Abkühlung tut not

Geschrieben von Martina am 14. August 2015

Ich habe heute meine eigene Form der Abkühlung gefunden: erst das weisse Shirt mit Erdbeeren bekleckern (wichtig: von oben bis unten langkullern lassen, um möglichst viel Fläche zu erwischen), danach fluchend (wichtig: laut fluchend) in die Büroküche laufen, den Spülschwamm und irgendein Putzmittel schnappen, immer noch fluchend ins Bad stürzen, Shirt ausziehen (was allein schon für eine Abkühlung sorgt, ey, aber ich kann ja nicht ohne Shirt am Schreibtisch sitzen, und den ganzen Vormittag im kühl gekachelten Bad zu verbringen ist auch keine Option, also weiter im Text), Schwamm mit Putzmittel und Wasser tränken und drauflos rubbeln (okay, dabei wird mir erstmal warm, aber das geht vorbei).
Und rubbeln, und rubbeln, von oben bis unten (nur das Shirt bitte!), zwischendurch immer wieder anfeuchten (den Schwamm!) und weiterrubbeln. Dann gucken, und noch einmal fluchen, weil jetzt zwar die rosa Erdbeersprenkel verblasst sind, dafür jedoch der grüne Rubbelteil des Putzschwammes an dessen Stelle auf dem Shirt zu sehen ist. Also mit der rosa Putzschwammseite weiterrubbeln, bis, ja, bis nicht wieder rosa Flecken drauf zu sehen sind, sondern alles fröhlich durchfeuchtet ist (das Shirt, Leute, nur das Shirt!) und man so richtig ins schwitzen kam.
Noch einmal fröhlich geflucht, das feuchte (und nun durchsichtige Shirt, das heisst, wenn ich es recht überlege, könnte ich es auch gleich auslassen, aber nein, das geht nicht, siehe oben) Shirt überziehen und (jetzt kommt der beste Teil überhaupt!) zum trocknen vor den Ventilator stellen.
Yeah!
Jetzt hat das Shirt zwar weiterhin rosa Erdbeerfleckchen mit ein bisschen Grünspan, aber ich bin wieder frisch! Was will man mehr?

Kategorie/n: In eigener Sache
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