Kategorie: Fitness und Food

Für euch getestet …

Cappuccino

Ich mache mir im Büro täglich einen Cappuccino. Früher gab es im Erdgeschoss eine kleine Bäckereifiliale, da bin ich morgens öfter vorbeigangen, habe (frisch gebackene!) Waffeln geholt und einen Cappuccino zum mitnehmen.
Damals noch mit Einwegbecher und im Prinzip auch recht teuer.
Die Bäckereifiliale ist schon lange geschlossen, womit sich für mich sowohl die leckeren Waffeln als auch das Getränk erledigt hatten.

Aber Cappuccino lässt sich natürlich auch ohne Müll einfach selbst herstellen, dazu braucht man nur eine Kaffeepadmaschine und einen Milchaufschäumer. Ich nutze diese beiden Maschinen seit vielen Jahren, für viel Cappuccino Trinkerinnen lohnt sich die Anschaffung allemal.

Kaffee kochen, Milch aufschäumen, Milch auf Kaffee kippen, voilà, Cappuccino.

Heute morgen kam ich auf die glorreiche Idee, in die Milch noch etwas frisch gemahlene Vanilleschote zu geben. Schmeckt doch bestimmt gut. Denkste.
Die Milch ist nicht mehr richtig aufgeschäumt, hat sofort nach dem eingiessen ihren Stand verloren, der Vanillegeschmack war viel zu penetrant.

Fazit: Cappuccino nur klassisch, ohne Schnickschnack wie Kakaopulver o.ä.

Testfresschen

Das geheimnisvolle Paket ist tatsächlich ein Lebensmittel aus einer Umfrage. Anhand des beiliegenden Briefes mit Produktbild erinnere ich mich auch an die Umfrage. Ich hatte mich kritisch zu einem Aspekt geäussert, umso überraschter bin ich, das Produkt jetzt für eine geschmackliche Bewertung zu erhalten.
Aber natürlich werde ich das Probefresschen genauso ehrlich beurteilen wie die Produktidee.
Man wird sehen, äh, schmecken. 😉

Spiel, Spass und Spannung

Ein Paket ward angekündigt. Erst hielt ich es für einen Phishingversuch, da ich kein Paket erwarte.
Dann habe ich mir den Link genauer angesehen, und er führte zur echten Sendungsverfolgungsseite, ich sollte mich auch nicht einloggen oder höchstpersönliche Daten preisgeben.

Ein Paket also, von dem ich nichts weiss. Aus Italien. 200 g.
Der Absender sagt mir nichts, der Absender sagt auch dem Internet nichts.

Vielleicht soll ich ein italienisches Fresschen testen? Ich erinnere mich nicht an die letzen Umfragen, aber da war das ein oder andere Lebensmittel dabei.

Laut Sendungsverfolgung soll das Überraschungspaket heute oder morgen geliefert werden.
Ich bin schon sososoooo gespannt.

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Okay, das Paket wurde angeblich erfolgreich zugestellt, als Lieferort steht in der Sendungsverfolgung allerdings ein Dorf auf der anderen Seite der Stadt.
Jetzt bin ich noch gespannter als zuvor.

Zu schade zum wegwerfen

Kennt ihr die App „Too good to go“?
Darüber können Geschäfte Lebensmittel aus nicht verkauften Beständen am Ende des Tages zu vergünstigten Preisen abgeben.
Heute habe ich die App zum zweiten Mal genutzt. Da die Abholzeiten abends sind, ich aber nicht Benzin verschwenden und abends noch einmal in die Stadt fahren will, kann ich nur ein Angebot im nächsten Dorf in Anspruch nehmen. Immmerhin ist das eine Biobackstube, bei der ich schon seit Jahren mein Brot und ab und zu auch Brötchen und Kuchen kaufe.

Heute abend bekam ich eine grosse, bis an den Rand gefüllte Brötchentüte überreicht. Inhalt ein Vollkornbrot, 2 Croissants, 2 Käsestangen, 1 Dänisches Brötchen und 7 gemischte Brötchen. Und das alles für 3 €. 😀

Der Besuch war zwar schon fertig mit Abendbrot, als ich nach Hause kam, aber fürs Frühstück ist jedenfalls eine üppige Auswahl vorhanden.
Einen Teil habe ich gleich eingefroren, soviel können wir gar nicht essen. Brötchen für Sonntag sind also schon vorhanden.

