Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Mietidee

Martina am 9. April 2014

Ich hätte da eine Idee für ein Startup:
Rent a CEO

Interessenten, die mir einen CEO (und viel Geld) zur Umsetzung sponsern möchten, bitte umgehend bei mir melden. :cool:

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Soziales netzwerken

Martina am 4. Februar 2014

Viele soziale Netzwerke dienen vorrangig dem Beliebtheits- bzw. Bekanntheitsgott, werden manchmal lediglich als Marketinginstrument gesehen. In der Aufbauphase schaffen Anbieter Anreize, nicht nur mal reinzuluschern, sondern dabei zu bleiben, sie arbeiten mit Belohnungs- und Rankingsystemen.
Man muss das nicht mitmachen, aber es kratzt auf Dauer wahrscheinlich am Ego, wenn man nicht so und soviele tausend Freunde/Likes/Gagdets vorzuweisen hat.

Ich kenne bzw. bin eigentlich nur bei einem einzigen sozialen Netzwerk (Plurk), und das schon seit bald 6 Jahren, in dem sich eine kleine Usergemeinde gebildet hat, die es völlig unnötig macht, auf die Anzahl der Friends, Likes, Punkte etc.pp. zu achten. Wir sind da nämlich durch die lange Verweildauer inzwischen alle im Karma-Himmel. :biggrin:

Dort ist es wie ein täglicher Küchentreff, man begrüsst sich morgens, man schwatzt über dies und das, man kotzt sich aus, man jammert oder freut sich, man regt sich auf oder tritt sich mal in den Hintern, wenn es nötig ist. Manches Mal gibt es sogar eine Verbindung ins reale Leben (das alljährliche, weihnachtliche Wichteln zum Beispiel), oder man trifft sich, wenn man mal zufällig am selben Ort ist. Und das ist dann wie Freunde treffen. :smile:

Heute morgen habe ich das erste Mal nach langer Zeit einen Blick auf mein Karma geworfen; es war mir einfach nicht wichtig und es war mir auch völlig egal, ob das Karma in der Zwischenzeit hoch oder runter gegangen ist.
Dieses soziale Netzwerk hat es in meinen Augen geschafft: ich würde es sehr bedauern, wenn es nicht mehr da wäre.

(Sie lasen: das Wort zum Dienstag. :wink: )

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Koalitionsvertrag

Martina am 13. Dezember 2013

Heute morgen hatte ich ein “Aha!”-Erlebnis, ich verstand endlich den (tieferen) Sinn eines Koalitionsvertrages:
Man kann damit prima die Schuld an gebrochenen Wahlversprechen der anderen Partei in die Schuhe schieben; diese behauptet anschliessend – zu Recht – dass sie das nie auf der Agenda / im Programm hatte; voilà – beide unschuldig.
Ich habe als verantwortungsvolles Parteimitglied übrigens mit abgestimmt und harre nun der Dinge, die da kommen, oder nicht kommen werden.

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Kinners, immer diese Dinners

Martina am 30. September 2013

Letzte Woche gab es das Perfekte Dinner aus Südtirol, das kam mir sehr sympathisch rüber. Und wie ich grad so die ersten Bemerkungen der dieswöchigen Dinner-Teilnehmer (Foodblogger) sehe, fällt mir spontan auf: es geht schon wieder los mit dem “ich ess das nicht, ich mag dies nicht, das schmeckt mir nicht, jenes wird aus Prinzip verschmäht, das ist bäh, dieses da buh” etc. pp.
Die Südtiroler haben erfrischend wenig vorweg am Essen rumgemäkelt und – tatsächlich – gegessen. :wink:
Warum Leute am perfekten Dinner teilnehmen, die so und so viele Sachen nicht essen, wird sich mir wohl nie erschliessen … :ermm:

