Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Mein Udemy Kurs kommt langsam in die Gänge

Martina am 15. September 2018

Lange habe ich das passende Equipment zusammengesucht, wobei die Hardware erwas schwieriger war, als die Software.

Dann habe ich mit dem Thema meines Kurses gehadert, und irgendwann gemerkt, dass ich keine Wollmilchsau durch den Kurs jagen will und kann. Also zurücktreten und von vorn anfangen. Inzwischen habe ich sogar eine kleine, aufeinander aufbauende Kursreihe im Kopf. Der Lehrplan für den ersten Kurs steht jedenfalls, zumindest einigermassen, Änderungen werden sich wahrscheinlich im Laufe der Kurserstellung ergeben

Neulich habe ich es endlich geschafft, das Testvideo bei Udemy einzureichen. Es kam schon wenige Stunden später mit „alles bestens“ zurück.

Und ein paar Lektionen habe ich schon aufgenommen, erstmal nur Rohfassung, Feinschliff, Intro, Outro und das ganze Gedöns kommt am Ende. Heute habe ich auf jeden Fall den ersten Abschnitt mit 6 Lektionen abgearbeitet. Das ist zwar nur ungefähr ein zehntel des Kurses, aber was soll’s, damit kann ich mir doch eine Woche Urlaub gönnen, oder? 😉

Ach ja, ich war so im Flow, dass ich nach den Screencasts auch gleich noch alle Podcast-Episoden aufgenommen und hier ins Blog gekippt habe. Leider ist mir der Speicherplatz beim Hoster für diesen Monat damit ausgegangen, den letzten Blogartikel habe ich mir daher gespart, ich darf erst ab Ende September wieder vertonen. Auch gut, schreibe ich halt weniger. Ich hab‘ ja sowieso jetzt erstmal eine Woche Urlaub. 🙂

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Wer läuft rechts wem nach?

Martina am 7. September 2018

Ich glaube, wenn man Herrn Seehofer, unserem Innenminister …, vorwirft, er würde immer weiter nach rechts abdriften, wenn nicht sogar heimlich AFD-Mitglied sein, um der Mehrheit nachzulaufen, ist das nicht ganz richtig.
Gesetzt den Fall, dass die überwiegende, schweigende Mehrheit, nicht rechts gesinnt ist – wovon ich immer noch ausgehe, sonst müsste ich auswandern (bloss, wohin?) – läuft Herr Seehofer gar nicht der Mehrheit nach, sondern lässt sich schlicht und einfach, genauso wie die anderen Menschen, die sich ihre „Meinung“ z.B. aufgrund der Blöd-Zeitung o.ä. bilden, durch das zahlenmässig viel kleinere, rechte G’lumpe instrumentalisieren.
Schlimm ist, dass Herrn Seehofer und anderen „Vorbildern“, die in diese Falle tappen, viele sonst normal agierende Mitbürger nachlaufen und sich quasi zweitinstrumentalisieren lassen.

Ich wünschte mir, dass gerade die Vordenker, Prominenten, Influencer oder wie immer sich alle in der Öffentlichkeit stehenden Personen bezeichnen lassen möchten, klare Stellung gegen jeglichen Rassismus bezögen.
Und zwar durch die Bank. Alle.
Eigentlich halte ich das sogar für ihre Bürgerpflicht.
Es gibt schon zaghafte Ansätze, das zu tun, aber bei weitem nicht genug. Also los, Leute, werdet auch mal laut und deutlich. Alle.

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Ein Streif am …

Martina am 1. September 2018

… tja, leider nicht am Horizont.

In Liebesromanen für Erwachsene *hüstel* scheint es ein deskriptives Stereotyp der männlichen Körperbehaarung zu geben.

In mindestens 80 Prozent der Szenen, in denen ein oberkörperlich nacktes, männliches Exemplar beschrieben wird, taucht ein meist dunkler Haarstreifen auf (nein, kein Irokese am Kopp …) , der geradlinig am Bauch entlang sich nach unten verjüngend wahlweise im Hosenbund, im Handtuch, in der Jeans, in der Boxershorts – zweites Stereotyp, die Kerle tragen ausschliesslich Boxershorts -, whatever der Mann gerade um die Hüften trägt, der da also verschwindet.

Und das soll ja man hocherotisch sein. Nä, nicht wirklich, oder?

(Ups, jetzt habe ich mich als Leserin von Trivialliteratur geoutet. Aber ich les‘ das nur zur Entspannung, auf dem Klo. Ehrlich jetzt.)