Fehler beim Kochen von Kürbissuppe

Kürbissuppe by Timo Klostermeier pixelio.de

5 Fehler, die man beim kochen von Kürbissuppe vermeiden sollte, versprach ein Newsletter aufzudecken.

 

 

Der erste und zugleich letzte Fehler ist ja, dass man überhaupt Kürbissuppe kocht.
Ich mag Kürbis nicht. Und weiss auch genau, woher das kommt.
Als Kind bekam ich mal kleingeschnittenen Kürbis als Dessert vorgesetzt. Es sah aus wie leckerer, süsser Pfirsich. Es schmeckte nur nicht wie leckerer, süsser Pfirsich. Ein Happs und ich war für immer für Kürbis verdorben.
Die Verknüpfung von „hmmm, sieht wie Pfirsich aus“ und „bäh, schmeckt überhaupt nicht so süss“, hat sich auf ewig in mein Geschmacksgedächtnis eingegraben und auch heute noch, etliche Jahrzehnte später, kann ich nicht einmal an den Geschmack von Kürbis denken, ohne dass es mich schaudert.
Isso.

Essen fassen. Oder auch nicht.

Letztes Jahr habe ich öfter mal Essen beim Lieferdienst bestellt. Irgendwann schmeckte es alles gleich, die Auswahl gefiel mir nicht mehr etc.pp.

Heute wollte ich mal wieder. Mache ich wohl nicht noch mal.
Auf der Website des Lieferdienstes kann man nicht mehr nachverfolgen, wo die Bestellung gerade ist, das ist schon einmal doof.

Anderthalb Stunden nach Bestellung rief ich dann mit knurrendem Magen beim Restaurant an.
Dort meinte man, man hätte mehrfach bei mir angerufen und geklingelt.
Stimmte nicht, Handy liegt neben mir.
Ich fragte nach der Nummer, die war schonmal falsch. Mit dem dritten Versuch konnte ich die richtige Telefonnummer übermitteln.
Um ganz sicher zu gehen, fragte ich auch, welche Adresse dort denn stehen würde, weil, geklingelt hat hier definitiv niemand.
Die Adresse stimmte ebenfalls nicht …

Einige Minuten später hat jemand auf dem Handy angerufen, ich liess ihn rein, und er sagte, er hätte gar nicht gewusst, wo klingeln.
Super, was schiefgehen konnte, war schiefgegangen.

Ich weiss nur nicht, an welcher Stelle die Daten verlorengegangen sind, will aber zunächst mal die Lieferapp annehmen. Dort steht nämlich sowohl die korrekte Telefonnummer als auch die Adresse, diese sogar zweimal, damit man es gar nicht verpassen kann.

Und da ich jetzt schlabberige, halb durchgefrorene Pommes essen durfte, werde ich wohl nicht mehr auf die App zurückgreifen.
Gegenüber vom Büro ist schliesslich noch ein Markt, bei dem man mal schnell einkaufen gehen könnte. Ist auch billiger.

Raus wegen …

So’n Frühstückscerealienhersteller ist bei Rewe schon länger raus, weil, wegen der Preispolitik.
Das ist mir nicht einmal aufgefallen, ich kaufe den Schrott grundsätzlich nicht, weil, wegen Täuschung über die angeblich gesunden Cerealien, die, mit viel Zucker und noch mehr Zucker und noch mehr anderem Zucker versetzt, gar nicht so gesund sind …
Jetzt wirft auch Edeka diese Zuckerbomben aus dem Regal. Leider auch nicht aus den „richtigen“ Gründen, sondern weil, wegen der Preispolitik.
Das Zeug besteht nämlich nicht nur hauptsächlich aus billigem Zucker und Palmöl, sondern soll auch noch (unverschämt) teuer verkauft werden.
Markenqualität halt. (Hier bitte einen höchst hämischen Unterton einbauen.)

Mein – billiger – Tipp, wenn es, vor allem für Kinder, etwas gesundes und nahrhaftes zum Frühstück sein soll:
Biohaferflocken, frisches Obst, Milch

Blechkuchen

Die Restfamilie hat sich einen Zuckerkuchen gewünscht. Normales Weizenmehl war inzwischen verbraucht, bis auf einen kleinen Rest, in allen Geschäften, in denen ich zuletzt einkaufen war, befand sich im Mehl- und Zuckerfach gähnende Leere, also musste ich mit dem GsD noch vorhandenen Vollkornmehl und der ebenfalls vorrätigen Trockenhefe etwas improvisieren.
Dank dreier Gehzeiten à 30 Minuten ist der Teig letztendlich doch noch hochgegangen und hat ein einigermassen geniessbares Ergebnis hervorgebracht:

Blechkuchen

Zwei Drittel des Backbleches hatte ich mit Butter und Zucker bestreut, wie von den Herren geüwnscht, ein Drittel für mich mit schlichtem Schmand bestrichen. Das gute an Hefeteig ist ja, dass er mit so wenig Zucker auskommt, 50 g auf ein ganzes Blech, das kann man mal essen. 😉

Samstag war ich gaaaaanz früh im nächsten Städtchen einkaufen – leider dachten auch viele andere, das wäre eine gute Idee, um den Massen zu entgehen – und in diesem Geschäft fand sich tatsächlich noch (oder wieder) jede Menge Mehl, so dass dem nächsten Backvorgang nichts entgegen stehen sollte.

