzen Krankenkassenvergleich die Versicherung zu wechseln, hin zu einer günstigeren.
Die grundsätzlichen Leistungen sind sowieso alle gleich, ausserdem bin ich in einem Alter, in dem ich Check Ups und Vorsorge kostenlos bekomme, und auf Zusatzleistungen wie Homöopathie und solchen Zauber lege ich nicht so arg viel Wert.

Krankenkassenwechsel ging in diesem Fall – bisher jedenfalls – ganz einfach: online Formular ausfüllen und absenden, fertig.
Falls die neue Kasse noch irgendwas braucht, melden sie sich. Ansonsten kümmern sie sich um alles und zum Wechseltermin bekomme ich eine neue Karte. Das war‘s.

Das Sparpotential beträgt monatlich fast 30 €, das lohnt sich dann schon. Schade eigentlich, dass die Ersparnis durch Beitragserhöhungen von Pflegeversicherung und Co. gleich wieder aufgefressen wird.