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Zeitgemäss

Martina am 9. August 2018

Werbung wird ja auch immer raffinierter, also zielgerichteter auf das persönliche Profil zugeschnitten. Noch dazu, seit man quasi allumfassend bei seinen Touren durchs Internet getrackt wird. Ausser, man benutzt konsequent ein VPN, kann man dem gar nicht mehr entkommen.
Ich bin zwiegespalten, ob ich das gut finde. Einerseits habe ich schon das ein oder andere Tool entdeckt, das gut in die Spielwiese passt. Andererseits habe ich aber die Befürchtung, dass ich nur noch „passende“ Werbung bekommen und mir so der Blick über den Tellerrand genommen wird.
Abgesehen davon, dass das Marketing sowieso nur dann ankommt, wenn es bezahlt ward. Kleine, unbekannte Perlen des Internets bleiben wahrscheinlich unentdeckt.
Früher gab es z.B. Seiten wie linkperlen.de, deren Newsletter ich gerne und regelmässig genoss. Leider sind diese „Metaperlen“ des Internets wahrscheinlich alle der Kommerzialisierung zum Opfer gefallen. Heute gibt es alles nur noch gegen Cash. Aber vor allem nichts ehrliches. Mund-zu-Mund-Propaganda ist erst zur viralen Hölle geworden, jetzt dümpelt sie im trüben Influencerteich vor sich hin.
Die nächste Stufe – Fake-Marketing -, also das verbreiten von Angeboten, die entweder nicht das halten, was sie versprechen, prich minderwertige Ware anpreisen, oder gleich ganz auf die Aussendung von Waren verzichten, und lieber nur das Geld behalten, oder die mit den eingesammelten Kundendaten abhauen und Dönekes treiben, im günstigsten Fall die Daten verscherbeln, im ungünstigsten Fall Identitätsklau-Shopping oder dergleichen veranstalten, diese Stufe haben wir auch schon längst erklommen.

Eine kleine Variante dreht gerade die Runde: man verschickt Erpresser-E-Mails und behauptet, den Empfänger bei unsittlichen Handlungen aufgenommen zu haben und diesen blosszustellen, sollte der nicht unverzüglich xx € zahlen.
Tatsächlich fand ich heute auch so eine E-Mail im geschäftlichen Postfach. Wie die Idioten ausgerechnet an diese Adresse kommen, die nirgends verzeichnet ist, ist mir noch ein Rätsel. Da wird wohl ein Geschäftspartner digital undicht gewesen sein.

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Inspired by

Martina am 11. Juli 2018

Ich kann verstehen, dass Social Media Dienste / Netzwerke, die für den User kostenlos sind, sich über (zielgerichtete) Werbung finanzieren.
Manchmal schlägt diese Werbung allerdings seltsame Kapriolen, vor allem, wenn sie auch noch behauptet, sie sei „inspired by your recent activity“.
So glotzte mich bei Pinterest gerade eine pickelige Nase unter diesem Motto an. Wenn es wenigstens irgendwie äthetische Werbung gewesen wäre, aber so? Wann habe ich bitteschön das letzte Mal nach Pickeln gesucht?

Da lob ich mir doch (fast!) die Werbung bei Facebook, manches Mal ist dort tatsächlich etwas dabei, was mich interessiert. Gestern habe ich mir z.B. eine Photoshop-Action zugelegt, die das erstellen eines Cinemagraphs mit 3 Klicks erledigt. Das werde ich doch jetzt gleich mal ausprobieren.
Und selbstverständlich packe ich das Ergebnis hier rein, ist doch klar. 😉

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In der Warteschleife

Martina am 18. Juni 2018

Ich hab‘ mich ja schon vor kurzem über die IP-Telefonie aufgeregt, die mangels Qualität dazu führte, dass wir auf dem Dorf neulich nicht einmal den Notruf anwählen konnten.
Jetzt wird auch das Büro zwangsumgestellt, der Anschluss wurde zum Ende des Monats gekündigt. Durch verschiedene Umstände sind wir jetzt erst dazu gekommen, uns zu kümmern. Um die Telefonnummer zu behalten, sind wir sowieso gezwungen, beim rosa Riesen zu verbleiben, alles andere wäre hochumständlich.
Dass es aber genauso umständlich ist, den Anschluss beim selben Anbieter zu behalten, hätte ich nicht gedacht.
Erstens ist es fast unmöglich, das telefonisch zu klären, bei jedem Versuch bekam ich Ansagen von Wartezeiten ab 15 Minuten aufwärts. Im Büro nicht tragbar, die Leitung so lange besetzt zu halten.

Also gedachte ich alternativ, den Auftrag online zu erteilen. Nach verschiedenen Login-Versuchen, Passwort wiederherstellen, Nummern eintragen etc.pp. (Ist ja nicht so, als hätte man bei der Telekom einen Single-Login, nein, für jeden – tschulljung – Scheixx gibt es extra Nummern und Passwörter und Kundenzugänge und was weiss ich nicht noch alles.) Irgendwann war ich tatsächlich soweit, ich erstellte einen Auftrag, als ich diesen jedoch abschicken wollte, ging das nicht, weil, da wäre ja noch ein Umstellungsauftrag in der Pipeline. Ich so: häh???
Ausser der Info, dass es sich um einen Kündigeranschluss handelte, fand sich nichts.

Also wieder telefonisch versucht, Wartezeit von 90 Minuten war mir dann aber doch zu viel.
Der nächste Versuch trieb mich in einen Telekomladen. Dort sah man nach, fragte, ob der Anschlussinhaber vor Ort sei, was ich verneinte (dieser weilt in Urlaub), woraufhin man ebenfalls verneinte, dass ich als Vertretung nichts machen könne. Und überhaupt wäre es ja jetzt reichlich spät, erst müsste die Kündigung gelöscht werden, das dürfte vor Ort nur der Inhaber selbst machen.

