Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Schäden

Martina am 27. Juli 2010

Gestern ist meine Jeans gerissen, einfach so, nicht einmal eine Naht war in der Nähe. Jeans. Dicker, fester Baumwollstoff. Hallo? Jeans haben 10 bis 20 Jahre zu halten, nicht bei erstbester Gelegenheit das stoffliche zu segnen. :ermm:

Ein krachendes Gewitter nebst ordentlichen Regenmengen bekamen wir gestern frei Haus geliefert, auf dem Balkon hat es die einzige Rose zerrissen, die am Rosenstock hing, die roten Blütenblätter verteilten sich heute malerisch aber unromantisch auf dem Boden.
Auf dem Bürobalkon fand sich dagegen ein Knäuel grüner Wolle an. Soll ich vielleicht jemandem einen wärmenden Schal daraus stricken? Der nächste Winter kommt bestimmt. :biggrin:

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Perfektes Dinner der Woche

Martina am 5. Juli 2010

Meistens vergesse ich, das perfekte Dinner auf Vox zu gucken, sogar letzte Woche, als es aus Göttingen kam, habe ich es nur zweieinhalb Tage gesehen.
Nach der “Vorstellung” der dieswöchigen Runde: vVielleicht sollte ich diese Woche mal dabei bleiben? Bei der Runde:
- eine Krimiautorin, die (übrigens erschreckend wenige) Bücher sammelt, welche sie erst zu Zeiten ihrer Rente zu lesen beabsichtigt
- eine Modetussi, die sich vor glibbrigen Eiern ekelt
- ein Franzose, der auch gebratene Schuhsohlen äße, wären diese gut durchgebraten (sehr sympathisch!)
- eine selbsternannte Sexpertin mit Hut, dessen Federschmuck lustig vor ihrem Gesicht auf und ab wippt und die nach dem Dinner am liebsten über Tisch und Bänke Richtung Bettchen hypfen täte
- ein debil grinsender Bilanzbuchhalter, der im Froschstil rückenschwimmt
Joa, das verspricht eine interessante Runde zu werden.

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Die Haftkraft von zerlaufendem Käse

Martina am 23. Juni 2010

Gemütlich mit einer im Pizzaofen aufgebackenen Pizza mit extra Käse wollte ich mir das Fussballspiel Ghana – Deutschland ansehen.
Das herausheben der Pizza aus der Pizzaofenschublade endete jedoch mit einer Katastrophe. Die Teigplatte wollte sich partout nicht von der Alufolie lösen, der Folie, die ich extra im Pizzaofen ausgebreitet hatte, damit der Stein nicht schmutzig wird. Dafür löste sich der Käse mit darunterliegender Tomatensauce vom Teig und rutsche mir nichts, dir nichts an der Pizzaofenschublade vorbei, die Schranktür herunter und klatschte mit einem sanften Plopp auf dem Küchenfussboden auf.
Ich war so sauer, dass ich den Pfannenwender in die Spüle wuppte, von wo aus er ein fröhliches, rotes Tomatensaucenmuster auf dem Teil der Küche verteilte, auf dem noch kein Käse lag.
Wenigstens hat Deutschland trotzdem gewonnen. :unsure:

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Das Wochenende

Martina am 3. Mai 2010

Die BG Göttingen hat den Europapokal gewonnen, heureka. Das örtliche Käseblättchen tut nun so, als hätte es nie einen anderen erfolgreichen Basketballverein gegeben …
Das waren die Zeiten, als ich tatsächlich noch zu den Basketballspielen gegangen bin, als wir für den Trainer geschwärmt haben (ähm, eher meine Freundin damals), als wir uns in der Stammkneipe und/oder Stammdisco unserer Basketballstars herumtrieben usw. usf.

Der gebrochene Fuss eines Anverwandten wurde erfolgreich operiert und mit einer Metallplatte versehen. Ob die angestrebte Entlassung heute tatsächlich erlaubt wurde, konnte ich nicht in Erfahrung bringen, es gibt wieder einmal Probleme mit dem dörflichen Telefonanschluss, dat nervt.

Ungefähr ein Dutzend Umfragen sind abgearbeitet, eine Maschine Wäsche gewaschen, Blumen gegossen, aus dem Fenster auf den Neubau ist merhfach geschaut worden und insgesamt bin ich fast froh, heute wieder ins Büro zu gehen gedurft zu haben. :biggrin:

BTW, 38 % der Blogbesucher kommen angeblich aus China, 27 % aus den USA und schlappe 8 % aus Germany. Ich fühle mich irgendwie missverstanden. :wink:

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Wahrscheinlich erstes Opfer des harten Winters zu beklagen

Martina am 30. Januar 2010

Es schneit, immer und immer wieder, ausserdem ist es so kalt, dass sogar schon vom kältesten Januar seit Jahrzehnten gesprochen wird. Im Haus am Rande des kleinen Dorfes werden daher fleissig die Vögel gefüttert, die das – im Gegensatz zu meinem Dachgeschosbalkon am Rande der Stadt, wo die Meisenringe unbeachtet vor sich hingammeln – auch in Scharen wahrnehmen.
Heute nun haben wir wahrscheinlich ein erstes Kälteopfer zu beklagen, ein Vogel lag leblos am Boden. Zu Wiederbelebungszwecken hat der Herr des Hauses das arme und reglose Tier, dessen Augen übrigens weit geöffnet sind, ins Haus gebracht und dort auf die Flurheizung gelegt. Verbrennen wird sich das Vögelchen hoffentlich nicht, der Heizkörper ist kaum handwarm. Aber ob es tatsächlich was nützt? :unsure:

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Terrestrisches Abo

Martina am 26. Juni 2009

Der erste Rapshonig des Jahres ist eingetroffen. :smile: Normal esse ich ja gar keinen Honig, aber erstens hält er sich ewig, zweitens kann man ihn gut als Zuckerersatz verwenden.

