Trocken, aber chaotisch

Geschrieben von Martina am 31. Oktober 2014

Die Trocknungsfirma war heute wieder da, hat (fehlende) Feuchtigkeit gemessen, die Wand für trocken befunden und ihr Trocknungsgerät mitgenommen.
Ich kam heute nachmittag nach Hause, kein heulen, kein blasen, richtig unheimlich still war’s. Abgesehen davon hallt es im leeren Raum nun ordentlich, mit Gebläse wär‘ das nicht passiert.
Jetzt könnte man eigentlich mit der Renovierung loslegen. Könnte. Wenn sich die Versicherung nicht überlegt hätte, dass die 26 Fotos, die die Trocknungsfirma vom Schaden geschossen und eingereicht hat, nicht aussagekräftig genug seien und neue Fotos verlangt, bevor sie den Schaden weiter zu bearbeiten gewillt ist.
Ich werde daher morgen bei Tageslicht noch einmal jede abgerissene Wand, den estrichbestrichenen Fussboden, das aufgerissene Loch an der Decke, die Bohrlöcher im Fussboden und in den Fliesen sowie die Wände mit teilweise abgerissenen Tapeten fotografieren. Und hoffen, dass es genügt, um möglichst bald den Maler zu beauftragen.
Gestern wollte ich einen Schlüssel aus einer Schublade holen, dazu mussten Schränke und Truhen verrückt werden und ich mich schlanken Fusses zwischen eben diesen Schränken, Couch und Sessel hindurch zur Kommode quetschen, um zu versuchen, ein bisschen Schublade zu öffnen und ein Schlüsselchen herauszuangeln.
Langsam geht mir das dann doch auf die Nerven. Vier Wochen Messie-Chaos sind einfach genug. :wassat:

Kategorie/n: In eigener Sache
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