Nicht einfach so nachbestellen

Ich nehme schon seit Jahren gewisse Nahrungsergänzungsmittel, z.B. Magnesium, Vitamin B12, Vitamin D, MSM, und so Sachen für die Gelenke, die man dank der „modernen“ Nahrungsproduktion kaum noch in ausreichendem Mass über die Ernährung bekommt.
Meist habe ich mich auf ein Produkt eingeschossen und bestelle dies einfach immer wieder nach.

Nun habe ich für eine Nachbestellung ausnahmsweise meine Bestellhistorie bemüht, und in dieser komprimierten Form fiel es mir direkt auf, dass man dieses bestellen ohne nachzudenken nicht machen sollte:

Seit 2 Jahren nehme ich L-Lysin, empfohlene Tagesdosis 2000 mg, in der ersten Bestellung hatte ich eine Charge mit 200 Tabletten à 1000 mg für 11,90 € bekommen, die zweite Bestellung ca. ein halbes Jahr später kostete schon 14,90 €.
Wiederum ein halbes Jahr später kostete das Produkt 17,90 €.
Man könnte ja jetzt erwarten, dass die nächste Bestellung 20,90 € kostet, das wäre aber zu einfach.
Diese Bestellung war eine Kombination aus Reduktion der Packungsgrösse (von 200 auf 90 Tabletten) und der Dosierung (von 1000 mg auf 465 mg), bei einem Preis von 18,90 €, gleicher Anbieter übrigens. Ich könnte jetzt den prozentualen Sprung im Preis unter Verarschung des Verbrauchers ausrechnen, aber dazu habe ich keine Lust.

Ich hatte viel mehr Lust, mir einen anderen Anbieter zu suchen. 😉

Wobei mir wieder einmal auffiel, dass wirklich jeder Shop sein Produkt aus diesem Bereich grundsätzlich mit „hochdosiert“ anpreist, egal, wieviel da nun drin ist. Wer sich nicht auskennt, sollte sich also vorher schlau machen, was denn eine empfohlene Tagesdosierung ist, und nur danach beurteilen, alles andere ist Marketinggewäsch.

Ich habe mir jetzt jedenfalls 1000 Tabletten à 1000 mg für 29,90 € bestellt, damit komme ich erstmal eine Weile aus.

Urlaub und zuckerfrei?

Urlaub und die gerade gestartete 40 Tage zuckerfrei Challenge. Das geht, wenn auch nicht zu 100 Prozent, wobei diese 100 Prozent ja eh nicht zum Leben gehören (sollten).
Die Challenge hat letzte Woche angefangen, da ich aber sowieso nicht mit Phase 1 gestartet bin, die zum eingewöhnen wirklich überhaupt keinen Zucker vorschlägt, also kein Weizenbrot, keine Kartoffeln, Bananen etc., habe ich keine Anlaufschwierigkeiten gehabt. Ich wollte mir im Grunde ja bloss das Eis abgewöhnen, das sich über den zugegeben heissen Sommer hindurch heimlich in meine Essgewohnheiten geschlichen hat.
Produkte mit Weizenmehl kommen selten auf den Teller, auf Fleisch, Wurst und Co. verzichte ich seit einiger Zeit komplett. Und wenn man dann noch dem ganzen Convenience Food und Fertiggerichten aus dem Weg geht, hat man den Zuckerkonsum schon fast nebenbei auf ein gutes Mass gesenkt.
Wenn Zucker in eine Mahlzeit gehört, wie z.B. Kuchen, kommt weniger und vielleicht Dattelzucker hinein, und gut ist. Wie gesagt, 100 Prozent ist nur was für Asketen und Yogis. 😉

Jetzt im Urlaub muss ich trotzdem ein paar Abstriche machen, schluesslich kann ich dem Koch nicht über die Töpfe gucken und muss davon ausgehen, dass manches mit „Geschmacksverstärker“ Zucker zubereitet wird. Ebenso, wie es in den meisten Cafes keine Brötchen ohne Weizenmehl und Gerstenmalzextrakt o.ä. geben wird.

Wenigstens habe ich bis jetzt kein Eis gegessen, und auch um Kekse, Kuchen, Schokolade einen Bogen gemacht. Bis auf eine kleine Ausnahme: schokoloiert Apfelringe. *blush*
Aber das habe ich gleich am nächsten Tag bereut …