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Lieferwagen-Defilee

Martina am 3. September 2013

Heute ist Sperrmülltag in unserem kleinen Dorf.
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich aufs Dorf gezogen bin? Weniger als 400 Einwohner, zwei bis drei aktive – manchmal ordentlich stinkende – Bauernhöfe, ein Feuerwehrverein, ein Männergesangsverein, ein Seniorennachmittag, eine kleine Kirche mit Gottesdienst alle paar Wochen, glaube ich, kein Lädchen, kein Büdchen, kein Kneipchen.
Jedenfalls, Sperrmüll ist hier immer eine grosse Attraktion, vor allem für die “Auswärtigen”, die schon Tage vorher in langen Schlangen durchs Dorf fahren – Schritttempo – und Sperrmüll sichten, und anhalten, und mitnehmen.
Vorgestern hatten wir ein paar uralte und/oder defekte elektronische Geräte auf dem Grünstreifen vor dem Haus platziert, in Windeseile war das, was noch brauchbar aussah, weg. Abends holte ich Nachschub – mein Bruder wollte ein bisschen was loswerden, u.a. einen defekten Fernseher, mit Fernbedienung sogar, den hatte ich noch nicht ganz abgestellt, da stand schon ein Lieferwagen parat und der Mensch fragte, ob das Gerät reparierbar wäre. Aber egal, in Polen könnte man alles gebrauchen, sagte er noch. :wink:
Gestern fuhr dann alle paar Minuten ein Lieferwagen die Strasse hoch und runter, sichten, anhalten, mitnehmen. Von unserem ganzen Sperrmüll ist noch ein trauriger Rest übrig geblieben, der beim allerbesten Willen nicht mehr verwertbar ist. Sogar die beiden alten Röhrenmonitore haben ihren Weg in einen Lieferwagen gefunden.
Ich find’s gut. :smile:

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Et brummt

Martina am 30. Mai 2013

Letzte Woche bin ich wegen Rückenschmerzen bzw. nicht mehr sitzen können beruflich ausgefallen. Der Arzt hatte mir Tabletten verschrieben, die eine schöne Verstopfung verursachten, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.
In einem Sanitätshaus entdeckten wir ein Massagekissen, das bei sanftem Druck z.B. mit dem Rücken funktioniert. Das war so angenehm, ich hab’s mir sofort mitgenommen. Seitdem schleppe ich das Kissen überall mit hin und lasse es brummen bzw. massieren, sobald ich irgendwo sitzen muss, wie im Büro, am Tisch, auf dem Sofa etc.pp.
Und es hilft, da ich die Tabletten längst abgesetzt habe (wegen der Verstopfung) und die Wärmflasche auch nicht immer wirkt, brumme ich also fleissig vor mich hin.
Hätte ich Enkelkinder, würden sie mich wahrscheinlich Brummoma nennen.

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Trends

Martina am 19. Februar 2013

Ich sammle alle meine E-Mails in einem einzigen Postfach, sie durchlaufen dabei sogar zwei SPAM-Filter (hoffe ich. denke ich.), der Kaffeesatz bleibt sozusagen im Sammelpostfach hängen.
Bei der täglichen Pflege des SPAMs lassen sich tatsächlich Trends erkennen. Eine Zeitlang waren es die chinesischen Wir bearbeiten ihre Fotos für fast umsonst, bitte schicken Sie uns möglichst detaillierte technische Zeichnungen Ihrer Innovationen. Anbieter, dazu kamen die ganzen Glücksspielritter, die das Geld vervielfachen, wenn man es denn nur endlich zu ihnen tragen würde.
Und genau diese Glücksspielanbieter verschleiern neuerdings saugeschickt ihre Identität. Absender ist immer {%From_Name%}, dat Casino kenne ich aber gar nicht. :biggrin:

Apropos, auch in der Fernsehwerbung sind Trends erkennbar, z.B. der zum Frühlingserwachen. Jeden Abend soll der geneigte Zuschauer seinem Singledasein ein Ende machen und entweder mit dem Partnerschiff, dem elektronischen Lieblingsfinder oder dem Tag und Nacht verfügbaren Freundeanbahner in den seligen Hafen der Doppelverdiener segeln.