Telefonisch aber darf ich wohl. Wobei ich mir da noch nicht sicher bin. Evt. muss ich mich erst einer akustischen Leibesvisitation unterziehen und am Grab meiner Grosseltern auf 20seitige Datenschutzbestimmungen schwören, dass ich von einem Telefon aus anrufe, welches in einem Büro liegt, dessen Inhaber derjenige ist, welcher den Anschluss beizubehalten wünscht, um seinen Angestellten zu ermöglichen, weiterarbeiten zu können.

Es ist Montag und ich sitze dann mal die nächste Stunde vor einem Warteschleifenmusik absondernden Telefon. Und traue mich nicht einmal auf die Toilette …

Nachtrag 1: Schon nach 10 Minuten war jemand dran, der gefiel meine Stimme anscheinend nicht, denn als ich die Kundennummer aufsagen wollte, ertönte plötzlich wieder die Warteschleifenmusik. Allerdings weiss ich jetzt nicht, wie lange, und ob ich lieber neu anrufen sollte, um mich noch einmal einzureihen.

Nachtrag 2: Ich soll neu anrufen, man hat mich rausgeschmissen. 🙁
Wartezeit: 18 Minuten
Diesmal habe ich einer möglichen Aufzeichnung zugestimmt, vielleicht hilft das ja, dass mein potentieller Gesprächspartner in der Leitung bleibt?

Nachtrag 3: Uuund fertig. Zwischendurch dachte ich, man hätte uns vorzeitig abgeschaltet, anfangs jaulte in Abständen eine Tonfolge durch den Hörer, die meine Gesprächspartnerin aber gar nicht mitbekam, nach einer Zeit, war das Gespräch wiederum komplett weg. Die Dame rief diesmal aber zurück, und wir werden nun wohl doch nicht Ende des Monats aus dem Telefonnetz gekickt. 😉

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Die Bahn kommt …

Martina am 19. September 2017

… langsam in die Pötte. Zumindest, was den Online-Service angeht.

Ich kann mich erinnern, dass ich hier im Blog schon einmal das äusserst umständliche Prozedere beschrieben habe, mit dem man vor Jahren eine Fahrkarte online stornieren konnte.
Da ich äusserst selten storniere, bin ich bass erstaunt, wie einfach das eben ging: Buchung aufrufen, den „stornieren“ Button zweimal anklicken, voilà, alles erledigt.
Kaum eine Minute später hatte ich schon die Nachricht von Paypal, dass das Geld zurückerstattet wurde.
Hui … 😉

(Natürlich musste ich bei der Buchung zuerst eine Gebühr für die Paypal-Zahlung in Kauf nehmen (buchstäblich) und eine Stornogebühr von satten 34 € hinnehmen – auch Service, der quasi automatisch erfolgt, ist nicht umsonst.)

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SchnEgon

Martina am 13. Januar 2017

Heute morgen habe ich es gerade so geschafft, vor dem Schneegestöber ins Büro zu kommen.
Grad schneit es sich ein, der Schnee fällt zwar (noch) nicht horizontal, immerhin bleibt doch einiges liegen.
Drückt mir die Daumen, dass ich das Auto nachher wiederfinde. :silly:
Und dass ich das angekündigte ruhigere Zeitfenster heute nachmittag erwische, um entspannt nach Hause fahren zu können.

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Das grosse Sterben …

Martina am 10. Januar 2017

… geht offensichtlich weiter. Klaus Wildbolz, Roman Herzog, und das Jahr ist noch nicht einmal 2 Wochen alt. 🙁

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That’s life

Martina am 13. April 2016

Endlich bin ich zu den meisten Ärzten telefonisch durchgedrungen, allerdings ist die Terminlage ja mehr als unbefriedigend.

Der Hautarzt – bei dem ich unglücklicherweise im Januar einen Termin versäumt habe, was mir sofort unter die Nase gerieben wurde (riecht schlecht …) – hat mich (vielleicht desderwegen?) auf Ende August geschoben. Fast 5 Monate Wartezeit, das ist mein bisheriger Rekord …

Die neurologische Praxis, in der die Nervenleitungsbahnen durchgemessen werden sollen, hat sich immerhin fast entschuldigt, dass ich mit meinem Karpaltunnelsyndrom bis Anfang Juli (3 Monate) warten muss. Da ich mir in Eigenregie Handgelenkschienen zugelegt habe, um nachts schlafen zu können, hat sich die Dame am Telefon dann aber erleichtert gezeigt. 😉

Einzig beim Internisten habe ich schon nächste Woche einen Termin ergattert, ein brandneuer Kollege hatte wohl noch Kapazitäten frei. Gut für mich und mein Verdachts-Rheuma, denn dank der Schmerzen wäre mir eine lange Wartezeit doch sehr gegen den Strich gegangen.

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