Archiv für die Kategorie 'Unterwegs'

Der Winter kann kommen

Martina am 3. Februar 2011

Ausser bei Taschen bin ich im realen Leben modisch weder besonders up to date noch interessiert. Die Klamotten müssen passen und wahlweise warm oder kalt halten, je nach Jahreszeit. 😉
Diesmal bin ich aber doch einem modischen Diktat erlegen, und zwar dem, was frau sich im Winter um den Hals wickelt. Der schnöde Schal hat nämlich (erstmal) ausgedient. Stattdessen gibt es Loopschals, gross, rund, kuschelig und mit Mehrzweck. Entweder man wickelt sich das Ding einmal um den Hals, gleich einem lockeren Schalkragen, oder zweimal, gleich einem warmen Schal, oder zieht sich einen Teil über den Kopf als Mützenersatz, wobei der Hals (und die Schultern) immer noch schön warm gehalten wird/werden.
Zwei Monate, den halben Winter, bin ich darum herumgeschlichen, habe mir die verschiedensten Modelle angesehen, letzte Woche habe ich endlich einen entdeckt, der mir – sozusagen rundum 😉 – gefiel.
Heute morgen vor der Arbeit kam das trendige oversized Schalstück an, so dass ich es bereits ausprobieren konnte:

Loopschal

Nun kann der Winter kommen. :biggrin:
Wer sich ebenfalls noch schnell einen besorgen möchte, meiner ist von Dawanda.

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Samstag

Martina am 16. Mai 2009

Das Einkaufsvergnügen heute vormittag war ein gemischtes:

Die Dame am Frühstückstresen war schon völlig überfordert mit unserer Bestellung, vor allem, weil wir statt eines Orangensaftes lieber einen weiteren Kaffee haben wollten. Dafür wollte sie uns mit trocken Brötchen ohne Wurst, Käse, Marmelade abspeisen. Ok, einen Klecks Rührei hat sie uns gegönnt, aber das reichte uns natürlich nicht. Dann ging auch noch die Milch aus, und der Tisch wollte von den Krümeln der Vorfrühstücker befreit werden. Und überhaupt, alles ganz schwierig, doh. :tongue:

Bei der Post habe ich einen Brief ohne Briefmarken in den Kasten geworfen. :unsure: Die Schalterdame hatte keinen Schlüssel für den Kasten, hätte ihn uns auch gar nicht öffnen dürfen, wie sie meinte. Da es Nachporto anscheinend nicht mehr gibt (seit wann eigentlich?), werden unfrankierte Briefe an den Absender zurückgeschickt. Was mit Briefen ohne Absender ist, danach habe ich ganz vergessen, zu fragen. Werden diese geöffnet? Irgendwo heimlich gesammelt und dann verbrannt? Trotzdem zugestellt? Ein schwieriges Feld.

Anschliessend waren in einem rosa Riese Punkt, äh Laden, um uns danach zu erkundigen, warum andere für das gleiche Paket weniger zahlen. Die RosaRieseDame beschied uns, dass auch bei Festnetzanschlüssen Laufzeitverträge abgeschlossen werden und wer eben Pech hat, bekommt noch den höheren Preis aufgedrückt. Man bindet sich also auf Gedeih und Verderb für 24 Monate an ein Unternehmen, das, wie alle anderen leider auch, lieber Neukunden wirbt, als Bestandskunden bei Laune zu halten … Irgendwie ist es nicht in die Marketingbetonköpfe reinzukriegen, dass es doch viel einfacher wäre, bereits vorhandene Kunden zu umgarnen, als Neukunden zu akquirieren. Und mit umgarnen meine ich nicht, einem bei jeder Gelegenheit Paketwechsel aufzuschwatzen, die aufgrund technischer Beschränkungen überhaupt nichts bringen, oder sogar Tarifwechsel vorzunehmen, die nicht beauftragt wurden. :angry:

Zurück von Post und Telefonanbieter fanden wir unsere Plätze am Frühstückstisch von einem – Entschuldigung – fetten Mann und einer Frau okkupiert, die dem zwischenzeitlich einzeln sitzenden und auf uns wartenden Kaffeetrinker mit den Worten „wir brauchen den Platz“ quasi den Stuhl unterm Hintern wegzogen. Also, Leute gibt’s, die haben einfach keine Umgangsformen … :blink:

Das Erlebnis im Heimwerkermarkt ist kurz beschrieben: zwischen einer kleinen Dose Lackfarbe zu einem überhöhten Preis und einem grossen Lackeimer, mit dem man das ganze Dorf grün anmalen könnte, gibt es keine passende Dosengrösse.

Wie sagt man so schön: wir verliessen unter Absingens schmutziger Lieder den Kaufpark. :tongue:

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Besuche

Martina am 18. Januar 2009

Donnerstag im Kasseler Haus, wir sind auf der Suche nach Wasser im Keller herumgekrochen, haben aber nichts finden können. Ist aber ein wirklich uriger, alter Keller:

Keller

Dann schüttelten wir Staub und Spinnweben ab und folgten noch einer Einladung zu Tee und selbstgebackenem Kürbis-Pfirsich-Kuchen. In Herzform. :cheerful: Gottseidank hielt ich es vor dem Probieren für Möhrenkuchen, Kürbis kann ich nämlich überhaupt nicht ausstehen.

Gestern fuhr ich meine Eltern in der Reha-Klinik besuchen, ein sehr modernes Haus, mit Glasgängen zwischen den einzelnen Gebäuden, Marmorböden, und die Zimmer wie im Hotel, nur krankenmässiger ausgestattet, also ein in alle Richtungen verstellbares Bett, grosses Badezimmer mit ebenerdiger Dusche (aus der das Wasser nicht abläuft, was so viel heisst, entweder schnell duschen, oder hinterher das Zimmer mit aufwischen :unsure: ).

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