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Kosmetikgutschein

Martina am 5. November 2012

Ich gebe es unumwunden zu, ich bin eine Punkte- und Gutscheinsammlerin, alles im Dienste des “so wenig wie möglich selbst ausgebens”.
Zu diesem Zweck fülle ich jede Woche mehrere Umfragen bei den verschiedenen Panels aus, deren Punkte ich manchmal aber auch spende, sei zu meiner Ehrenrettung geschrieben.
Ich teste Produkte, von Toilettenpapier über Dosensuppe bis zu Parfum war schon einiges dabei.
Ich sammle Punkte beim einkaufen, sei es online oder im realen Geschäft, die ich dann wieder in Geld einlöse, mit dem weiter eingekauft werden kann. Ja, mir ist bewusst, dass man dafür wertvolle Daten verkauft, aber es gibt nichts ohne Gegenleistung und ehrlich gesagt ist es mir vollkommen schnuppe, ob jemand weiss, wie oft ich Milch und Käse von welcher Marke kaufe. :wink:
Ich habe sogar Kundenkarten für ganz bestimmte Geschäfte, mit denen Rabatte und Aktionen verbunden sind.

Nur bei Gutscheinen, die im Internet auf verschiedenen Portalen angeboten werden, habe ich mich bisher zurückgehalten. Dabei können diese sehr nützlich sein, um Geld zu sparen. Die USA sind dafür wieder einmal leuchtendes Beispiel, dort gibt es richtige Couponjägerinnen – ich glaube, es ist mehr die weibliche Bevölkerung, die davon befallen ist – die den Ehrgeiz haben, für ihre Grosseinkäufe nichts zu bezahlen, sondern alles per Coupon zu begleichen, oder sogar noch Geld fürs einkaufen rauszubekommen. Vor einiger Zeit habe ich dazu eine Doku im TV gesehen, die war schon sehr – beeindruckend. :w00t:

Wer den Film nicht gesehen hat, kann das hier nachholen:

Bei uns in in Deutschland ist sowas nicht möglich, irgendwie entspricht das zumindest meinem Empfinden nach sowieso jeder Wirtschaftlichkeitsrechnung, so man denn überhaupt eine anstellt.
Aber Rabatte und Gutscheine in erklecklicher Höhe gibt es auch hier. Letzte oder vorletzte Woche fanden wir ein ganzes Heftchen Gutscheine für den örtlichen Brötchen-mit-Fleisch-und-Käse-Anbieter in der Sonntagszeitung. Aber die wollten wir nicht einlösen. :wink:

Für das kommende Weihnachtsfest überlege ich jedoch ernsthaft, mir den ein oder anderen Gutschein für passende Geschenke zu suchen. Eine Anverwandte z.B. nutzt ein bestimmtes Duschgel, das gibt es nur bei Douglas, und dafür hätte ich schon einen passenden Douglas Gutschein bei Deals.de gefunden.
Man muss aber schon genauer lesen, die Gutscheine gelten meistens nur für Neukunden, oder sind an einen Mindestbestellwert gebunden usw.
Und ein bisschen rechnen lohnt sich ebenfalls: nehme ich lieber den 10 % Rabatt oder den 5 € Gutschein in Anspruch?

Ich muss jetzt erst einmal unauffällig forschen bzw. fragen, um welches Duschgel genau es sich handelt. Evt. gibt es sogar ein passendes Parfum dazu. Aber dann habe ich das erste Weihnachtsgeschenk quasi im Sack. Schon im November, yeah. :biggrin:

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neue Schühchen gesucht

Martina am 27. Oktober 2012

Aktuell arbeite ich gerade an einem Paar virtueller Halloweenschuhe, und hoffe, sie noch rechtzeitig vor Halloween als Freebie in die Renderwelt zu entlassen.

Halloween Schuhe in 3D

Daneben bin ich zu Hause im Ausräum- und Aufräumwahn begriffen, wozu auch der Schuhschrank gehört, der gnadenlos ausgemistet wurde. Ich bin zwar – ganz im Gegensatz zu den Taschen – absolut keine Schuhfanatikerin und brauche nur so ein bis zwei Paar Schuhe pro Jahreszeit. Aber auch die fallen irgendwann einmal auseinander (übrigens hier beschrieben), selbst wenn das Leder noch so hochwertig ist.