Die erste (gekaufte) Tasche des Jahres ist ebenfalls eingetroffen. Zuerst wunderte ich mich noch, weil aus dem Päckchen ein grosses Paket geworden ist, bis ich dann sah, dass darin nicht eine, sondern gleich vier Taschen lagen. :w00t: Ein Exemplar hat schon eine Abnehmerin gefunden, eins werde ich demnächst verlosen. Solche Überraschungen könnte es öfter geben. :wink:

Diesen Monat habe ich sage und schreibe zweimal im Lotto gewonnen und damit sogar einen Überschuss rausbekommen. Leider wurde dieser sofort vom Abobetrag für die nächsten vier Wochen gefressen.
Wer jemals ein Dauerspiel im Internet eingerichtet hatte, darf dieses auch nach dem neuen Staatsvertrag online verwalten, obwohl dies nach und nach verkompliziert wurde. Jetzt muss das alles erst von der Zentrale umgesetzt werden und dauert so seine Bearbeitungszeit.
Vorher muss der onlineverwaltungswillige Nutzer sein Online-Dauerspiel auch erst in ein terrestrisches Abo umgewandelt haben. Keine Ahnung, was die damit meinen, wir interpretieren das so, dass man das ausgedruckte Dauerspiel erst einmal auf den Boden legen muss, bevor man es der Lottozentrale zur Freigabe faxen oder per Post zuschicken darf. :tongue:

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Insolvent ist nicht gleich pleite

Martina am 12. Juni 2009

Die Kaufhauskette hat also Insolvenz angemeldet. Und schon kommen die Leute mit guten Ratschlägen daher, Reklamationen, Reparaturen und Umtäusche möglichst noch heute zu tätigen, als wenn alle Kaufhäuser mit Anmeldung der Insolvenz sofort ihre Türen schliessen würden.
Tun sie aber nicht. Der berufene Insolvenzverwalter wird sein möglichstes tun, die Managementfehler der Vergangenheit Vergangenheit sein lassen zu können und zu retten, was zu retten ist.
Meine Meinung: der Kunde kann die Angestellten unterstützen, indem er dort Kunde bleibt.
Es gibt übrigens auch einen Karstadt-Onlineshop. :wink:

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Von Scherzkeksen und Trotteln

Martina am 13. März 2009

Sensationsgier kam mir als erstes Wort in den Sinn, aber nicht bei den Twitterern oder Plurkern dieser Hemisphäre, sondern bei den Nachrichtenverbreitern.
Da verblödete sich manches Presseorgan nicht, sich einen imaginären Wettlauf mit anderen Publikationen und vor allem mit dem sog. Pöbel zu liefern, was Information, Bilder, Videos oder Stimmungsmache anging.
Da sich die Twitterer dieser Welt nach Meinung einiger Journalisten zu sehr zurückhielten, bekamen sie anderntags implizit einen auf den Deckel, weil sie sich nicht direkt auf die Strasse gestürzt und den Amokläufer per Handy verfiolgt haben, sondern lieber Leib und Leben rettend eingeschlossen.
Ja, ich will Informationen. Aber ich persönlich brauche bei solchen Geschehnissen keine Gerüchte, keine falschen Zahlen und weder die Adresse der Familie noch Lifebilder von der Erschiessung. :blink:
Allerdings brauche ich auch keine Bekloppten, die sich einen Spass aus der Ankündigung des nächsten Amoklaufes machen. Wenn es ein 12jähriger gewesen wäre, aber ein erwachsener Mann? Wo haben die Leute heutzutage eigentlich ihre soziale Bildung her? :unsure:

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Daheim und überall

Martina am 6. Januar 2009

Meine Mutter kommt morgen zur Reha, sie nimmt ihren Mann mit. :smile:
Deshalb bin ich seit heute abend wieder zu Hause und habe, bis ich wieder arbeiten muss, noch zwei Tage Zeit, das neue Jahr zu organisieren, und einzukaufen, und ein Website-Projekt fertig zu stellen, und ins Museum zu gehen, und Bücher zu kaufen, und ein Paket abzuholen, und zu bügeln, und zwei weitere (eigene) Website-Projekte voranzutreiben, und zu lernen, und mit Truespace zu spielen, und die Jahresumstellung im Wyberlog zu vollziehen, und die Weihnachtsdeko abzuräumen.
Ach Gott, das letzte habe ich ja heute abend schon getan. Was fange ich nun mit der vielen freien Zeit an? :shocked:

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