Dieses Jahr war ich also vorsichtiger und habe erstens die derzeit getragenen Schuhe aussortiert, deren Klettbandverschluss das Kletten aufgegeben hatte, und zweitens alle anderen, die irgendwie gebeutelt aussahen, gleich mit entsorgt.

Jetzt wird es Zeit für neue Schuhe. Und die Qual der Wahl beginnt, welche Schuhe passen zum Herbst, welche sind im Winter angesagt, sind sie rutschfest, warm genug gefüttert, welche Farbe darf es sein und was kann ich alles dazu anziehen, ohne als Papagei zu laufen. Laut diesem Artikel dürfen es jetzt nicht mehr schwarze oder braune Schuhe sein, sondern z.B. nachtblaue oder tannengrüne.
Nachtblau gefällt mir, ist auch hinreichend farbneutral, sprich mit der meisten Kleidung gut kombinierbar, aber tannengrün? Oder Tierprint? Neeeeee, sowas kommt mir nicht an die Füsse. :silly:

Da bleibe ich lieber klassisch, Schuhe dürfen zwar etwas teurer sein, aber sie dürfen auch etwas (aus-)halten, und natürlich bequem sein. Was bietet sich als Stöberadresse an? Natürlich das Internet mit der unbegrenzten Öffnungszeit.
Da gab’s doch so einen Shop, dessen dort angestellte Wahrsagerin schon vorher weiss, welchen Schuh ich bestellen werde? Und die deshalb so blitzeschnelle liefern können. Vielleicht sollte ich sie mal auf die Probe stellen und anfragen, welchen Schuh ich wohl haben wollen täte. :biggrin:

Bequeme Klassiker wie die von Peter Kaiser lassen sich nämlich z.B. bei Mirapodo finden. Und nun sagt schon, welchen Schuh will ich haben?
Ich geb’ auch ein paar Tipps: es herbstelt bereits ordentlich und geht auf den Winter zu, hohe Absätze sind nicht mein Ding, Tierprint und wilde Farben mag ich nicht. Na? Jetzt dürfte die Vorhersage doch nicht mehr schwer fallen.

Schön finde ich bei Mirapodo übrigens – neben der imposanten Schuhauswahl im allgemeinen – die vielen Filterfunktionen und dass sich die Schuhe schon in der Voransicht quasi mit der Maus mitbewegen und so von allen Seiten sichtbar sind.
Schön ist natürlich auch die Taschenabteilung. Aber die kann ich mir schlecht an die Füsse schnallen. :wink:

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Lachsfrühstück

Martina am 7. August 2012

Gestern waren wir bei Ikea, leider gibt es immer noch keins in Göttingen, also bedeutet das, entweder Kassel oder Hannover. Kassel liegt näher, also dahin. Gleich morgens, ich hatte mir extra einen Tag freigenommen, zum Frühstück.
Die Hütte war schon brechend voll, und als wir fertig waren mit unserem Frühstück, noch brechend voller. Ist aber auch kein Wunder, die Preise sind unschlagbar günstig. Wenn wir ein Ikea in Göttingen bekämen, würden wir dort öfter das Restaurant nutzen. Wahrscheinlich mit vielen anderen, was die umliegenden Gastronomiebetriebe kaum freuen dürfte, und vielleicht sogar mit ein Grund dafür ist, dass wir immer noch kein eigenes Ikea haben.
Das Lachsfrühstück, ein vorgepackter Pappteller, aus hygienischen Gründen mit Folie überzogen, beinhaltete Lachs, Mettwurst, Käse, Marmelade und Butter, dazu konnte man sich an der Brötchentheke 2 Brötchen aus einer Auswahl holen. Inklusive Getränk, das man beliebig aus der Kaffeebar selbst nachfüllen konnte, egal, ob Wasser, Cola, Kaffee, Tee, Milchkaffee etc., hat das pro Person 1,95 € gekostet.

Lachsfrühstück im Ikea Restaurant

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